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Die neue Völkerwanderung


fellatio

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Was alpaka Geschrieben hat was er jetzt Gelöscht hat SCHADE ! Bin ich ganz seiner Meinung !

Nur weil Libra das nicht gefällt . Wir hatten doch schon in den Neunziger Jahren eine

Völkerwanderung nach Deutschland dar wurde doch schon Gotteshäuser von der Batisten Gebaucht .


Geschrieben

Je mehr Flüchtlinge über uns herfallen, desto mehr wird sich Widerstand regen und den Rechten Zulauf bescheren.Da es sich bei den Flüchtlingen überwiegend um Muslime handelt, wird es weitere Probleme geben.Auch wegen der Homophobie die von diesen Menschen ausgeht.So gerne man helfen würde, so ist doch immer auch die Angst davor, dass sie allzu mächtig werden und uns bedrohen könnten.Es ist nicht nur Fremdenhass wenn viele Bürger zuviele Asylanten ablehnen, sondern auch Schutzverhalten.


Geschrieben

Sunrise, "uber uns herfallen" ist ja mal ganz unglücklich gewählt. Das passt besser auf die Sextouristen in Thailand.


Geschrieben

na manchmal lohnt es sich ja zu hause zu bleiben---bei den flüchtlingen mögen ja ein paar passende jungs bei sein---lach


Geschrieben

Wer sagt uns,das der islamische Staat im Strom der Flüchtlinge nicht schon seine Krieger einschleußt--die bis zum Tage X als Schläfer unter uns weilen werden.Angesichts der Situation und im Bewußtsein,unsere Politiker haben und werden es nicht in den Griff kriegen--flüchtet man in die Esoterik.
Johannes von Jerusalem (ursprünglicher Name :Jehan de Vezelay),ein französischer Tempelritter des 12..Jahrhunderts,einer der neun Gründer des geheimnisvollen Templerordens.,hat in seinen langen Voraussagen unter dem Titel Übervölkerung,Völkervermischungen,Religionsvermischungen,Stammeskriege folgendes geschrieben:
Wenn das Jahrtausend beginnt,das nach dem Jahrtausend kommt
Werden die Menschen auf der Welt so zahlreich sein,
daß sie einem Ameisenhaufen gleichen,in den ein Stock getrieben wurde
Sie werden umherrennen,und der Tod wird sie mit dem Absatz zermalmen
Wie verwirrte Insekten
Große Bewegungen werden sie von einem Ort zum nächsten treiben
Braune Haut wird sich mit weißer vermischen
Der christliche Glaube mit dem des Ungläugigen
Manche werden den versprochenen Frieden predigen
Doch allerorten werden verfeindete Stämme Krieg führen

Geschrieben

ach soweit wird es nicht kommen---haben bestimmt schon welche geschrieben das vorher die welt untergegangen ist----die prognosen sind genauso zu treffend wie die unserer wirtschafts weisen


Geschrieben

@ccubafan Du hast Recht mit über uns herfallen habe ich ein wenig übertrieben. Doch auch Deine Bemerkung über die Sextouristen nach Thailand ist nicht gerade die feine Art.
Wer heute die Nachrichten im Fernsehen gesehen hat sieht welche Probleme auf Hamburg zugekommen sind.Weder andere Bundesländer noch andere Staaten wollen die vielen Flüchtlinge aufnehmen. Auch fellatio mag Recht haben, wenn er befürchtet dass mit dem Strom der Flüchtlinge auch Terroristen einwandern.
Solange man nicht persönlich betroffen ist kann man gut darüber diskutieren. Wer von uns ist denn bereit einen Flüchtling in seiner Familie aufzunehmen? Alleine im Zusammenleben bestehen Probleme wegen der unterschiedlichen Kultur und Lebensweise.Damit umzugehen bedarf viel Toleranz und Geduld.Dabei sehen wir es nur aus unserer Sicht. Wie aber empfinden es die Flüchtlinge?


Geschrieben

Ich erkläre mich bereit, einen Achtzehnjährigen aufzunehmen .


Geschrieben

Nuwas sagt im Kommentar # 7.2 ...die heitere Gelassenheit ,mit der man die Landnahme der Fremden akzeptiert----treffender könnte man es nicht sagen Der Islamische Staat erobert große Landstriche, ganze Staaten, steht schon Stellenweise an Europas Grenzen,während seine Kopfschlächter in Europa die Invasion vorbereiten. Der Islam will die Weltherrschaft,seine Selbstmörder sind schon in den USA tätig.Und wer glaubt,der IS ist eine vorrüber gehende Erscheinung,irrt gewaltig.Da,wo sie sind und das Land beherrschen,bauen sie Verwaltungen auf,erheben Steuern und richten Scharia-Gerichte ein.Das Geld für ihren Eroberungskrieg verdienen sie mit Öl.
Ebensowenig wie man mit den ständigen Fliegerangriffen den IS stoppen kann,gelingt es unseren heimischen Politikern den Flüchtlingsstrom zu bremsen.Aufs neue setzt CSU Chef Horst Seehofer zum Überholen auf der rechten Spur an.Der Bayer bedient mit seinen Ausführungen zu Problemen bei der Asyl- und Flüchtlingspolitik vor allem Stammtische und redet fremdenfeindlichen Pegida-und AfD-Sypathisanten das Wort.Seehofer spricht von "massenhaften Missbrauch" und kündigt "rigorose Maßnahmen" an.Damit steuert er an den Kernproblemen der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik vorbei.
Seehofer und seine Parteifreunde vom Schlage eines Markus Söder sind auf diesen Irrweg nicht allein.Viel zu sehr drehen sich die Debatten hierzulande und auf EU-Ebene um Quoten,Verteilungsschlüssel und Abwehr-Mechanismen Das Schicksal oftmals traumatisierter Kriegsflüchtlinge und die blanke Existenzangst der Menschen fallen in der Diskussion hinten runter.Der Zusammenhang zwischen den populistischen Äußerungen etlicher Politiker und den Attacken auf Asylbewerberheime ist offensichtlich da.
Reklamiert Seehofer Konsequenz weiterhin als das Markenzeichen seines politischen Agierens,sollte er zumindest in Erwägung ziehen,das C aus dem Namen seiner Partei zu streichen.Denn mit christlichen Werten hat sein Umgang mit Menschen in größter Not längst nichts mehr zu tun.


Geschrieben

Amerika hatte damals die Afrikaner versklavt und verschleppt, jetzt kommen plötzlich alle freiwillig - nach €uropa!!!


Geschrieben

Vielen Dank, lieber @fellatio, für deine freundliche Erinnerung an einen meiner Gedanken. Leider muss ich sagen, dass wir beide über das Problem der Einwanderung doch sehr anders denken. Auch ich benutze oft das Argument mit dem IS und seinen düsteren Agenten, die unser Leben bedrohen. Nur dieses Schreckensszenario bringt die Leute ein wenig zum Nachdenken. Damit sind aber die wirklichen Gefahren der Völkerwanderung noch gar nicht im Blick , nämlich die Bedrohung unserer Kultur und unseres Wohlstands. Die meisten Regierungen, gleich ob "links" oder "rechts", haben die Gefahren erkannt, suchen sie von ihrem Land abzuwehren und die Ströme in Richtung Deutschland zu lenken. Dabei verfahren sie mit dem besten Gewissen, reagieren aber mit Wut und Beschuldigungen, wenn Deutschland sich der Aufnahme von Migranten nicht bedingungslos unterwirft.
Wer der Entwicklung versucht entgegenzutreten, wird als "rechts" denunziert. Wenn ihr den Mut hättet, den Leuten einmal zu sagen, was "rechts" ist,würdet ihr die verblüffende Entdeckung machen, dass im Ausland und größtenteils im Inland "rechts" gedacht wird. Wieso kann es eine kleine, demokratisch nicht autorisierte Minderheit wagen, diese Volksmeinung zu missachten und die Politik in ganz andere Richtung zu führen?-
Schon an anderer Stelle habe ich hier gesagt, dass ein Staat nicht "christlich", das heißt nach den Geboten der Bergpredigt geleitet werden. kann. Verschenke dein Vermögen und folge dem Herrn nach, aber zwinge deinen Nachbarn nicht, das auch zu tun. Das Christentum hat seine Strahlkraft weitgehend verloren ( das bekundet ihr selbst vielfach mit euren abwertenden Bemerkungen ), und da sollte es maßgebend sein, wenn es zur Demolierung Deutschlands eingesetzt wird?
Zum Schluss noch zum sentimentalen Argument mit den traumatisierten Migranten. Ich habe sehr viele Flüchtlinge gesprochen (ehrlich gesagt mit ähnlichen Absichten, wie sie @Freund Hein oben andeutet ), die Traumatisierten habe ich nicht gefunden, dagegen viele junge Leute, die viel Geld für ihre Verbringung nach Europa bezahlt haben und fest entschlossen sind, dieses wieder hereinzuholen. Selbst wenn sie eine Ausbildung haben, entspricht diese nicht europäischen Ansprüchen. Mir müssten viel Geld aufwenden, um diese Schulung bei uns nachzuholen. Sind da nicht andere Wege (z.B. Anwerbung von Menschen aus Nachbarstaaten ) ratsamer?
Jeder, der sich zu dem Problem äußert, mag argwöhnisch darauf achten, dass er nicht vor seiner eigenen moralischen Größe erschauert. Was kosten uns diese Selbstdarsteller mit ihrem moralischen Getue?

Geschrieben

Bei der Versklavung der Afrikaner und bei deren Verschleppung nach Amerika hatten kaum " Amerikaner" die Hände im Spiel. Es wäre interessant, zu überprüfen, wer wirklich am meisten am Sklavenhandel verdient hat.


Geschrieben

Ich finde das ziemlich widersprüchlich zu dem Einstiegstext. Beides ist sehr übertrieben dargestellt. Im Ersten wird hochstilisiert auf einen Völkersturm auf das zu müde Europa und hier jetzt eine Anspielung auf Herr der Ringe und eine Implizierung von Gut und Böse. Noch dazu vorher die Wortwahl "Schwarzafrikaner" - Mir fehlt es da an Sachlichkeit und Objektivität. Ich lese da latente Xenophobie heraus.

Warum keine Differenzierung? Wo sind die innereuropäischen Flüchtlingsströme aufgezeichnet? Wo sind die Flüchtlingsströe aus Kriegsgebieten (Kosovo, Syrien, etc)? Wo ist die Analyse warum die "Schwarzafrikaner" über das Meer zu uns wollen? Und das sind sicher nicht alles nur "Schwarzafrikaner", sondern auch hellere farbige Afrikaner,


Geschrieben

Auch hier vermisse ich Sachlichkeit. Auch ein treffender und schöner Vergleich. Der Sextourismus oder Sexterrorismus von den ach so reichen Europäern in den ach so armen Entwicklungsländern. Aber das wird dann erstmal außén vorgelassen wie verglich Fellatio zu schön mit dem Herrn der Ringe. Anscheinend denken manche ernsthaft wir seien die Guten und die Anderen die Bösen. Darf ich mir den Scherz erlauben und fragen ob dann demnächst europäische Touristen in flagranti erwischt bei solchen Urlaubsländern dann sagen können dies sei ein Akt der Eindämmung der Migrationsströme?


Geschrieben

Sollte 2012 nicht auch die Welt untergehen? *müde gähn*


Geschrieben

Ja sicher, einen 18jährigen würden sicher gerne alle aufnehmen. Allein die Frage ist wieder überspitzt. De Facto werden zur Zeit Flüchtlinge in Containern auf Festplatzwiesen bei uns untergebracht. Das ist wohl mehr Wunschdenken, dass man sich einen Flüchtling nach Gusto mit nach Hause nehmen kann. *fg*


Geschrieben

Hm un wie war es im Mittelalter? Inquisition? Kreuzzüge? Missionarsexpeditionen? Christentum als einzig wahre Religion?

Es sind sicher nicht alle Muslime fanatische IS Anhänger. Verblendete gibt es fast überall. Ich weiss leider nicht von wem das Zitat ist "Die Welt ist voller Idioten, sollten die Idioten erfahren, dass sie in der Mehrheit sind, ist es ganz aus.".


Geschrieben

Das waren die europäischen Kolonialmächte unter vorheriger Gutheißung des Papstes!


Geschrieben

moralisches Getue ist es sicherlich nicht, wenn wir Kriegsflüchtlingen Obdach gewähren. Dasselbe denke ich wöllten wir auch, wenn es bei uns Krieg geben würde.

Auch ich sehe viele junge Migranten. In den Städten ist es wie jetzt im Sommer kaum möglich seinen Eiskaffee draußen zu trinken ohne dass ein rumänischer Bettler an den Tisch kommt. Fahre ich vom Einkaufen die verlängerte Straße durchs Neubaugebiet zurück auf die Landstraße sehe ich jedesmal eine Gruppe junger Afrikaner um eine Rastbank, die vorher nie da waren. Lauf ich mit dem Hund durch den Ort sehe ich Container auf der einstigen Festwiese wo nun Syrienflüchtlinge notuntergebracht sind.

Nichtsdestotrotz als ich in den Kindergarten ging hatte ich eine afroamerikanische Freundin, ich hatte einen muslimischen Freund und es war uns nicht wichtig welche Hautfarbe wer hat. Später in der Grundschule hatte ich zwei türkische Mädchen mit in der Klasse. Auf der weiterführenden Schule sah ich meine Freunde aus dem Kindergarten wieder, hinzu kamen eine russischdeutsche Jüdin, ein israelitischdeutscher Jude und einen Armenier hatten wir auch in der Klasse. In den Pausen konnte ich Annika und Mirko sehen, beides Deutsche mit finnischen Wurzeln der Großeltern, Egon war Deutscher mit weissrussischen Wurzeln. Und wir hatten auch einen Aladin, der aber die Schule wechselte, einen deutschen mit türkischen Wurzeln. An unserer Schule gab es keine Schlägereien. Wir hatten politisch gesehen einige Punks und auch vereinzelt Rechte. Es gab vielleicht Diskussionen über Holocaust, die Frage der Schuld, Ausländer und Deutsche, aber wie gesagt es ging friedlich und es gab nie Schlägereien.

Später hatten wir in Politik und Wirtschaft sowie in Geschichte auch das Thema Europa.Damals gab es schon diese Karikaturen (eine hohe Festung Europa und Afrikaner in einem Boot). Später an der Uni gab es Spezialvorlesungen auch über den Klimawandel, aber der Klimawandel alleine ist es nicht. Die Menschen die sich auf den Weg zu uns nach Europa machen von Afrika aus und es in Kauf nehmen auf überfüllten Booten ertrinken zu können die wollen schlichtweg leben überleben..


Geschrieben

Sehen wir es mal biologisch eine Population hat irgendwann einen nahezu erschöpften Genpool. Um die Durchmischung verschiedener Genpoole und damit das Weiterleben durch Austauschen von Genen zu ermöglichen gibt es unter anderem die Migration. Somit ist die Migration erstmal nichts schlimmes oder gutes. Es ist ein Mechanismus für Durchmischung und Genvielfalt.

Jetzt haben wir zum einen Migrationsbewegungen aus Rumänien, Polen und anderen Ländern, wo die Menschen nicht viel verdienen und hoffen hier mehr zu verdienen. Dann haben wir Migrationsbewegungen aus Afrika. Fast täglich in den Nachrichten. Und wir haben Migration aus Kriegsgebieten.

Nun wurde hier oft der Untergang des deutschen Volkes, der Kultur und des Wohlstandes angebracht. Wer sind die Deutschen? Wie entstanden die Deutschen? Meines Wissens nach gab es ein heiliges römische Reich deutscher Nation. Danach ein Flickenteppich aus Königreichen, Herzogtümern, Bistümern, etc. Daszweite deutsche Kaiserreich entstand am Reißbrett aus Eisen und Stahl und in Versailles ausgerufen. Aber wer sind denn nun die Deutschen? Alle aus dem zweiten Kaiserreich? Alte Länder wie Schlesien oder Sudeten mit inbegriffen? Was ist mit Österreich? Die sprechen auch deutsch. War Österreich vielleicht durch die Kreuzzüge ein Vielvölkerstaat geworden? Also was macht einen Deutschen aus? Da sind wir auch schon bei Kultur.Sind jetzt preußische Tugenden typisch deutsch oder schwäbische Mühseligkeit oder bajuvarische Gelassenheit? Wohlstand? Es gab mal ein Wirtschaftswunder. ja. Der deutsche Staatshaushalt war trotzdem durchgängig im Minus. Wie haben deutsche Konzerne denn Profit gemacht und mit wem? Stichwort billige Absatzmärkte?

Und Freunde nur mal so rein aus Spaß waren wir uns nicht in den 70ern zu fein den Müll selbst abzuholen und haben Gastarbeiter angeworben? Wie ist es heute mit Oma oder Opa pflegen sind wir uns da vielleicht heute auch wieder zu fein und werben sogar chinesische Arbeiter an?

Ach und zur Fremdenfeindlichkeit: Ich habe meinen Fernseher seit längerem entsorgt. Als ich noch einen hatte da gab es Sendungen in denen Männer wie Frauen ins Ausland auszogen um einen Partner zu finden. Auch gab es Sendungen von Mallorca oder der Türkei den neuen Rentnerparadiesen für Deutsche im öffentlich rechtlichen, auch gab es im privaten Fernsehen solche Sendungen, deutsche Rentner in Thailand. Wer noch keine Frau hatte fand reichlich.

Die Geburten gehen vielerorts in Europa zurück. Das ist seit Jahrzehnte so. Aber hier mit Metapher anzutanzen die Deutschen oder die Europäer würden von Afrikanern oder gar von "Schwarzafrikanern" überrollt werden finde ich etwas weit hergeholt. Da würde ich mir viel mehr sorgen machen um die Stabilität von afrikanischen Staaten, die Dominoeffekt bis runter nach Pakistan bringen können, weil es dort überall ungelöste Gebietsanspruchsschwierigkeiten gibt und auch um Ressourcen. Hat sich mal einer angesehen wo in 2050 die Wasservorräte sein werden und wo das Wasser knapp sein wird? Sind wir als Entwicklungspolitikhelfer vielleicht auch irgendwo Mitschuld, dass wir es nicht gebacken bekamen für die dortige afrikanische Bevölkerung Lösungen zu finden auf sie angepasst wie sie ihr Überleben sichern können, sondern haben viele der Gelder schwarz verkommen lassen und den Afrikanern nur unsere althergebrachten landwirtschaftlichen Modelle gezeigt die dort unten nicht funktionieren?

Ich fand die bisherige Diskussion nicht sachlich und sie erinnerte mich eher an Panikmache von manchen Autoren.


Geschrieben

Wer sich nur ein wenig mit afrikanischer Geschichte auskennt (sofern es sie überhaupt gibt, denn eigentlich ist sie eine Geschichte der Kolonisation und Ausplünderung eines bis dato unbekannten Kontinents), der wird sich nicht wundern, dass die Europäer, die ihren vielbeschworenen "Wohlstand" nicht zuletzt dem afrikanischen Rohstoffreichtum verdanken, jetzt von ihrer Vergangenheit eingeholt werden. Bis heute halten Europa und sein Zwingherr USA die afrikanischen Staaten, bei aller Scheinunabhängigkeit, im Klammergriff ihrer Konzerne, um sie ausbeuten zu können, ohne etwas zurückzugeben - höchstens Waffen für Stellvertreterkriege. Wer um die Zerstörung "unserer" Kultur fürchtet, der möge doch einmal nachsehen, was eigentlich mit den afrikanischen Kulturen geschehen ist und wem sie ihren Untergang verdanken. Was jetzt geschieht, ist eine späte Rache an den Peinigern, gleichsam mit den Mitteln einer negativen Ökonomie. Ich betrachte die Entwicklung nicht vaterländisch angerührt, sondern aus der Vogelperspektive, und bin gespannt, was die Europäer wohl tun werden, um sich dieser Rache zu entziehen .


Geschrieben

Die Volksmeinung ist immer falsch, weil sie undifferenziert ist. Das Volk denkt auch nicht "rechts", weil es gar nicht weiß, was das ist. Es strebt nach schnellen und einfachen Lösungen, nach "Ausländer raus" und "Rübe ab für Kinderschänder", um im nächsten Atemzug von einer billigen Fernsehshow angerührt für die Hungernden in Afrika zu spenden. Es wählt sich Tyrannen an die Macht und folgt ihnen bis in den Untergang, um hernach so zu tun, als hätte es das alles nie gegeben. Das Volk soll arbeiten, essen, schlafen, Kinder zeugen; damit sind seine Möglichkeiten erschöpft.


Geschrieben

dazu müssten die europäer erst mal sehen was ihre regierungen beigetragen haben ,das diese massen flucht ausgelöst hat----solange unsere industrie nur sieht wo am günstigsten geplündert werden kann und von der politik unterstützt wird,wird sich nichts ändern----


Geschrieben

Ich habe keine andere Reaktion erwartet. Geschichte wird hier dargestellt als Abfolge politischer Sünden und deren Vergeltung. Europa hat gesündigt und muss jetzt bezahlen. Weltgeschichte als Weltgericht! Was ist dann eigentlich mit den USA ? Hben die nicht gesündigt, müssen die nicht zahlen? Pascal Bruckner schrieb vor dreißig Jahren ein hellsichtiges Buch "Das Schluchzen des weißen Mannes". Er wendete sich mit französischem Charme gegen die Sentimentalität vieler Europäer im Umgang mit der Dritten Welt. Also weitermachen mit Schluchzen !----
Ich kann die politischen Abläufe nicht aus der Vogelperspektive sehen, denn ich bin weder der liebe Gott noch Professor Hegel. Ich bin mittendrin und muss sehen, dass ich mich über Wasser halte.


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