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Freunde trotz "Homophobie"

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Geschrieben (bearbeitet)

Regelmäßig wird man unter den Gays angefeindet, wenn man von seinem Bekanntenkreis und von Freunden erzählt, und gleichzeitig nicht geouted lebt.
Auch hier im Forum kam es schon zu solchen launischen Bezeigungen von Aversion.
Als wäre es in der schwulen Weltsphäre nahezu eine Pflicht, sich zu outen, und alle Kontakte, die damit nicht klar kommen, über Bord zu werfen, ganz egal, wie lange oder nahegehend man diese schon kennt.
Für viele Gays scheint es gar nicht nachvollziehbar, dass die Privatsphäre etwas ist, das man nicht unbedingt mit allen Menschen teilen möchte. Zuerst einmal aus dem Grund, weil sie dann keine Privatsphäre mehr wäre.
Zum anderen, weil man sich nicht auswählen möchte, einem modernen Trend der völligen Selbstentblößung vor der Öffentlichkeit zu folgen, und auch nicht Seelenstriptease vor dem Bekanntenkreis ableisten will.

Im Kontrast zum Kampf um die Toleranz und Akzeptanz sexueller Alterismen und Minderheiten können diese Anfeindungen rund um das sich nicht zu Outen ( können oder wollen mal egal ) sehr hitzige Diskussionen auslösen, weil als Begründung für das Einfordern von GLBT-Rechten und -Freiheit dieses sich bloßstellen vor anderen als pflichtige Zwangsübung herbei gefordert wird. Mandatory duty, sozusagen.

Bisexuelle können es eher nachvollziehen, weil sie häufiger eine Art von Weltentrennung betreiben, also ihre heterosexuelle Seite oder 'Hälfte' mit einem ebenso hetero vorherrschenden Bekanntenkreis leben, und ihre homosexuelle Seite oder 'Hälfte' mit einem wiederum in sich abgeschlossenen anderen Bekanntenkreis.

Doch mussman sich immer wieder vorwerfen lassen, die besten Freunde seien keine wahren Freunde, weil sie nicht alles tolerieren?
Ist man in der aktuellen Zeit als Kumpel eines Ungeouteten in eine Art Zwangsbeugehaft genommen, wenn Toleranz Grenzen kennt?
Gibt es nur die eine Definition, dass ein Leben ungeouted als "Lüge" gegenüber den Bekannten und Freunden zu gelten hat, weil man es vorzieht, das Private für sich zu behalten, und auch die Grenzen des Privaten anderer zu achten, oder einen gewissen Anstand zu behalten?
Oder können viele Gays zwischen Lüge und Nicht erzählen privater Lebensinhalte auch schon gar nicht mehr differenzieren?

Für mich steht schon lange fest, dass meine Freunde auch so meine Freunde sind, wenn sie Teile meiner Person, die sie nie kennen müssen, nicht akzeptieren oder tolerieren könnten. Freunde müssen einem illusionären Ideal einer Perfektion nicht genügen, und es reicht völlig aus, wenn ein etwaiger Lebenspartner oder vielleicht noch der Psychotherapeut oder ein Arzt die unumgänglichen Einblicke in die Privatsphäre oder Intimsphäre haben können.
Sie sind Menschen und wie alle Menschen mit Macken, Schwächen, Kanten und Fehlern versehen, und ich habe nie erwartet, ideale oder perfekte Leute zu kennen.
Schließlich soll einem Freund dies freistehen dürfen, wofür er Toleranz entwickelt, und wo seine Grenzen sind.
Ich frage nicht in seine Intimsphäre hinein, und will nicht wissen, ob er nun mit Frau oder Mann oder mit Gummistiefeln zu Bett geht, oder ob sein Geschlechtsteil nach links oder nach rechts zeigt, wenn er sich einen Porno reinzieht. Ich erwarte ebenso, dass er einen ähnlichen Anstand oder Respekt vor meiner Privatsphäre erübrigen kann.
Erst da, wo er dies nicht zustande bringt, wäre die Frage im Raum, ob das ein wahrer Freund sein kann.

Warum ist so etwas "modernen" Zeitgenossen so schwer begreiflich zu machen?
Warum müssen "moderne" Sozialkontakte restlos alles über einander erfahren?
Warum ist es eine "Lüge" oder das Leben in einer Lüge für so viele, wenn diese Bedingungen nicht erzwungen werden?

Lieber ein so designierter Lügner und einen halbwegs vernünftigen Freundeskreis als Selbstentblößung par excellance und ein Risiko neuer Gewalterlebnisse plus allein.


bearbeitet von Kiel_oben
Fehlerteufel
Geschrieben

HAllo Kiel_oben, ein gut gemeinter Kommentar. Dem ich voll beipflichte.Kaum ein Heterosexueller fuehlst sich verpflichtet seinen Mitmenschen von seinen Prefaerenzen im Bett zu berichten. Nur wir Schwulen glauben oft sofort mit der Tuer ins Haus fallen zu muessen und jedermann sofort zu sagen:"Ich bin schwul und bittschoen akzeptiere das."
Warum muss ich einen anderen Menschen damit belasten von dem er sowieso nichts versteht? Ich habe einen Bekannten, der voll auf grosse Brueste steht, der wuerde nie begreifen, warum das ein Grausen bei mir ausloest. So wie wir selbst fuer uns Akzeptanz einfordern, so tolerant sollten wir aber auch gegenueber anderen Menschen sein.
Und da gebe ich Dir Recht Kiel_oben nur mein Arzt und mein Partner muessen wissen, dass ich schwul bin. Allen anderen geht es nichts an. Warum sich evtl. Feinde schaffen wo es gar nicht noetig ist.


Geschrieben

Stimmt, lieber Sunrise, mir ist noch nie Jemand entgegen gekommen und hätte etwas gesagt wie :
" Hey, ich bin der Maxi, und ich bin Hetero, das ist gut so, und ich trage Cowboystiefel aktiv, wenn ich mal passiv bin."
Ja, was soll man andere mit solchen Details bedrängen.
Selbst wenn jemand explizit danach fragen würde, ist es immer noch das gute Recht,zu schweigen, nicht zu antworten. Man muss doch voyeuristischer Neugierde anderer nicht nachgeben.
Auch dann nicht, wenn das heute noch so sehr dem Zeitgeist entspricht, oder fast normal geworden sein soll.
Man erzählt anderen schließlich auch nicht, welche Oberflächenstruktur die eigene Leber aufweist.


oldysuchtjungy
Geschrieben (bearbeitet)

Nun "Kiel_oben" eigendlich hast du ja zwei "Probleme" angesprochen, zum Einem das Thema, ob man sich jedem offenbaren und outen soll und als zweites Thema "Homophobie". Bezüglich des outens vertrete ich ähnlich wie du und "Sunrise" die Auffassung das es jedem selber überlassen bleiben soll ob er sich outet. Ich habe mich auch niemanden offenbart (ausser einigen sehr guten Freunden usw.) Natürlich schmerzt es mich schon manchesmal, dass mein Bekanntenkreis mich als sexuelles Neutrum ansieht oder mir irgendwelche Frauengeschichten unterstellen. Aber outen? Kann mir gut vorstellen, dass mein Umfeld mit einem outing von mir überfordert ist und es am Ende nichts bringt. Also hab ich es, bis auf kleine Ausnamen unterlassen.
Anderseits fand ich die Kampange von Rosa von Praunheim, der Prominente aufforderte sich zu outen, und in einer TV Sendung die. Künstler Harpe Kerkeling und Alfred Biolek outete gut (Beide waren anfangs skeptisch, doch im Nachhinein fanden sie die Aktion auch gut). Aber auch das eigene Outing der Politiker Olav von Bois CDU; Klaus Wowereit (SPD) und nicht zuletzt der leider viel zu früh verstorbene Guido Westerwelle (FDP) halfen dabei, dass das Ansehen von Schwulen gestiegen ist und das auch die Gesetzgebung sich für Schwule verbessert hat. Veränderungen passieren nicht von selbst, es muss was dafür getan werden! Ich habe aber volles Verständnis, wenn sich viele für solch einen Schritt zu schwach fühlen.Der durchschnitts Schwule sollte es schon gut überlegen mit dem Outen, einen Zwang oder eine Pflicht zum Outen gibt es nicht!
Anders ist es beim zweitem Thema wo du schreibst "Freunde trotz Homophobie". Entweder ist dir die Bedeutung des Begriffs "Homophobie" nicht geläufig oder du hast ihn fälschlich verwenden. Anderes kann ich mir nicht vorstellen.
"Homopphobie ist Ausdruck der irrationalen Angst, dass Lesben und Schwule die traditionelle Ehe ins Wanken bringen...Homophobie wird in den sozialwissenschaften zusammen mit Phänomenen wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Sexismus unter dem Begriff gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit gefasst...Je nach Ausprägung reicht Homophobie von Vorurteilen über ausgeprägte Abneigung und Befürwortung von Diskriminierung oder staatlichen Repressionen gegen Homosexuelle bis hin zu äußerstem Hass und körperlicher Gewalt gegen Homosexuelle. Es sind auch Fälle bekannt, in denen Homosexuelle nur wegen ihrer sexuellen Orientierung ermordet wurden (aus Wikepediea) Nun, sollten Freunde oder Bekannte von mir sich als Homophob zeigen, so kann ich nicht genau sagen wie ich da verfahren würde, auf jedem Fall wäre die Freundschaft entzweit.

bearbeitet von oldysuchtjungy
Satzumstellung
Geschrieben

Danke für den Beitrag @Oldysuchtjungy..

Was Homophobie bedeutet, weiß ich schon, ich habe sie selbst erlebt in der Form familiärer und umfeldlicher Abneigung, körperlicher Gewalt und einem Tötungsversuch durch Familienangehörige, ich habe mehrfach den gesamten Bekanntschaftskreis deswegen verloren,weil ich mich outete - alles bezogen auf meine Twen-Jahre.
Nebenbei arbeite ich an einem Buchprojekt über ihr Comeback in der Gesellschaft gewisser Kreise, Arbeitstitel "Die ungewollte Natur".

Allerdings habe ich erkannt, dass es eine latente, milde Art Homophobie sehr verbreitet gibt, die man durch das Vermeiden oder Abbrechen so verdrahteter Kontakte auch nicht weg bekommen kann. Zuzüglich vereisamt man als Mensch mit Kontaktschwierigkeiten dann umso schneller. Menschen haben Grenzen in ihrer Toleranz, und so, wie auch immer ein paar Leute rechtskonservative Parteien mögen oder vielleicht etwas gegen Einwanderung haben, wird man im Bekanntschaftskreis immer welche bei haben, die diese Grenzen aufrecht erhalten.
So wichtig ist aber die Eigenschaft im Privaten nicht, dass man die alle behelligen muss, oder aufgrund ihrer Toleranzgrenze alle abstoßen muss.

Wenn ich natürlich mitbekäme, dass einer davon tatsächlich aktiv gewalttätig gegen LGBT-Menschen oder Einwanderer vorgeht, würde ich ihn anzeigen. Bei diesem Grad ist dann die Freundschaft auch zu Ende, aber nicht, weil Jemand nur eine mir missgefällige Haltung oder Meinung hat.


fellatio
Geschrieben

Die Schwule Liebe ist defizitär,nur weil sie ohne Kinder bleibt: behauptet Matthias Matussek und beruft sich auf Robert Spaemann und Aristoteles--eine gewagte Zusammenführung. Was für ein Eiertanz um diese einfache Tatsache.
Die Heterosexuellen beschließen ja auch nicht irgendwann ,dass sie Heterosexuell sind,sie sind ebenso,genau wie die Homosexuellen sind,wie sie sind.Sexualität ist wie Hautfarbe,beides kann man nicht abwaschen.Beides gehört viel fester zum Menschen,als etwa Religion.Die Liebe ist das größte aller Gefühle,sie macht den Menschen erst zum Menschen,und sie ist definitiv nicht daran gebunden,das aus ihr Kinder entstehen. Ganz abgesehn davon,dass Kinder nicht selten ohne Liebe entstehen,nämlich einfach durch Sex,hat Liebe keinen Zweck und keine Absicht im Gegensatz zur Ehe stellt sie nicht einmal einen Vertrag dar. Aber sie kann stärker sein als jeder Vertrag--ganz gleich,ob diese Liebe zwischen Frau und Mann,Frau und Frau oder Mann und Mann entstanden ist.
Ich hab das geschrieben,weil ich die Probleme aus euren Beiträgen nicht verstehe---Seit doch einfach ihr selbst---immer und überall--ihr müßt für niemanden einen seelischen Streeptes machen--Freunde lieben euch um euer selbst willen--ohne vorher nach euren sexuellen Präferenzen zu fragen.


Geschrieben

Dass Liebe zwischen Partnern gleichen Geschlechts defizitiär sein soll, ist ja wieder so eine Wahn-Konstruktion dieser Art Leute, die partout nicht begreifen können oder wollen, dass Liebe nicht auf Geschlechterkonstellationen oder traditionell weiter getragene Konventionen achtet.
Sie geschieht eben einfach nur, wenn sich zwei Menschen begegnen, wo es funkt.

Warum jetzt die Kinderzeugungsfähigkeit als Begründung herhalten soll, um dieses Defizit zu untermauern, ist uns ja auch klar und schon lange von diversen Denkschemata her vertraut.
Diese Begründung ist allerdings nicht konsequent durchdacht. Sie würde auch etlichen heterosexuellen Liebenden und Paaren das Defizit aufprägen, oder die Liebesbefähigung entziehen, immer dann, wenn diese etwa zeugungsunfähig von Natur aus sind, oder sich nicht für Nachwuchs entscheiden, bzw. beim Sex immer erfolgreich verhüten.
Natürlich sieht der traditionell verglaubte Ansatz zu dieser Idee um das Defizitiäre weder diese Menschen, noch andere Erklärmodelle, weil hier so gern mit Scheuklappen auf der eingetretenen Renn-Rundbahn gefahren wird. Oft ist diese Sichtweise dann ja doch irgendwo theistisch verankert und wurde auf theosophischen Grundlagen aufstrukturiert.

Adoptiv-Paare werden aus dieser Warte übrigens ebenso als defizitiär Liebende gehandelt wie Pflege-Eltern oder etwa Romantiker, Platoniker und Asexuelle.
Von sich zu einer Enthaltsamkeit entscheidenden Leuten ganz zu schweigen. Die Liebe zum jeweiligen Vertreter der Jesus-Kategorie bei einem zölibatär lebenden Priester ist also aufgrund dessen defizitiär, weil er nicht vorhat ( oder es nicht hinbekommt ) mit Jesus Kinder zu zeugen.
Aber solche Konsequenzen tangieren so denkende Leute bekannter Maßen nicht besonders.

Die unverstandenen Probleme resultieren letztendlich daher, dass einen ganze Menge Anhänger der beinahe schon zwanghaft betriebenen Outing-Bewegung es nicht fassen können, dass man Freunden nicht UNGEFRAGT sämtliche Details seiner Privatsphäre offenbaren möchte.
Wie es anscheinend oder laut einiger Stimmen gang und gäbe, oder "mit der Zeit gegangen" sein soll.

Freunde waren immer Freunde oder wurden zu solchen, weil man bestimmte Interessen teilt oder auf einer Wellenlänge schwimmt, und gut mit einander zurecht kommt. Vielleicht kennt man sich über den Sport oder Verein, hat einander während des Studiums kennengelernt oder schon im Kindesalter zusammen im Sandkasten gespielt oder wie auch immer, sich über's Internet gefunden.
Diese Freundschaften müssen doch nicht mit sämtlichen erreichbaren Informationen über die eigene Person, eigene Probleme oder eigene Belange zugemüllt werden, das kann zur Belästigung werden, oder je nach Person und Haltung, die ein Mensch trägt, auch zu Krisen oder Unverständnis und letztlich Verlust dieser Freundschaft hin führen.

Muss man das auf Teufel-komm-raus herausfordern, provozieren, indem man Freunde mit Dingen behelligt, die deren Leben und das Verhältnis innerhalb der Freundschaft nie erst berühren?
Hätte ich das früher nie versucht, wären mir heute etwa Kontakte zur Herkunftsfamilie erhalten geblieben, sowie einige vermisste, ehemalige Freunde.

Das Ding ist, dass man mit der Realität oder dem Ist-Zustand klarkommen muss. Das Herbeifantasieren von einer Rosa-Bubble-Wir-haben-einander-alle-lieb-Welt, in der man über alles labern kann, wie man es noch nicht mal beim Therapeuten auf der 'Couch' tun würde, hilft da nicht viel.
Diese Bubble- Welt gibt es nur im Wunschkonzert, und das Leben ist keins davon.
Wir können noch so laut rufen und noch so tolle CSD's abziehen, wir werden immer eine Minderheit bleiben, und es wird auch immer Menschen geben, die uns so, wie wir wirklich sind, nicht gut finden können.
Für eine bunte Blubber-Welt aus fantastischen Vorstellungen von einer alles mit Toleranz willkommenden Welt sind mir bestehende Freundschaften einfach zu wichtig, um Jemand deswegen abzustoßen, weil die irgendwelche sowieso nicht sichtbaren Eigenschaften nicht mögen.

Das tun zu sollen, nur um "Ich bin schwul und ist halt gut so" in die Gegend rufen zu können, ist mir, wie ein Kumpel immer sagt, zu albern.


BillyBoyRuhr
Geschrieben

Was an dem Schwulsein gut oder schlecht sein soll, ist der Rede nicht wert. Es kommt immer drauf an, was man draus macht.
Und eben wegen dieses Spruches war mir der Wowereit nicht sympathisch. Und gemacht hat er aus seinem Schwulsein auch nichts. Bundeshauptstadt, Flughafen und sonstige Entwicklung Berlins hat er vor die Wand gefahren.


oldysuchtjungy
Geschrieben (bearbeitet)

BillyBoyRuhr, immer diese Vereinfachungen. Als wenn Klaus Wowereit den Flughafen BER zu verantworten hätte. So Politik zu sehen ist doch etwas zu einfach. Da gibt es Parlamente und Parteien, nicht zu vergeseen Mitarbeiter usw. die zählen bei einigen hier anscheinend nicht. Der "Boss" ist an allem schuld. Nun, so einfach stellt sich Lieschen Müller die Politik vor. Verzeihung, Lieschen Müller ist da auch schon weiter...
Sag doch einfach, Wowereit war nicht dein Typ -oder seine Fresse hat dir nicht gefallen. Sowas klingt viel ehrlicher.

Nachsatz für "tanne"
Was glaubst du wie Dankbar die Flughafenanwohner über den derzeitigen Lärmschutz bein BER sind...


bearbeitet von oldysuchtjungy
tanne
Geschrieben

es ist doch beruhigend wie heute gebaut wird-----hätte adolf auch so gebaut und gewirtschaftet,hätte er nie den 2.weltkrieg beginnen können----dieser unser baustiehl hat doch was---zumindest garantiert er uns den frieden---stell sich mal heute einer vor,die bundeswehr sollte den gleichen feldzug machen wie 39 die wehrmacht---die meisten toten wären auch beim gegner gewesen,aber mehr durch totlachen


Geschrieben

Ja, das ist eben so, wie zu sagen, "Ich habe große Füße und das ist gut so."
Was hat die Welt von großen Füßen? Wenn Derjenige trotzdem keinen Maraton gewinnt... und große Schuhe auch bloß mehr kosten als kleinere.


Geschrieben

Ich weiß nun nicht, ob Wowereit als Person des öffentlichen Lebens auch Freunde verloren hat, weil er diesen bekannten Spruch absetzte.
Er hatte sicher genug Rückhalt und unterstützende Kontakte dank dieser Position. Oder wenn nicht, die passende Lohnklasse, die wenigstens Attributsgenossen auf den Plan ruft, die wie Freunde agieren, solange die Spendabilität hält.
Wenn das alles nicht da ist, sieht man unter Umständen schon als Junger ziemlich alt aus.

Und der Berliner Flughafen sorgt doch für einiges an Ulk.
Die Cheops-Pyramide wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut, oder die Stadt Rom. Das ist ein Jahrhundertbau, wenn der mal fertig ist, in so 300 Jahren, ist vielleicht die Luftfahrttechnik überholt und es wird Deutschlands größter Skateboard-Park sein.


BillyBoyRuhr
Geschrieben

Als Bürgerchef hat er dafür die Verantwortung zu tragen, der Wowereit. So ist das nun mal. Wenn er die Machenschaften seiner untergeordneten Erfüllungsgehlfen zu konrtollieren nicht in der Lage war, ist das ebenfalls sein Problem. Ich denke, es ist auch langsam angesagt, dieKontrolleure derartiger Bauvorhaben bei Versagen mit ihrem Privatvermögen langzumachen.


SilverAger
Geschrieben

Kubicki: Todesangst nach Tumordiagnose (GOTT SIEHT ALLES, sagte mir als Lehrling ein Pfarrer als ich statt 7 x die neuen Dielen hinter der Orgel, nur 3 x gestrichen hatte)


SilverAger
Geschrieben

Schwäne sollen sich auch lieb haben und sind sicher nicht die einzigen neben den schwulen die gerne Kuscheln


SilverAger
Geschrieben

frag Gläubige, der Teufel hat nicht nur den Schnaps gemacht um den ehrbaren heterosexuellen mit den in Leder und Metall, sich nackig und öffentlich freiwillig versklavend und schmutzig anal urinal besudelnd - Abgründe aufzuzeigen


SilverAger
Geschrieben

Mein Interesse galt und gilt einzig und allein dem weiblichen Geschlecht. Das Problem war nur, dass von mir offenbar eine nicht unerhebliche Anziehungskraft auf schwule Männer ausging, was mir oft peinlich gewesen ist, mit zunehmendem Alter aber zum Glück etwas nachgelassen hat. Eigentlich sollte es ja nichts Schlimmes und vielleicht sogar ganz schön sein, von anderen angehimmelt zu werden. Doch führten mir die gelegentlichen Annäherungsversuche jener „warmen Brüder“ immer wieder schmerzhaft vor Augen, wie vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit mir leider jahrelang von weiblicher Seite entgegengebracht wurde

Geschrieben

Das Problem kenne ich aus der in sich verkehrten Perspektive etwas, aber es ist natürlich nicht vergleichbar, wie sich das anfühlen muss,wenn man von denen bewundert wird, deren Nähe man nicht braucht, undvon denen links liegen gelassen, für die man was empfindet.

Frauen haben mir zwar nie direkte Avancen gemacht, aber sie scheinen gern mit mir zu schreiben und unterhalten sich häufiger mit mir als jemals ein Mann das gemacht hätte.
Sie klagen häufig über die defizitiäre (aus ihrer Sicht wohl) emotionale Ebene bei Männern, die Sturheit oder auch fehlendes Einfühlungsvermögen und derlei Charakterzüge. Männer würden nicht zuhören,oder nur so tun als ob, könnten sich nicht in ihre Lage versetzen oder seien Zärtlichkeitsbanausen und Schwerstversteher.

Die Männer dagegen lassen mich links liegen, oder es kommen nur zielgerichtet typisch einfallslose, wenig gefühl- oder respektvolle Anfragen mal, die mich weder reizen noch verlockem können. Diejenigen Schwulen,falls es sie überhaupt geben sollte, die mit Charme,nicht so dem Sexualitätsdrall oder vielleicht romantiklastigem Flair glänzen können, verstecken sich besser als blaue Rubine.

Dazu sind es immerzu und wiederholt heterosexuelle Männer, an denen ich mal das "gewisse Etwas" entdecke. Unerreichbar ... und wie ich schon zu vermuten angestellt habe, naturgemäß nicht besonders begeistert über Anhimmelei aus der für sie verkehrten Richtung!


oldysuchtjungy
Geschrieben

Ich hab es bisheute nicht verstanden, dass Vegetarier und Vegane Menschen in eine Schlachterei gehen und sich dort über Fleisch unterhalten bzw. diskutieren.
Genau so ergeht es mir, mit den Leuten hier, die behaupten das ihr Interesse einzig und alleine den Frauen gilt. Aber man muss ja nicht alles verstehen.


tanne
Geschrieben

diesen typ mann ist nach der wende auf treffpunkte plötzlich aufgetaucht--wie hat ein kumpel sie mal beschrieben? etwas älter,haare aus nase und ohren,oft verheiratet oder verwitwet---praktisch suchen diese das was sie bei den frauen nicht mehr bekommen----also die hat man schon erkennen können


heiliger198
Geschrieben

@ oldysuchtjungy

na das ist mir auch ein Rätzel, entweder stehe ich auf Frauen oder Männer oder kann beide sexuell beglücken ,
oder man will mit aller Macht sein Schwul sein nicht wahrhaben und Unterdrückt es.


heiliger198
Geschrieben

oh je unser Berliner Partylöwe Wowereit.
da sag ich mal ,Gut das der von der politischen Bühne abgetreten ist, es war für Berlin kein Verlust
wobei er zum Anfang ein Hoffnungsträger war ,was aber nach kurzer Zeit Verpuffte


Geschrieben

Hmmm ... ich weiß ja nocht,ob es auch Solche gibt,die nur hier sind, weil der beste Kumpel ein Bisexueller oder Schwuler ist.

Ich habe auf manchen Foren über Leute gelesen, die sich selbst als 'heterosexuell' einstufen,obwohl männliche Geschlechtsorgane einen Reiz auf sie ausüben ... das würde ich auch eher unter geringfügig Bi-sexuell einstufen.
Vielleicht gibt es sowas wie binäre Romantiker? Also betreibt sexuelle Dinge einzig mit Frauen, kann sich aber emotional auch in Männer verlieben... analog zur Gender-Binärität. ( Weiß es nicht)

Vielleicht ein Erklärversuch. Oder so jemand betreibt Feldforschung und hat ein Thema über Homosexuelle für seine Doktorarbeit gewählt.

Alles etwas schwammig,klar.


SilverAger
Geschrieben

nach der Wende war ich in den besten Jahren sexuell sehr aktiv und lies mich zwischendurch auch von Kerlen ohne das es die Mädels mitbekamen oral vernaschen


Geschrieben

Also ist das : Zitat_SilverAger"Mein Interesse galt und gilt einzig und allein dem weiblichen Geschlecht."Zitat_Ende

ein bisschen geschwindelt.



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