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SilverAger

obsolet

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SilverAger
Geschrieben (bearbeitet)

.....

bearbeitet von SilverAger

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Geschrieben

Eigentlich schade, dass Du das hier einstellst, und nicht im Diskussionsforum, wo vielleicht mehr Leute reinsehen.

Komisch ist ja, dass immer nur überholt wird, was irgendwie hinderlich oder veraltet wirkt. Der Mensch könnte längst sonstwo sein, wenn er es hinkriegen würde, seine Systeme immer mal wieder zu überholen, oder neue zu schaffen. Aber hier wird alles dafür getan,um am sozusagen Altbewährten festzuhalten.
Eine Systemerneuerung könnte etwa die notwendige Arbeitsbelastung so verteilen, dass aus einem Arbeits-Soll eine tägliche Art Bewegungsmeditation oder ein Vergnügen am Tun werden könnte.
Aber dagegen verschließt sich die Gewinn-Optimierung und der Krähen-Neid des jeweils anderen, der schuften muss, während einige gerne arbeiten.
Das Geld-System könnte längst überholt sein.
Etliche Tier- und Pflanzenarten auf diesem Planeten erscheinen zwar aus der menschlichen Warte hervor betrachtet überholt, weil weiter hinten im evolutionären Tross, aber sind uns dochdarin weit voraus, für ihre Lebenszyklen keinen müden Cent generieren zu müssen.

Alte Kameras und Computer haben ihre Liebhaber. Es gibt noch Musiker, die ihre Tracks mit Amiga oder Commodore C-64 erstellen, eigene Foren und Con's wo die sich treffen, ihre Werke feiern.
Anachronistischer Lebensstil hat seine Nische, wohl auch für Liebhaber des Schwarzweiß-Fernsehens, des Transistor-Radios und des Vierfarben-Drucks in Sachen Comics.

Das Wahnwitzige ist dann in der eingeplanten Obsoleszenz zu sehen, wo etwa die Haltbarkeit von Stoßdämpfern auf eine bestimmte Soll-Verschleiß-Zeit dem Ingenieur vorgegeben wird. Er hat Materialien zu verwenden, die weniger lange halten, als man das mit moderner Materialtechnik erreichen könnte. Nur so können Stoßdämpfer früher ausgewechselt werden, was natürlich die Gewinnspanne besser ausreizt, weil das Fahrzeug mehr davon verbraucht, als wenn man sie länger verwendbar konstruiert.
Bekannt geworden ist dieses Phänomen bei etwa Glühbirnen ( dem Drähtchen-Material) und durch Chips begrenzte Drucker, die nach so und so vielen durchgeführten Druck-Aufträgen einfach den Dienst verweigern.

Glühbirnen sind inzwischen auch obsolet geworden, Drucker noch nicht. Vielleicht werden bald aber die Buchstaben überholt sein
Und man muss nicht mehr so viel drucken, wenn man weniger Buchstaben verbraucht. Steno wäre ja so eine Möglichkeit, oder die SMS-Kürzel-Akrobatik.

M.s. MM. 4 C2C, HH-B/Sa.-Mo am.

So lang wäre dann eine Kontaktanzeige etwa.


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tanne
Geschrieben

wir werden staunen was in 50 jahren eventuell möglich ist---autos werden zu hause im 3d drucker gedruckt,wie vieleicht andere gebrauchs gegenstände auch----die wirtschaft wäre total verändert-----man würde sich auch fragen ,wieso wir immer mehr menschen integriert haben,die durch die rationalisierung,keine arbeit mehr finden---wer weiß , wenn es kein bargeld mehr gibt,ob es noch lange banken gibt---die werden möglicher weise von elektronischen kommunalen geldleit systemen ersetzt----wir werden in den nächsten 50 jahre eine rationalisierung haben ,die kann sich heute noch keiner ausmahlen


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SilverAger
Geschrieben

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Geschrieben

Zumindest wird es Ersatz-Organe aus dem Drucker geben, ( Tissue Engineering) daran arbeitet man schon länger. Vielleicht macht der Gewebe-Druck auch Spenderorgane irgendwann obsolet.
Materialien können gedruckt werden, Teile für Fahrzeuge eventuell. Die Materialbeschaffenheit ist noch nicht so ganz durchdacht, aber die Präzision kann besser werden, als es mit bisherigen 3-D-Präzisionsfräsen möglich ist, wie man sie etwa bei der Herstellung von passgenauen Prothesen verwendet.

Ich wage mich da trotz der Retardationsneigung innerhalb der Kultur(D)evolution auch zu manchmal fantastischen Aussichten und kann mir etwa gut vorstellen, dass Kinder an den Schulen im Fach 'kreative Innovationstechnik' vielleicht selbst ausgedachte Lebensformen erschaffen.

Bioprinter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bioprinter

Drucken von Organen :
http://www.wiwo.de/technologie/forsc...6845700-2.html

War auch mal ein Artikel in der "Nature" wenn ich mich nicht irre.

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tanne
Geschrieben

denke aber wir werden bargeld behalten---schon aus dem einen grund---die währung wäre auch beerdigt----zahlen lassen sich manipolieren---zweitwährungen wären in nebensystemen einfach zu betreiben,weil man braucht kein geld drucken--falschgeld kann man sehen,aber was auf karten und nicht offiziellen rechner passiert ist nicht immer nachvollziehbar


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SilverAger
Geschrieben

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Geschrieben

Ja, leider ist der Preis ziemlich elaborat, auch für wissenschaftliche Publikationen muss man öfter was berappen. Manchmal kommt man an Exemplare, wenn man viel an der Uni unterwegs ist bzw. nette Wissenschaftspersonen kennt.


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