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wie muss man sein, um schwul zu sein?

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

ich hatte immer gedacht dass homosexuell ein begriff ist welcher für gleichgeschlechtliche paarung steht.
nun angesichts der unterschiedlichen klasifizierungen bin ich etwas verunsichert.
was erwartet ihr,wie soll sich ein schwuler benehmen,was wird verlangt wenn man dazugehören will.
gibt es den sogenannten normalen schwulen?
kann man sich einlesen so eine art benimmregel?
wäre es besser alle die aus der mitte sind wegzusperren?
wäre die welt der schwulen schwarz weiss ansehlicher?
ich bin sicher ihr könnt mir etwas weiterhelfen.
l.g.frederik


Geschrieben

was sind denn das für fragen, frederik?
was willst du wissen
das kommt von diesen diversen diskussionen
du scheinst dein selbstgefühl zu verlieren
du hast doch ganz richtig gedacht, gleichgeschlechtlicher sex das ist schwul, fertig
also was willst du wissen?
es kann keinen normalen schwulen geben, weil es keine normalen lebewesen gibt
normal bezieht sich auf eine norm
lebewesen kann man nicht normen bzw es gibt da keine norm

nachtrag: es gibt ja auch keinen normalen hetero, keinen normalen bisexuellen
ach ja, wenn du die frage so ernst meinst, wäre die antwort: NICHTS, schwul biste von ganz alleine
(ok, du hast gefragt, "wie muss ich sein..." antwort: schwul)
die frage dieses threads zeigt mir dass du eine disskussion wünscht
dann bitte ich dich aber klarer vorzustellen, was du diskutieren möchtest


Misterpbx
Geschrieben

Nun, wenn ich Frederik richtig verstanden habe, versucht er eine Differenzierung zwischen Homosexualität und Leidenschaften herbeizuführen.
Kurz nach meiner Definition:

Heterosexualität: m + w
Bisexualität: beidgeschlechtlich
Homosexualität: gleichgeschlechtlich

Und zu Deiner Frage. Alles andere sind sexuelle Vorzüge oder Fetischbegierden, die in allen (fast) Sexualformen vorkommen können. Die Klassifizierung als solches, würde ich als "übergreifende Untergruppen" bezeichnen, die ihren fetisch Ausleben. Jeder nach seinen sexuellen Orientierungen und der Fetischbegierde bei der Ausübung.


Geschrieben

wen meinst du mit "alle aus der mitte" ?
was meinst du mit benimmregeln?
wen meinst du mit ihr? dazugehören wollen? wozu?
sexuelle neigung ist ja nichts was ich mir aussuchen kann.
es ist noch nicht sehr lange her da mussten schwule sich überlegen, was muss ich machen, damit nicht auffällt dass ich schwul bin
Karl Heinrich Ulrichs dreht sich im grabe um wenn er die frage hört


Geschrieben

danke,.
dann lasst uns doch alle die armen in die hand nehmen die aus der sogenannten gesellschaft ausgeschlossen werden.
dann lasst uns doch enden mit vorurteilen über vorlieben.
und lasst uns beginnen in unserer stärke schwach zu sein.
l.g.frederik


Geschrieben

hä? jetzt verstehe ich gar nichts mehr
schade ich hatte gehofft du erklärst ein wenig, was du hier zur diskussion stellen möchtest
dein neuster eintrag, lieber frederik ist mir völlig rätselhaft
richtig ist natürlich, dass wir nur als beispiel Hiv-positive nicht in die vereinsammung schicken sollten nur, weil wir zu faul sind uns zu informieren
meinst du sowas? oder von welchen armen ausgeschlossenen sprichst du?
was meinst du mit vorurteilen gegenüber vorlieben?
fesseln? da habe ich das vorurteil, dass mir das nicht gefällt und dieses urteil möchte ich behalten!
ganzkörperrasur? auch da habe ich das selbe vorurteil
eigentlich sind es ja keine vorurteile
es sind nicht mal urteile
das recht auf unterschiedlichen geschmack hat ja wohl jeder
ein wenig konkreter, geht das vielleicht?
ein wenig habe ich das gefühl dass du grade sehr mit vorurteilen beschäftigt bist


Geschrieben

Schlecht zu verstehen was du willst! Vielleicht sollten sich Schwule ganz normal benehmen? Wir sind nichts besonderes!


Geschrieben

baal,schön gesagt.
manchmal kommen mir die schwulen intoleranter als die heteros vor.
l.g.frederik


Geschrieben

rolfina,.
ja ich habe hier viel mit , zumindest mir so vorkommenden vorurteilen zu kämpfen(kämpfen stimmt so nun nicht, beschäftigen)
ich finde in der tat dass so manch einer hier der meinung ist ein vorbildschwuler zu sein.
ich finde auch das die umgangsformen oft sehr persönlich und demütigend sind.
und ich habe pns bekommen von leuten die sich aus diesen gründen nicht mehr an gesprächen im forum beteiligen.
deswegen um zu begreifen woher diese aggresion kommen ,deswegen die frage,.
warum die aus und eingrenzungen?
es gibt genügend themen so meine ich die interessant werden könnten auch ohne persöhnliche angriffe.
ich denke jeder hat das recht seinen geschmack oder nichtgeschmack kundzutun,aber auch jeder die pflicht zu schweigen wenn er dies nicht wertfrei und ohne beleidigung fertig bringt,.
ich liebe kluge sprüche,aber ich liebe auch die anstrengung der wandlung in die tat,denn erst ab da sind sie hilfreich.
freundliche grüsse frederik


Geschrieben

ja gut gefragt, Frederik, warum die ausgrenzungen, warum muss ich mich in einem FORUM FÜR SCHWULE, ständig mit der üblichen homophobie beschäftigen und mich wieder mal in eine ecke gedrängt fühlen nur weil die meisten user hier nicht akzeptieren können, dass es nun mal homosexuelle menschen gibt

nachtrag:
ständig muss ich im alltag auf heterosexuelle empfindlichkeit rücksicht nehmen
ständig muss ich tolerieren, das heterosexuelle, ach so verunsichert sind wenn ich sage ich bin schwul, muss ich mir ellenlange erklärungen anhören warum der durchschnittshetero damit jetzt schwierigkeiten hat
muss mir die blödesten fragen gefallen lassen, von "also du findest frauen nicht geil" bis "wer ist in eurer beziehung den die frau" muss mir anhören was ich da an düften und anderen genüssen verpasse. da ich keinen streit will bin ich sehr diplomatisch ich hatte mich ursprünglich hier angemeldet um davor mal meine ruhe zu haben
da hier aber nun mittlerweile die mehrzahl aller user heteros sind , sollten sie sich hier mit ebenso viel geduld meine fragen und mein unverständniss gefallen lassen, denn würden sie in eine schwulenbar gehen würden sie ja auch gefragt was sie dort denn suchen
es ist gradezu erpresserisch unverschämt hier aufzutauchen und toleranz zu fordern
ich fordere toleranz von den heten den schwulen gegenüber und zwar echte toleranz und nicht nur scheinheilige lippenbekenntnisse und vorallem möchte ich nicht mit dieser ewigen homophobie belästigt werden, sollen sie mit ihren ängsten doch zum psychodoc gehen


Minotaurus
Geschrieben

@ rolfina

Vielleicht wäre der Begriff "pseudoschwul" auf viele derjenigen anzuwenden, die hier aufkreuzen und lediglich eine Befriedigung suchen, die einen eindeutig heterosexuellen Hintergrund hat. Denn nicht der Mann ist interessant, sondern jenes zum puren Befriedigungsobjekt degradierte Wesen, das als optischer Frauenersatz herhalten soll.

@ frederik999

Um mal endlich mit einem weitverbreiteten Irrtum aufzuräumen: Der im Jahr 1867 von einem ungarischen Arzt geprägte und erstmals verwendete Ausdruck "homosexuell" (analog dazu "heterosexuell" ) bezieht sich auschließlich auf die Sexualität. Also auf sexuelle Praktiken mit dem eigenen Geschlecht. Dies hat jedoch mit dem Begriff "schwul" nichts zu tun. Denn dieser bezeichnet die EMOTIONELLE Disposition zum eigenen Geschlecht, also das Gefühl der Sehnsucht, des Verliebtseins und letztlich der Liebe schlechthin. Dies ist oft, aber nicht immer, auch mit der schönsten Nebensache der Welt gekoppelt, eben der sogenannten Homosexualität. Doch Vorsicht! Das Praktizieren homosexueller Handlungen heißt noch lange nicht, dass diese Menschen auch HOMOEROTISCH fühlen, also tatsächlich schwul sind.
Um's ganz eindeutig zu sagen: EROS ist nicht gleich SEXUS und umgekehrt auch nicht. Es kann jemand (körperlich ein Mann) mit hunderten Männern es getrieben haben, ohne jemals nur eine Spur schwul zu sein - viele Stricher sind dafür ein beredtes Beispiel.
Und so nebenbei: All die TS, die in Kleinanzeigen in Tageszeitungen ihre käuflichen Liebesdienste anbieten und dies mit Fotos illustrieren und der Angabe a/p, teils sogar mit Busengröße und....man staune ....mit Penisgrößenangabe, dienen ausschließlich einem heterosexuellen Kundenkreis. Ein schwuler Mann aber wird die Dienste eines TS nicht in Anspruch nehmen - niemals!

Eh ich's vergesse:
Jedermanns sexuelle (Betonung auf "sexuelle" ) Vorlieben und Praktiken sind zu tolerieren. Die DWT und ihre als bisexuell getarnten Beschäler aber lügen sich einfach etwas in die Tasche und das gleich mehrfach.

1. Der DWT, der sich a tergo besteigen lässt und/oder oral einen Mann bedient, wird geradezu zwangsläufig nicht als männliches Wesen wahrgenommen. Sondern - durchaus vom DWT und vom Beschäler bewusst so gewollt - als äußerlich notdürftig auf Frau getrimmter Ersatz. Der Beschäler des DWT also ist keinesfalls schwul, sondern übt nur eine emotionsfreie, homosexuelle Handlung aus, wobei die real praktizierte Homosexualität des Beschälers von diesem auch noch schamhaft kaschiert wird, da ihm dabei etwas Weibliches vorgegaukelt wird.

2. Der DWT (von wenigen Ausnahmefällen abgesehen) ist ebenfalls nicht schwul, da es ihm nur auf die sexuelle, nicht aber die emotionelle Zuwendung seines Beschälers ankommt. Die emotionelle Zuwendung kann der Beschäler ohnehin gar nicht leisten, weil er im DWT kein genuin männliches Wesen sieht, sondern eine Weiblichkeit suggerierende Ersatzfigur, die eben auch noch ein notwendigerweise zu akzeptierendes Fleischanhängsel zwischen den Beinen baumeln hat.

3. Der DWT ("ich fühle mich ganz als Frau" ) kann schon deshalb nicht schwul sein, weil er seinen Beschäler nicht aus dem Blickwinkel eines Mannes sieht, der einen Mann liebt, sondern aus der angenommenen heterosexuellen, also gegengeschlechtlichen Position einer Frau, die einen Mann liebt. Als solche befriedigt der DWT dann auch die heterosexuell unterfütterten Begierden seines Beschälers. Das Paradoxe an der Sache ist, dass zwei nichtschwule Männer zwar homosexuellen Verkehr haben, aber von ihrer beiderseitigen emotionellen Ausgangslage her heterosexuell empfinden und agieren.

4. Beide Seiten, sowohl der DWT als auch der Beschäler, geben sich einer törichtigen Illusion hin, wenn sie glauben, dass ihre Kopulationen irgend etwas mit Homoerotik zu tun hätten. Ein bißchen Nachdenken über ihre fatale Rollenverkennung kann DWTs und Beschälern gleichermaßen sicherlich nicht schaden.

Geschrieben

hallo ihr beiden,.
das pseudoschwul hat mir jetzt ganz gut gefallen.
seit ich hier bin bekomme ich sehr viele angebote,seltenst ist es möglich viel weiter als über molkereipraktiken zu reden.
(hier handelt es sich aber nicht um dwt)
und da setzt ein gewisses verständnis für kritik ein.denn auch ich hatte schon den gedanken ,ich würde nur als erhitzte aufblasbare puppe eingesetzt.
es ist erstaunlich wie viele menschen ihren trieb befriedigen wie das abschlagen ihres wassers an die wand.
und es lässt mir die haut erstarren wie eis eine solche wegwerfgesellschaft der sexualität.
nun frage ich mich,warum?
warum,was hat ein mensch erlebt dass er nicht fähig ist seine sexualität mit leidenschaftlichkeit zu verbinden.
hier muss ego doch einsamkeit bedeuten.
leider,wenn ich anfrage erhalte ich in den meisten fällen keinen text mehr(im besten fall noch zicke)

und nun hier finde ich das pseudo gut,.
aber wenn ich darum weiss kann ich unterscheiden,ich lasse diese menschen an mir vorbeifliessen .

lese einen schönen text bei einem gläschen wein und nehme die hand.

was will ich sagen was mehr berechtigung hat,ich kann nur sagen was ich nicht mag,.

und doch denke ich darf man weiterhin die schuldigen an der eigenen situation nicht gerade in frauenkleidern suchen.

seit ich begonnen habe mich selbst zu kritisieren fühle ich mich wohler,kann ich mein umfeld besser verstehn.

danke für eure beiden ,in ihrer art so unterschiedlichen ,aber hochinteressanten beiträge,.
einen schönen tag wünscht euch frederik.


Geschrieben

die frage dieses threads ist mir nach wie vor nicht verständlich
davon abgesehen, finde ich die unterscheidung von sexus und eros sehr erhellend
pseudoschwul ist eine lustige bezeichnung und mir fällt dazu "möchtegernschwul" ein
und dieser gedanke das jemand gerne schwul sein möchte erheitert mich
es ist klar das niemand seine sexuelle neigung aussuchen kann
jede neigung hat seine berechtigung, das tragen von frauenkleidern ist vermutlich ein fetisch heterosexueller männer
der völlig akzeptabel ist. ebenso akzeptabel ist für mich ein sehr auf reine triebabfuhr reduzierter umgang mit sex.
all das tangiert mich nicht und und ich gehe dem aus dem weg, weil jeder fetisch, jede festlegung auf sexuelle praktiken mich nicht interessieren
doch hat das ja alles nichts mit der frage zu tun, schade das Frederik die intention seiner frage nicht erklärt
so rätseln wir weiter beginnen immer wieder neue themen, die einen eigenen thread wert wären
die frage dieses threads könnte ja auch so gestellt werden und hätte dann einen noch viel mehr ängstigenden charakter
"wie muss ich sein, um du zu sein" wenn mich das jemand fragen würde, bekäme er von mir die antwort, bleib du selbst(aus meiner sicht bist du doch längst du)
also schwul ist mann von ganz alleine, da braucht mann nichts für zu tun
wie wäre es mit der frage: "was müssen wir tun, damit männer endlich schwul sein dürfen?"


Geschrieben

@ mino




Hengste, die zur Zucht geeignet und gekört sind, werden als Beschäler bezeichnet.
Landbeschäler sind Deckhengste, die in einem sogenannten Landgestüt aufgestellt sind und sich meist im Staatsbesitz befinden. Dies trifft auf etwa die Hälfte aller Warmblut- und Kaltblut-Zuchthengste in Deutschland zu, die übrigen Hengste befinden sich im Besitz privater Deckstationen. Diese werden als Privatbeschäler bezeichnet.



: WICKI

meinst du das ernst ???


Minotaurus
Geschrieben

@ celsius

Es hätte wahrlich nicht Deiner unendlichen Güte bedurft, um mir per Wikipedia (ausgerechnet auch noch dieses halbseriöse Volckslecksikon...:-p ) erklären zu wollen, was ein Beschäler sei. Ich bin auf dem Land aufgewachsen.
Der Begriff Beschäler hat sich aber auch im übertragenen Sinne eingebürgert für jenen Teil der Männer, der seine Identität als Mensch lediglich von seiner Penetrationsfähigkeit und Penetrationsfrequenz bei Frau und/oder Mann herleitet. Und exakt diesen meine ich auch - in vollem Ernst!

Natürlich hätte ich auch einen anderen Begriff wählen können, der ebenfalls in der Alltagssprache verwendet wird für jene Spezies Männer, deren einziger Lebenszweck darin zu bestehen scheint, möglichst oft zu kopulieren: Rammler!


fellatio
Geschrieben

Klasse Beiträge---lehr-und aufschlußreich-eine diskussion --die den geist beflügelt--Danke an Alle---besonders an Dr.House,die hier nicht beteiligt ist,aber mit ihrer aussage " keine Angst,einen drauf zu bekommen " den korken von der flasche genommen und damit den geist einer guten streitkultur befreit hat.


Geschrieben

Hallo Minotaurus,

Deine Erklärung ist sehr hilfreich.Auch Deine Bezeichnung "Beschäler" trifft voll zu.
Auch wenn die Hengste zur Zucht verwendet werden, sind diese doch nicht ausschließlich auf den Deckakt fixiert.
Es wird auch mit diesen gearbeitet. Der Wert eines Deckhengstes kann in die 100 000 sente gehen und nicht selten sind mehrere Besitzer daran beteiligt.
Mit Deiner Bezeichnung "Beschäler" für Personen, die ausschließlich auf SEX fixiert sind, tuts Du den Tieren eigentlich unrecht.

Trotzdem danke ich Dir für diese genaue Begriffdefinierung.


fellatio
Geschrieben

@ david4funffm @ Wenn man Deinen Profiltext,besonders das Interview neben Deinen Beitrag stellt,wird es schwierig,Deine Frage,ob Du Schwul bist,zu beantworten.Es fehlt dafür entscheidendes Wissen.
Du hast seit 4 Jahren keinen Sex mehr gehabt,wie gehst Du mit Deiner Libidio um ? Wie findest Du Deine
sexuelle Befriedigung ?
Willst Du asexuell gesehen werden ? Zählst Du Dich der Gruppe von Menschen zu,die Enthaltsam leben bis
sie die große Liebe gefunden haben ?


Geschrieben

... gewesen aber nicht für ...


Geschrieben

interessant was die frage von frederik so alles auslöst. dabei ist die antwort so einfach.
doch gebe ich zu, ich bin auch nicht direkt drauf gekommen.
habe auch viel zu viel in dieses kleine rätsel gedacht
die antwort ist: männlich

Geschrieben

Jetzt gibts aber ein neues Rätsel, wenn das richtig männlich sein, schwul sein bedeudet, warum suchen ganze Kerle auch attraktive Frauen und mehr oder weniger schöne Frauen einen ganzen Kerl?
Oder habe ich das jetzt mißverstanden?
pd.


Geschrieben

liebe pimmeldame
schau dir die frage doch noch mal an
der mensch ist wie ?männlich und schwul oder weiblich und lesbisch
natürlich kann der mann auch hetero oder bisexuell sein
natürlich kann frau auch hetero oder bisexuell sein
auf die frage von frederk gibt es 2 antwort möglichkeiten
männllich(en) geschlechts oder ganz simpel wäre die antwort schwul
du hast mich da nicht verstanden mit männlich meinte ich nicht irgendwelche markigkeiten oder was sonst oft so mit männlichkeit verbunden wird
egal wie er männlich ist, es ist DIE voraussetzung um schwul zu sein
die frage von frederik ist für mich sehr belustigend und wohl auch in keinster weise ernst zu nehmen
ähnlich wäre die frage "wie muss man sein, um mensch zu sein"
da wäre die antwort, geboren sein


Geschrieben

... bösartige alte männer


Minotaurus
Geschrieben

Erasmus von Rotterdam schrieb in seinem "Lob der Torheit" auch dieses: "Wenn Dich niemand lobt, darfst du dich selbst loben". Und nachdem wir Davids Selbstbeweihräucherungsarie voll Bewunderung und Andacht genossen haben, bleiben nur zwei Fragen offen:

1. Was um aller Hormone willen hat denn diese epische Schilderung von vierjährigem Sexverzicht, effekthascherischer Eigencharakterisierung ("keinerlei Abstriche", "knallhart", "sehr hohe Maßstäbe" etc.) und hybridem Anspruchsdenken mit dem Threadthema zu tun?

2. Soll dieser Egotrip, dieser nach Beifall heischende Tanz der sieben Schleier um eine vorgebliche Persönlichkeitstruktur, uns verdeutlichen, dass der Verfasser dieser uns dargereichten autobiographischen Heiligenlegende ein Mann sei, der zwar von Kindheit an Männer liebt, noch immer dem eigenen Geschlecht zugetan ist, etliche Affären hatte und von einem Seelen- und Leibesbund mit einem ewig jung bleibenden Adonis träumt ("also ein perfektes aussehen" ), soll uns das wirklich glauben machen, dieser Mann sei nicht schwul, sondern lediglich ein unerotischer Narziss? Und kann es sein, dass dieser als unschwul gelten wollende Schwule unterschwellige Angst vor der eigenen Homoerotik hat, weil das in seinem preußisch-korrekten Weltbild schließlich doch nur als gesellschaftlich zweitklassig eingestuft wird? Nun ja - Sexualneurosen treten in mancherlei seltsamen Formen auf. Das hat vor knapp 100 Jahren Hans Blüher in seinem epochemachenden Buch "Die Rolle der Erotik in der männlichen Gesellschaft" schon ausführlich analysiert und beschrieben.

Unser angeblich nichtschwuler Mituser David darf sich einmal im stillen Kämmerlein überlegen, ob er wie sein biblischer Namensvetter auch so einer herzzerreißenden Klage fähig wäre, wie sie uns bei 2. Samuel 1,26 im Alten Testament überliefert ist.


Geschrieben

gestern,.
ich habe mich den ganzen tag mit der frage beschäftigt...........
der frage ,die ursprünglich eine antwort war.
männlich?
ich habe gefragt,einen jeden der mein haus betrat,was ist männlich ,
männlich so sagte eine frau kann ein duft sein,eine einzigartige kraftausstrahlung,
männlich kann auch eine verpinkelte klobrille sein ,alte socken unter dem sofa.
ich habe mehrere gefragt,und ich bin mir immer noch nicht sicher,.
was ist nun eigentlich eindeutig männlich.
und gleichzeitig spüre ich dass diese antwort von rolfina in dieser strasse ,diese empfindungsvolle antwort irgendwie die lösung ist .
die lösung für die ablehnung des weiblichen .
ja vielleicht sogar die angst davor,.
ich fahr nun mal nach ravensburg ,.

später mehr.
f.g.frederik



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