Jump to content
Roney

"Homo-Paare sollen mehr Rechte erhalten"

Recommended Posts

Roney
Geschrieben (bearbeitet)

"Homo-Paare sollen mehr Rechte erhalten" - so titelt die Faz heute.
Ein schlechter Scherz? Das war mein erster Gedanke. Aber anscheinend, scheint der Autor der deutschen Sprache nicht so mächtig wie erhofft und hat sich "nur" in der Wortwahl verzettelt.

Den eigentlichen Artikel, möchte ich euch kurz zitieren:




[...] Die Bundesregierung sperrt sich gegen eine Öffnung der Ehe für Homosexuelle. Gleichgeschlechtliche Paare, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, sollen aber weitere Rechte erhalten, die bisher nur Eheleuten vorbehalten waren. Das Bundesjustizministerium habe gerade ein Projekt auf den Weg gebracht, sagte heute ein Sprecher des Ministeriums. Damit sollen in 23 verschiedenen Gesetzen und Verordnungen die Vorschriften für die Ehe auf Lebenspartnerschaften ausgedehnt werden.



Was meint ihr dazu? Ich freue mich auf eine angeregte Diskussion...

Lg euer Roney

(Quelle: dpa; http://www.faz.net/-hzv-83gsl)


bearbeitet von Roney
Geschrieben (bearbeitet)

Über das Thema berichtet auch Queer.de in einem Artikel,das soll Mitte Jahres erfolgen und auf die Zusagen im Koalitionsvertrag zurück gehen,wo es darum ging, Ungleichbehandlungen teilweise zu reduzieren.

Gleichzeitig ließ die Regierung verkünden,dass es mit ihr in dieser Legislaturperiode keine Gleichstellung geben werde.

Hier zum Artikel über die verhinderte Gleichstellung:

http://www.queer.de/detail.php?article_id=23785

bearbeitet von Kiel_oben
Updates
chrissy1234567890
Geschrieben

Es wird auch Zeit, daß Homosexuelle mehr Rechte erhalten. Auf der einen Seite haben wir das Antidiskriminierungsgesetz, auf der anderen Seite werden wir aber immer noch schlechter behandelt, als Heterosexuelle.


Geschrieben

Denken können viele nicht es geht nur um Geld darum verzichten keiner ,die gleichen Rechte wirt nie geben.Oder wir kriegen andere Partei daran glaube ich nicht.


Geschrieben

Glaubts Du an den Weinachtsmann die gleichen Rechte heis auch Underhalt die Weiber gehen dann Lerr aus wenn der Vater das Kind bekommt,das steht an erster Stelle was ein Kind möchte wirt nie berücksicht das habe ich Erleb.Im Gesetz steht zwar Rechte für alle aber nie in der Realität,Nur Zahlen darf Du das andere ist eine Ausrede hoch drei Lügen,Lügen.


tanne
Geschrieben

na wo im prüden usa die gleichgeschlechtliche ehe möglich ist----könnte unsere usa zäpfchen sich auch bewegen


Geschrieben

Da bin ich für sind alle gleich
Also sollen dann auch alle gleich Gestalt sein Mut allen rechten


Geschrieben (bearbeitet)

Theoretisch sind wir doch alle gleich (bescheuert),
andere sind eben "gleicher" - und wenn es bei der Steuer ist!


Wie soll ein Richter denn später mal bei der Scheidung entscheiden?

Das Kind kommt zum Vater - ja aber zu welchem???

Dafür gibt es doch noch gar keine Formulare mit Durchschriften zur Bestätigung der Nichtigkeit der Belegexemplare!


(Zitat v. Reinhard Mey)

bearbeitet von Libra
Beiträge zusammen geführt. Bitte künftig editieren, danke!
Goatee
Geschrieben

Also ich finde auch wir Schwulen sollen die selben Rechte haben wie normale Männer und Frauen! Das ist doch immer noch Diskreminierung! Warum sollen den zwei erwachsene Schwule nicht Hochzeit machen und ein Ehepaar sein dürfen und auch Kinder adopptieren? Wir stehen als Schwule doch auf Männer und nicht auf Kinder unter 18. da braucht doch keiner Angst zu haben!


Geschrieben

Ich schon. Aber ich möchte sie nicht adoptieren.


Geschrieben

Also Schwule dürfen doch schon vor dem Standesbeamten heiraten. Auch einige Pfarrer trauen sogar schwule Paare.
Ich bin auch der Meinung das Schwule genauso wie Heterosexuelles behandelt werden sollen!


BernburgerKerl
Geschrieben

JA, aber: heterosexuelle schauen sich ins Gesicht, die Augen - ist normal. Bei Schwulen ist es weit verbreiten statt Gesicht den Arsch zu zeigen und damit sich unnormal darzustellen. Somit deskreditieren diese die mühsam geschaffenen Rechte und schaffen Voraussetzungen für Schwulenhasser.
Hilfreich wäre Auflistung von Staaten in denen Schwule NICHT willkommen sind oder sogar verfolgt und weggesperrt werden.


Geschrieben

Ich bin nicht dieser Meinung, @Goldschatz. Man soll ihnen Gerechtigkeit widerfahren lassen, das schon. Die ist längst realisiert, was wollen die Schwulen denn noch? Gerechtigkeit ist aber nicht Gleichheit. Schwule sollen durch die Selbstverständlichkeit ihres Auftretens überzeugen, also einmal von sich aus etwas bringen, statt immer nur den Gesetzgeber anzurufen. Das fällt ihnen noch schwer.

Geschrieben

Die Selbstverständlichkeit,mit der Menschen sich unabhängig von ihrer Orientierung dazu entscheiden können,eine Ehe einzugehen,das wäre gerecht.

Ob oder wie viele das in Anspruch nehmen,ist ja zu wählen doch frei.

Stell Dir vor,du bekämst kein Wasser,weil Du schwarz bist...


Geschrieben

Du willst ja sicher nicht sagen, die Homo-Ehe sei so lebenswichtig wie das Wasser.

Ich sagte, man soll ihnen Gerechtigkeit widerfahren lassen. Die haben sie, indem sie ihre spezifische Art des Zusammenlebens in eine rechtlich verbindliche Form gießen können. Die steuerlichen Vorteile kann man ihnen noch obendrauf geben. Aber so zu tun, als wären sie Papa Mama Kind, das ist nun einmal nicht die Wahrheit, sondern eine Konstruktion von Gleichmachern und Gutmenschen. Letztlich werden sie das Konstrukt ohnehin durchdrücken - meinetwegen, ich würde sicher nicht gegen die Homo-Ehe auf die Straße gehen. Es geschieht ja auch niemandem was, wenn Schwule heiraten, sie rennen sehenden Auges in ihr Unglück.


Geschrieben

In der Frage zur "Homo Ehe" haben sich die Mitglieder der Berliner CDU eindeutig gegen die Homo Ehe ausgesprochen.


Geschrieben

Mir geht es auch gar nicht um die spezielle Homo-Ehe,sondern um die eheliche Gleichberechtigung,das sind zwei Paar Schuhe.

Im entsprechenden Artikel im GG wird die Definition "Mann und Frau" bzw. die Kombiation Familie so gar nicht festgelegt,also muss das auch für geichgeschlechtliche Konstellationen gelten.

Mama,Papa,Kind wollen und können Schwule logischerweise nicht verkörpern,das will aber ja auch keiner bei geistiger Besinnung!

Papa,Papa und (Adoptiv)Kind, oder Mama,Mama und Kind bzw. Adoptivkind wäre die Erweiterung dafür. Die seperate Homo-Ehe ist nur wieder eine diskriminerende Form. Mogelpackung.

Es gäbe natürlich noch den Weg,die Ehe vom Sondersockel runter zu nehmen,und sie statusmäßig allen anderen Paarbindungsformaten ebenwert zu stellen,aber wozu zig Kategorien,wenn eine für alle Paare ausreicht?Warum meinst Du,dass es per se ein Unglück sein muss,wenn Schwule heiraten.Warum ist es das nicht,wenn Heteros es tun?


tanne
Geschrieben

das wird auch kommen die ehe für schwule---was ein daran ärgert das sich politiker unnütz an dem thema fest beißen.----die politik hat so viele baustellen--national und international


Geschrieben

Was die Aufgaben der Politik angeht,stimme ich tanne zu,da gibt es echt zur Zeit bedeutendere Dinge. Rechtsfragen und Verfassung,das gehört eher in die Jurisdiktive.


Geschrieben

Trotzdem sollte es auf längere Sicht die Homo-Ehe auch in Deutschland als Option geben. Wie Kiel_oben schon sagte stell dir vor du bekommst kein Wasser, weil du schwarz bist. Treffender kann man die Diskriminierung nicht beschreiben.



×