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Minotaurus

Wie therapiert man Schwule?

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Minotaurus
Geschrieben

Lesen wird diesen Thread wahrscheinlich wieder nur jene Handvoll User, die noch mehr kennen als ihre tägliche Hormonjagd - leider. Und dennoch bin ich der Ansicht, dass das, was nun ein katholischer Ärzteverband in Deutschland als "Therapie" für Schwule anbietet, so verboten dämlich und menschenverachtend ist, dass es hier im Forum diskutiert werden sollte. Deshalb stelle ich den aus "Spiegel online" entnommenen Artikel herein. Ich hoffe sehr, es möchten sich doch einige User zu einem Kommentar aufschwingen.

Umstrittene "Therapie"
Katholische Ärzte wollen Homosexuelle mit Homöopathie kurieren
Von Christoph Seidler

Ein katholischer Ärzteverband will die sexuelle Orientierung von Schwulen und Lesben mit ein paar Zuckerkügelchen ändern - nur auf deren Wunsch natürlich. Die Homo-Homöopathie stößt auf harsche Kritik.

Berlin - Beim Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) ist man stinksauer. Von einer "Zumutung" und einer "Beleidigung" ist die Rede und von "fehlendem Respekt gegenüber homo- und bisexuellen Menschen". Hintergrund ist eine Webseite des Bundes Katholischer Ärzte (BKÄ ) , auf der der Verband "Therapiemöglichkeiten von Homosexualität" präsentiert. Unter anderem hatte das Webmagazin Telepolis darüber berichtet.

Der BKÄ sieht sich nach eigenen Angaben als "Stimme der katholischen Ärzteschaft". Unter dem Stichwort "Unser Auftrag" findet sich in der Selbstdarstellung der Initiative auch der Punkt "Hilfestellung für Suchende". Doch die vermeintliche Hilfe sorgt nun für heftige Kritik. Unmittelbar nach der Feststellung "Homosexualität ist keine Erkrankung!" schreibt der BKÄ auf seiner Webseite nämlich, es gebe "Therapieansätze gegen homosexuelle Neigungen".

Konkret aufgeführt werden Psychotherapie und die - ohnehin höchst umstrittene - Homöopathie. In letzterem Fall könne eine "Konstitutionsbehandlung" mit entsprechenden Mitteln "in Hochpotenz" stattfinden, "z.B. Platinum". Führender Kopf hinter dem Bund Katholischer Ärzte ist Gero Winkelmann. Er war in den Neunzigern in der Minipartei Christliche Liga aktiv. Heute betreibt er eine Privatpraxis in Unterhaching. Schwerpunkt: Homöopathie.
"Wir wissen von vielen homosexuell empfindenden Menschen, die sich in einer geistig-psychischen Notsituation befinden und stark leiden", schreibt Winkelmann in einer Stellungnahme an SPIEGEL ONLINE. "Wenn sich jemand unglücklich, krank oder in einer Notsituation fühlt, soll er bei uns Hilfsmöglichkeiten aufgezeigt bekommen." Die Webseite sei "lange nicht gepflegt" worden - "weil das Thema derzeit für uns nicht brennend aktuell ist".
Gefragt nach den wissenschaftlichen Grundlagen für die aufgeführten "Therapiemöglichkeiten" führt Winkelmann ein ganzes Bündel vermeintlicher Quellen an: "ärztlich-psychotherapeutische, philosophische und theologische Fachliteratur", die "Minderheitenmeinung von Psychotherapeuten", die "Lehre der katholischen Kirche, die Heilige Schrift" und die "Homöopathie nach Samuel Hahnemann".

Mit wirkungslosen Medikamenten gegen eine inexistentes Leiden - der Lesben- und Schwulenverband hält den Hinweis auf die "Therapiemöglichkeiten" für inakzeptabel: "Die Angebote sind gefährlich. Sie benutzen die Verunsicherungen von homo- oder bisexuellen Jugendlichen beziehungsweise deren Eltern", sagt Verbandssprecherin Renate Rampf auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE. Für Betroffene seien solche Angebote selbst dann problematisch, wenn sie "wie in diesem Fall geradezu lächerlich erscheinen". Rampf kritisiert, die vermeintlichen Hilfen würden "destabilisierend wirken" - nicht zuletzt, weil sie schlicht nicht funktionieren könnten. "Alle ernstzunehmenden Sachverständigen stimmen darin überein, dass die sexuelle Orientierung schon in frühester Kindheit geprägt wird."

Winkelmann verteidigt sich, sein Verband wolle "niemanden in eine 'kranke Ecke' drängen, verletzen oder bedrängen". Es gehe darum, "Stellungnahme und ärztliche Meinung abzugeben, ohne jemanden verletzen oder bevormunden zu wollen". Nach dem Motto "Wer hören will, der höre" wolle der BKÄ "keine akzeptable Hilfsmöglichkeit verschweigen".

Evangelische und katholische Kirche arbeiten sich am Thema ab
Unter dem Stichwort "Konversionstherapie" propagieren radikale religiöse Gruppen vor allem in den USA die "Heilung" von Schwulen und Lesben. Nicht immer kommen dabei so harmlose Zutaten wie Zuckerkügelchen zum Einsatz, sondern zum Teil auch Medikamente und Elektroschocks.

Der BKÄ präsentiert auf seiner Webseite das angebliche Statement eines Homosexuellen aus Süddeutschland. Darin wird dieser mit dem Satz zitiert, er habe "mit Freude festgestellt", dass der Verband "eine Veränderung homosexueller Neigungen durchaus für möglich" halte. Außerdem ist zu lesen, der Betroffene habe "das Gefühl, dass eine Veränderung bei mir durchaus möglich sein könnte", und suche deswegen nach professioneller Hilfe. Es sei allerdings schwer, einen Therapeuten von dieser Aufgabe zu überzeugen: "Leider ist wohl auch unter Psychotherapeuten die verbreitetste Meinung, Homosexualität sei angeboren und keinesfalls veränderbar."

Der Bund Katholischer Ärzte präsentiert auf seinen Seiten nicht die offizielle Kirchenlinie, sondern eine Privatmeinung. Und dennoch: Die katholische Kirche diskutiert immer wieder über den Umgang mit Homosexualität. Zuletzt hatte der Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner dem Religionslehrer und Publizisten David Berger die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen. Dieser hatte sich als schwul geoutet. Daraufhin hatte die Kirche erklärt, Berger könne "nicht mehr glaubwürdig im Auftrag der Kirche katholischen Religionsunterricht erteilen".

Aber auch in der evangelischen Kirche haben religiöse Eiferer schon gegen Homosexuelle Front gemacht. So beklagten 30 westfälische Pfarrer im Jahr 2009 schwulenfreundliche Äußerungen ihres Landespräses Alfred Buß auf dem Kirchentag in Bremen. "Gelebte Homosexualität entspricht nicht der Schöpfungsordnung Gottes", wie sie in der Bibel beschrieben werde, erklärten die Pastoren in einem offenen Brief, aus dem das Internetportal Der Westen zitiert hatte.
Wo "Therapien" gegen Homosexualität "diskreditiert" würden, verweigere man "Menschen, die unter ihren homosexuellen Empfindungen leiden, die Hilfe zur Veränderung", heißt es in dem Schreiben. Rhetorisch kommt das dem nun kritisierten Internetangebot der katholischen Ärzte recht nahe.

Die Weltgesundheitsorganisation hat die Homosexualität übrigens aus dem Katalog der Krankheiten ("International Code of Diseases" ) gestrichen. Und zwar am 1. Januar 1993. Der Schwulenverband hatte damals erklärt, damit gehe "für die Schwulen und Lesben mit 90 Jahren Verspätung das 19. Jahrhundert zu Ende". Möglicherweise hat man sich damals etwas zu früh gefreut.

Libra
Geschrieben

Wie therapiert man katholische Ärzte?
Dagegen scheint kein Kraut gewachsen zu sein :P


checker
Geschrieben

Man sollte am besten die katholischen Ärzte mit ihren dämlichen Thesen ignorieren, weil eine Auseinander -
setzung nichts Neues hervorbringen würde. Wer hört denn heute noch auf die Kirchen und ihren Führern ?
Die heutigen modernen Menschen lassen sich nichts vorschreiben und kehren den Kirchen mit Austritten
den Rücken. Der ganze Artikel ist eine ungeheuerliche Volksverdummung und wissenschaftlich unhaltbar.


Libra
Geschrieben

Da stimme ich Dir zu, denn wer der Kirche bis heute noch nicht den Rücken gekehrt hat, muss religiös stark verwurzelt sein. Die Kirche und ihre Funktionäre aber waren schon immer weltfremd und ignorant. Homophobie indes war auch schon immer ein Reizthema derer. Der von Minotaurus kopierte Bericht sollte doch hoffentlich dem Austritt aus der Kirche einen erneuten Vorschub leisten!


Geschrieben

Schwule brauchen keine Therapie, sondern Klarheit über sich selbst. Dann würden sie auch nicht auf jeden CSD laufen und sich von Herren in Weiberkleidern repräsentieren lassen.


Geschrieben

Ja @Mr. Suicide, danke für Deinen dämlichen Kommentar, hier gings um Toleranz und nicht um das was Du abläßt.
Zum Thema zurück: Ich finde es einerseits wohl verständlich(wenn auch nur in seltenen Fällen)wenn Schwule oder Lesbische Personen nach einer Hetereoähnlichen Familie sich sehnen und in solchen Fällen (leider) mit ihrer wirklichen Idendität in Konflikt kommen. So etwas betrifft noch viel häufiger Transgender.
Aber um so etwas zu ebnen, das Schwule, Lesben und Transgender im Alltagsleben in all ihren Bedürfnissen eine angemesssene Lösung bekommen, braucht es wohl keiner falschen Christen egal welcher Konfession, denn die sollten erst mal ihren eigenen Sumpf trockenlegen und haben bei solchen Aufgabenstellungen weder Kompetenz noch ein nachvollziehbares Interesse. Also blickt da schon Stumpfsinnige Missionierung unter dem Mäntelchen
der "christlichen Hilfe" hervor. Laßt uns alle für bessere und menschlichere Lösungen einsetzen.


Geschrieben

Toleranz, so so. Mal wieder. Nur weil man schwul ist, muss man nicht alles tolerieren. Man muss sich auch nicht die Belange jeder Minderheit zu eigen machen, nur weil man selbst einer angehört. Transgender z. B. haben mit Homosexualität aber auch gar nichts zu tun. Bei ihnen hat sich die Natur schlichtweg geirrt. Wenn sich nun so ein Wesen nach einer bürgerlichen Familie sehnt, muss mich das wirklich kümmern? Nein. Ich kann mich nicht des gesamten Weltleides annehmen.


Geschrieben

Man sollte sich vor vorschnellen Verallgemeinerungen hüten. Wenn einige Priester einzelne Ministranten anziehend finden, ist die Kirche deshalb keine Schwulenorganisation. Wenn umgekehrt von einigen Klerikern oder katholischen Laien eine Therapie vorgeschlagen wird, tut sich nicht der Abgrund mittelalterlicher Verhältnisse auf. Wenn wir uns keinen Illusionen hingeben,können wir feststellen, dass Kirche und Gesellschaft Homosexualität in gleicher Weise bewerten .Sie sehen sie bei aller vorgetäuschten Toleranz mit großer Reserve. Da liegt noch ein langer Weg vor uns.


Libra
Geschrieben

Es liegt aber in der Natur des Menschen, zu verallgemeinern @nuwas.
Gehe ich z. B. in ein Restaurant und bekomme schlechtes Essen serviert, dann fällt das aufs ganze Haus zurück. Allgemein also sage ich mir dann: Das Lokal besuche ich nie wieder.
Beim "Scheinheiligen-Verein" Kirche ist das ebenso. Gerade dort weiß oft die rechte Hand nicht, was die linke macht. Alleine schon die vorsintflutliche Annahme, Homosexualität müsse therapiert werden - wann gab´s das zuletzt bei uns?


Geschrieben

Lieber Silberblick, sicher müssen wir verallgemeinern und auch mit Vorurteilen arbeiten. Dein Vergleich der Kirche mit einem Lokal,in dem man schlechtes Essen bekommt, hinkt aber auf allen Füßen. Die Mutter Kirche ist in der Geschichte und der Gegenwart ein hochbedeutsames Phänomen, das vielleicht nicht allein nach seiner Stellungnahme zur Homosexualität bewertet werden kann. Mit deinem Vergleich: Es gibt Lokale, in denen man z.B. keine Fischgerichte bestellen sollte. Anderes ist aber sehr gut.
Vorsintflutlich scheint dir der Therapievorschlag,mir auch, aber er ist weit verbreitet.


Libra
Geschrieben

Auf den ersten Blick mag der Vergleich hinken, nur ich gehe aus genau dem Grund nicht in die Kirche, weil mir eben der dort vorgesetzte Fraß nicht schmeckt :P


checker
Geschrieben

wer diesen therapievorschlag ernst nimmt und ihn umsetzt, der manipoliert die menschen genauso, wie es die
scientology-kirche mit den menschen weltweit macht. die mutter kirche ist kein hochbedeutsames phänomen,
sondern der glaube der menschen. die kirche ist schlicht ein reiner wirtschaftsbetrieb, der große gewinne und
reichtümer anhäufen will. man darf diesen heuchlern in schwarz nicht zu sehr glauben und vertrauen.


Geschrieben

Ich gehöre der Neuapostolischen Kirche an,dort hat sich zum Glück sehr vieles verändert und die Kirche erteilt homosexuellen Paaren auch einen Segen;solche "Heilungsprozesse" werden in der Neuapostolischen Kirche abgelehnt.
Es stimmt nicht,das Transgender nichts mit Homosexualität zu tun hat;denn es gibt auch lesbische Transfrauen (so werden die Mann zu Frau TS genannt) und schwule Transmänner;das sind die Frau zu Mann TS


EFspargel
Geschrieben

Mal eine ernste Frage an alle Christen hier, wozu und welche Sinn hat die Kirche ? Ich bin absolutes Heidenkind und glaube nur an das, was ich sehen , fühlen und begreifen kann. Einen Gott gibt es nicht und gab es nie, dort "oben" gibts nur Wolken und Weltraumschrott. Die Person Jesus (oder wie der hieß) gab es vielleicht , aber sein damaliges Tun und Handeln wird heute extrem überbewertet. Und noch etwas, Homosexualität ist keine Krankheit und keine Seuche, es ist eine sexuelle Veranlagung und absolut normal.


Geschrieben

Schwule Transmänner, wie habe ich mir das vorzustellen? Ein Mann fühlt sich als Frau und liebt als solche Frauen, wie vorher als Mann. "Ich dachte von weitem, du wärst es. Als du näherkamst, sah ich, dass du es doch nicht warst. Und jetzt, wo du vor mir stehst, erkenne ich, dass du es doch bist."


Geschrieben

Homosexualität ist keine Krankheit, gewiss. Der Terminus "abweichende Veranlagung" gefällt mir ebenfalls nicht, da er weiterhin den Stempel des Pathologischen trägt. Am besten gefällt mir "sexuelle Variante". Freilich ist unbewiesen, dass diese Variante manifest ist und ein Leben lang dominant bleibt; es gibt ja durchaus Bewegung zwischen Hetero- und Homosexualität. Und dass es Methoden geben könnte, die geeignet wären, die eine oder die andere Variante stärker hervortreten zu lassen, ist ebenfalls unwiderlegt. Wenn nun jemand unter seiner homosexuellen Ausrichtung leidet, in sich die Sehnsucht nach einem "normalen" Leben an der Seite einer Frau und der Gründung einer Familie verspürt und er durch solche Methoden zu seinem Lebensglück gelangen könnte - wer sollte etwas dagegen haben? Die Aufgabe eines Arztes ist es, Krankheiten zu heilen und nicht Ideologien zu bedienen - weder "Schwul ist krank" noch "Schwul ist cool" sollte seine Arbeit leiten. Freilich wäre zu untersuchen, wie es zu einem pathologischen Selbstverständnis kommt, und der Arzt hätte abzuwägen, ob es nicht angemessen wäre, dieses gesunden zu lassen, anstatt ein entgegengesetztes einzuführen.

EFspargel
Geschrieben

Eines Tages sind die Menschen hoffentlich multisexuell, also hetero, bi und homo zugleich.


Geschrieben


Eines Tages sind die Menschen hoffentlich multisexuell, also hetero, bi und homo zugleich.



So ist es doch jetzt schon - und immer so gewesen. Nur begriffen haben sie es noch nicht.


Zeus1968
Geschrieben

Wenn ich sowas lese, dann überkommt mich ein Schaudern. Sollten wir in unserer ach so aufgeklärten Welt nicht von diesem unsinnigen Anschauungbild "Homosexualität ist eine Krankheit" weggekommen sein?
Aber nein, dann muss ein Herr Gero Winkelmann kommen, und diese uralte, vermeintlich als abgeschlossen angesehene Diskussion entflammt von Neuem. Zu allem Überfluss will man dabei auf eine Therapieform zurückgreifen, die in sich schon mehr als fragwürdig ist: Die Homöopathie.
Ist doch die Erfolgsaussicht bei diesen homöopatischen Behandlungsmethoden generell nicht wissenschaftlich erwiesen. Und nun sollen auch noch "Zuckerkügelchen" die leidenden Schwulen von ihrem Schicksal erlösen? Das ist doch das dümmste, was mir je untergekommen ist.
Vielleicht sollte sich die katholische Kirche viel lieber mal die Frage stellen, wo dieser Leidensdruck denn herrührt? Könnte es denn an der Einstellung der Kirche, allen voran die Ansichten des Papst Benedikt XVI, liegen? Ich fürchte fast, das ist einer der Gründe. Zumindest betrifft dies die streng katholisch-gläubigen Schwulen.
Ich bin auf jeden Fall der Ansicht, dass dieser Vorstoß des BKÄ völliger Schwachsinn ist, und ich bin der felsenfesten Meinung, Homosexualität ist eine sexuelle Präferenz, die durch Veranlagung und Entwicklung entsteht und hat nichts krankhaftes an sich.


Geschrieben

mir drängt sich die frage auf; wie therapiert man katholiken? ist der katholik an sich therapierbar? oder ist da schon alles zu spät?


Libra
Geschrieben

Na ja @rolfina --&gt




Wie therapiert man katholische Ärzte?
Dagegen scheint kein Kraut gewachsen zu sein :P




Glaube ist ja eine Sache der Bekenntnis und wer da wie in diesem Fall entsprechend verwurzelt ist, wird auch immer Homosexualität als etwas widernatürliches betrachten. Wir als von dem hanebüchenen Schwachsinn Betroffenen sollte das doch eigentlich mit einem müden Lächeln abtun und ebenso für diejenigen beten, welche derart verwirrt und mit Scheuklappen durch die Welt laufen :P


Geschrieben

"Sache der Bekenntnis", "von dem hanebüchenen Schwachsinn Betroffene", "mit müdem Lächeln abtun"- Mach mal, cher Silberblick. Leider ist das alles nicht so einfach. Checker und du- ihr seid in und habt alles hinter euch.


checker
Geschrieben

kann mir jemand mal behilflich sein und mir bitte erklären, warum wir alles hinter uns haben ? ich bin noch
am leben und stehe mittendrin? ich bin sogar in! danke für die blumen... lieber nuwas, wenn du mum hättest,
dann würdest du der katholischen kirche den rücken kehren und dich mal vor dir selbst und deinen mit -
menschen gerade machen.


Geschrieben

Lieber Checker, dass du "in" bist (wie ich "out"), wirst du selbst am ehesten bekennen. "Alles hinter sich haben", ja, da habe ich vergessen, dass du da vielleicht an die Tante in Wilhelm Buschs "Frommer Helene" denkst ("sie haben alles hinter sich und sind gottlob recht tugendlich"). Ich meinte aber, dass ihr alle Glaubenskämpfe hinter euch habt und nun siegreich im Lichte der Aufklärung einer besseren Zukunft entgegen schreitet. Den Kulturmuff von 5000 Jahren habt ihr hinter euch! Sogar meine Komplimente werden als Angriffe missverstanden.
Es gehört heute kein Mut dazu, aus der Kirche auszutreten. Man spart so Steuern. Die Kirchen sind leer oder machen- wie jetzt in Dresden unter Anleitung der Hohenpriesterin Käßmann (sphärische Trauermusik,Kirchentagsbesucher in frei gewählten Trauergebärden) - Faxen. Du hast aber in einem Punkt Recht: Mit mir und meinem Sosein habe ich Probleme.


gayboy84mg
Geschrieben

also ganz ehrlich gesagt würde ich mich wegen so etwas nicht aufregen oder sonst wie reagieren
das ist die ganze sache einfach nicht wert
es wird immer irgendwelche deppen geben die meinen das schwul/bi/lesbisch sein ne krankheit ist



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