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Minotaurus

Schwules Berufsnetzwerk

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Minotaurus
Geschrieben

Keineswegs selbstverständlich ist es für viele Schwule, Leseben, Bi-, Trans- und sonstwie sexuelle, sich am Arbeitsplatz offen zu seiner sexuellen Identität zu bekennen. Denn oftmals kann das Bekanntwerden einer gleichgeschlechtlichen Orientierung ein ausgesprochener Karrierekiller sein. Deshalb gibt es neuerdings in manchen Firmen wie IBM, Ikea etc. weltweit ein entsprechendes Netzwerk, das auch jenen nützlich sein kann, die unerkannt in kleinen Betrieben arbeiten - auch in Deutschland.
Ganz ausführlich schildert SPIEGEL ONLINE dieses Netzwerk, das auch jenen dient, die sich selbst in ihrem privaten oder beruflichen Umfeld niemals outen würden.

Hier lesen und informieren

Geschrieben

Klar, so ein "schwules Netzwerk" kann schon helfen, die eigene Karriere ein Stück voranzutreiben. Es ist ja nicht ganz unbekannt, dass es in einigen großen Warenhausketten immer schon so lief: Schlaf ich mit dir, gibst du mir ein Pöstchen, schläfst du mit mir, geb ich dir ein Pöstchen. Es ist doch immer angenehmer, einen "Seelenverwandten" als Abteilungsleiter zu haben, als einen stumpfen Hetero. Einem anderen Zweck dienen derartige "Netzwerke" doch nicht. Ich wüsste nämlich keinen Grund, weshalb ein Mitarbeiter von Ikea oder IBM sich im Zusammenhang seiner Arbeit zu seiner sexuellen Orientierung bekennnen sollte. Kann ein Schwuler Ikea-Möbel besser zusammenbauen, oder braucht's doch die Hilfe eines Hetero-Heimwerkers? In zwanzig Jahren Berufstätigkeit hat mich noch nie ein Kollege nach meiner sexuellen Orientierung gefragt, und ich wüsste auch nicht, was sie ihn angeht.


Minotaurus
Geschrieben

Dass @Psychodoctroll gleichgeschlechtliche Zuneigung grundsätzlich nur und ausschließlich sexuell interpretiert - wahrscheinlich nur so interpretieren kann - , entspricht genau jenem böswilligen Klischee vieler Heterosexueller, mit dem schon immer Hetze gegen die "widernatürlichen warmen Brüder" getrieben worden ist. @Psychodoctroll kann sich ganz offenkundig zwar Netzwerke in beruflichen Umfeldern vorstellen, aber für ihn ist ein Netzwerk gleichgeschlechtlich orientierter Menschen selbstverständlich NUR ein Swingerclub der Sexbesessenen.
Wie lange müssen wir es im Forum noch ertragen, dass dieser Troll seine homophobe Hetze hier auskübeln darf? :-(


Geschrieben

Für @Minotaurus ist jeder ein Troll und überdies natürlich "homophob" (eine Kennzeichnung, die gleich der Faschismuskeule benutzt wird), der nicht mit ihm in das Horn der "schwulen Identität" stößt. Und wie selbstverständlich legt er zugrunde, dass Schwule, ganz anders als die ewig sexlüsternen heterosexuellen Männer, nur an geistige oder freundschaftliche Beziehungen denken, wenn sie derlei "Netzwerke" gründen. Die Tatsachen sehen leider anders aus. Ein "Sich-Hochschlafen" ist überall da, wo sexuelle Attraktion gegen Macht ausgespielt werden kann, gang und gäbe, ob nun in Kaufhäusern, Arztpraxen, Software-Unternehmen oder Universitätsinstituten. Ein "Netzwerk", das der gegenseitigen Seelenmassage von Mitarbeitern dient, die darunter leiden, sich nicht "outen" zu können, das ist doch zum Lachen. Der "edle Schwule" ist eine Figur, die des @Minotaurus Bücherwänden entstiegen sein dürfte. Homosexuelle Männer (mich eingeschlossen) haben gern viel und reichlich Sex mit wechselnden Partnern, und wenn sie das mit erhöhten Karrierechancen verbinden können, lehnen sie das nicht ab, sondern greifen (und stoßen) munter zu, und wenn ihnen das durch ein "Netzwerk" erleichtert wird, um so besser. Der Ausdruck "Regenbogen-Freimaurer", der im angeführten "Spiegel"-Artikel benutzt wird, dürfte treffend gewählt sein.


Minotaurus
Geschrieben

Für die Denkfehler anderer Menschen bin ich nicht zuständig und verantwortlich. Wenn jermand glaubt, eine "schwule" Identität zu besitzen, so hat er meinen Segen. Aber ich - entgegen der wiederholten und damit infamen Falschbehauptung des @Psychodoctrolls - habe gleichgeschlechtliche Zuneigung ebenso wenig für eine "schwule Identität" gehalten, wie ich nicht auf die Dämlichkeit käme, gegengeschlechtliche Zuneigung für eine heterosexuelle Identität zu erklären. Dieser ehemals nackige @Psychodoctroll ist nichts weiter als ein schamloser Lügner, der verzweifelt versucht, mir eine "schwule Identität" anzudichten, damit er seine krausen Theorien dem Forumleser besser verkaufen kann. Einfach nur widerlich!


Geschrieben

Von welchen krausen Theorien ist die Rede? Die einzige, die ich hier ausgebreitet habe, ist die von der sexuellen Präferenz als eines individuellen Geschmacks, ähnlich dem gastronomischen Geschmack. Wenn es sich so verhält, fallen natürlich Behauptungen der Art, dass "Schwule" eben besonders feinsinnig sind, einen erlesenen Geschmack haben, friedlicher sind usw. als Verwechslung von Grund und Folge in sich zusammen. Passt das @Minotaurus nicht? Dann soll er eben sagen, worin das alle homosexuell empfindenden Männer Verbindende (außer der Neigung selbst) besteht, welcher Art die Substanz sei, aus der sie gemacht sind, und das kann er nicht und kommt stattdessen mit Ludwig XIII. daher. Verfängt auch dies nicht, hebt er zu schimpfen an. Einfach nur widerlich!


Geschrieben

Mir gefällt der Spiegel -Artikel nicht. "Schwule sind die besseren Frauen!"- Das ist für mich kein Schwulenlob, sondern ein Schlag ins Gesicht! Auch die Bezeichnung "Regenbogen-Freimaurer" finde ich nicht ungefährlich . In weiten Teilen der Bevölkerung genießt die Maurerei ihrer Geheimriten wegen wenig Sympathie. Muss man diese Vorurteile auf uns lenken?
Ich würde es vorziehen, wenn diese Netzwerke möglichst wenig an das Licht der Öffentlichkeit kämen. Sie wecken nur Neid und Hass bei all denen, die nicht glauben mögen, dass es sich nur um die erleichterte Anbahnung privater Kontakte handelt. Familienfreie Schwule wecken ohnedies den Verdacht, es beim Klettern auf der Karriereleiter leichter zu haben.Wenn sie nun geheimbündlerisch an der Forcierung ihrer Karriere werkeln, werden die Heteros unfroh reagieren.


Libra
Geschrieben

@Minotaurus, ich möchte Dich um mehr Zurückhaltung bitten, was die Bezeichnung Troll angeht. Wenn Du der Meinung bist, solltest Du Dich dann auch entsprechend verhalten und nicht noch mehr Futter liefern.

Jaund
Geschrieben


Ein "Sich-Hochschlafen" ist überall da, wo sexuelle Attraktion gegen Macht ausgespielt werden kann, gang und gäbe, ob nun in Kaufhäusern, Arztpraxen, Software-Unternehmen oder Universitätsinstituten.




Definitiv! Manchmal genügt es dabei aber auch, dass die Chefsekretärin, die mit dem Chef schläft, sich in einen verliebt hat. Das kann für die eigene Karriere mitunter effektiver förderlich sein als eine Promotion. Hier könnte ich einiges aus dem Nähkästchen plaudern.




Dann soll er eben sagen, worin das alle homosexuell empfindenden Männer Verbindende (außer der Neigung selbst) besteht, welcher Art die Substanz sei, aus der sie gemacht sind (...)



Eben. Homosexuell empfindende Menschen verbindet nichts außer ihrer sexuellen Präferenz. In der jüngeren Geschichte wurde immer wieder versucht dennoch künstlich einen "schwulen Typus" schaffen zu wollen um damit eine eigene Gruppe ("die Schwulen", "die Homosexuellen" ) definieren können. Erschütternd dabei ist, dass es, aus welchen jeweils persönlichen Gründen auch immer, eine ganze Reihe selbst homosexuell empfindender Menschen gibt, die dies auch noch unterstützen. Tatsächlich ist das aber der Homophobie förderlich! Wie blind muss man denn sein um das nicht zu erkennen?!? Ebenso ist der besagte Artikel im Spiegel der Homophobie förderlich, genau wie das dort beschriebene Netzwerk selbst! Nuwas hat das durchaus richtig erkannt:




Mir gefällt der Spiegel -Artikel nicht. "Schwule sind die besseren Frauen!"- Das ist für mich kein Schwulenlob, sondern ein Schlag ins Gesicht! Auch die Bezeichnung "Regenbogen-Freimaurer" finde ich nicht ungefährlich . In weiten Teilen der Bevölkerung genießt die Maurerei ihrer Geheimriten wegen wenig Sympathie.



User Minotaurus spricht von einer sexuellen Identität, während er kurz darauf User Psychodoc vorwirft gleichgeschlechtliche Zuneigung nur sexuell interpretieren zu wollen.




Keineswegs selbstverständlich ist es für viele Schwule, Leseben, Bi-, Trans- und sonstwie sexuelle, sich am Arbeitsplatz offen zu seiner sexuellen Identität zu bekennen.



Ich für meinen Teil habe keine "sexuelle Identität"! Meine Identität definiere aus ganz anderen Sachverhalten - aber ganz sicher nicht daran, dass ich Jungs mag! Wie arm ist das denn, wenn man seine Identität an seiner sexuellen Präferenz festmachen will?


Geschrieben


Keineswegs selbstverständlich ist es für viele Schwule, Leseben, Bi-, Trans- und sonstwie sexuelle, sich am Arbeitsplatz offen zu seiner sexuellen Identität zu bekennen.



Ich muss @Jaund danken, dass er diesen Satz des Users @Minotaurus, den ich (inklusive des grammatikalischen Fehlers) überlesen hatte, hier hervorhebt. In seinem übernächsten Posting auf derselben Seite schreibt derselbe Verfasser in entrüstetem Tonfall:




Aber ich - entgegen der wiederholten und damit infamen Falschbehauptung des @Psychodoctrolls - habe gleichgeschlechtliche Zuneigung ebenso wenig für eine "schwule Identität" gehalten, wie ich nicht auf die Dämlichkeit käme, gegengeschlechtliche Zuneigung für eine heterosexuelle Identität zu erklären.



Und im Thread über "Schwule Spione":




Denn zu keinem Zeitpunkt und an keinem Ort habe ich in den vergangenen viereinhalb Jahren hier im Forum etwas von "schwuler Identität" geschrieben. Vor solch einem intellektuellen Unsinn würde ich mich seit eh und je gehütet habe.



Er würde sich also vor demselben intellektuellen Unsinn gehütet haben, den er kurz vorher verbraten hat. Nur Vergesslichkeit oder aber Unredlichkeit, um unbedingt recht zu behalten?



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