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Apokalypse1012

Besessenheit

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Apokalypse1012
Geschrieben

Hello leute,

es ist interessant und aktuell:


Das Problem Besessenheit und mensch

«Die vollkommene List des Teufels besteht darin, einem einzureden, daß er gar nicht existiert. »
(Charles Baudelaire 1821-1867)

Besesssenheit, gibt es das wirklich oder ist das nur eine mittelalterliche Erfindung?

Tatsache ist, dass zu allen Zeiten und praktisch in allen Kulturen “Besessenheit” als Phänomen beschrieben wird. Dabei wird mit unterschiedlichen Methoden und Praktiken versucht, von diesem Phänomen betroffenen Menschen zu helfen. Das spirituelle Weltbild, das die Möglichkeit einer Beeinflussung durch körperlose “Fremdwesen” erst zulässt, scheint im krassen Gegensatz zu unserer westlichen, aufgeklärten Gesellschaft zu stehen, die meist blind an die “Objektivität der Wissenschaft” glaubt.

Dabei darf die Frage gestellt werden, was “aufgeklärt” bedeutet. In der Psychiatrie gibt es viele Beschreibungen wie “Psychose”, “Multiple Persönlichkeit”, etc. für psychische Krankheitszustände. Doch was genau ist eine Psychose? Sind das in jedem Fall nur “innerpsychische Prozesse”, und die irrationalen Wahrnehmungen sind in jedem Fall pathologische “Wahnerlebnisse” und “Halluzinationen”? Und wie sehen die Heilungserfolge mit klassischer Psychiatrie in Wirklichkeit aus?

So bleibt das Phänomen der “Besessenheit” leider allzuoft eine Frage des persönlichen Weltbildes. Auch lässt die Angst vor beruflichen Repressionen und Verlust der Reputation eine differenzierte Diskussion schon im Grundsatz nicht zu. Aber nur eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Psychiatern, Seelsorgern und Menschen, die in der Seelenerlösungsarbeit tätig sind, wäre die einzige Möglichkeit, vielen Patienten effektiver zu helfen. Nicht “entweder - oder”, sondern “sowohl - als - auch”.

Das Thema Besessenheit ist demzufolge sehr aktuell, da Exorzismen für viele Menschen auf der Welt real und somit existent sind. Es ist jedoch so, dass durch die Aufklärung und den medizinischen Fortschritt das Praktizieren der Exorzismen eher abgeflacht ist, die Sicht der Wissenschaft ist daher ein Natürlich wichtiger Aspekt. Aber trotz allem bleibt der Exorzismus von der katholischen Kirche anerkannt. In der christlichen Lehre sieht man die Besessenheit daher als die Inbesitznahme eines Menschen durch eine fremde geistige (dämonische) Kraft an, die durch den Besessenen ständig oder zeitweilig handelt. Der neue Ritus des Exorzismus fasst die Kriterien für den Fall der Besessenheit sehr klar zusammen. Es gibt Phänomene jenseits der Psychologie, denen man mit medizinischen Mitteln einfach nicht beikommen kann. Es Besessenheit (“Besessenheit durch Dämonen”), und hier man kann geradezu von einer Epidemie sprechen..


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Apokalypse1012
Geschrieben

«Viele Verbrecher werden sich unter Suggestion der Arbeit zuwenden. So wie Trunksucht und andere Laster, können andere verbrecherische Leiden durch einen Willensbefehl geheilt werden. Man darf auch nicht vergessen, dass viele Verbrechen unter dem Einfluss von Besessenheit begangen werden; folglich sollten solche Menschen geheilt und nicht bestraft werden. Bei solchen Behandlungen hat eine systematisch ansteigende Arbeit entschieden ma.gebende Bedeutung; denn die Qualgeister hassen jede Arbeit. Sie suchen das Opfer ins Chaos zu sturzen, doch Arbeit ist schon eine Gegenma.nahme. »
( FW II, 86)

Die größte „Freude“ der bösen Geister ist es, andere Geschöpfe in ihren Aufstand gegen Gott hinein zu ziehen. „Der Weg zurück“ in die Hölle ist für die gefallenen Engel äußerst schmerzhaft, wenn man den typischen Aussagen knapp vor dem Verlassen des Betroffenen Glauben schenken darf.

«Der Teufel hätte uns schon längst alle vernichtet, wenn Gott ihn nicht daran hindern würde »
(Der heilige Augustinus)

Höllengeister kennen als ehemalige Menschen das menschliche Denken, Fühlen, Wollen und seine Bedürfnisse perfekt. Sie durchschauen sehr rasch und präzise, wo ein Mensch seine kaum überwindbare Stärken, aber auch, wo er seine Schwächen und Lücken hat. An den menschlichen Schwachstellen, Neigungen und Ängsten setzen sie ihre Verführungs- und Manipulationsbemühungen an..

Real Exorcism of Anneliese Michel
https://www.youtube.com/watch?v=x4n9vK0_mdk

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Apokalypse1012
Geschrieben


Underactive brain regions linked to obsessive-compulsive disorder 18 July 2008 Study reveals that the brain regions responsible for stopping habitual behaviour are underactive in people with obsessive-compulsive disorder and their unaffected close relatives

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Scientists at Cambridge University have identified underactive brain regions linked to the risk of developing obsessive-compulsive disorder (OCD), a debilitating condition that is thought to affect 2-3 per cent of the population at some point of life. The identification of brain-based markers for people at increased risk of OCD could lead to more-accurate, earlier diagnosis and treatment of the disorder. Currently, diagnosis is made by clinical interview, usually once the disorder has progressed. OCD tends to run in families but little is known about the genetic factors involved in the disease. The current research, published in the journal Science, is the first to link functional brain changes with the familial risk for OCD. In the study, researchers tested 14 people without a history of OCD, 14 people with OCD, and 12 of the patients’ immediate relatives, unaffected by the disorder.

The volunteers were shown a series of pictures comprising a house and face superimposed and asked to use trial and error to identify which image was the ‘correct’ target. They were given feedback of ‘correct’ or ‘incorrect’ on the screen. When the correct target had been identified six times in a row the test changed. Functional magnetic resonance imaging (which measures blood flow in the brain to highlight which areas are most active) was used to look at brain activity throughout the task.

The people with OCD and their close relatives showed underactivation in the lateral orbitofrontal cortex and other brain areas, compared with the brains of the people without a history of OCD. The lateral orbitofrontal cortex, which is found in the frontal lobes, is associated with decision making and behaviour. “Impaired function in brain areas controlling flexible behaviour probably predisposes people to developing the compulsive rigid symptoms that are characteristic of OCD,” says Dr Sam Chamberlain from Cambridge University, who led the study. “This study shows that these brain changes run in families and represent a candidate vulnerability factor.

“However, much work is still needed to identify the genes contributing to abnormal brain function in those at risk of OCD. We also need to investigate not only vulnerability factors, but also protective factors that account for why many people at genetic risk of the condition never go on to develop the symptoms.” Image: Functional magnetic resonance imaging scans of brains of healthy controls (left) and of people with obsessive-compulsive disorder (right); Adam Hampshire References Chamberlain SR et al. Orbitofrontal dysfunction in patients with obsessive-compulsive disorder and their unaffected relatives. Science 2008.

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Geschrieben

Interessant, ja, dass einige Familienmitglieder die Anlage der Zwangsstörung tragen, sie sich aber nicht ausfaltet. Gibt es aber bei anderen mutmaßlich genetisch bedingten Faktoren auch, dass sie quasi still bleiben und mehrere Generationen 'überspringen'.

Exorzismen halte ich für gefährlichen Humbug. In den 50er Jahren wurde durch solche Methoden zuletzt in Deutschland eine junge Frau zerstört.
Teufel, Dämonen, Götter, ja,abhängig vom Weltbild, für den einen Ikonen des Bösen, für den anderen ausgemachter Mumpitz.

Eine psychische oder hirnorganische Krankheit auf externe mysteriöse Einflüsse zu schieben, birgt natürlich mehr Möglichkeit, Verantwortung für den Umgang mit den Auswirkungen abzulehnen.
Ein Psychot tötet jemanden und kann sagen, der Dämon war's, er selbst sei schuldlos.
Ein Kranker kann sich nicht so leicht entschuldigen, aber seine defizitiäre Hirnfunktion entechuldigt ihn unter Umständen.

Psychiatrie, well, manches kritisiere ich daran stark, aber die Forschung sorgt zumindest für Auflösung der hirnorganischen Probleme und macht Dämonen als Erklärung überflüssig.


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