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Was macht einen schwulen Mann aus?

Was macht einen schwulen Mann aus?  

66 Stimmen

  1. 1. Was macht einen schwulen Mann aus?

    • offen zum Schwulsein stehen
    • Schwulsein verleugnen und eher heterolike
    • stark, clever, sexy Typ McGyver
    • soft, verlässlich, hört zu Typ Ramazotti
    • eine Mischung aus beidem
    • anders und zwar (bitte posten)


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Geschrieben (bearbeitet)

Schwulsein ist noch ein gesellschaftliche Problem. Nicht alle erkennen Schwulsein wie Heterosein an. Dementsprechend gibt es auch viele die sich als vom anderen Ufer, verzaubert oder mit anderen Begrifflichkeiten ihre Sexualität definieren oder sich unter zeitgenössischen Begriffen wie "Mann der Sex mit Männern mag" oder alten Begriffen wie bisexuell tarnen. Keiner will ja gleich als "Tunte", "Tucke" oder "Schwuchtel" gelten, wobei manche sich auch in der Rolle wiederfinden gewollt oder ungewollt (zynisch wenn dann so oft in den Profilen steht "Keine Tunten oder Freaks", wo Schwule doch ach so liberal und tolerant sind).

Also was macht einen schwulen Mann aus?

Ihr könnt mehrere Antworten anclicken,, falls euch andere Eigenschaften einfallen bitte dazu posten.

bearbeitet von 1sTurMbRaUt1
Geschrieben

Ich finde, wenn man offen damit umgeht und sein Leben so lebt wie man möchte, dann haben die wenigsten damit ein Problem. Bei mir selber wissen es viele, egal ob auf Arbeit oder bei mir im Haus. Vom Prinzip ist es auch nicht ander ob Mann und Frau zusammen leben oder Mann und Mann oder FRau und Frau. Die Probleme sind irgendwo die selben, wie Geldsorgen, Eifersucht und sowas. Das müssen nur erstmal einige noch begreiffen.

Man kann aber auch nicht erwarten, was in hunderten von Jahren verboten und verpönt war, von heute auf morgen verändert zu bekommen. An so manchem Vorteil sind wir schwule ja auch selber schuld, wenn man sichdas Verhalten mancher ansieht, die polariesieren. Dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn ein negatives oder künstlichen Klischee entsteht.


chrissy1234567890
Geschrieben

mit dem verhalten gebe ich dir leider recht. wobei die gesellschaft trotzdem akzeptieren muss, daß nicht alle schwulen so sind. die meisten verhalten sich ja ganz normal. nur dass sie halt mit dem eigenen geschlecht sex haben.


tanne
Geschrieben

ja die meisten schwule gehen nicht zum csd---ehrlich gesagt laufen mir da zu viele schrille vögel rum----das sind aber die die öffentlich wahr genommen werden----das spiegelt sich dann in den medien wieder------was einer in sein kämmerlein anzieht ist eine andere sache----zum beispiel jens spahn (cdu) wird von den meisten menschenso wie er ist akzeptiert----würde das auch noch so sein wenn er mit nem rosa kleidchen im bundestag rum laufen würde? wie über uns geurteilt wird in der gesellschaft liegt auch viel an unseren auftreten in der öffentlichkeit-----das vergessen viele bei ihren auftreten beim csd


Geschrieben

Erstmal ist nicht das Schwulsein ein gesellschaftliches Problem,sondern das Problem ist,wie die Gesellschaft,oder Teilbereiche davon,damit umspringen!
Durch teilweise sogar von der Politik vertretene Ressentiments und grassierende Homophobie wird uns als GLBTIQ-Gemeindegänger (oder auch nicht-Gänger,Füßler,Konsorten) der Trugschluss aufetikettiert,das Problem zu sein.

Ich habe den Mac-Gyver-Typ und 'anderes' angeklickt. Die Figur Mac-Gyver gehörte tatsächlich zu meinen jugendlichen Begehr-Idolen,eben auch in der ganzen Art eines in der Serie gezeichneten,modernen Ritters und Retters.Der hatte Grips,sah lecker aus,trug geile Jacken,konnte aus einem Sück Seil,Streichhölzern und einer Wäscheklammer Sprengsätze bauen und verkörperte den Typ lächelnden Sonnyboy,mit dem man in Träumen gern gekuschelt hätte.Mein Bruder und ich haben uns deswegen in die Haare gekriegt,wer Mac Gyver lieber mögen dürfe!

Ähnlich war der blonde Polizist in "CHiPs" oder vielleicht "Flash Gordon",falls sich an den noch wer erinnert.

Unter Anderes hätte ich dazu kombiniert,dass ein interessanter Schwuler sein Schwulsein je nach Lebensumstand als Privatsache versteht,und es nicht wie eine Monstranz vor sich her trägt.Also die Eigenschaft schwul nicht bei jeder Gelegenheit möglichst schnell und eifrig aus dem Ärmel kramen muss.

"Hetero"-Look kann er tragen,sich unauffällig geben und von mir aus gern im Kapuzensweater mit Skateboard und abgefetzten Adidas-Trainingshosen rumlatschen.Das ist aber mein Scally-Lad bis Chav-Geschmack ... Muss einen Schwulen nun nicht auszeichnen!

Geschrieben

Das ist leider wahr,und danach werden gemeinhin ganz gerne alle Schwulen bewertet,nach der sichtbaren Spitze eines schrill-schrägen Eisberg-Aushängeschilds.

Diese Pauschalisierung färbt auf viele Persönlichkeiten ab,und leider sorgt das nicht überall für herzliches Willkommen.Ich gehe zum CSD im gewohnten Outfit.Man steckt mich aber eher in die Skater-Hiphop,Rasta- oder Goa-Fraggle-Schublade.


Geschrieben

Was bedeutet denn die Wahlmöglichkeit "Schwulsein verleugnen und eher heterolike"? Gibt es also doch den "schwulen Touch", den die Schwulen gern bestreiten und der doch die meisten umweht wie eine Parfümwolke? Damit meine ich gar kein gekünstelt-pseudofeminines Verhalten, sondern Eigentümlichkeiten in den Bewegungen, im Gang, im Sprachduktus, in der Wortwahl usw., die einfach auffallen müssen. Dazu eine gewisse Sanftheit, Glätte, Konfliktscheu, die es zwar auch bei Heteromännern gibt, die aber bei diesen eher die Ausnahme als die Regel ist. So nehme wenigstens ich das wahr.


Geschrieben

Mit Schwulsein verleugnen und eher heterolike wollte ich dieses in Profilen oft genannte Wunschbild eines Mannes benennen, der wohl heterolike aussehen und sich verhalten soll, aber im privaten dann eben schwul sein soll, es in der Öffentlichkeit aber nie zugeben würde. Ich denke so in etwa stellen sich viele einen heteroliken Lover vor.


Geschrieben

Also ist der Grundtenor bekennen zum Schwulsein, aber bitte nicht zu bunt und nicht zu schrill?


Geschrieben

Also ich finde auch schrille und bunte Paradiesvögel wie z.B. eine Conchita Wurst werden genauso wie ein nicht bunter und nicht schriller wie z.B. ein Jens Spahn akzeptiert. Sicher eckt das Outfit einer Conchita Wurst mehr an als das eines Jens Spahns, aber sie vermittelt genauso wichtige Inhalte.


tanne
Geschrieben

denke das ein bestimmtes schwules verhalten sagen wir mal vor hundert jahren angebracht war---man mußte sich ja irgend wie erkennen und finden----heute im internet alter braucht das wohl nicht mehr---viele schwule kann man heute deswegen auch nicht mehr von hetros groß unterscheiden


Geschrieben

Ich denke im Punkt Schwulsein ist eine der natürlichen Spielvarianten bei der sexuellen Veranlagung sind wir uns einig. Das war vllt eine unglückliche Formulierung mit dem "gesellschaftlichen Problem".

Ich dachte bei offen schwul nicht an einen der ständig raus posaunt "ich bin schwul" und mit Regenbogenfahne herum rennt, sondern einen Mann, er wenn es dazu kommt keinen Hehl aus seiner Veranlagung macht und offen, selbstbewusst dazu stehen kann. Im Gegensatz zu dem oft in Profilen umworbenen heteroliken Lover Wunschbilds, der sich wohl nur im Bett als Schwuler outen darf.

Genauso sind McGyver und Ramazotti überspitzte Beispiele für das Wunschbild Macho/Ritter und Softi/Gentleman.


tanne
Geschrieben

conchita wurst wird wohl auch mehr als künstlerin aktzeptiert----ihre heimat region mag sich in den medien tolerant geben und man versucht ja auch da mit ihr dort in der urlauber region kapital zu schlagen ----ich möchte aber nicht wissen wie manche leute denken wenn die kameras aus sind und man wieder unter sich ist


Geschrieben

Ukay. Ich denke auch wenn sie als Künstlerin akzeptiert ist werden ihre Worte eher im Gehör bleiben als die eines Jorge Gonzales. Beides feminine Typen, beide ein schrilles, buntes Outfit, beide ecken bei vielen in der Gesellschaft an, weil sie nicht den klassischen Geschlechterrollen entsprechen. Von Jorge Gonzales wüsste ich jetzt z.B. nichts wichtiges was er gesagt haben könnte, bei Conchita Wurst hingegen schon. Man schaue sich vergleichsweise ein Interview mit Conchita Wurst und eins mit Jorge Gonzales an.


tanne
Geschrieben

wir haben und hatten ja im deutschen schlager viele sänger gehabt die schwul sind------durch ihr "normales" auftreten hat man auch kein großen anstoß genommen -----conchita wurst wird denke ich noch eine weile auf schwule veranstaltungen um her tingeln bevor sie wieder in der versenkung verschwindet


Geschrieben

Ich nehme an,dass ich in einem fortschrittlichen Land mit einer supportiven Mentalität kein Problem damit hätte,mit einem Geouteten zusammen zu sein.

In Deutschland traue ich dieser Mentalität nicht,es ist ein rückständiges Land und die homophobe Rollback-Richtung schürt da Bedenken.

In NZ,Canada,Polynesien (...) gerne,auswandern,in sein Land,das wär´s. In Deutschland dauert das noch 200 Jahre.


Geschrieben

Das Skurrile an dieser Typisierung ist,dass sie ähnlich auch bei Heterosexuellen so vorkommt,aber einzig Schwulen nachgesagt wird.Tja,die Wortschöpfung "hetero-like" zielt wohl dazu die Abtrennung an,wo man obige Eigenschaften eher ausklammert,und solche mag,wie man sie an Hetero-Männern als üblich kennt.

@Sturmbraut: Ja,Alterismus auf dem Spektrum menschlicher Sexualität,so verstehe ich alle echten Orientierungen. (Ausnahme psychiatrisch relevanter Paraphilien)


Geschrieben (bearbeitet)

Ich schrieb ja, dass es das auch bei Heteromännern gibt, aber den typischen Heteromann (wie er auch als Sexualpartner gewünscht wird, aber nicht zu bekommen ist) würde man so sicher nicht charakterisieren. Gewisslich dienen diese Eigenschaften nicht dazu, einander besser zu erkennen; sie sind nicht "angenommen", sondern "angeboren" wie die sexuelle Ausrichtung selbst. Durch die modernen Medien findet überdies eine Uniformierung gerade in dieser Richtung statt. Sie stärken die Individualität keineswegs.


bearbeitet von Freund_Hein
fellatio
Geschrieben (bearbeitet)

Was macht einen schwulen Mann auis ? Er unterscheidet sich vom Hetero nur durch seine Sexualität,Gleich vorweg,man erkennt einen schwulen Mann nicht an seinem Outfit,genau so wenig an seinem Gehabe (wohlgemerkt-hier ist von Männern die Rede) Deshalb ist die Fragestellung falsch.Es gibt keinen Unterschied.
Für jeden Homo,der etwas auf sich hält,gibt es keine zartere Versuchung,als einen unberührten Hetero-Popo.Ein Heterofreund hat mir mal gesagt" Wenn du einen Schwanz lutscht,bist du schwul,aber wenn du dir von einem schwulen den Schwanz blasen läßt,ist das O.K.Versichere dem Typen,dass dem so ist.Die meisten Heteros werden es ausprobieren.Sex ist schließlich Sex.Die Gefahr mit deinem Hetero besteht,dass das ganze für dich mit einem gebrochenen Herzen endet .Er wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit ein bisschen in dich verknallen.Vielleicht veliebt er sich sogar in dich.Aber wenn du dich nicht einer Geschlechtsumwandlung unterziehst,ist es nicht wahrscheinlich,dass es von Dauer sein wird.Kann sein,dass du einen großen Schwanz,einen schönen Körper und tolles Brusthaar hast,aber er wird immer auf die Tittenfraktion stehen und dir früher oder später von einer Tussy ausgespannt werden.Wenn es also anfängt dich herunterzuziehen, such dir einen neuen Hetero.Sie sind schließlich überall !
Oder kennt ihr andere Fälle ?


bearbeitet von fellatio
Tipfehler beseitigt
chrissy1234567890
Geschrieben

so ungefähr. wenn ich ehrlich bin, mag ich solche typen auch nicht, die zu sehr feminin sind. also mehr die "tunten"


Geschrieben

Heteros,die sich als Heteros verstehen,wenn sie sich von Schwulen die Ärsche anfassen lassen und einen blasen lassen,sind das Parade-Beispiel eines sich verleugnenden Schwulen!

Wirkliche Heteros kriegen bei der bloßen Idee an sowas einen Brech-Anfall in verwandter Weise,wie ein Schwuler ihn beim Gedanken an eine Pflaume unter Strapsen kriegt.

Vermutlich meinst Du latent bis geringfügig Bisexuelle,da könnte das vorkommen.


Geschrieben

Bis jetzt liegt die Mehrheit bei zum Schwulsein stehen.

Wie sollte ein schwuler Mann denn konkreter sein? Welche Eigenschaften sollte er haben?


tanne
Geschrieben

schwule sollten in erster linie sie selbst sein und nicht irgend welchen strömungen hinter her laufen


Geschrieben

Da hat wohl jeder so seine ganz eigenen Vorstellungen,der eine mag wilde Kerle,der andere sanfte Riesen oder knuffige Zwerge.

Authentizität wäre schön,also natürliches Auftreten,sich nicht künstlich zu verstellen,sich nicht in Pose zu werfen,nicht einen eitlen Gecken spielen,oder solches.

Sich selbst verkörpern.


Geschrieben

Das sind eben typisch schwule Phantasien, wie die Phantasie von den vielen tollen schwulen Sportlern, die Scheinbeziehungen mit Frauen führen. Eigentlich nämlich sind alle Männer schwul, sie verleugnen es bloß und müssen durch einen tüchtigen schwulen Bläser zu sich selbst geführt werden. Das ist ungefähr so sinnvoll, als wenn ich behauptete, alle Hunde seien eigentlich Katzen, sie wüssten es nur nicht; bringt man es ihnen aber bei, miauen sie.



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