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NoKinkster

Heavy Metal

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Geschrieben

Ich lernte Y., wie es in diesen Zeiten eben so ist, im Internet kennen. Gar nicht mal auf einer Dating-Seite, sondern in einem Forum über Heavy Metal. Wir spotteten gemeinsam über eine uns sehr unsympathisch erscheinende Band und verabredeten uns schlussendlich gemeinsam auf ein Konzert zu gehen. Weder er wusste davon, dass ich schwul war, noch wusste ich es von ihm. Wir entdeckten es per Zufall, als wir bei einer Pinkelpause nebeneinander an den Urinalen standen. Ich guckte rüber und ließ ihn wissen, dass er einen schönen Schwanz haben würde. Ich glaube, der Alkohol lockerte meine Zunge. In nüchternem Zustand hätte ich nie den Mut gehabt, mich derartig zu äußern.

 

Tja, zwei Tage später habe ich ihn dann besucht und staunte nicht schlecht. Ein Schrank in seinem Schlafzimmer war vollgepackt mit allerlei SM-Kram. Jetzt stellte sich nur noch die Frage, ob er Top oder Bottom sei. Das klärte sich recht schnell, als ich mir mein Hemd auszog, eine besonders schön aussehende Bullwhip aus seinem Regal nahm und ihn mit liebreizenden, höflichen Ton bat, ob ich die mal spüren dürfe.

 

Nun, er ließ mir keine Chance, ja einen Ständer zu bekommen. Er schlug hart zu. Sehr hart. Ich habe schon viel erlebt, aber dass mich jemand mit zwei Wirkungstreffern binnen 10 Minuten zweimal zu Boden brachte, wo ich jeweils so um die zehn Sekunden benötigte, um mich wieder zu sammeln und aufzustehen, das nicht. Ich dachte echt, jetzt sei es soweit, ich würde zu Tode gepeitscht. Was für ein Sadist. War es anfangs eine besagt sehr wüste Session, in der Y. mich mit allerlei Schlagutensilien bearbeitete, schwächte er sich fortlaufend in Sachen Härte ab, bis der Punkt erreicht war, gemeinsam in seinem Bett zu liegen, sich gegenseitig mit Körperküssen zu bedecken und sich in den Intimregionen zu befingern.

 

Ab einem gewissen Zeitpunkt jedoch brach Y. das befingern ab und ließ mich etwas ratlos zurück, während er sich zum DVD-Player begab. Mich nicht zu regen wagend, nahm ich zur Kenntnis, dass er ein gay-porn-Video laufen ließ. Es handelte sich um eines der härteren Sorte von Cazzo. Y. befahl mir, meine Lage zu verändern, damit er meine Hände so zusammenbinden konnte, dass diese gerade ausgestreckt, auf meinem Rücken positioniert waren. Als dies vollbracht war, rollte er mich dank seiner Kraft wieder auf meinen Rücken. Es war nicht unbequem. Er erwies sich als gnädig und legte ein Kopfkissen unter meinen Nacken. Danach setzte er sich auf mein Gesicht und presste sein Hinterteil auf eben dieses, sich keuchend bewegend und sein Glied massierend, während meine Zunge seine wunderschöne, dunkle Rosette begrüßte. Ich wähnte mich schon im Bondage-Himmel, als er dieses Ritual abbrach.

 

Y. stand auf und warf eine Bettdecke über meinen nackten, ausgestreckten Körper. Ein weiteres Kopfkissen legte er auf meinem Kopf ab. In dieser Art und Weise fixiert legte er sich auf mich. Durch eine leichte Verlagerung meines Kopfes war ich jederzeit in der Lage ausreichend zu Luft zu kommen, doch mit zunehmender Dauer wurde diese Stellung unbequemer. Sein stattliches Körpergewicht auf mir wurde von mir unterschätzt.

 

Er war dabei, es sich selber sehr wild zu besorgen und jedes orgiastische Zucken seines Körpers spürte ich durch die Bettdecke hindurch, während ich gedämpft die Lustschreie der Männer aus dem Video wahrnahm. Da lag ich nun, mit auf den Rücken fixierten Armen und einem zum schreien erigierten Glied und Y. machte es sich ein ums andere Mal selber.

 

Es war ein sehr bizarres Erlebnis und ich empfand zu gleichen Teilen Ohnmacht und eine mich erregende Hilflosigkeit. Dieses Gefühl der Hilflosigkeit wurde noch verstärkt, als auf einmal das Licht ausging und er mir eine gute Nacht wünschte. Ich wagte es die ganze Nacht über nicht, mich nur einen Zentimeter zu bewegen. In unregelmäßigen Abständen machte er es sich in der Nacht erneut selber und nahm danach jedes Mal das Kopfkissen von meinem Gesicht, um mich auf meinen Mund zu küssen. Es war eine sehr lange Nacht für mich. Meine Arme schmerzten recht bald und das so stark, dass ich mir auf die Lippen beißen musste, nicht zu jammern. Sein sich in steter Unruhe befindliches Körpergewicht auf mir tat sein Übriges, um mich nicht einschlafen zu lassen.

 

Trotz aller Schmerzen empfand ich es als wunderschöne, harte Nacht. Ich fühlte mich geschmeichelt, dass er mir diese Ehre zuteil werden ließ, diesen sehr speziellen Fetisch von ihm mit mir zu teilen. Ab einem Zeitpunkt des Morgens befreite er sich von meinen Fesseln und flüsterte mir zu, dass ich nun schlafen dürfe. Dazu kam es jedoch nicht. Was folgte war intensiv und ich drückte Ihm meine Dankbarkeit aus, diese spezielle Nacht mit ihm verbracht haben zu dürfen. Jetzt war ich am Zug und saugte ihn langsam und unerbittlich leer, bis er japste und mich immer wieder mit einem gequälten „Stop“ bedachte. „Keine Chance“, erwiderte ich. „Es war Dein Fehler, mich befreit zu haben. Und meine Rache wird noch etwas andauern.“

 

Wir treffen uns immer noch, unregelmäßig, um auf Metalkonzerte zu gehen. Up the Irons!

Geschrieben
Na ja! Wer´s mag! Glaube aber nicht an ein "echtes Erlebnis" . Das ist eher eine Story nach dem Motto: Was ich in meinen dunkelsten Träumen mal erleben würde.
Geschrieben

Es geht um Geschichten. In dieser und anderen Geschichten vermische ich stets reale Erlebnisse mit Fiktion. Es soll unterhalten, mehr nicht. ;-) (Wobei ich darauf achten werde, die Hardcore-Sachen außen vor zu lassen.)

HaJo
Geschrieben

Hallo @NoKinkster
da dieser Bereich des Forums ohnehin +18 ist, musst du dich mit deinen Phantasien nicht zurückhalten... :coffee_happy:


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