Jump to content
blond-und

mangel an fachkräften in deutschland

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
Grade im Handwerk, bin selber über 30 Jahre dabei, zählt der Mensch und nur zweitrangig sein Schulabschluss. Der Großteil der heutigen Jugend hat handwerklich absolut nichts drauf und auch absolut kein Interesse daran mal bei Maschinen oder auch nur bei einem spülrandlosem WC "hinter die Kulissen" zu schauen. Es fehlt der innere Trieb Sachen zu verstehen und evtl sogar reparieren zu können. Handwerk, eben das Werke und wirken mit den Händen, ist am Aussterben. Das spielt aber denen die es beherrschen in die Hände. Schon jetzt finden Firmen absolut keine neuen Mitarbeiter und die die mehr Geld verdienen wollen setzen ihren Chefs einfach "die Pistole auf die Brust". Entweder steigt ihr Lohn oder sie wechseln einfach die Firma. Es ist super traurig aber leider WAHR.
Raumduft
Geschrieben
es fehlt ja schon an hauptschülern mit abschluß. seht euch doch mal an was für krücken da rumlaufen, im sommer ne wollmütze tragen, hosen deren gesäßtaschen in den kniekehlen hängen, keinen ganzen satz ohne fehler aussprechen können. usw
Geschrieben
Nach kurzem Studium habe ich bemerkt, dass ich kein Schreibtischtäter bin, also bin ich Dachdecker geworden. Aufgrund einer chronischen Erkrankung die bei mir mit rund 30 ausgebrochen ist, konnte ich den abwechslungsreichen Job nicht mehr machen. Nun genieße ich die Abwechslung im Sicherheitsdienst, aber auch mit sehr vielen Zusatzqualifikationen, so dass ich gut davon leben kann. Im Handwerk sieht man (lange) was man getan hat - Studium ist monoton und selbst danach ist es nicht sicher, dass einen der Job glücklich macht. Gut nachdenken, ob das Studium einen wirklich glücklich macht!
silvershadow
Geschrieben

Richtig ist, man kann nur das weitergeben, was man selber gelernt hat.

Die Schule im Allgemeinen ist das Problem, langweiliger Unterricht, sich mit Dingen beschäftigen, die hinterher keiner braucht, den Rest verfuschen  noch die Eltern, weil sie meinen, daß heute studiert werden muß.

Selbst bei Hochschulabsolventen sehe ich viele Defizite, Allgemeinwissen fehlt ganz und und praktische Anwendungen bekommen sie auch nicht auf die Reihe.

Früher hat man gesagt, man lernt ein Leben lang. Und Erfahrung ist der größte Schatz den man haben kann. Das sollten sich auch die Handwerksmeister zu Herzen nehmen, denn viele sind nach ihrem Abschluß auf der Stelle stehen geblieben.

Außerdem sollten die Handwerkskammern in die Schule gehen und Praktika vermitteln, damit die jungen Leute "Blut lecken können". Da wird sicher der eine  oder andere dabei sein, der später in einen Handwerksberuf einsteigt und dabei bleibt.

Zu meiner Schulzeit wurde noch ein dreiwöchiges Praktikum gemacht, das hat zumindest die EInsicht gebracht, daß ich für einen reinen kaufmannischen Beruf nicht tauge.

Ein weites Feld, um das zu korrigieren, braucht man mindestens eine Generation.

Krefelder73
Geschrieben
Das stimmt früher Hauptschulabschluss bin Maler und Lackierer geworden. Mein Chef hat gesagt er nimmt lieber Hauptschüler als welche von der Real Schule. Aber ich blond und recht geben. Was heute alles ankommt. Die bekommen den lieben Pythagoras noch nicht mal die Formel hin . 3 stellen für Azubi sind frei. Hauptfächer Durchschnitt 4 Das sagt alles. Aber ich finde das die Elternteile Schuld sind. Ich musste Leistung vorweisen von meinen Eltern . Aber heute ? Ach ich rege mich nur wieder auf .
zz40bi
Geschrieben
Das ist vor allem die Generation Handy. Sieht man bei uns auf Arbeit ständig. Die Azubis haben voll den Durchblick bei Videospielen und ihren Handys. Aber zum scheissen zu blöde und auf Arbeit keine Lust. Aber viel verdienen wollen. Die sind doch Hartz4-2.0.
Neugieriger84
Geschrieben
Dafür müsste man aber der jugend erstmal vermitteln, das es noch was anderes als facebook und twitter gibt. Und das man nicht den ganzen tag auf der baustelle mim handy spielen sollte. Aber dank der erziehung haben die stifte ja keinen respekt mehr vor den gesellen.
barti41
Geschrieben
Nur sollte man bedenken das ein Hauptschulabschluss von vor 30 Jahren erheblich schwieriger war als heutzutage
kitzelmaster
Geschrieben
ich habe es selber erlebt. bewerbungen geschrieben . leider nur zeitarbeit. 236 st. kein einzige firma direkt....also wie ich es sehen stecken die facharbeiter in der zeitarbeit. und da arbeiten sie für den mindestlohn . sie werden nur als "hilfskräfte" eingestellt und bekommen keinen facharbeiterlohn..... " einen job für facharbeiter haben wir nicht" bekam ich zu höhren obwohl ich mich auf eine solche stelle beworben hatte..... wer kennt das auch oder wem ist es genau so ergangen ?
blond-und
Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb vosto:

Grade im Handwerk, bin selber über 30 Jahre dabei, zählt der Mensch und nur zweitrangig sein Schulabschluss. Der Großteil der heutigen Jugend hat handwerklich absolut nichts drauf und auch absolut kein Interesse daran mal bei Maschinen oder auch nur bei einem spülrandlosem WC "hinter die Kulissen" zu schauen. Es fehlt der innere Trieb Sachen zu verstehen und evtl sogar reparieren zu können. Handwerk, eben das Werke und wirken mit den Händen, ist am Aussterben. Das spielt aber denen die es beherrschen in die Hände. Schon jetzt finden Firmen absolut keine neuen Mitarbeiter und die die mehr Geld verdienen wollen setzen ihren Chefs einfach "die Pistole auf die Brust". Entweder steigt ihr Lohn oder sie wechseln einfach die Firma. Es ist super traurig aber leider WAHR.

 

vor 5 Stunden, schrieb vosto:

Grade im Handwerk, bin selber über 30 Jahre dabei, zählt der Mensch und nur zweitrangig sein Schulabschluss. Der Großteil der heutigen Jugend hat handwerklich absolut nichts drauf und auch absolut kein Interesse daran mal bei Maschinen oder auch nur bei einem spülrandlosem WC "hinter die Kulissen" zu schauen. Es fehlt der innere Trieb Sachen zu verstehen und evtl sogar reparieren zu können. Handwerk, eben das Werke und wirken mit den Händen, ist am Aussterben. Das spielt aber denen die es beherrschen in die Hände. Schon jetzt finden Firmen absolut keine neuen Mitarbeiter und die die mehr Geld verdienen wollen setzen ihren Chefs einfach "die Pistole auf die Brust". Entweder steigt ihr Lohn oder sie wechseln einfach die Firma. Es ist super traurig aber leider WAHR.

 

vor 5 Stunden, schrieb vosto:

Grade im Handwerk, bin selber über 30 Jahre dabei, zählt der Mensch und nur zweitrangig sein Schulabschluss. Der Großteil der heutigen Jugend hat handwerklich absolut nichts drauf und auch absolut kein Interesse daran mal bei Maschinen oder auch nur bei einem spülrandlosem WC "hinter die Kulissen" zu schauen. Es fehlt der innere Trieb Sachen zu verstehen und evtl sogar reparieren zu können. Handwerk, eben das Werke und wirken mit den Händen, ist am Aussterben. Das spielt aber denen die es beherrschen in die Hände. Schon jetzt finden Firmen absolut keine neuen Mitarbeiter und die die mehr Geld verdienen wollen setzen ihren Chefs einfach "die Pistole auf die Brust". Entweder steigt ihr Lohn oder sie wechseln einfach die Firma. Es ist super traurig aber leider WAHR.

 

Neugieriger84
Geschrieben
Das mit den handwerklichen fähigkeiten liegt aber auch daran, das wir früher noch selbst an fahrrad, mofa und roller rumgeschraubt haben. An smartphone und playstation kann man halt selber nicht viel machen. Da wird dann lieber auf amazon direkt neu bestellt, wenn was kaputt ist
Ushuaia369
Geschrieben

Sorry, aber ich habe eine etwas andere Sicht. Nicht die Jugendlichen, sondern deren Eltern sind die Übeltäter. Sie haben ihren Kindern nichts abverlangt (Du sollst einmal besser leben als wir!), keine Tugenden anerzogen, keine Grenzen gesetzt, keinen Respekt vermittelt. Für meine Generation waren Lehrer Respektspersonen, heute sind sie Zielscheibe von Rechtsanwälten, die durch nichtstaugende Eltern beauftragt werden, die Blödheit ihrer Kids per Paragraphen zu relativieren.

Berufswünsche sind heute nicht mehr Maler, Dachdecker, Maurer sondern Superstar, Influenzer, You-Tuber … um es mit Heinrich Heine zu sagen "Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht...."

nick2017333
Geschrieben
Am 13.6.2019 at 21:21, schrieb Ushuaia369:

Sorry, aber ich habe eine etwas andere Sicht. Nicht die Jugendlichen, sondern deren Eltern sind die Übeltäter. Sie haben ihren Kindern nichts abverlangt (Du sollst einmal besser leben als wir!), keine Tugenden anerzogen, keine Grenzen gesetzt, keinen Respekt vermittelt. Für meine Generation waren Lehrer Respektspersonen, heute sind sie Zielscheibe von Rechtsanwälten, die durch nichtstaugende Eltern beauftragt werden, die Blödheit ihrer Kids per Paragraphen zu relativieren.

Da bin ich im Kern der Sache bei Dir. Es hilft den Kindern nichts, wenn die Eltern irgendwelche Noten per Anwalt einklagen wollen und den Respekt vor Lehrern oder allgemein auch vor einer Uniform nicht vermitteln. Wir haben damit grundsätzlich wenig motivierte Lehrer und am Ende 1-er Abiturienten, die beim Studium leider versagen, weil die Grundbildung nicht da ist. Ich finde sogar das unsere Allgemeinbildung besser war. Den Kindern wird alles nur für kurze Zeit eingeprügelt und zum Teil fehlt die Zusammenhangserkenntnis, der Blick fürs Ganze.

Am 11.6.2019 at 18:43, schrieb blond-und:

Deswegen bin ich der Meinung, auch der heutigen Jugend, die auch nur einen Hauptschulabschluß hat, eine Chance zu geben, da man selber in solche schulischen Gegebenheiten hineinversetzen kann.

Ich denke, das ist ein Gesellschaftsproblem. Es beginnt damit, das der Jugend i.d.R. nur suggeriert wird, nur das Abitur ist ein richtiger Abschluss und dann fehlt aber auch die Heranführung an die handwerklichen Berufe. Ich bin ein Kind der DDR und wir hatten noch Werken in den ersten 4 Jahren und später hatten wir PA/ UTP-Unterricht, da standen wir bei den Partner-Betrieben an den Maschinen und haben zum Einen die Grundlagen gelernt und zum Anderen in die tägliche Arbeit "reinriechen" können. Den direkten Weg zur EOS konnten nur die Wenigsten von uns gehen und das war so nicht ganz verkehrt. Es damals auch die Berufsausbildung mit Abitur, die heute auch wieder die Grundlage aller technischen Studiengänge sein könnte/ sein sollte. Dann hätten wir am Ende mehr Praktiker und weniger Theoretiker.

 

Am 12.6.2019 at 14:56, schrieb vosto:

Der Großteil der heutigen Jugend hat handwerklich absolut nichts drauf und auch absolut kein Interesse daran mal bei Maschinen oder auch nur bei einem spülrandlosem WC "hinter die Kulissen" zu schauen. Es fehlt der innere Trieb Sachen zu verstehen und evtl sogar reparieren zu können.

Wir konnten aber früher auch an allen Sachen noch rumschrauben. Heute brauche ich manchmal zum einfachen Lampenwechsel schon eine Werkstatt. Und ich hatte aber auch ein Werkstatt von meinem Vater zur Verfügung, die vollausgestattet war. Wer hatten heute noch mehr als eine Merkzeugkiste zu Haus?

Aber ich hätte auch noch einen Vorschlag. Die Schüler müssen irgendwie insgesamt 5 Wochen Praktikum machen und ein Grossteil der Prakitkas sind für die Katz. Warum kann man da nicht z.B. die IHK ins Boot holen und alle Schüler 3 Wochen lang ein Grundverständnis von Bohren, Sägen und Feilen vermitteln. Die Betriebe haben nicht mehr die Zeit und das Personal dafür und da sehe ich die IHK als richtiges und wichtiges Bindeglied.

 

 

Popcorn
Geschrieben
Früher produzieren,heute schon nur noch konsumieren,bis sich das Automatiesiert hat der selbständige Staaten konstruckt ! Überall wird technitisiert Automatisiert...bis wir Terminator verfollständigt haben und diese uns einfach updatet! 👀
sissyberlin
Geschrieben

Da wurde schon ne Menge richtiges gesagt. Bin da nah bei vielem, Ushuaia geht da in die richtige Richtung... Eltern sind hauptverantwortlich für die katastrophale Eingangsqualität... oftmals mit dem Vorbild, dass lebenslanges faul sein ein erstrebenswerter Lebensweg ist. Und nein, das sind keine bedauerlichen EInzefälle, wo doch 99% der Leute aus dem insbesondere Leistungsempfängerspektrum allesamt redlich, wenn nicht gar vorbildlich und bedauernswert zugleich sind, nein, ich würde von meinen eigenen Beobachtungen eher davon ausgehen, dass mal mehr, mal weniger extrem, das eher mehrheitlich so ist, dass es diesbezüglich eher problematisch ist.

 

Es ist allerdings nicht zutreffend, dass eine "schwere Kindheit" grundsätzlich einen Lebensweg auf den eigenen zwei Beinen ausschliessen, und stattdessen ein Lebensweg, der aus den Steuermitteln fleissiger Menschen bezahlt wird, als grundsätzlichen Anspruch angesehen werden darf.

 

Fragt mal 100 Handwerksmeister, ob die eine leichte, eine Bilderbuchkindheit hatten. Ich habe hierzulande wirklich manchmal den Eindruck, dass ein nicht vorbildliches Elternhaus mittlerweile als Rechtfertigung für alles herhalten darf.

 

Alle Versuche, oder gar nur die Erwähnung von derartigen Überlegungen, von staatlicher Seite hier korrigierend eingreifen zu wollen, werden dann sofort wieder als "unzulässige Eingriffe in die persönliche Freiheit" totgeschrien, bevor überhaupt im Ansatz was unternommen werden konnte. Urteile der Sozialgerichte fallen dann zumeist auch noch eher bestätigend für das Grundrecht auf Faulheit und Dummheit aus... Urteile, bzw. auch die mediale Begleitung derer oftmals einkommensaufbessernden Schwarzarbeit dann auch noch.

 

Wenn das zur Erklärung immer noch nicht reicht, dann nehmen wir, bei aller Empathie für benachteiligte Menschen, jetzt noch die Inklunsion dazu. Statt den 5 Highflyern, den 15 Mittelmassschülern und den 2-3 naja... Deppen... die pro Schuljahr am Ende rauskamen, produziert die durchschnittliche Schule von heute mehr Brote pro Jahrgang, als ein fleissiger Bäckermeister an einem Tag.  

 

Ja, mein Gott, bevor hier gleich wieder das Gejammere losgeht: Es gibt sie natürlich, diejenigen, die 200 Bewerbungen schreiben, jeden Strohhalm ergreifen, der sie aus dem Leistungsbezug holen könnte, über diejenigen rede ich hier natürlich nicht. Hier sind oftmals regionale Aspekte ursächlich in Kombination mit Altersdiskriminierung, wobei es hier für mich schon einen Unterschied macht, ob hier ein 53-jähriger, der ohnehin seit Geburt in Duisburg (oder was auch immer) verwurzelt ist, sich meinetwegen noch um seine ortsansässige kranke Mutter kümmert, was Flexibilität bezüglich der Mobilität verhindert, oder ob wir hier über einen 22-jährigen Pakistani sprechen, der immerhin mobil genug war, um tausende Kilometer von seinem Heimatort zum Berliner Jobcenter zurücklegen zu können und nicht im Ansatz gewillt ist irgendetwas zu tun, was als zum Wohle oder im Interesse der Gesellschaft herhalten könnte. Ehrgeiz ist hier oftmals nur dann zu beobachten, wenn konkret die Abschiebung droht. Ansonsten wird sich oftmals allem, was der beruflichen Eingliederung dienlich wäre, beharrlich und über Jahrzehnte verweigert, gar das Erlernen der Sprache.

 

Nein, das ist sicher kein exklusives Migrationsthema, beharrlich verweigern kann man sich auch mit wenig Aufwand ohne entsprechenden Hintergrund, aber das macht es jetzt auch nicht besser.

 

Ich rede hier nicht davon, dass ich gerne mit den chinesischen Verhältnissen tauschen wollen würde (wenn die morgen wollen, dass sich eine Million Bürger als Synchronschwimmer betätigen, und eine Million als Dachdecker, dann haben die morgen die benötigten Leute)... aber der krasse Unterschied sollte doch schon verdeutlichen, dass hierzulande so einiges genau in die andere Richtung pervertiert ist. Ein Staat, der eben nahezu gar keine Restriktionen oder Samktionen mehr erlassen kann, der ist eben auch nicht mehr allzu erstrebenswert. Und jetzt komme bitte keiner damit, dass ich hier von Zuständen wie zu Zeiten der SED-Diktatur schwärmen würde !  Aber der Zerfall ganzer Industriezweige und die Zunahme der nahezu bedingungslosen, sozialen Füllhornausschüttung, die ist doch augenscheinlich... wie auch die paradoxe Beobachtung, dass ein mehr an sozialen Wohltaten, nicht zu weniger Jammern geführt hätte. Und hier rede ich auch nicht von den Agenda-Opfern, die in welchen schicksalhaften Situationen auch immer, in 3 Jahren verloren haben, was sie sich zuvor in 30 Jahren aufgebaut haben, denn die haben eigentlich am ehesten einen Grund, sich zu beklagen, tun dies aber nur sehr selten.

 

Es grenzt für mich an unterlassene Hilfeleistung, Erstanträge von Sozialleistungen, nicht mit einer Auswahlmöglichkeit an Fortbildungsangeboten (Praktika, Sprachkursen, Schulwiederholung, etc.), und später dann mit der verpflichtenden Zuweisung für diejenigen, die sich mit dem entscheiden schwerer tun als andere, zu verknüpfen, sondern stattdessen das staatlich alimentierte "Chillen" hinzunehmen und somit salonfähig zu machen... oft wird dann von Schulabbrechern, o.ä.,solange gechillt, bis man sich als Opfer von Altersdriskiminierung, und die daraus resultierende Chancenlosigkeit präsentieren kann.

 

Dass eine ganze Reihe von Kriminalitätsphänomenen erst durch diese Praxis ermöglicht, zumindest aber stark begünstigt werden,  liegt auf der Hand. Wer tagsüber was tut, wird vermutlich nachts um 3 eher keinen Frauen nachstellen, oder Tankstellen überfallen. Wer tagsüber, in Ermangelung anderer beruflicher Verpflichtungen, Fahrradstellplätze bewacht (kann man übrigens auch bereits während man die deutsche Sprache erlernt), dann wird man vermutlich eher weniger geneigt und ausgeruht sein, nachts welche zu stehlen (und umgekehrt). Ist die Perspektive dann, bis zur Rente Fahräder zu bewachen, oder mal nen Schraubenzieher in die Hand zu nehmen und ggf. Elektriker zu werden, dann entdecken manche Menschen ggf. viel eher schlummernde Talente und Neigungen an und in sich, als wenn es stets noch die Auswahlmöglichkeit "Playstation und Dosenbier" gibt. Von den ganzen Rohheitsdelikten, wenn unterlassene staatliche Fürsorge auf primitiven Hintergrund/Sozialisierung treffen, ganz zu schweigen. Hier wäre mir ein Staat lieber, der etwas unternimmt, dass es sowas nach Möglichkeit gar nicht erst gibt, als Gerichte, die immer wieder im Nachhinein feststellen, und strafmildernd berücksichtigen, dass dem so war, hilft den Opfern dann herzlich wenig.

 

 

Geschrieben (bearbeitet)

Ich bin der Ansicht, es wird zu viel verlangt, wer nicht mithalten kann, geht unter. Was heut zu Tage und in absehbarer Zukunft gefordert wird (was die Fachkräfte-Anforderungen anbelangt) geht am Menschen vorbei. Nicht jeder kann Maschinencode (Assembler) programmieren, oder Programme schreiben. Genau so wenig kann jeder mal so eben Fremdsprachen erlernen. All diese Menschen werden nicht mehr wie Sand gesiebt, sondern der Sand wird schon durch die Leiter geworfen. Automatisierung tut ihr übriges. Das Wirtschaftssystem kollabiert daran, denn Kaufkraft wird nicht mehr verdient, damit ist Konsum nicht mehr möglich und wenige, am Kapital "fett gefressene" vollführen Glücksspiele an den Börsen, sie wetten auf Kurs-Anstieg oder -Verfall oder "bescheißen" noch den Staat durch cumex-Geschäfte.


Wer aber soll die Waren kaufen, die automatisierte Fabriken produzieren, der ein Programmierer den Warenausstoß optimiert und damit Geld verdient, was einst Hundert Werkarbeiter am Fließband erarbeiteten und damit Kaufkraft verdienten? Da liegt das Problem! Geld muß umlaufen, Geld muß fließen, es ist das Blut der Wirtschaft. Was wir haben, ist eine katastrophale Annämie an Kaufkraft.

bearbeitet von Inaktives Mitglied
sissyberlin
Geschrieben

Ja Sweety, so ist es heutzutage. Wobei es da schon verwundert, dass insbesondere diejenigen, die über die wenigsten Skills verfügen, für sich in Anspruch nehmen, auf die besten Angebote zu warten, auch wenn bereits seit einem Jahrzehnt absehbar ist, dass es kein derartiges geben wird. Nennt sich Alibi in Kombi mit der sozialen Hängematte. Wohin mit den 500 000 emigrierten Piloten und Journalisten ohne Skills ?

Geschrieben

Fachkräftemangel, tolles Wort.

Wenn mann Überlegt vor ck 30 Jahren war das Bildungssystem in der Schule noch Super, da haben die Kinder noch was gelernt.

Da konnten sie ohne Handy noch ganze Sätze bilden und Kopfrechnen. Wenn mann heute es beobachtet was die Kinder für ein Wissen haben, Traurig. Mann braucht sich nur die Pisa Studie ansehen und mal Vergleichen mit anderen Ländern. Denn welcher Arbeitgeber würde ein Schüler einstellen der noch nicht mal 1+1 zusammen zählen kann oder ein Ganzen Satz fehlerfrei sprechen kann. Aber wir haben ja jetzt schon über eine Milli. Fachkräfte in Deutschland, wo sind die alle???

Jetzt bekommen wir ja noch, was im Gespräch ist Fachkräfte aus Indien und Thailand.

Wenn unsere Hobby Politiker mal ihre Fehler eingestehen würden das sie in dem Bildungssystem versagt haben. Würden unsere Schüler besser da Stehen. Denn so wie sie unser Bildungssystem heutzutage da stellen ist das eine Beleidigung. 

jensxp
Geschrieben
vor 10 Stunden, schrieb Mücke1:

Wenn mann Überlegt vor ck 30 Jahren war das Bildungssystem in der Schule noch Super, da haben die Kinder noch was gelernt.

[...]

Wenn unsere Hobby Politiker mal ihre Fehler eingestehen würden das sie in dem Bildungssystem versagt haben. Würden unsere Schüler besser da Stehen. Denn so wie sie unser Bildungssystem heutzutage da stellen ist das eine Beleidigung. 

"Das Bildungssystem" ist mir zu pauschal und unspezifisch, vor allem, wenn man bedenkt, dass das Bildungssystem föderal organisiert ist und man über Bremen und Bayern nicht gleich sprechen kann.

Die Schüler sind nicht dümmer geworden, aber die Ablenkung durchs Handy und Youtube sind gewaltig, das fokussierte Arbeiten hat gelitten. Zudem erscheint es auch so, dass das Abi an Qualität verloren hat, weil die Schüler oft durch Druck von den Eltern in die höheren Bildungsgänge gepusht werden und das Abitur langsam an die Schüler angepasst wird, die eigentlich nach einer mittleren Reife in die Ausbildung hätten gehen sollen.

Für sehr bedenklich halte ich auch das selektive Informationsverhalten. Die Informationsbeschaffung im Internet und das ausschließliche Sehen von Inhalten auf Netflix führt zu einer Verengung des Horizontes. Man sieht nicht mehr zufällig eine Doku über Astronomie oder Geschichte wie zu jenen Zeiten, als es nur drei Programme gab und halt grad nix anderes kam. Kulturelle Sendungen und Dokumentationen werden als langweilig gemieden, das führt zu einem Verlust von Allgemeinbildung und weiteren Perspektiven. Das halte ich für eine große Gefahr, vergleichbar mit den rechten Filterblasen, wo die Menschen nur noch das zu sehen kriegen, was ihre national-populistische Meinung bestätigt und sie vom breiten Spektrum der übrigen politisch weit gestreuten Medien abhängt, bis sie für Fakten nicht mehr zugänglich sind und alles, was ihr Weltbild ins Wanken bringen könnte als Lügenpresse abtun. Da hat das Schulsystem wenig damit zu tun, das sind mehr gesellschaftliche Probleme, die durch neue Technologien entstanden sind.

Aber zurück zum Thema: Ich halte das Pushen von Schülern in die höheren Bildungsgänge und ins Studium, wo sie oft nix zu suchen haben, für den Hauptgrund. Eine Ausbildung sollte der Normalfall sein, nicht das Studium.

Geschrieben

Super,echt viele Meinungen und Ansichten.

Ich habe beruflich auch mit  Bewerbern zu tun und ich schaue zu aller erst einmal in einem Praktikum nach der von mir gewünschten Arbeitsleistung. Was nützt mir ein einser Abiturient, der faul ist und von mir gefordertes nicht umsetzen kann?

Ein super Abschlusszeugnis bedeutet keinesfalls ,das er/sie im Arbeitsleben eine Leuchte ist!!!!

nick2017333
Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb ORuna:

Ein super Abschlusszeugnis bedeutet keinesfalls ,das er/sie im Arbeitsleben eine Leuchte ist!!!!

Nicht nur das, viele stellen leider sicher auch erst beim Studium fest, das ihr Schulabschluss nichts über ihr eigentliches Können aussagt. Wieviele müssen das gewählte studium abbrechen, weil die persönliche Ausgangslage nicht den Erwartungen/ Anforderungen im Studium standhalten kann.

Bei der Berufsausbildung hat man ja die Zeit was zu erlernen, im Studium sieht das anders aus. Da habe viele Studenten die ersten Prüfungen schon vor dem eigentlichen Stiudiumstart und sieht raus bevor es angefangen hat.

Ich würde es auch gut finden, wenn die schulischen Praktkas,  z.B. über die IHK, mit sägen, bohren und feilen zu tun hätten. Wie sollen die ids die lIebe zu einem Handwerk entdecken, wenn sie keinen "Kontakt" mit den Werkstoffen hatten? Statt dessen gibt es viel zu oft Alibi-Praktikas, wo die Kids zum Teil nicht einen Tag vor Ort waren.

GuyLeipzig
Geschrieben

Das Anforderungsniveau von vor zig Jahren kann man nicht mit dem heutigen gleichsetzen.

Insofern sind derartige Vergleiche unangebracht, da die Welt nun mal komplexer geworden ist.

Gerade im Handwerk gibt es eine Reihe von Verordnungen und Regelungen des Gesetzgebers, die je nach Branche mehr oder weniger umfangreich ausfallen.

Auf der anderen Seite ist es in der Praxis so, dass Handwerksbetriebe eher die Leute einstellen, die etwas schlechtere Noten haben, da die Leistungsträger oft nicht im Handwerk bleiben und die Firma nach kurzer Zeit wieder verlassen und sich etwas anderes suchen.

 


×
×
  • Neu erstellen...