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Rechte der Homo Ehe


Sunrise

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

@tanne Logisches Denken scheint Dir schwer zu fallen. Ich habe nicht von Stiftung als Eheersatz gesprochen. Ich brachte die Stiftung als Gegenlösung auf das Argument der Ehe zur Sicherung der partnerschaftlichen Vermögens- und Erbschaftsverhältnisse. Schließlich ging es ja darum, wie man gemeinsam aufgebautes Vermögen so sichern kann, dass der überlebende Partner nicht das Gemeimschaftsvermögen aufgrund des Erbrechts verliert.

Ich wollte also nur darauf antworten, dass manche aus finanziellen Gründen heiraten und nicht weil sie die Ehe selbst wollen. Mein Argument sollte EIN Beispiel für eine andere Lösung bieten.

Geschrieben

Ich sage mal so wenn man liebt und mit einem zusammen ist,da kann man auch für später sorgen.Wir werden das nie erleben.


Geschrieben

die meisten heiraten wenn sie sich gemeinsam was aufbauen, so wie die beiden im "forsthof zapel"---so dann ist es klug ein ehevertrag zu machen und ein testament---wenn keine nachfolger da sind wird man auch über eine stiftung nachdenken können,aber das trifft wohl eher bei großen firmen zu-----zb. ne kleine kneipe oder ähnliches wird dann denke ich abgewickelt----eine ehe sichert den partner auf jeden fall erst einmal ab


Geschrieben

Na ja eine Ehe sichert nix. Auch nicht bei Heteros. Sicher ist man nur wenn der Partner ehrlich ist.Wenn ich nicht will,dann bekommt der Partner trotz Ehe nix.Da hilft noch nicht mal ein Ehevertrag


Geschrieben

In vielen Faellen ist es doch so, dass wir Aeltere einen Juengeren lieben.Warum sollten wir ihn dann nicht rechtlich absichern?
Mit der Eroeffnung diese Trheads wollte ich gerade diesen gesamten sentimentalen Quatsch von Segen der Kirche u/ae. beiseite schieben.
Ich liebe meinen Partner mit der gleichen Inbrunst ob mit 2 Ringen an der Hand oder ohne.


Geschrieben

Nochmal, auch ich halte es schon für wichtig, meinen Freund rechtlich abzusichern, er soll bei allen Eventualitäten das ihm zustehende bekommen (was heute -so nicht der Fall wäre), dafür trete ich ja ein, doch weshalb darf ich nicht noch den sentimentalen Tatsch (andere sagen Quatsch) dazu haben wollen? Ich respektiere all jene denen die Kirche usw. auf den Sack geht (kann es sogar teilweise verstehen) aber respektiert ihr die es anders seht, dass Andere anders denken. Mehr erwarte ich nicht (ihr braucht mich ja nicht zu verstehen).


Geschrieben

Also ich verstehe und akzeptiere das voll
Mit der Liebe meines Lebens hätte ich auch gerne das volle Programm. Die materielle Seite lässt sich ja recht einfach absichern. Das Wichtigste aber ist, dass der Partner in allen persönlichen Dingen voll berechtigt ist, beispielsweise im Falle von schwerer Krankheit, bei Unfällen oder dergleichen, wo der Betroffene selbst nicht mehr in der Lage ist zu entscheiden und diese Entscheidung kundzutun (wie ja in manchen Fällen, nur engste Familienangehörige zugelassen sind).


Geschrieben

Wieso muss man denn seinen Freund finanziell absichern? Männer arbeiten doch in aller Regel selbst, verdienen selbst das zum Leben Nötige. Da gibt's nichts abzusichern. Man kann ihn ja in seinem Testament oder in einer Lebensversicherung begünstigen, wenn manihm etwas Gutes tun will. Das kann man auch auf Gegenseitigkeit beschließen. Aber es ist ja nicht so wie bei Frauen, die sich, sobald sie Kinder bekommen haben, auf Teilzeittätigkeiten zurückziehen.

Bei mir ist es ohnehin so, dass ich nur "jung" liebe. Solche Beziehungen sind nicht von Dauer. Daher sehe ich sie auch nicht eheähnlich und muss auch nichts absichern. Es wäre absurd, aus gegenwärtigen wohligen Gefühlen ein lebenslanges Zusammenbleiben konstruieren zu wollen. Es sind schöne Zeiten, die vorbeigehen, gute Erinnerungen. Die ganzen Alltagspflichten einer "Ehe" gehören nicht dazu.


Geschrieben

hallo Wally19969 Du wirst mir immer sympathischer weil Du die Dinge realistisch beurteillst und Du Dich nicht durch religioeser Sentimentalitaet beeindrucken laest.


Geschrieben

Ich würde nicht heiraten warum auch nur damit ich so einen Wisch in der Hand habe es hat weder Vorteile noch Nachteile und wenn man sich liebt lebt man auch so glücklich


Geschrieben

Gar nicht, @tanne. Es hat auch nix mit Religion zu tun. Ich achte die Religionen und weiß um ihre Wirkungsmacht. Aber ich möchte mit meinem Freund, so ich denn einen habe, nicht gemeinsam einkaufen gehen, Geschirr spülen, Wäsche waschen und bügeln (was ja nicht heißt, dass man das aus Jux nicht doch mal machen kann) und sehen, wie er sich die Fußnägel schneidet und diesen ganzen Quatsch auch noch salbungsvoll durch einen Trauschein absichern lassen. Die gemeinsamen Stunden sollen Ereignisse bleiben und nicht in die alltägliche Routine einer "Ehe" abgleiten, wo man sich nachher um falsch ausgedrückte Zahnpastatuben streitet. Never ever. Ich weiß, dass meine Beziehungen endlich sind, und gebe mich da keinem Kitschszenario hin.

Geschrieben

@wally1969--- das soll jeder machen wie er möchte----nur sollten die gesetzlichen grundlagen da sein ,das er das auch kann---mehr nicht---es steht ja kein muß dahinter


Geschrieben

Es ist beglückend-diesen inhaltsvollen Diskurs- auf hohem Niveau zu lesen


Geschrieben

@fellatio ich beglueckwuensche Dich zum Neuen Jahr und freue mich dass wir noch am Leben sind. Doch Dein ironischer Kommentar fordert mich direkt zum Widerspruch heraus, Wenn wir uns schon nicht lieben, dann macht das Streiten so richtig Spass.

Geschrieben

Mein Ausdruck der Freude ist echt-nicht ronisch oder witzig-ich finde den Umgang miteinander Cool


Geschrieben

Nun, jeder ist da etwas anders gestrickt. Doch denke nur mal daran, dass einer von beiden arbeitslos wird oder das ihm sonst etwas passiert? Nicht jeder lebt in der Gay-Stadt Köln und nicht jeder hat es sich zur Aufgabe gemacht durch alle jungfräuliche Betten zu hüpfen. OK ich gestehe es dir ja zu, aber es ist nicht jedermanns Ding.


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