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Reaktionen auf Pöbeleien


Melki69

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Hallo,grüß Euch!
Es gibt ja in der Öffentlichkeit ab und zu Situationen in welchen man Pöbeleien ausgesetzt werden kann;insbesondere von "Halbstarken" Jugendlichen.
Provozierende Fragen wie:"Hey, bist Du schwul?" bis hin zu "Warum glotzt Du so blöd" gibt es ja heute häufig
In S-Bahnen,auf dem Heimweg...
ich finde das es keine Feigheit ist,wenn man da gelassen reagiert;denn Gegen-Aggressionen können eine solche Situation eskalieren lassen.
Ich lese zur Zeit ein Buch mit dem Titel:"Nutze Deine Angst;der Autor heißt Ralf Bongartz und ist bei der Polizei.
Meiner Ansicht nach ist es auch in mancher Situation okay,wenn man Not-Lügen gebraucht
Wie reagiert Ihr auf Pöbeleien?
Welche Reaktionen findet Ihr gut;welche negativ?
LG
Melki


Geschrieben

für solche präkeren situationen gibt es kein ideales und bestimmtes verhaltensmuster. die eigene sicherheit
hat natürlich immer vorrang und als held der schwulen muss sich der jenige dann gerade nicht profilieren.
wenn man allein einer pöbelnden gruppe gegenübersteht, kann man sich nur sehr schnell verpissen. was
soll man sonst auch groß machen? belehren oder diskutieren kann man mit gehirnlose schwachmaten nicht.


Geschrieben

Ich hab zwar weniger das Problem mit angepöbelt werden,weil ich vom Aussehen und auftreten eher weniger in die Kategorie Opfer passe für diese Leute ,aber wenn jemand mich anmacht dann bin ich zu sehr verletzt innerlich,daß ich es mir gefallen lasse und einfach weiterlaufe und dann würde ich es entweder auf ne Keilerei ankommen lassen und wenn ich das nicht kann würde ich später jede Chance nutzen wenn ich einen von den alleine sehe um mich zu rächen , sogar Paar Hunderter Kopfgeld aussetzen würde ich auf die Jenigen,damit ich wieder ruhig schlafen kann .
Zu Polizei gehen ist bei sowas wirklich Zeitverschwendung ,man bekommt damit nie seine Gerechtigkeit die man eigentlich will,zumindest ich nicht.

Des ist auch der Grund weshalb ich fast niemanden sage,daß ich Homo bin. Weil sobald mich einer wegen dem mal böse anmachen würde,würde ich glaub durchdrehen und danach selber bei den Cops sitzen,sogar Kumpels kaputtmachen wenns die machen würden .
Ich weiß,das ist eigentlich eine ziemliche Charakterschwäche von mir,aber lieber hab ich so einen Charakter,als daß ich solche schlimmen ereignisse in mich reinfresse und meine Seele sogar in 20 Jahren noch darunter leidet.

Ich hatte sogut wie meine ganze Kindheit mit viel Gesoxxe aus meiner Generation zu tun und ich weiß deswegen einfach ,daß diese Art Rache bei dene am effektivsten einschlägt,als einfach zu den Cops zu rennen und Anzeige machen .
Wenn die Leute wie die 2pac´s leben wollen,dann müssen die es auch 2pacmäsig zurückbekommen ,so muss man des bei ihnen sehen.Weil nur wenn man ihnen auch den Stolz bricht,leiden die auch so wie man es will.


Geschrieben (bearbeitet)

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bearbeitet von Inaktives Mitglied
finde nicht raus wie ich's löschen kann !!!
  • 5 Wochen später...
Geschrieben

da nützt meistens nix ausser der sprache, die sowelche och sprechen zu benutzen. zack rapau, mampfe blau. fertig.


  • 1 Jahr später...
Geschrieben

"Guckste, muckste, Zähne schluckste"
oder "Noch ein Spruch, Zähnebruch"

Dann: Aufrechter und bestimmter Gang geradeaus, oder wo man halt hinwill. Schneller Schritt. Und sollte man früh morgens gerade Zeitung in einem Großstadtviertel austragen, so kann man im äußersten Notfall den Hausschlüßelbund als Waffe verwenden.

Ich persönlich hab mir schon öfters überlegt, ob ich Judo oder so was lernen soll. Als Verteidigungsmöglichkeit.


Geschrieben

Hallo Juliflower
Selbstverteidigung ist eine gute Idee, aber nicht, wie Du jetzt vielleicht glaubst, damit Du Dich körperlich durchsetzen kannst. Gute Selbstverteidigung beruht auf einem guten Selbstvertrauen. Ich habe in meiner Jugend auch einige Sportarten im Nahkampf gelernt ... und komischerweise nur drei Mal davon Gebrauch machen müssen, um andere Menschen zu beschützen. Auf Sprüche: Warum guckst Du so? hatte ich immer eine Standartantwort. Ich habe nur das eine Gesicht, und wenn ich Gesichter machen könnte, Du bekämst als Erster ein Neues. Aber nicht das Wort ist dabei von Bedeutung, sondern die Tonlage. Wenn man aus den Worten Angst erkennen kann, reizt es den Gegenüber nur, es auszuprobieren. Ein guter Trainingspartner ist ein kläffender Hund. Solange Du es nicht schaffst, ihm das Kläffen in deiner Nähe abzugewöhnen, ohne dabei zu Schreien oder zu drohen, klappt es auch bei Menschen nicht. Bestimmtes Auftreten, ohne zu laut zu werden, aber auch nicht zu leise.... aber das kommt automatisch mit dem Selbstwertgefühl. Also in eine Kampfsportgruppe deiner Wahl, wenn es keine Hohlbirne als Trainer ist, der nur deine Bizeps sehen will. Die alten fernöstlichen Schulen trainieren mehr Selbstwert, als Verteidigung, da bist Du richtig.


Geschrieben

Das stimmt. Ich kenne eine Judoka. Die musste leider aufgeben, nach einer Schulterverletzung. Der wollte aber keiner auch irgendwie näher kommen. Allein ihr forsches, selbstbewusstes auftreten ist für das Gegenüber ein Signal, oh Scheiße, die lass ich lieber in Ruhe.


Geschrieben

Also, Juliflower, Du kennst die Wirkung, traust Dich aber nicht, selber den Schritt zu wagen. Etwas Dominanz in der Stimme und ein wenig Selbstvertrauen wirken Wunder


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