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IS-Vizechef angeblich durch USA in Syrien getötet


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Hallo,
heute kam über News Republic die Meldung, dass die USA den Vizechef der Terrororganisation Islamischer Staat (IS), Abdul Rahman Musta al-Kadul, getötet haben.
Berichtet wurde es über mehrere US-Medien, die sich auf Kreise vom Pentagon berufen.
Noch sind keine näheren Hintergründe bekannt.

In Frankreich, Brüssel und Deutschland wurden heute fast 1 Dutzend Terrorverdächtige festgenommen.

In Brüssel gab es bei einer Hausdurchsuchung mehrere Explosionen, eine Person wurde "ausgeschaltet".

Syrische Regierungstruppen haben die Stadt Palmyra eingenommen.

Der IS dürfte, massiv geschwächt worden sein, was jedoch die Terrorgefahr keinesfalls verringert.
Ich schätze, dass nun versucht wird, weitere Anschläge auszuführen, um Angst und Panik zu verbreiten.

Hoffen wir das Beste.


Geschrieben

Ich würde es gerne glauben wollen "Der IS dürfte, massiv geschwächt worden sein" aber was nützt es, wenn dadurch "die Terrorgefahr keinesfalls verringert (wird)".? Wieder wird nur an den Symtomen herumgedocktert. Schlägt man einer Hydra einen Kopf ab, so wachsen gleich 10 Köpfe nach.


Geschrieben

Viele, die geschwächt sind, versuchen noch mal auf sich aufmerksam zu machen, bevor sie verschwinden.
Was würde es nutzen, wenn nichts gegen sie unternommen wird?

Das Terrornetzwerk Al Qaida wurde zuerst auch mit diversen Aktionen und Tötungen geschwächt.
Nun hört man nichts mehr davon.


Geschrieben

Natürlich gebe ich dir Recht, dass was gegen sie unternommen werden soll einzig richtet sich meine Kritik daran, dass einige glauben das damit -wenn man die Spitze ausschaltet, das Terror-Problem gelöst sei.Daneben müssen die Versäumnisse der Vergangenheit aufgearbeitet werden.


Geschrieben

Das Problem ist, wie oldysuchtjungy schon schrieb, dass diese Organisationen immer wieder Köpfe kriegen, sobald einer weg ist. Das ist auch bei Al Quaeda so, Boko Haram und bei den Mafia, Triaden ect.
Da mag man eine Weile weniger von denen wahrnehmen,weil der Fokus der Nachrichten auf aktuellen Ereignissen ruht. Und wenn die sich zu einem weiteren Anschlag bekennen, ist das Geschrei groß.

Natürlich klingen solche Abschuss-Nachrichten immer sehr beschwichtigend, aber man darf nicht so naiv sein zu glauben, dass der IS nur einen Stab um einen Oberheini hat, der alles koordiniert.
Da stecken mehrere, wahrscheinlich viele Drahtzieher dahinter, und von denen fallen nicht alle gleich als Oberheinis auf. Wahrscheinlich ist gar, dass die als Führungspersönlichkeiten Vorgezeigten nicht die wirklichen Anführer sind, sondern sowas wie Charisma-Leute, die Wink-Auguste der Gruppe.


Geschrieben (bearbeitet)

Palmyra ist auch befreit, dafür ist halb Lybien mittlerweile IS Gebiet. Die Muchallahs sind halt extrem mobil und hüpfen immer dahin, wo sich ihre Kacke am besten vergären läßt.


bearbeitet von BillyBoyRuhr
Geschrieben

Hier vielleicht nicht, aber in Pakistan schon.


Geschrieben

Im Gegensatz zu einigen hier lehne ich die Ermordung politischer Gegner , "Tötung" genannt, strikt ab. Sie betrifft ja nicht nur Akteure und Auftraggeber, sondern auch die Ideengeber, diepolitischen Köpfe politischer Richtungen, die uns nicht passen. Einige sind dann ganz erstaunt, dass es zu Gegenreaktionen, dann "Terrorismus" genannt, kommt. "Das Tier ist böse, es wehrt sich, wenn man es schlägt" . Wenig überzeugend.


Geschrieben

Bei Saddām Husain und vor der geheimen Bewaffnung Oppositioneller durch die USA (CIA) war es fliedlicher auf der Welt. @Kiel_oben nennt im letzten Satz vllt. unbeabsichtigt Wirklichkeit.

Geschrieben (bearbeitet)

@BillyBud
Ich weiß nicht so recht. Im Allgemeinen ist die Tötung egal welcher Gegner sicherlich kein geeignetes politisches Instrumentarium, da man sich dann jenseits der Regeln von Freiheit und Demokratie usw. aufhält. Aber...

Es gibt da Leutchen, die erzwingen den Einsatz solch undemokratischer Methoden geradezu. Erdi ist so ein Bursche, Assad ebenso und auch für die ganzen salafistischen Haßprediger würde ich glatt ne Unze Blei springen lassen. Es gibt noch viele andere, die so was verdient hätten, das ist schon klar. Es hat zwar nichts mehr mit freiheitlicher, demokratischer Grundordnung zu tun, aber manches Mal muss man einfach mal ein Zeichen setzen, dass auch der dümmste anatolische Bauer versteht.
Und dies Zeichen heißt ganz einfach:"So nicht!"


bearbeitet von BillyBoyRuhr
Geschrieben

Ich verstehe die Beweggründe deines Beitrags. Ja, mir ist auch nicht recht wohl als "Versteher" so mancher Gestalten. Mit deinem Begriff der "demokratischen Methoden" habe ich zu kämpfen.Ich sehe die "Demokratie" gar nicht in dem Goldglanz wie manche hier. Eher so als die noch erträglichste der Staatsformen. Das demokratische Zeitalter hat uns die schrecklichsten Kriege beschert. Im Gegensatz zu den Zeiten der Kabinettskriege erfordert nämlich Kriegführen in demokratischer Zeit die totale ideologische Verhetzung der eigenen Bevölkerung. Von der kommt man nach dem Friedensschluss dann nicht mehr weg. Die Welt teilt sich noch lange manichäisch in Gut und Böse.
Mein Misstrauen gegen die Medien und ihre Rezepte treibt mich vielleicht nicht selten in abseitige Wertungen. Aber ich kann die Hasstiraden gegen Assad, Putin, Erdogan und viele andere von den Medien Verteufelte nicht nitmachen. Mein Widerwille richtet sich mehr gegen Typen wie Rumsfeld z.B.


Geschrieben

Undemokratische Methoden war ne schlechte Wortwahl, denn auch ein Diktator kann sich an die Menschenrechte halten und ob deren Einhaltung eine Demokratie als Grundbestandteil ihrer selbst versteht, halte ich für genauso zweifelhaft.


Geschrieben

Es macht an sich keinen Unterschied,auf welcher Seite man steht. Die eine Seite sieht die Akteure der anderen Seite stete als Terroristen. Jede Seite hat ihre mordenden Arschlöcher.

Bevor das mit den Golfkriegen seine Anfänge nahm, hätte man die Chance nutzen können, kulturell aufeinander zu zu gehen, und zu fragen: Was können wir evt. von einander lernen?
Stattdessen versuchte eine Seite,der anderen ihren Dominanzanspruch überzubraten.

Und so wird heute hin ind her gebraten ...getötet ...gemordet.
Solange die Menschen nicht ausgehen, kann dieses Perpetomotuum noch lange andauern.


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