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Servas

Schwul sein ist eine Gabe

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Servas
Geschrieben

Schwul ist Mann. Das kann keiner lernen oder anerzogen bekommen. Schwul sein ist eine Gabe.»
Nichts spornt den Menschen und seinen Geist so an, wie das Eindämmen seiner Freiheit und seines naturgemässen Entfaltungstriebes. Eine Tatsache und Erfahrung so alt wie die Menschheit. Und sie erhält eine besondere Bedeutung, wenn Ausgrenzungsversuche und Ausgrenzungsmechanismen gegenüber Homosexuellen betrachtet werden.

Die Schwulengeschichte besteht zu hundert Prozent aus Überlebensstrategien von Menschen, die schuldlos zu «Schuldigen» gestempelt wurden und schliesslich nicht mehr länger Opferlamm sein wollten, sondern um ihr Recht, um Anerkennung und Akzeptanz zu kämpfen begannen, wohl wissend, dass es in ihrem Kampf um selbstverständliche Menschenrechte geht und damit um eine offene, demokratische Gesellschaft für alle.

Andererseits ist unsere Geschichte auch die Geschichte der meist schwierigen Einsicht in die eigene gleichgeschlechtliche Natur. Denn jeder trägt bewusst oder unbewusst das mentale Erbe von Vorstellungen, Überzeugungen, Verhaltensweisen der «natürlichen Normalität» in sich, welche die jahrhundertlange Repression und Ausgrenzung des «Widernatürlichen» gefestigt haben. Wir erben das nicht von unseren Eltern allein, wir eignen es uns an vom gängigen «normalen» Rollenbild, das uns überall begegnet. Und wir müssen es durchschauen und als für uns untauglich ablegen. Das ist ein jahrelanger mühsamer Prozess und gehört zu unserer persönlichen Geschichte.

Es mag in dieser Geschichte auch Vereinzelte geben, die einmal an vorderster Front mitmachten, später aber nichts mehr davon wissen wollten, weil sich ihre Lebensumstände total verändert haben. Zu ihrem Schutz sind sie anonymisiert worden, entweder durch Verdecken bei Illustrationen oder mit den Standard-Initialen


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Geschrieben

Ich mag zwar net 100 Prozent Homo sein, aber ich stimme auch hier wieder gerne zu.
Diese Art der Gabe weiss ich auch sehr auf mich bezogen zu schaetzen.
Ich bin irgendwo doch schon stolz darauf, dass ich kein normaler Heteromann geworden bin, sondern auf beide Geschlechter stehe.
Irgendwo zeichnet uns das als besondere Menschen auch aus.
Denn gerade die, welche anders sind, koennen meistens ein besseres Verhalten an den Tag legen, als Heteros, koennen besser mit Liebe und Zaertlichkeit umgehen und haben in vielen Dingen einfach mehr Verstaendnis und Toleranzbarrieren.

Das wir eine solche "Gabe" in die Wiege gelegt bekamen, kann uns eigentlich nur gluecklich machen und ein jeder sollte sich darueber bewusst sein, dass er etwas ganz besonderes dadurch geworden ist ;-)


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