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Auch unserer Protest ist gefragt


Bernd-G

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Gegen Gewalt an Schwulen
Auch wir können was machen 13.2.2010 in Dresden!
Nie wieder Faschismus- nie wieder Krieg! Die Neonazis wollen am 13. Februar 2010 in Dresden aufmarschieren. Sie missbrauchen den 65. Jahrestag der Bombardierung Dresdens, um die Verbrechen des Nazi - Regimes zu leugnen und Nazi - Deutschland zum Opfer des 2. Weltkrieges umzudeuten. Auch Lesben und Schwule waren und sind ständige Opfer von Gewalttaten der Neonazis. Zeigen wir im breiten Bündnis mit Gewerkschaften, Parteien und weiteren Organisationen mit unsere Teilnahme und entschlossen entgegenstellen. Kommt mit nach Dresden!
Über die Website von Gewerkschaften und Parteien und Organisationen kann man Erfahren wie die Abfahrtzeiten der Buse oder Bahn Kostenfrei nach Dresden von Deutschland sind und kommt. Oder Anrufen und sich Informieren.

13. Februar 2010, 10 Uhr
Hauptbahnhof Dresden
St. Petersburger Straße /
Sidonienstraße


Geschrieben

Okay, ist wohl ähnlich wichtig, wie das mit der Todesstrafe, aber keiner eröffnet ne Diskussion dazu. Dort persönlich aufzukreuzen, bleibt an den Tollkühnen hängen, klar. Den Mut habe weder ich noch die drei Damen vom Flirt-Café, die hier grade im Werbetraktat posieren.

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Mich hätte mal interessiert, warum solche Neonazis hier in Deutschland überhaupt geduldet werden. Liegt es daran, dass man sie nicht Ernst nimmt, oder das Potenzial ihrer offenbaren seelischen Krankheit unterschätzt wird? Ich habe einige ältere Doku-Sendungen über den ganzen "White Supremacy"-Mumpitz gesehen, der in den USA weit verbreitet ist. Auch da frage ich mich, warum solche Gruppierungen überhaupt vom Staat her geduldet werden, wo doch jedem halbwegs klar Denkenden geläufig sein müsste, wie hirnlos bzw. gemeingefährlich diese ganzen Sichtweisen sind. Das hinterlässt zuweilen das Gefühl, dass an dieser Art Gruppierungen zumindest irgend eine Kleinigkeit geschätzt wird, denn andere, komplett harmlose Gruppen, wie zum Beispiel solche, die "Schenkende Liebe" als Bewegungsmotto für eine gerechtere Ressourcennutzung in der Welt unterstützen, werden gleich als staatsfeindlich eingeordnet. Hat das politische Untertöne, sind dafür die Alt-Nazis verantwortlich, die noch immer in Politik und an einflussreichen Positionen ihr Unwesen neu verkleidet treiben? ( Das Schwarze abkratzen, damit drunter das Braune durchscheint... )

Warum interessieren sich ihrerseits die Mitglieder solcher (Neo)Nazi-Gedanken-Anhängerschaften nicht dafür, dass bei den Alt-Nazis so viele Schwule darunter waren. Wenn ich mich nicht völlig verlesen habe, wird sogar über Hitler selbst Material verbreitet, das ihn als Homosexuellen beschreibt...
Es soll auch heute noch Schwule auch in den Reihen der Neo-Nazis geben. Was treibt solche Menschen an? Warum ist eine scheinbar krankhafte Verehrung von "Wertvorstellungen" oder Direktiven für Solche okay, unter welcher Ausführung die eigene Existenz unmöglich geworden wäre. Ist das so eine Art Masochismus, die da reinspielt?

Was denkt ihr?


  • Moderator
Geschrieben

Dieses Thema ist mit Sicherheit wichtiger als die Diskussion über Passgrößen von Parisern. :P


Geschrieben

Anlehnend dazu vielleicht auch mal wieder die Seiten von Jörg Hutter für Interessierte. Punk, schwul und so gar nicht dem in der Gesellschaft üblichen Punk-Bild entsprechend :

http://www.joerg-hutter.de/schwule_nazis.htm


  • Moderator
Geschrieben

@ InVollerMontur:
Punk und Schwul ? Keine Ahnung ob das dem Bild der Gesellschaft über Punk's widerspricht,
für mich ist das weder ungewöhnlich noch neu, ich kannte schon Mitte der 80er jede Menge davon
und war sogar selbst Drummer einer Punkband.

Der Vollständigkeit halber muss erwähnt werden dass die Punk-Kultur nichts, aber auch absolut
gernichts mit Neonazis zu tun hat, eher das Gegenteil. Trotzdem schönen Dank für den Link zu
diesem lesenwerten Artikel.Nur befürchte ich, dass die meissten User den nicht lesen werden.
Vielen ist es ja schon zuviel die Beiträge dieses Forums vollständig zu lesen.



Geschrieben



Der Vollständigkeit halber muss erwähnt werden dass die Punk-Kultur nichts, aber auch absolut
gernichts mit Neonazis zu tun hat, eher das Gegenteil. Trotzdem schönen Dank für den Link zu
diesem lesenwerten Artikel.Nur befürchte ich, dass die meissten User den nicht lesen werden.
Vielen ist es ja schon zuviel die Beiträge dieses Forums vollständig zu lesen.




ich muss gestehen, ich hab ihn auch nicht vollständig gelesen, (den link!!!) kriege bei solchen bleiwüsten augenflimmern...
das thema ist wichtig und ich finde es verkehrt hier konkurenzen aufzubauen, was ist wichtiger: dresden oder uganda!
was das ganze jetzt mit PUNK zutun hat, entzieht sich meiner kenntnis, für mich war punk immer eine gegenbewegung zu nazis, hab ich da was verpasst?


  • Moderator
Geschrieben

@ Celsius:
Wichtig ist beides, Die Zustände in Uganda ebenso wie der Aufmarsch der Neonazis in Dresden.
Niemand will hier "Konkurrenzen" aufbauen, wie kommst du auf so eine schräge Idee ??
Im übrigen fände ich es nicht schlecht wenn du in deinen Posts auch mal etwas sachliches zu den
Themen selbst beitragen würdest-

Geschrieben

@Knuddel, die Seiten von Hutter hatte ich eher deswegen erwähnt, weil er als Wissenschaftler interessante Artikel über die Schwulen in den Reihen rechter Gruppierungen schreibt, und Punks für gewöhnlich gar zu gern als nicht arbeitende, irgendwie bock-lose, gesellschaftlich desinteressierte Leute dargestellt werden. Deshalb ungewöhnlich, und nicht, weil er zufällig eben auch noch schwul ist. Verbindungen mit anderen Szenen hätte ich da nicht gemacht -- @celsius61 : wie kommt man darauf?

Warum muss man immer alles ins Haarkleine dazu schreiben, ist ein klein wenig common sense irgendwie zu viel verlangt? Oder ist mein Deutsch wirklich so übel? Das tut mir Leid, ich bin Halbsprachler. Eigentlich sollte es hier auch um Dresden gehen. Vielleicht wäre es sinnvoll, in Zukunft keine artverwandten Zusätze mehr einzufügen. Ich versuch's als Zeichen der Zeit und der erhöhten Anfälligkeit für Augenkrebs bei etwas mehr Lesen zu beachten.

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