Jump to content

Schwuler Ehemann


Minotaurus420

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

In welche Konflikte jemand geraten kann, der den Zwiespalt zwischen gesellschaftlichem Druck, religiöser Gebundenheit und eigentlicher Gefühlsneigung nicht mehr erträgt, zeigt eine abenteuerliche Geschichte, die nun von der Tageszeitung "Die Welt" in ihrer Onlineausgabe aufgegriffen worden ist. Ein Mann verschwindet spurlos aus seiner Ehe, verlässt Frau und fünf Kinder, um sein Leben mit einem Mann zu teilen.

Hier lesen

Geschrieben

Der Fall ist an sich nicht bemerkenswert, der Artikel in der von mir geschätzten "Welt" auch nicht. Man muss die Kommentare lesen: eine Bonanza der Selbstgerechtigkeit. Der Delinquent, der immerhin 16 Jahre quasi illegal lebte, ist nach Auffassung der Leute "feige", drückt sich vor der Verantwortung.
Allerdings möchte man überall Fragezeichen setzen. Muss man drei Kinder (zu zwei eigenen) adoptieren? Verlangt der Glaube, dass man Frau und Kinder verlässt, eine Scheidung aber aus Glaubensgründen ablehnt? Da lockte wohl auch die Lebensversicherung- und so erklärt sich alles menschlich-allzumenschlich!


Geschrieben

Habe Artikel und Kommentare durchgelesen. Traurig? Ja, in der Tat! Mein großes Mitgefühlt gilt den Kindern - nicht jedoch dem Mann. Ob sein Geschwafel über religiöse Vorbehalte wirklich echt ist (in diesem Fall würde ich auch ihn als armes fügsames Schwein bemitleiden, wenn auch nur diesen einen Punkt betreffend!) oder eher der in unseren Tagen bedauerlicherweise wieder stärker zunehmenden fügsamen Religiösität in der Gesellschaft geschuldet ist, woraus er sich mit dieser Argumentation möglicherweise Vorteile im Sinne eines größeren Verständnisses für sein schäbiges Verhalten erhofft, mag dahingestellt bleiben.
Im Übrigen gefällt mir dieser Kommentar des Lesers "Alexander Axt" am besten:




Ob der Typ seine Frau nun mit einer anderen Frau oder einem Mann betrügt ist eigentlich völlig nebensächlich. Das diese Untreue nun durch seine Homosexualität geadelt wird, ist eher skurril. Der Mann ist vor der Verantwortung geflüchtet, hat seine Familie und, noch schlimmer, seine Kinder verraten. Das ist durch nichts zu rechtfertigen, schon gar nicht durch "sexuelle Orientierung". Wie hätte man über diesen Typen geurteilt, wäre er mit anderen Frau durchgebrannt? Der Mann ist einfach nur schäbig und dies versucht er mit seiner Homophilie zu rechtfertigen.




Geschrieben

Ganz so einfach scheint sich mir die Sache nicht darzustellen, wie manche Kommentaren des "Welt"-Artikels glauben urteilen zu können. Einerseits muss dem Mann eine große Portion Feigheit attestiert werden, da er nicht den Mut aufbrachte, die Trennung von seiner Frau und den Kindern in ordnungsgemäßen Bahnen zu vollziehen. Ins materielle Elend jedenfalls ist die Familie nicht gestürzt worden; Haus, Auto und ansehnliches Vermögen blieben offenbar in der Verfügungsgewalt der Ehefrau. Weit schwerer ins Gewicht fällt - und diesbezüglich ist dem Mann der Vorwurf der Verantwortungslosigkeit nicht zu ersparen - das Verhalten gegenüber den Kindern, die unter dem für sie unerklärlichen Verlust des Vaters bis heute leiden.

Andererseits aber übersehen die Kritiker, welch ungeheurer sozialer Absturz verbunden war mit dem Entschluss des Mannes, in völlig andere Lebensumständen als illegaler Gelegenheitsarbeiter eintauchen zu müssen. Dabei spielt es nur eine geringe Rolle, ob der neue Lebenspartner ein Mann oder eine Frau gewesen ist. Wer das elende Dasein der Illegalen und den staatlichen Druck gegen sie in den USA nur annähernd kennt, kann wohl kaum behaupten, eine solche Existenz wäre wünschens- oder nachahmenswert. Das Scheitern eines Menschen an sich selbst, an den für wahr gehaltenen und verinnerlichten religiösen Normen, an den widerstreitenden Gefühlen zwischen den Geschlechtern, das kann und darf kein Anlass für Verdammung, überhebliches Moralisieren und billiges Triumphgeheul sein. Alle Beteiligten an dieser unseligen Geschichte sind bedauernswerte Opfer geworden einer zutiefst verlogenen Gesellschaftsmoral.


Geschrieben

Oh Mann.Nur scheiße,daß die Versicherung die Kohle wieder geholt hat,weil des hätt ich den Kindern schon gegönnt als kleinen Trostpreis.
Beim nächsten Mal ist die Frau aber bestimmt schlauer .Sofort die ganze Kohle vom Konto holen und bissle später Anzeige machen,daß ihre Villa in Mexico ausgeräumt wurde und das ganze Cash is weg : )) hehehe


  • Fisting

    Fisting oder Faustverkehr ist eine sexuelle Praxis bei der mit mehreren Fingern oder gar der ganzen Faust /dem ganzen Arm in den Partner anal eingedrungen wird. Mit Hilfe von Gleitmitteln und ein ...

×
×
  • Neu erstellen...