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Ausmass des Protestes in Frankreich


nick2017333

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Was haltet ihr vom Ausmass der Proteste in Frankreich? Mich erinnert das an den G20 in Hamburg. Ich vermute auch, das da viele Krawalltouristen dabei sind. Auf die Strasse zu gehen, als MIttel des Protestes begrüße ich grundsätzlich, aber Gewalt und Zerstörung haben dabei, für mich, nichts verloren.

Geschrieben
Da spielen ein paar Irre Bürgerkrieg. Die zum Teil sicher berechtigten Proteste laufen aus dem Ruder. Schlimm ist, dass es hier auch Menschen gibt, die sich brennende Städte wünschen.
Geschrieben (bearbeitet)

Wieso können die Franzosen sowas. Sind wir in Deutschland zu feige oder zu blöd gegen das Merkel-Regime was ähnliches zu schaffen?

bearbeitet von Inaktives Mitglied
Geschrieben
Alles auf nur eine Person zu schieben was on der Politik nich jut leuf is zu einfach & zeig mir wie unwissen doch viel sind ! Wieder der beste beweiss das 2 dingee unendlich sind "der Weltraum & die blödheit der Menschen!
Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb Tolle1968:

Da spielen ein paar Irre Bürgerkrieg. Die zum Teil sicher berechtigten Proteste laufen aus dem Ruder. Schlimm ist, dass es hier auch Menschen gibt, die sich brennende Städte wünschen.

Und einen Beitrag später findest Du schon einen, vor dessen Gedankengut einem Angst und Bange wird. Das die Deutschen friedlich aufbegehren können, haben sie auch diese Jahr zu Genüge bewiesen. Aber anscheind bleibt sowas erst hängen, wenn es, sowie beim G20, mit Krawalle verbunden wird. Die friedlichen Demos z.B. gegen das Mietproblem in Berlin, sind dann wohl schneller vergessen und haben keinen Wert für manche. Das macht mir Angst.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 22 Stunden, schrieb Bi-Neuling1234:

Wieso können die Franzosen sowas. Sind wir in Deutschland zu feige oder zu blöd

Da möchte ich dann gleich auch wiedersprechen. Sicher gab/gibt es bei den Protesten in Frankreich auch berechtigte Forderungen, aber daneben eben auch Forderungen die unmöglich sind.So fordern zB. die Bauern, dass das Verbot von Glykosat (das in der EU verbotene Unkrautvernichtungsmittel, was nachweislich Krebs erzeugt) aufgehoben werden soll. Die Proteste der Gelbeweste-Protestierer haben Marcon dazu veranlasst den Franzosen Milliardenschwere Steuer- und Abgabenerleichterungen zu versprechen. Wie er Diese"Geschenke"  jedoch finanzieren will/kann ist unklar, irgendjemand wird am Ende  zahlen müssen. Doch mit den finanziellen Zugeständnissen Marcons geben sich die Protestler nicht zufrieden, es soll weitergehen. Sollte Marcon durch die Proteste gestürzt werden, bleibt die Frage, wie wird es in Frankreich weitergehen?

Ich kann @Tolle 1968 nur zustimmen wenn er schreibt: "..Da spielen ein paar Irre Bürgerkrieg.."  

Nein, die Mehrheit der Deutschen sind nicht zu feige oder zu blöd, Sie sind verantwortungsvolle Bürger eines demokratischen Gemeinwesen, in dem Proteste oder Forderungen (ob berechtigt oder nicht) von Organisationen wie Bürgerinitiativen oder Gewerkschaften (um nur zwei zu nennen) getragen und organisiert werden. Was sich  jedoch derzeit auf den Straßen von Frankreich abspielt ist ein Trauerspiel und hat wenig mit Demokratie  zu tun.. 

bearbeitet von oldysuchtjungy
Geschrieben
Am 10.12.2018 at 13:36, schrieb Bi-Neuling1234:

Wieso können die Franzosen sowas. Sind wir in Deutschland zu feige oder zu blöd gegen das Merkel-Regime was ähnliches zu schaffen?

Weil die Franzosen sich zu 100% einig sind, die Halten zusammen.

Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb Mücke1:

Weil die Franzosen sich zu 100% einig sind, die Halten zusammen.

Die Franzosen sind sich sicher einig im Protest, allerdings nicht bei den Krawallen. Und ich hoffe nicht, dass sowas bei uns Schule macht. Kein vernünftig denkender Mensch kann glauben, mit Krawallen was ändern zu können/ zu wollen. Zum Glück hält sich die Staatsgewalt zurück. Bei Erdogan würde sich das in der Form keiner trauen. Und türkische Verhältnisse will ja auch keiner. Und was passiert, wenn wir erst das Waffenrecht gelockert habe sollten. Gott bewahre.

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb nick2017333:

Die Franzosen sind sich sicher einig im Protest, allerdings nicht bei den Krawallen. Und ich hoffe nicht, dass sowas bei uns Schule macht. Kein vernünftig denkender Mensch kann glauben, mit Krawallen was ändern zu können/ zu wollen. Zum Glück hält sich die Staatsgewalt zurück. Bei Erdogan würde sich das in der Form keiner trauen. Und türkische Verhältnisse will ja auch keiner. Und was passiert, wenn wir erst das Waffenrecht gelockert habe sollten. Gott bewahre.

Gebe ich dir zum Teil recht, aber in kein Anderem Land haben Straftäter mehr Rechte als die Opfer. In Deutschland heißt es ja schütz denn Täter und nicht das Opfer.

Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb Mücke1:

Gebe ich dir zum Teil recht, aber in kein Anderem Land haben Straftäter mehr Rechte als die Opfer. In Deutschland heißt es ja schütz denn Täter und nicht das Opfer.

Ich find aber da ist unsere Regierung ja auf einem guten Weg. Zurück zu Frankreich.

Aber jetzt stell dir mal vor, die Staatsgewalt würde auch nur aus Krawallidioten bestehen. Das kann ja keiner wollen. Und hast Du schon mal Polizisten gesprochen, die z.B. bei G20 auf der Gegeseite stehen mussten? Da wwaren einige hinterher dienstunfähig.

 

Ich denke ein grosses Problem ist auch die Handhabung der Medien mit Straftaten und dem was folgt. Ich finde manchmal die Informatiosflut dazu nicht gut. Heute weiß doch jedes krankes Hirn, huch mir passiert ja nicht wirklich was. Dann lebe ich die kranken Phantasien mal aus. Ich denke früher gab es auch kranke Hirne, aber die Unwissenheit, was passiert, wenn man mich doch kriegen sollte, hat viele Straftaten verhindert.

Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb nick2017333:

Ich denke ein grosses Problem ist auch die Handhabung der Medien mit Straftaten und dem was folgt. Ich finde manchmal die Informatiosflut dazu nicht gut. Heute weiß doch jedes krankes Hirn, huch mir passiert ja nicht wirklich was. Dann lebe ich die kranken Phantasien mal aus. Ich denke früher gab es auch kranke Hirne, aber die Unwissenheit, was passiert, wenn man mich doch kriegen sollte, hat viele Straftaten verhindert.

Was soll auch passieren, außer einer rechtmäßigen Anklage und anschließender Unterbringung in der Psychiatrie - wo das "kranke Hirn" eben auch hingehört. Strafen, und seien sie noch so drakonisch, können Verbrechen weder verhindern noch reduzieren. Niemand kommt als Mörder und Vergewaltiger auf die Welt, niemand ist "von Grund auf schlecht", wie man es früher glaubte, als man noch die Gehirne hingerichteter Verbrecher untersuchte, um "das Böse" in ihnen aufzudecken. Der richtige Ansatz liegt immer in der Erziehung, in der Eröffnung von Lebenschancen und Lebenssinn und in der Resozialisation, wenn es eben doch schief gegangen ist. Man mag ihn als "weichgespülte" Pädagogik und Justiz verunglimpfen, aber der Erfolg gibt ihm recht: Staaten mit Todesstrafe und menschenunwürdiger Knastunterbringung kämpfen mit weitaus höheren Kriminalitätsraten als beispielsweise Deutschland, wo man angeblich dem Täter mehr Aufmerksamkeit schenkt als dem Opfer.

Geschrieben

 

Am 13.12.2018 at 19:03, schrieb Menalkas:

Was soll auch passieren, außer einer rechtmäßigen Anklage und anschließender Unterbringung in der Psychiatrie - wo das "kranke Hirn" eben auch hingehört. Strafen, und seien sie noch so drakonisch, können Verbrechen weder verhindern noch reduzieren.

Mir geht es eher darum das früher einige z.B. Vergealtigung sich nur im Kopf abgespielt ha, weil die Ungewissheit vor dem Ausmass der Strafen einige noch abgeschreckt haben kann. Heute weiß man durch die Medien, eigentlich passiert gar nicht soviel. Also setzen einige die Taten auch um und mit etwas Glück landen sie, falls sie erwischt werden sollten, "nur" in der Klapse.

Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb nick2017333:

Ich find aber da ist unsere Regierung ????

dazu müssen wir erstmal eine Intelligente Regierung haben. Eine die auch fürs Volk da ist. Beispiel, unsere Verteidigungsminister, was hat sie vorher gemacht? Sie wird in ein Amt gewählt wovon sie keine Ahnung hat. Oder würdes du dich vom Gerüstbauer am Herzen Operieren lassen.

 

Geschrieben

Minister seh ich aussen vor, genauso wie Bundeskanzler/in. Die müssen funktionierende Häuser unter sich haben und gebrieft werden. Wenn das Haus nicht funktioniert und jeder sein Süppchen kochen will, dann sehen die Minister natürlich blöd aus.

Geschrieben
vor 14 Stunden, schrieb nick2017333:

Mir geht es eher darum das früher einige z.B. Vergealtigung sich nur im Kopf abgespielt ha, weil die Ungewissheit vor dem Ausmass der Strafen einige noch abgeschreckt haben kann. Heute weiß man durch die Medien, eigentlich passiert gar nicht soviel. Also setzen einige die Taten auch um und mit etwas Glück landen sie, falls sie erwischt werden sollten, "nur" in der Klapse.

Dieser Theorie käme eine gewisse Wahrscheinlichkeit zu, wenn es mehr Vergewaltigungen gäbe als früher. Das ist aber nicht der Fall. Sie werden lediglich weitaus häufiger angezeigt. Die Nachweisbarkeit ist immer noch schwierig, aber zumindest wird Tätern nicht mehr ohne weiteres abgenommen, es habe sich um eine einvernehmliche Aktion gehandelt ("Sie wollte es doch auch"). Überdies bedient sich die Presse genüsslich jedes Vergewaltigungsfalls an, der einen voyeuristischen Gewinn verspricht (man denke an den "Fall Kachelmann"), und rückt jede sogenannte sexuelle Belästigung in die Nähe massiver Nötigung. So entsteht der Eindruck, Vergewaltigungen seien häufig wie das Ignorieren einer roten Ampel. Den Rest besorgen unsere Freunde von rechts, die allenthalben Furcht schüren, um Minderheiten besser verhöhnen und drangsalieren zu können. Aber unsere Gesellschaft ist keineswegs von Gewalt und Verbrechen geprägt. Ganz im Gegenteil - ein so friedliches Zusammenleben hat es noch nie gegeben. Es war aber auch noch nie so langweilig.

 

 

Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb Menalkas:

Aber unsere Gesellschaft ist keineswegs von Gewalt und Verbrechen geprägt.

Das seh ich genauso. Meine Kritik geht Richtung Medien, das alles, von der brennenden Mülltone bis zum Todesfall, in einer Art und Weise auseinander genommen wird, die meiner Meinung nach nicht gut ist. Welchen Wissensmehrwert habe ich von diesen Meldungen? Schlimm genung, das es vorkommt, aber da es so geballt und so ausführlich in den Medien ist, finde ich nicht gut.

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