Jump to content
Minotaurus

Schwule Käfer

Empfohlener Beitrag

Minotaurus
Geschrieben

Während im Thread eines anderen Forums über das "Mysterium der Homosexuailität" debattiert wird, darf hier jetzt zur Kenntnis genommen werden, was es mit Homosexualität im Tierreich für eine Bewandtnis hat. Nicht bekannt ist allerdings, was schwule Käfer zu ihrer gleichgeschlechtlichen Kopulation treibt.
Über die neuesten Erkenntisse dazu informiert in einem Artikel die "Süddeutsche Zeitung"

Hier lesen

Geschrieben

Belustigend, wie manche Schwule nach jedem Strohhalm aus dem Tierreich greifen, um zu zeigen, dass Homosexualität "ganz normal" ist. Also selbst die Käfer, ich lach mich weg! Dabei würde es doch genügen, zu sagen, Homosexualität schadet niemandem und macht Spaß. Und was Spaß macht, kann so verkehrt nicht sein, selbst wenn es "unnormal" ist. Oder will uns der Threadersteller, offenbar ein Sammler überflüssigen Wissens, illustrieren, dass wir auch nur Käfer sind und unsere Homosexualität nur ein Versehen ist? Denn "schwul" sind ja offenbar diese Käfer gar nicht: sie besteigen Männchen, weil sie sie wegen der Ähnlichkeit der Geschlechter für Weibchen halten. Ist das bei uns auch so, oder was können wir diesem Artikel entnehmen?


Geschrieben

Du bist noch nicht lange hier, hast nur ein paar Beiträge abgeliefert, @Psychodoc, führst aber gleich das große Wort.Dein Angriff auf Leute, die dieses Forum seit Jahren tragen (vor allem der übermütige Ton deines Beitrags!), ist völlig deplatziert.Natürlich sind wir Schwulen keine "Käfer", aber die Natur macht keine Sprünge und deshalb können wir viel aus dem Verhalten der Käfer lernen. Die Natur hat offensichtlich nichts gegen mannmännliche Sexualbeziehungen, und wenn das so ist, dann darf es offensichtlich auch so sein. Insofern trägt jeder Käfer, der den anderen Käfer glückhaft besteigt, zu unserer Befreiung von bürgerlich-religiösen Sollvorstellungen bei.


Libra
Geschrieben

Das ändert grundlegend mein Bild von Feinkost Käfer.


Jaund
Geschrieben

Och, ich fand den Bericht eigentlich ganz interessant. Hilfreich im Sinne einer Suche nach Parallelen zu menschlichem gleichgeschlechtlichem Empfinden ist er aber wohl nicht.




Nicht bekannt ist allerdings, was schwule Käfer zu ihrer gleichgeschlechtlichen Kopulation treibt.



Doch, doch, einige Ansätze gibt es da wohl schon. Im Originalartikel u. a. diesen:




The passive (being courted/mounted) male is sometimes responsible for this “mistake” by releasing sex pheromones or carrying female pheromones that were attached to his cuticle during prior mating activity.



Es ist also letztendlich wohl bloß ein echter "Irrtum" und keineswegs beabsichtigt im Sinne einer gleichgeschlechtlichen Vorliebe. Und genau darum würde ich auch zur Rechtfertigung oder Erklärung von gleichgeschlechtlichem Empfinden unter Menschen tunlichst niemals auf diese Studie verweisen! Ich selbst bin jedenfalls absolut sicher bei meinen Gefühlen keinem "Irrtum" zu unterliegen!


Minotaurus
Geschrieben

Die angebliche Krone der Schöpfung (auf so eine blödsinnige Eigeneinschätzung koonte auch nur der Mensch kommen) ist gewiss kein Käfer und daher des Letzteren Kopulationsgebaren auch ganz gewisslich nicht zu vergleichen mit der hormonell intendierten, weit kunstvolleren Körperartistik des Homo sapiens saoiens. Allerdings sei zu bedenken gegeben, dass im Lichte einfallsreicher Genderstudies die Käferfrau sich energisch zur Wehr setzen müsste gegen die ihr vom irregeleiteten Käfermann zugedachte Rolle der puren Duftspenderin eines typisch weiblichen Lockstoffes. Feministische Käferinnenverbände verurteilten auf einer eilends einberufenen Sonderkonferenz die Argumentation der Käfer, es handle sich bei den homosexuellen Akten lediglich um eine durch weibliche List erzwungene Ersatzhandlung. Die mitgliederschwache Bundesvereinigung transsexueller Käfer war zu einer abschließenden Stellungnahme noch nicht bereit, da zunächst eine Mitglieder/innenbefragung durchgeführt werden müsse.


Libra
Geschrieben

Gibt es denn schon neue Erkenntnisse über transsexuelle Käfer,
ob die OP von der Insektiziden-Kasse übernommen wird?


fellatio
Geschrieben

Es ist noch garnicht solange her,das etliche Menschen eine ablehnende Haltung zur Homosexualität damit begründeten,so etwas sei " widernatürlich",weil es das schließlich im Tierreich auch nicht gebe.Zu dieser Thematik schreibt der Göttinger Anthropologe Volker Sommer: " Es ist eindeutig belegt,dass sämtliche unter den Menschen praktizierten Varianten homosexuellen Verhaltens auch unter Tieren vorkommen."
Als Paradebeispiel dafür sind wieder einmal die schon mehrfach erwähnten Bonobos,eine Affenart,die uns Menschen in sexueller Hinsicht außerordentlich ähnlich ist,Bei ihnen umarmen sich nach einem Kampf die beteiligten Männchen und küssen sich,wobei sie manchmal durchaus auch die Zunge einsetzen. Weibchen führen Oralverkehr mit anderen Weibchen durch oder massieren deren Geschlechtsteile.Bei mehr als 450 Tierarten haben Forscher sexuelle Beziehungen zwischen gleichgeschlechtlichen Tieren beobachtet.Delfinweibchen schieben ihre Flosse in die Scheide ihrer Partnerin ,Zwergschimpansen-Männchen belecken den Penis eines Geschlechtsgenossen,und männliche Seekühe bearbeiten das Glied ihres Partner in Ermangelung von Händen ganz einfach mit den Flossen.Flussdelfin-Männchen stecken sich gegenseitig ihren Penis ins Blasloch,und Koalafrauen treiben es mit anderen Weibchen.Auch kopulierende Warzenschweinmännchen,kuschelnde Löwen und onanierende Seehunde bilden,was schwulen Sex betrifft,keine Ausnahme.Pinguine und Strauße gehen sogar oft lebenslange homosexuelle Beziehungen ein.Der australische Biologe Bruce Bagemihl schreibt in seinem Buch zu dieser Thematik :" Der Mensch ist die einzige Spezies innerhalb dieser Natur,der die Homosexualittät als etwas Abnormes ansieht."


Geschrieben



Och, ich fand den Bericht eigentlich ganz interessant. Hilfreich im Sinne einer Suche nach Parallelen zu menschlichem gleichgeschlechtlichem Empfinden ist er aber wohl nicht.




Nicht bekannt ist allerdings, was schwule Käfer zu ihrer gleichgeschlechtlichen Kopulation treibt.



Doch, doch, einige Ansätze gibt es da wohl schon. Im Originalartikel u. a. diesen: Es ist also letztendlich wohl bloß ein echter "Irrtum" und keineswegs beabsichtigt im Sinne einer gleichgeschlechtlichen Vorliebe. Und genau darum würde ich auch zur Rechtfertigung oder Erklärung von gleichgeschlechtlichem Empfinden unter Menschen tunlichst niemals auf diese Studie verweisen! Ich selbst bin jedenfalls absolut sicher bei meinen Gefühlen keinem "Irrtum" zu unterliegen!




Dat wär so wie wenn einer vorher im Puff war und gezz rennen die hetentypies hinter dem her weil sie vom ge ruch her denken er ist eine Frau?



×