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Schwulenquote

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Geschrieben

Samstag habe ich mir in Halle den Boxkampf Marco Huck gegen Firat Arslan angesehen. Im Rahmenprogramm gab es keinen einzigen Frauenkampf, das war doch auffällig. Als ich so darüber nachdachte,. kam mir die Idee: Eigentlich müsste es im Sport und auch sonst doch eine Schwulenquote geben, genau wie eine Frauenquote. Denn die Schwulen sind irgendwie doch das dritte Geschlecht. Also zum Beispiel drei Frauenkämpfe, einen Schwulenkampf und drei Männerkämpfe. Dass es schwule Sportler gibt, wird ja bei den Gay Games bewiesen. Nun wird es Zeit, dass sie auch in regulären Sportveranstaltungen zu ihrem Recht kommen. Und nicht nur im Sport, auch in den Chefetagen, bei der Besetzung von Professorenstellen, bei der Polizei, Bujndeswehr und überall, wo Stellen ausgeschrieben und besetzt werden, sollte es nicht nur Frauen-, sondern auch Schwulenquoten geben. Erst dann sind wir wirklich gleichberechtigt. Was haltet ihr davon?


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checker
Geschrieben

Es geht mir nicht in den kopf, was eine Schwulenquote mit der Gleichberechtigung zu tun haben soll?
Die Qualifikation eines Menschen ist die einzig richtige Entscheidungsgrundlage für die Besetzung
einer bestimmten Position, gerade wenn es um Professoren usw. geht. Das Quoten-Gerede ist für mich
völlig uninteressant. Bei mir geht es immer um Menschen, egal welchen Geschlechts. Die Qualität
entscheidet und nichts anderes, sonst hätten wir Versager und Langweiler überall, die dort nicht
hingehören. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wenn man eine Schwulenquote in die Realität umsetzen
würde. "Schrecklich!"


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Libra
Geschrieben

Ich müsste schon krampfhaft überlegen, in welchem Beruf die sexuelle Orientierung
ein Kriterium darstellt - da will mir bis aufs 'horizontale Gewerbe' nichts einfallen...
Wie ich finde, ist das auch völlig ohne Belang.
Oder muss es bei jedem auf der Stirn stehen?

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Geschrieben


Oder muss es bei jedem auf der Stirn stehen?



@Silberblick, ob es auf der Stirn steht oder nicht, aber Schwule erkennt man ja nun ziemlich leicht. Die meisten schon auf den ersten Blick am Outfit, am Gang, an der Betonung, an einer gewissen übertriebenen Gepflegtheit. Deswegen wurde ja, als Beckham damals so "schwul" daherkam, auch gleich der Ausdruck "metrosexuell" geschaffen und eine Brücke geschlagen - eben nicht schwul, aber doch irgendwie wie ein Schwuler. Schwulsein ist doch offensichtlich eine Disposition, die uns von anderen Männern wesentlich unterscheidet. Ich glaube auch, dass Schwule verträglicher und weniger gewalttätig sind und darin den Frauen ähneln. Deswegen, wenn überhaupt Quote (und die Politik redet ja dauernd davon), dann auch eine Schwulenquote. Nur mit einer Quote kann das Netzwertk der Zwangsheterosexualität überwunden werden. Sonst werden hochqualifizierte Frauen und Schwule von den Männergesellschaften, die immer noch dominieren, ausgebremst und um ihren Aufstieg gebracht.


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Libra
Geschrieben

Dass man einen Schwulen ziemlich leicht erkennt, sei mal dahingestellt.
Seinesgleichen erkennt man leichter, darauf könnten wir uns einigen.


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Minotaurus
Geschrieben

Ei, ei, was doch manchmal für wunderliche Ideen das Forum bereichern können.Es soll also im Sport sowohl eine Frauenquote, eine Männerquote und - man höre und staune - eine Schwulenquote geben. Und das auch möglichst noch paritätisch verteilt, besonders an Boxabenden, damit dann schön gleichberechtigt Frauenblut, Männerblut und Schwulenblut im Boxring fließen darf. Nun kann zwar jeder seine eigenen Ansichten haben über den seit dem Altertum üblichen sportlichen Faustkampf,. und die Meinungen über die Ästhetik von Frauenfußball oder gar Frauenboxen gehen weit auseinander. Aber zusätzlich auch noch ein gesondertes Schwulenboxen einzuführen, womöglich mit rosa Boxhandschuhen, das scheint mir denn doch etwas zuviel der emanzipatorischen Ehrgeizelei.

Was soll denn das heißen: Männerkämpfe? Sind homosexuelle Männer etwa keine Männer? Was sollen sie denn, bitteschön, anderes sein? Sind lesbische Frauen etwa keine Frauen, nur weil sie Frauen lieben? Was für ein verqueres Menschenbild verbirgt sich hinter der dem Schlagwort "Männerkämpfe"? Etwa die Vorstellung, nur heterosexuelle Männer seien vollwertige Männer, die dann ebenso vollwertige, heterosexuelle Männer mit Fäusten traktieren? Und schwule Männer in Regenbogenhöschen dürften dann nur ebenfalls schwule Männer durch den Ring prügeln? Gibt's dazu dann eine extra eingesetzte Schwulenprüfungskommission, die den jeweiligen Homosexualitätgrad der Faustkämpfer feststellt, vielleicht sogar nach den angeblichen Homosexuellenmerkmalen, die Mediziner im 19. Jahrhundert in ebenso skurrilen wie langatmigen Gerichtsgutachten beschrieben haben?

Der Boxprofi Orlando Cruz, derzeit Vierter der Weltrangliste und Anwärter auf den Weltmeistertitel der WBO, hat sich dieser Tage als schwul geoutet. Das war Anlass auch für das Nachrichtenmagazin "Spiegel", in seiner neuesten Ausgabe.ein "Spiegel-Gespräch" mit dem Sportler über dessen Outing und die Reaktion in der Boxwelt zu führen. Besonders jungen Schwulen, die teils noch von erheblichen Ängsten über ihr Schwulsein und den möglichen Schwierigkeiten mit der Umwelt geplagt sind, kann dieses Gespräch mit einem sehr erfolgreichen Profi im "Männersport" (!) Boxen nur empfohlen werden.

Dankbar wäre ich für die Aufklärung darüber, inwieweit sich "schwuler" Sport von....hm, hm...."normalem", sprich: heterosexuellem Sport unterscheidet. Ich lerne gern dazu!


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HaJo
Geschrieben


...aber Schwule erkennt man ja nun ziemlich leicht. Die meisten schon auf den ersten Blick am Outfit, am Gang, an der Betonung, an einer gewissen übertriebenen Gepflegtheit...




@MacCock, wenn ich auch sonst deine Beiträge immer recht gut und sachlich korrekt finde, diese These ist meiner Meinung nach völliger Blödsinn. Den grössten Teil homosexuell empfindender Männer wird man eben nicht auf den ersten Blick erkennen. Diejenigen, die man gleich erkennt sind die affektierten Schwuppen, die es mit ihrem gewollt tuntigen Gehabe darauf anlegen als Schwuchtel wahrgenommen zu werden.

Wozu sollte es denn unbedingt "schwule Boxkämpfe" geben ??
Völlig absurd dieser Gedanke, warum muss das "schwulsein" durch solche "Gay-Games" einmal mehr hervorgehoben und als etwas besonderes dargestellt werden ? Für das Selbstverständnis einer homosexuellen Lebensweise ist das absolut kontraproduktiv.


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Geschrieben


Den grössten Teil homosexuell empfindender Männer wird man eben nicht auf den ersten Blick erkennen. Diejenigen, die man gleich erkennt sind die affektierten Schwuppen, die es mit ihrem gewollt tuntigen Gehabe darauf anlegen als Schwuchtel wahrgenommen zu werden.



@Hajo, das kann sein. In der Szene geht es jedenfalls im Großen und Ganzen sehr tuntig zu. Ich glaube, dass viele schwule Männer einfach nicht erkannt werden wollen und sich deswegen ein wenig verstellen. So erkennt man sie im Alltag eben nicht. In der Szene fangen sie dann doch an rumzutucken. Diejenigen Schwulen, die sich offen tuntig geben, sind vielleicht nur mutiger und ein bisschen ehrlicher. Denn geben wir's doch zu, in den meisten von uns steckt eine kleine Tunte, die begehrt, umschmeichelt und mit Komplimenten bedacht werden will, ganz ähnlich wie Frauen. Unser Äußeres woe Frisur, Haarfarbe, Kleidung ist uns unheimlich wichtig, während Heteromänner eher ihren Körper trainieren und oft etwas nachlässig herumlaufen. Da ist schon ein Unterschied. Wenn nun einer offen rumtuckt, traut er sich was. Deswegen finde ich auch die Gay Games gut. Schwule können sportliche Leistung bringen, aber im Paarlauf (Eiskunstlaufen) hat z. B. der eine ein Kleid an. Das heißt: Ich übernehme die weibliche Rolle. Warum soll man das verstecken?


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HaJo
Geschrieben


...Schwule können sportliche Leistung bringen, aber im Paarlauf (Eiskunstlaufen) hat z. B. der eine ein Kleid an. Das heißt: Ich übernehme die weibliche Rolle. Warum soll man das verstecken?



Ich hoffe doch sehr dass du das nicht ernst meinst, denn allenfalls als ziemlich schlechte Satire könnte ich eine solche Feststellung akzeptieren. Es mag ja sein dass du das so siehst und empfindest, ich für meinen Teil habe noch nie das Bedürfnis gehabt eine "weibliche Rolle" einzunehmen. Ich bin schwul weil mich als Mann eben das "männliche" anzieht. Da haben weibliche Attribute jedwerter Art keinen Platz und wirken auf mich eher abstossend.

Wenn ein Eiskunstläufer ein Kleid anzieht macht er sich öffentlich zum Affen, wobei ich mich aber auch frage wieso ein Eiskunstlauf-Paar unbedingt aus einem Männchen und einem Weibchen oder einem als Weibchen verkleideten Männchen bestehen muss :P Das ist doch übelstes Klischeedenken, welches Vorurteile gegen Schwule eher bestätigt als abbauen hilft.


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Geschrieben

Klar, @Hajo, das ist extrem mit dem Kleidchen, aber es drückt etwas aus: nämlich dass es einen aktiven und einen passiven Part geben muss. Im Eiskunstlauf wirbelt halt der Mann die Frau herum, er hebt sie hoch usw., umgekehrt geht das nicht. Im Falle zweier Schwuler müsste es schon ein sehr zierlicher Mann sein, also wahrscheinlich ein eher femininer Mann. Und Du wirst zugeben, Männer können nun mal nicht miteinander ******, wenn nicht einer die passive, also weibliche Rolle einnimmt. Hier im Chat und auch in meinem Umfeld gibt es zu 80 Prozent Passive, die gern die weibliche Rolle einnehmen. Ich fände es gut, wenn sie das nicht verstecken würden. Warum wettern manche Schwule so gegen feminine Männer? Das ist doch weil sie Angst haben, in ihnen selbst könnte so eine kleine Tunte stecken. Dabei ist dieses Feminine, dieses Tuckige nun einmal ein Teil der Wirklichkeit der schwulen Welt.

@Minotaurus: Boxen ist ja nun Kämpfen nach Regeln und keine Schlägerei. Im Fußball gibt's weitaus mehr und brutalere Verletzungen. Ich sehe Boxen ganz gern, weil's halt männlich ist. Boxer sind schöne austrainierte Athleten. Schwule boxen wohl eher weniger, weil sie Angst um ihr Gesicht haben, was ich auch verstehen kann. Aber für die Schwulen, die boxen, könnte man eine Sonderregelung schaffen, zum Beispiel Kämpfen im Semikontakt. Klar sind Schwule Männer, aber eben schwule Männer. Sie sind anders, weniger aggressiv. Im Übrigen ging es mir nicht nur um Sport, sondern um alle Gebiete gesellschaftlichen Lebens, für die Frauenquoten gefordert werden. Ich finde, mit dem gleichen Recht könnten Schwulenquoten eijngeführt werden. Denn sonst werden Schwule bei gleicher Qualifikation nach wie vor an den Rand gedrängt.


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Geschrieben

xxxxxxxxxx


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Libra
Geschrieben

Man sollte sich nur denjenigen gegenüber outen, die damit umgehen können,
also am besten da, wo es anerkannt wird. Ich würde nie auf die Idee kommen,
es in einem Kreis von homophoben und verklemmten Leuten zu machen.
In meinem Beruf kann ich mit Fug und Recht behaupten,
dass ich mein Handwerk sehr gut verstehe und umsetze.
Niemand würde mich nach meiner Sexualität ausfragen,
das ist schlicht gar kein Thema. Ebenso wenig geht´s mich etwas an, wie meine Kollegen so ticken.
Wenn sich prominente Zeitgenossen outen, wie zuletzt Orlando Cruz, haben sie dafür meine Hochachtung.
Damit erreichen sie wesentlich mehr, als wenn jetzt plötzlich jeder auf die Idee käme, im Beruf oder Sport darauf hinzuweisen, dass man es lieber mit dem eigenen Geschlecht treibt. Was soll der Blödsinn?
Der gesunde Menschenverstand sagt einem schon, wem man das auf die Nase binden kann.


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fellatio
Geschrieben

@ MacCock--Du schreibst gut und lesenswert--deine letzten beiträge sind spitze.....ich hab mich gebogen vor lachen,über deine mit bierernst vorgetragenen anregungen für schwule im sport,und einführung einer schwulenquote----hab boxer und eisläufer in frauenkleider gesehen----dein humor ist köstlich--danke für die aufheiterung


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Geschrieben

Tja, anscheinend seid ihr an einer echten Emanzipation nicht interessiert, sondern wollt weiter im Verborgenen bleiben und euch nur dann offen schwul geben, wenn ihr in die Szene geht. Da fehlt mir wohl das Verständnis.


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Minotaurus
Geschrieben

Lieber @MacCock, kann es sein, dass Dein Bild von schwulen Männern etwas verzerrt ist durch die Konfrontation mit Deinem Kundenkreis? Und kann es auch sein, dass Dein Bick getrübt wird durch Deine bestürzend vereinfachte Annahme, schwule Männer definierten sich lediglich als schwul durch die Anwendung bestimmter Sexualtechniken? Ist Dir jemals in den Sinn gekommen, es könne sich in allererster Linie um ein Gefühl der intensiven Zuneigung, gar der Liebe handeln, wenn ein Mann einen Mann begehrt? Durch den erst 1867 erfundenen Begriff der Homosexualität nämlich ist die mannmännliche Liebe in die Schmuddelecke ausschließlich sexueller Aktivität und Praktiken gedrückt worden.

Ich verstehe wohl, dass Du anhand Deines Gewerbes Schwulsein lediglich als penetrativen Akt beurteilst, analog der heterosexuellen Kopulation. Nur: Es ist doch eine klägliche Deformation des Gefühlslebens, die Beziehungen zwischen Frau und Mann, Mann und Mann oder Frau und Frau nur als pure Triebobjektwahl anzusehen. Gewiss - manche Zeitungs- und Internetanzeigen, in denen professionelle Transvestiten sowohl ihren üppigen Busen als auch ihre Gliedstärke (mit dem Zusatz a/p) anpreisen, lassen den Verdacht aufkommen, jegliche menschliche Beziehung bestehe aus sexueller Verfügbarkeit und sonst nichts. Das aber ist ein kapitaler Irrtum, der zwar im prostitutiven Umfeld vermutlich zum Selbstschutz gehört, jedoch keinerlei Allgemeingültigkeit für sich in Anspruch nehmen kann.

Mir scheint, es würde höchste Zeit gewesen sein, Deine verengte Menschensicht erheblich zu erweitern, nicht nur, ,aber auch in Bezug auf schwule Männer.


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Geschrieben

Lächerlich! Mein Beitrag wird gelöscht, weil ich geschrieben habe " verrückte und amüsante Aussage"

Es ist nun mal Schwachsinn, dass irgendwelche Quoten, für irgendeine Minorotiy bestimmt werden soll!

Sagt ja auch keiner ein / zwanzigstel der Politiker müssen Türken sein...

Mit Emanzipation und Akzeptanz hat das überhaupt nicht zu tun.

Sorry aber bei so einer Aussage kann ich mir nur am Kopf packen.

Mit "sich verstecken" hat das nichts zu tun. Auch ich war oft genug in der Szene feiern.

Und versprochen, man erkennt nicht jeden Schwulen an seinem Gang, Stimme, Aussehen oder verhalten.


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Geschrieben

@Murat, viele haben das sicher gut im Griff. Kein Wunder, wenn man sich täglich verstellen muss. Aber in der Szene kommt dann plötzlich doch ein "haaaaach" aus ihnen raus oder ein tuntiger Hüftschwung. Und beim Sex sind sie dann superpassiv. Mir können die nichts vormachen. Es ist ja auch ganz egal, alle sollten zu ihrem Schwulsein stehen,und eine gewisse Tuntigkeit gehört dazu.


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Geschrieben

Kann ich überhaupt nicht bestätigen.
Abgesehen davon redest Du ständig am Thema vorbei ;-)

In Deutschland hat jede Ehe durschnittlich 1,2 Kinder macht bei 5 Ehen 6 Kinder, damit sollten 10 Schwule 6 Kinder haben :P

Schwul hin oder her. In Quoten kann man keine Verallgemeinerung von Zugehörigkeit von Menschen errechnen oder bestimmen


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Geschrieben

Schwule kriegen nun mal keine Kinder, Murat, weshalb ja auch die Homo-Ehe im grunde Quatsch ist. Aber die Liiiiieeeeeeeebe muss ja abgesegnet werden :-).


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Libra
Geschrieben

Es hat schon seine Berechtigung, dass die Ehe unter gleichgeschlechtlichen Partnern zugelassen wird inkl. der steuerlichen Vergünstigungen. Das Wort "Homo-Ehe" ist wieder so ein Wortgebilde, wo´s sich mir die Nackenhaare aufstellt. Den Begriff Heten-Ehe gibt es schließlich auch nicht.


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HaJo
Geschrieben

Sorry @MacCock, aber nur weil du selbst gerne mal mit Strapsen und BH das "Weibchen" spielst muss das noch lange nicht auf die überwiegende Mehrzahl homosexuell lebender Männer zutreffen. Ich kenne jede Menge Schwule die mit der sogenannten "Szene" so garnichts am Hut haben, geschweige denn mit tuntigem Hüftschwung auftreten, mit gebrochenen Handgelenken durch die Gegend laufen oder bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ein "haaaach" von sich geben. Sicher gibt es auch solche, aber ich wehre mich ganz entschieden gegen deine unzulässigen Verallgemeinerungen, die ja augenscheinlich deinem ureigensten, subjektiven Empfinden entspringen.

Wo ich dir zustimme ist, dass die "Homo-Ehe" hoffnungslos überbewertet wird, und nicht nur die, "Ehe" ansich ist meiner Ansicht nach als "Bund für's Leben" absolut überholt, und dient meisst nur noch der Erlangung steuerlicher Vorteile. In meinem gesamten Bekanntenkreis kenne ich kaum Beziehungen die auf Dauer halten, ganz gleich ob mit oder ohne den kirchlischen und/oder gesetzlichen Segen. Während die Scheidungsrate im Jahr 1960 ganze 8,1% betrug waren es 50 Jahre später 2010 bereits weit über 50%

Nochmal zum eigentlichen Thema "Schwulenquote": Ich für meinen Teil finde, dass die Gleichstellung homosexueller Paare - sofern diese eine gesetzliche Anerkennung ihrer Lebenspartnerschaft wünschen - (eigentlich sollte es eher Lebensabschnittspartnerschaft heissen) - eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Das ewige Gezeter um irgendwelche Quoten - gleich welcher Art - lehne ich jedoch entschieden ab. Gerade die Forderung einer "Schwulenquote" im Sport ist völlig ungeeignet, die leider immer noch bestehenden Vorurteile gegen Homosexuelle weiter abzubauen. Ebenso wie die Bildung "schwuler" Sportvereine. Homosexuelle sollten keine "Sonderstellung" einnehmen, noch für sich beanspruchen, sonder eher in bestehende "normale" Sportvereine integriert werden und durch Leistung überzeugen, damit Schwule im Sport irgendwann genauso selbstverständlich sind wie schwule Künstler oder Politiker.

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Geschrieben

@Hajo, ich sage ja auch nur, dass die offen tuntigen Schwulen vielleicht ein bisschen ehrlicher und mutiger sind als die, die ihr Schwulsein immer verstecken müssen. Ich habe kein Problem damit, wenn einer "Haaaach" sagt. Warum haben viele schwule Männer damit ein Problem? Das verstehe ich nicht.

Was den Sport angeht, so trauen sich viele Schwule nicht in normale Sportvereine. Allein schon das Duschen nach dem Training ist doch ein Riesenproblem. Was meinst du wohl was passiert, wenn du im Fußballverein unter der Dusche mit Heten einen Ständer kriegst? Die hauen dir eins in die Fresse! "Schwule Sau" wird da noch die freundlichste Bezeichnung sein! Da ist es doch besser, man ist unter sich, in einer Umgebung, in der einer dem anderen vertraut und ihn so akzeptiert, wie er ist. Unter anderem deswegen finde ich schwulen Sport gut, auch die Gay Games. Wir können zeigen, was wir drauf haben, ohne uns von Heten unterdrücken zu lassen. Im Hetensport kommst du nur so weit, wenn du dich unglaublich verstellst.


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Geschrieben

Sorry, aber die Diskussion macht überhaupt keinen Sinn, Du bringst ständig unpassende und aus meiner Sicht nicht vertretbare Gegenargumente -_-

Deine Argumentation und Beispiele sind erfahrungsgemäß absolut nicht korrekt -.-


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Libra
Geschrieben

Versuch´s Deinerseits doch mit Argumenten, denn dieser Beitrag zeugt nicht gerade davon,
dass Dir an einer Diskussion mit ihm gelegen ist.


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Geschrieben

Ohhhh ein Fuchs :-D

Der Name Silberblick passt ;-) als Nachname könnte man "Adlerauge" hinzufügen ;-)
Ps das ist nicht negativ oder böse gemeint, hab festgestellt, man muss ganz vorsichtig mit dem, was man hier schreibt, sonst werden Beiträge missverstanden und gelöscht :'(

Egal was ich jetzt sage, da kommt ein Konter, den ich weder bestätigen noch nachvollziehen kann :-P


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