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Sunrise

Meine Frage an den Experten

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Geschrieben

Mit unlauteren Methoden wollte Volkswagen den Weltmarktführer Toyota vom Sockel stürzen. Nun hat VW mit seinen Abgasmanupulatioen nicht nur sich selbst sondern dem Ansehen der gesamten deutschen Industrieproduktion geschadet. Ja in rein verbrecherischer Manier Software entwickelt um so den Konrtollen zu entgehen. Gibt es denn keine Deutschen Ingenieure die entsprechende Abgassysteme entwickeln können? Das dürfte doch nicht schwerer sein, als ein Computerprogramm, dass die Abgasmessungen ändert.
Volkswagenchef Winterkorn und der gesamte VW Vorstand müssten ihren Platz räumen und gehörten vor Gericht gesrellt zu werden.Sämtliche Mitarbeiter die nun ihren Arbeitsplatz verlieren müssten bei Verlust ihres Arbeitsplatzes Schadenersatz von Winterkorn verlangen.
Erst nusste Piech gehen, nun wird ihm Winterkorn folgen.


S-H-Biker
Geschrieben

sorry, aber VW hat zugegeben, nur den USA eine Manipulation an der Software vorgenommen zu haben..Deutschland soll davon nicht betroffen sein.
Und, Piëch ist selbst gegangen und wurde nicht geganden..wers weiss, ist Winterkorn sein Ziehsohn

aber, wie immer, alles nachzulesen im web, somit nichts neues nur ein abklatsch


S-H-Biker
Geschrieben

Aber, die Frage heisst ja "Meine Frage an den Experten"... selbstreden können Deutsche Ingenieure einwandfrei eine Abgasprüfung vornehmen :-)


Geschrieben

und warum haben sie es nicht getan?
Natürlich ist bei den Auseinandersetzungen zwischen Herrn Piech und Herrn Winterkorn nicht alles an die Öffentlichkeit gelangt. Es gab sehr wohl auch Intrigen.


Geschrieben

Meine nächste Frage lautet: Warum sind heutige Wegfahrsperren so leicht zu knacken?
Bei den früheren verwendeten mechanischen Schlössern hat es meistens etwas länger gedauert.


S-H-Biker
Geschrieben

da kann ich nur spekulieren und das tue ich hier mit sicherheit nicht öffentlich.


S-H-Biker
Geschrieben

auch die mechanischen Schlösser waren schon mit einer Büroklammer zu öffnen...Solange eine Versicherung zahlt, braucht der Hersteller nichts zu ändern...
...ich hoffe, ich hab mich nicht zu deutlich ausgedrückt :-)


Geschrieben

Da gibt es ja Vorgaben, die mit der "geplanten Obsoleszenz" übereinstimmen müssen, also ich kenne das nur von einem Ingenieur, der für Stoßdämpfer-Hersteller arbeitet. Es gibt Vorgaben dazu, wann ein Produkt verschleißen soll, wie viele Einsatztage oder wie stark die Durabilität maximal halten soll. Damit einerseits angeblich die Risiken bei der Verwendung nicht zu hoch werden sollen, aber mehr noch, damit im Fall von Stoßdämpfern irgendwann Neue fällig werden. So müssen schon im Konzept Materialien so ausgewählt werden, dass abgesichert ist, dass das Produkt eine vorab bestimmte Durabilität erhält.

Man könnte die nämlich auch so bauen, dass sie praktisch ein Leben lang halten und ihren Dienst zuverlässig erfüllen, aber dann würde man ja weniger davon verkaufen und könnte weniger Profit machen.

Bekannter geworden ist das Ganze bei Druckern, die nach einer vorbestimmten Anzahl Druckvorgänge nicht mehr funktionieren, oder bei Leuchtkörpern, die nach so und so viel Nutzungszeit durchbrennen.

Insgesamt ist schon komisch, warum Betrug in hohen Firmenkreisen salonfähig ist, und wenn der Facharbeiter irgendwas verkorkst, der entlassen wird. Ich schätze, das hängt damit zusammen, dass Justizia, wenn genug Geld an den richtigen Stellen fließt, gern mal ein Auge rein drückt.

Geschrieben

Meine gestern geäußerten Befürchtungen bezüglich VW sind heute von der Presse bestätigt worden. Meiner Meinung nach müsste Herr Winterkorn gehen.


tanne
Geschrieben

was der herr winterkorn wohl für ne abfindung bekommt?


schwanzmaedchen66
Geschrieben

Ich denke nicht nur bei VW wurde gemogelt.....
die Abgasplakette wird tragen wir zu Grabe


Geschrieben

Das ist ja die wirkliche Schweinerei, dass solche Murksverbrecher auch noch für ihren Schiet belohnt werden!


Geschrieben

Die Autobonzen schwätzen jetzt von der "Wiederherstellung von Vertrauen", als ob sie das kommandieren könnten, wie ihre Mitarbeiter zu Sonderschichten, wenn der automobile Protzwahnsinn wieder einmal zu Absatzspitzen führt. Wenn die in dieser weltweiten Vertrauenskrise noch einen Rest von Verstand in ihren gierigen Hirnen haben, müssen sie das Portfolio auf 100% Elektromobilität umstellen. Zumindest in jeder grösseren Stadt müssen Carsharing-Angebote geschaffen werden. Ich habe noch nie gehört, das man es als Chanche begreifen würde, die zu erwartende Umstellung auf automatisiertes Fahren mit der Elektromobilität zu verbinden. Im übrigen gibt es zum automatisierten Fahren jetzt ein Strategiepapier des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (Folgelinks zu den Pressemitteilungen Nr. 92/2015 und 94/2015 vom 16. und 17. 9. 2015 unter www.bmvi.de/Pressemitteilungen/...) und einen Beschluss der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen (www.gruene.de/Das Auto der Zukunft fährt grün, 14. 9. 2015). Ich werde erst frühestens in der nächsten Woche zu einer Prüfung dieser Dokumente kommen.

Noch besser wäre es, den öffendlichen Personenverkehr bedarfsgerecht auszubauen und dann nach einer Übergangszeit den Individualverkehr zu verbieten bei gesetzlichen Ausnahmen für nach medizinischen Gesichtspunkten definierten Schwerbehinderten. Aber das wird wohl nicht realistisch sein. Die vielfältige Anpassung von Bündnis 90/Die Grünen an den Zeitungeist begann mit der Serie von Niederlagen bei Landtagswahlen nach dem an sich sehr vernünftigem Beschluss, auf einen Liter Benzin eine Steuer von 5 DM zu erheben.

MagsOral
Geschrieben

Inzwischen hat VW öffentlich bekannt gegeben, dass 11 Millionen Fahrzeuge weltweit betroffen sind. Eigentlich keine Überraschung. Deutschland hat strammere Abgasbestimmungen für Diesel-Fahrzeuge in der EU verhindert eben weil unsere Konzerne sie noch nicht hätten einhalten können. Zudem wurden Messvorschriften vorgesehen, die sich leicht einzuhalten (zu manipulieren) sind - das gilt ja z.B. auch für andere Messungen wie den Benzinverbrauch. Der Dreh, per Software die Filter gezielt nur für Messungen einzuschalten, ist nur ganz besonders infam, liegt aber auf der Linie. Dumm ist er auch. Hat VW erwartet, dass das Heimatland von GM und Ford der Autobauerkonkurrenz nicht ganz genau auf die Finger guckt?


tanne
Geschrieben

komischer weise sind die anderen auto bauer sehr ruhig-----kommt da noch mehr?


Michiklaus
Geschrieben

Ja da hast du sicher Recht


Geschrieben

Nun ist eingetreten was ich bereits gefordert habe: Winterkorn ist zurückgetreten.


cubafan
Geschrieben

Sicher kommt da mehr ..... erst die anderen deutschen Autobauer, dann aber auch gleich Bosch mit den Diagnosetools.


Brauchbar
Geschrieben

Ja mit Sicherheit,aber erst nach der IAA .


Brauchbar
Geschrieben

Dem blieb ja nicht's anderes Übrig .


HaJo
Geschrieben

Wen juckt das ??

Man verfährt nach altbewährtem Muster: Immer dann, wenn so eine Scheisse ans Licht kommt wird einer (oder mehrere) aus den oberen Etagen geopfert um den Volkszorn zu beruhigen. In dem Fall trifft es eben den Winterkorn.

Den juckt es sicherlich am wenigsten, denn mit einem Jahreseinkommen von zuletzt annähernd
16 MILLIONEN EURO kann man sich ausdenken welche Abfindung und welche Pension er bekommt.

tanne
Geschrieben

so lange die "oberen" nicht auch mit ihren privat vermögen haften ,wird so etwas immer wieder passieren----wenn diese noch nicht mal wissen wollen ,was in ihren "laden " passiert ,sind 16millionen nicht gerechtfertigt----bei 16 tausend würden auch reichen--da wäre auch noch eine gewisse erdung gegeben, die leben doch alle im wolken kuckucksheim


Geschrieben

Ja und wenn ich als kleiner Angestellter Scheiße baue, muss ich damit rechnen, dass mich die Firma zur Kasse bittet


HaJo
Geschrieben

Also mal im Ernst...

wer glaubt schon daran dass der Abgasbeschiss von VW ein Einzelfall ist ?
Ich bin der festen Überzeugung dass ALLE bescheissen, zum einen weil es die Kassen der Wirtschaftsbosse füllt, zum anderen weil der Verbraucher beschissen werden WILL...

Die Ölkrisen der Vergangenheit sind längst vergessen, und das Umweltbewusstsein der Autofahrer geht nur soweit, wie sich jeder einen fetten SUV leisten kann, und jede Familie mindestens einen Zweitwagen besitzt.

Das kommt den Autobauern natürlich entgegen, und so werden immer fettere Autos mit immer mehr PS gebaut. Dass die als Abgase keine lauen Frühlingsdüftchen produzieren dürfte jedem klar sein der nur halbwegs bei Verstand ist. Weil es aber nun mal schick und angesagt ist sich als Retter der Umwelt zu präsentieren, geben die Autokonzerne viel Geld aus um Werbefilmchen produzieren zu lassen, die dem Verbraucher genau das glaubhaft vermitteln sollen.

Der VW-Werbespot, in dem die Oma ihren schneeweissen Kaschmirschal vor den Dieselauspuff hält und der blütenrein und kuschelig bleibt ist doch genauso saublöde und hirnrissig wie jene, in denen die Hausfrau mit einem Wisch total verdreckte und verkrustete Kacheln in spiegelglänzendes Wohlgefallen verwandelt.

Reine Augenwischerei, denn so sicher wie ein Haufen Scheisse stinkt, so sicher schleudern die fetten Autos jede Menge Dreck in die Atemluft. Da liegt es doch nahe zu üblen Tricks und kriminellen Machenschaften zu greifen um die fetten Gewinne der Autokonzerne zu garantieren.

Die Politiker gucken weg, ganz nach der Lehre des
buddhistischen Gottes Vadjra

Nichts (böses) sehen, nichts hören und nichts sehen ...




dreiaffen.jpg



Im Aufsichtrat der Volkswagen AG sitzen übrigens unter anderem
Berthold Huber, Stv. Vorsitzender der Industriegewerkschaft Metall
Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, und
Stephan Weil, Niedersächsischer Ministerpräsident

Ein Schelm wer böses dabei denkt ...

Zu meiner Skepsis gegenüber Werbeversprechen hier eine kleine Anekdote:
In meiner Jugendzeit gab es noch den "Propagandisten", einen fliegenden Händler, auch "billigen Jakob" genannt, der vor Kaufhauseingängen und in Fussgängerpassagen naiven Passanten diverse Wundermittelchen aufschwatzte. Bei einem solchen Typen kaufte ich mal eine Tube Fleckenentferner. Das Zeug schien mir genial. Der Kerl rieb sich Tinte, Jod und Schmierfett auf sein Hemd, dann eine kleine Portion seines Wundermittelchens darauf und siehe da: Die bösen Flecken entschwanden. Das Zeugs musste ich haben, also kaufte ich gleich eine grosse Tube davon. Stolz wie Oscar wollte ich das dann zuhause meiner Familie vorführen, was in einer peinlichen Pleite endete. Zwar verlor der Stoff meiner Jeans die Farbe, die Tinte jedoch blieb.
Dumm gelaufen...

Geschrieben

Da muss man sich eh an den Kopf langen, dass sowas überhaupt möglich ist. Für jeden Arbeiter ein Hohn, der wirklich ranklotzen muss.



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