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Osama bin Laden

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Geschrieben

Es macht mich nachdenklich, wenn eine Exekution uns jubeln lässt. Wenn wir meinen, den Frieden berühren zu können mit vermeintlich gerechten Gewehrläufen. Wenn nicht nur Christen sich freuen dass einer ihrer religiösen Widersacher vernichtet sei. Wenn ein Präsident die Eliminierung „größte Errungenschaft“ nennt.

Woher kommt der Frieden, wenn nicht aus uns.


EFspargel
Geschrieben

Ich habe dazu eine ganz andere Meinung , insbesondere zum Thema 11.09.2001 und deren wahre Täter. Aber sowas gehört nicht in den Gaychat. Die Wahrheit wird stets verheimlicht um die Massen zu belügen und die dummen Menschen glauben den Schwachsinn aus den Massenmedien.


Geschrieben

Die Tötung Bin Ladens ist als symbolische Handlung gedacht. Indem die Amerikaner das vermeintliche Oberhaupt des islamischen Terrorismus in einer gezielten Mordaktion um die Ecke bringen, schlagen sie scheinbar dem Ungeheuer den Kopf ab. Mich wundert, dass sie nicht den Kopf Bin Ladens auf einer Lanze herumtragen, wie es noch 1956 die russischen Soldaten mit dem von Imre Nagy taten; aber dazu ist das christliche Amerika denn wohl doch nicht barbarisch genug. Die Freude über den Tod des Feindes ist natürlich höchst unchristlich, aber hat dies, im Kriegszustand, je ein christliches Volk interessiert? Um so etwas aufzufinden, müsste man wohl "Luzifers Hofgesind", also die Geschichte der Häretiker, bemühen.


EFspargel
Geschrieben

Es wird immer Krieg auf dieser Welt geben , weil damit Unmengen Geld verdient werden. Daran wird auch der Tod von ObL nichts ändern, ebenso damals der Tod von Hussein. Den Irakern geht es heute noch viel schlechter . Neues Ziel ist Gaddafi. Und so geht es immer weiter , auf der Jagd nach Geld, Öl und Gier.


Topi
Geschrieben

Sie werden doch nicht glauben, damit etwas erreicht zu haben. Ich denke da eher genau an das Gegenteil. Der nächste Anschlag wird schneller kommen als gedacht. Über den 11.09. möchte ich mich ebenfalls nicht weiter äußern.


Geschrieben

Diesen Bin Laden hätte man vor ein Kriegsgericht bringen sollen
und ins Gefängnis;das wäre Gerechtigkeit.
Der war ein religiöser Fanatiker,der glaubte,das er sich einen Platz im Paradies verdient,wenn er die sogenannten "Heiligen Kriege" führt und Menschen ermorden lässt,die für ihn"Ungläubige" sind..

Man kann nicht das Böse mit dem Bösen austreiben;es wird leider immer wieder einen ähnlichen Nachfolger wie den
geben;und der Bin Laden gilt bei vielen seiner Anhänger nun als Märtyrer...

.Der hat viele Morde und Terroranschläge auf dem Gewissen;
ich hoffe,das er eines Tages auch Rechenschaft dafür ablegen muss...
Jedoch ist es nicht in Ordnung, das man das Böse mit dem Bösen wieder vergelten tut;
dadurch ist keinem geholfen; im Gegenteil,dadurch kommt bei seinen Anhängern nun erst recht der Hass gegen die USA und gegen Christen auf....


HaJo
Geschrieben

Gelöschter Beitrag
Grund: *Zeitverschwendung*
Gelöscht von: Hajo

checker
Geschrieben

@EFspargel: was ist das fürn quartsch ? der 11.9. gehört nicht in einen gaychat, dürfen wir schwule dazu keine
eigene meinung vertreten ? Wir gehören dazu und sind teil der gesellschaft, mit allen rechten und pflichten.

die vorsätzliche tötung der USA ohne ein gerichtsverfahren stößt mir sauer auf und ich bin sehr enttäuscht über
die USA, wie sie mit dem völkerrecht und den menschenrechten umgeht. ein öffentliches gerichtsverfahren
hätte viel mehr aufklärung über den internationalen terrorismus gebracht. wahrscheinlich haben die USA kein
eigenes interesse daran, licht ins dunkel zu bringen und sind selbst in die sache zu sehr verstrickt.


Libra
Geschrieben

Besser ein Ende mit Schrecken, als noch unnötig Steuergelder zu verpulvern. Welches Gericht hätte sich denn mit dem Massenmörder beschäftigen sollen?
Mir stößt es nicht sauer auf, der Tod war gerechtfertigt und für sein Wirken wohl noch zu human.
Ob die Tötung nun aus der Situation erfolgte oder vorsätzlich war?
Auch das vermag hier keiner so recht behaupten zu können.
Für den Terror indes gibt´s keine Rechtfertigung und wenn jetzt der Tod Bin Ladens als Grund genommen wird, wieder Angst und Leid zu verbreiten - wer will´s verhindern?
Allein die Tatsache, dass Befürchtungen in diese Richtung geäußert werden, ist schon ein Sieg derer, welche sich die Angst zunutze machen. Hier nach der Moral zu fragen ist sinnlos. Ein denkbares Szenario wäre es, wenn ein voll besetztes Flugzeug auf ein AKW gesteuert wird und die Maschine von Abfangjägern abgeschossen würde.
Seit dem 11. September durchaus eine Möglichkeit, um deren Moral man auch nicht diskutieren kann.

Wenn EFspargel der Meinung ist, der 11.09 hätte hier nichts zu suchen...
Mit seiner Andeutung zumindest hat er recht.
Auf jegliche Verschwörungstheorien kann man hier getrost verzichten


EFspargel
Geschrieben

Wenigstens Silberblick hat mich verstanden.


checker
Geschrieben

@Silberblick: du stellst dich mit deiner argumentation selbst ins abseits. deine aussagen sind menschenver -
achtend und stellen recht und gesetz in frage. ein christ betrauert den tod und freut sich nicht darüber. wir leben
zum glück in einem rechtstaat und nicht mehr im nationalsozialismus. vor dem gesetz sind alle gleich und auch
eine staatsmacht wie die USA muss sich dem recht beugen. du bist ein ewig gestrieger, der unbelehrbar ist.

nach euer ansicht sollte man hier nur über gayspezifische themen schreiben. aber ich denke, dass man das
gaythema dann bei weiten überschätzt und es nicht soviel hergibt. es könnte sich sehr schnell erschöffen und
langweilig werden. warum sollen wir uns ausgrenzen und nicht an allem was auf der welt geschied interessiert
sein ?


Geschrieben

Liebe Freunde,
bei der Liquidierung bin Ladens ist wohl gegen alle Rechte verstoßen worden. Hat er eigentlich keinerlei legitime Rechte vertreten? War er nur Verbrecher und skrupelloser Mörder? Waren seine Ideale so abwegig? Kämpfte er nur für sich und seinen Wahn?Und die Clintons, Merkels und Sarkozys vertreten die "MENSCHHEIT". Es ist zum Lachen.


Libra
Geschrieben

Wie kommst Du nur zu der Annahme, Bin Laden wurde vorsätzlich getötet?
Denkbar wäre doch auch, dass es der Situation entsprechend geschah.
Ich glaube nicht, dass er sich freiwillig ergeben hätte
Deine Rufe nach Menschenrechte in allen Ehren, Du solltest da aber schon noch differenzieren, andernfalls könnte man Dir unterstellen, dass Du der ewig Gestrige bist


Geschrieben

gelöscht


Libra
Geschrieben

Entschuldige bitte nuwas, Dein Beitrag hat sich mit meinem überschnitten und eigentlich habe ich den tollen checker gemeint

EFspargel
Geschrieben

Leute, bleibt mal auf den fliegenden Teppich. Dieser ObL hat nichts anderes als den Tod verdient, aber nur , wenn er wirklich das zu verantworten hat, was die westliche Welt ihn vorhält. Solange das aber nicht zweifelsfrei ist, ist hier eine richtige Stellungnahme schwierig. Was am 11.09.2001 geschah wissen wir nur aus den Massenmedien und was davon wahr oder unwahr ist, bleibt bisher im dunkeln.


Geschrieben

Osama Bin Laden war für mich eine Symbolfigur des weltweiten Anti-Amerikanismus, Anti-Kapitalismus, Anti-Globalismus. Als solche musste er einfach erledigt werden. Die Anschläge vom 11. September 2001 werden trotzdem immer mit seinem Namen verbunden sein. Ich erinnere mich, wie ich damals atemlos und euphorisiert die Ereignisse im Fernsehen verfolgte und, als erst der eine und dann der andere Turm niederstürzte, unwillkürlich an die Worte von Alexis Sorbas denken musste: "Boss! Hast du schon einmal gesehen, wie etwas so bildschön zusammenkracht?" Dieser Anschlag hat die USA damals in ihren Grundfesten erschüttert und die innere Verwundbarkeit der Supermacht aufgezeigt.

Der Islam darf sich gegen die korrumpierende Aushöhlung durch den Westen sehr wohl zur Wehr setzen, auch mit den Mitteln des Partisanenkampfes.


Libra
Geschrieben

Die Taliban aber sind richtige Memmen - Feiglinge, wie auch alle anderen Terroristen. Sie schlagen aus dem Hinterhalt zu und scheuen den offenen Kampf. Wenn das "sich zur Wehr setzen" bedeutet, dann habe ich was falsch verstanden. Mit der gezielten Aktion wurde jetzt eben denen gezeigt, dass auch sie verwundbar sind und Sicherheit wird´s auf beiden Seiten nie geben.


Geschrieben


Sie schlagen aus dem Hinterhalt zu und scheuen den offenen Kampf.



Partisanenkampf eben. Im offenen Kampf wären sie gegen eine hochtechnisierte, personell wie materiell unendlich überlegene Armee ohne jede Chance. Man darf kämpfend untergehen, aber man muss nicht Panzer mit dem Säbel angreifen, wie das die (tapferen) polnischen Kavalleristen 1939 taten.

Der schweizerische Major Hans von Dach hat in seinem Buch "Der totale Widerstand" die Praxis des Partisanenkampfes, wie er mit äußersten Konsequenz (in einem feindlich besetzten Land) geführt werden muss, dargestellt - von der Gründung einzelner Widerstandszellen bis zur Sabotage, zum Anlegen von Verstecken, zur Zerstörung von Leitungen, Straßen und Schienen, zur gezielten Erledigung vereinzelter feindlicher Vorposten (siehe "Bagdad Sniper") bis zum gezielten, verheerenden Anschlag. Völlig legitim gegen ignorante, der eigenen Kultur fremde Besatzer. Das Selbstmordattentat hatte er damals noch nicht auf der Rechnung.


Geschrieben

Osama bin Laden und die al-Qaida müssen von den Taliban unterschieden werden. Bin Laden hat seiner Zeit die Afghanen im Kampf gegen die Soviets unterstützt, so kamen sie zusammen. Mit seinem Vermögen und seinen Kontakten hat er dann den weltweiten Jihad organisiert, der sich aber nicht ausschliesslich gegen den Westen richtet. Auch in Russland bzw. Ex-Sovietrepubliken, Indien und China existieren Einheiten der al-Qaida, die mit Anschlägen aktiv sind. Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis Bin Laden erwischt wird, denn er hat praktisch alle Mächte gegen sich aufgebracht. Nur Pakistan und sein Geheimdienst haben ihm Unterschlupf gewährt, denn es existierten seit dem Krieg mit den Soviets langjährige Bande zwischen den Taliban und Pakistan.
Übrigens musste Obama im Präsidentschaftswahlkampf mit der Bombardierung von Pakistan drohen, was seiner Zeit McCain und die Republikaner hefftig kritisierten, war doch Pakistan ein starker Verbündeter der Amerikaner. Jetzt dauerte es doch einige Jahre bis die Pakistanis und ihr Geheimdienst ihn herausrückten. Womöglich kriegt jetzt Pakistan noch mehr militärische Unterstützung von den Amis - a deal is a deal.


HaJo
Geschrieben

Gelöschter Beitrag
Grund: *Zeitverschwendung*
Gelöscht von: Hajo

Geschrieben

Wer gibt uns denn 100%ige Auskunftssicherheit, dass 9/11 von OBL bzw Al-Quaida ausgeführt worden ist? Oder ist es doch im ( schwachsinnigen ) Kopf eines US-Präsidenten B entstanden, um geziehlt Terrororganisationen zu bekämpfen?


Geschrieben

Lieber Hajo,
deine Argumentation ist wieder so schlicht, dass mir Zweifel kommen, ob du überhaupt willens bist,auch deiner Meinung widerstrebende Argumente zu berücksichtigen. Also:
1. Dein Leitschema bei der Beurteilung vo "Klerikern" (im weitesten Sinne) ist, dass diese die Wahrheit wissen, aber ihre Schäflein hinters Licht führen.Schon in der Spielmannsdichtung des Mittelalters kennt man den Pfaffen,der bei der Bäurin schläft und die Vorräte verprasst.Ist es dir unmöglich, zu verstehen, dass die religiösen Führer glauben : an ein Leben nach dem Tod, an das Paradies, an den Charakter des Diesseits als eines bloßen Spiels,Vorspiels?
2. Du kannst doch nicht allen Ernstes bin Laden vorwerfen,Millionär zu sein und sich zurückgehalten zu haben.Er hätte es doch so einfach haben können wie die Ölprinzen Arabiens. Er wählte aber den Weg des Kampfes, bis hin zu dem grausigen Tod mit zerfetztem Kopf. Da hat doch einer geglaubt und gekämpft,. Bei diesem Glauben und Kampf greife ihn meinetwegen an,aber verbreite keine Geschichten über das Private.


HaJo
Geschrieben

Gelöschter Beitrag
Grund: *Zeitverschwendung*
Gelöscht von: Hajo

Libra
Geschrieben

@Hajo, Du solltest schon mal zwischen den Zeilen lesen.
Das was Du aus meinen Zeilen interpretierst, ist so nicht von mir gedacht
Colin hat´s verstanden, worauf ich hinaus wollte --&gt




Partisanenkampf eben. Im offenen Kampf wären sie gegen eine hochtechnisierte, personell wie materiell unendlich überlegene Armee ohne jede Chance.






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