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Küssen verboten - Russland outet sich


HaJo_G-Team

Empfohlener Beitrag

  • Moderator
Geschrieben

So der Titel einer Dokumentation auf PHOENIX die mich gerade sehr erschüttert hat.
Unbedingt die Wiederholung ansehen: Morgen, Freitag, 13.12.2013 um 13.45 Uhr

Geschrieben

Danke,Hajo wie war das noch ? Bilder sagen mehr als 1000 Worte--vielleicht bewirken sie bei den Hartleibigen eine Sinnesänderung--


  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Wenn ich in Russland leben würde und dermaßen verfolgt und geächtet wäre dann würde ich mir überlegen dieses Land dauerhaft zu verlassen und in einen anderen europaischen Land einen Antrag auf Asyl zu stellen der Grund ganz klare verletzung der Menschenrechte . Man möge glauben das dieses Land keine anderen Probleme hätte als eine kleine Minderheit die für niemanden eine Bedrohung darstellt zu verfolgen ( armes Russland )


Geschrieben

Wir müssen ganz schön wachsam sein,aufpassen,das uns die gewonnende Freiheit nicht wieder genommen wird--siehe neuen Bildungsplan für mehr sexuelle Toleranz in Baden-Württemberg--es genügt ein einziger bornierter Realschullehrer,der mit abstrusen Argumenten in einer Online-Petition auf Anhieb 60 000 Unterschriften sammelt gegen einen Lehrplan,der den Gessichtspunkt " ,Wissen über sexuelle Vielfalt " vermitteln soll.Das Kultusministerium möchte so Kinder bestärken ,sich selbst und ihr Gegenüber mit Wertschätzung zu betrachten (Spiegel-Online-Schulspiegel) Wir müssen die gewonnene Toleranz wehrhaft verteidigen- @Angelhart--soweit entfernt ist Putins Rußland nicht..


Geschrieben

@ Fellatio Schade, dass ich dir erneut widersprechen muss. Der Realschullehrer Gabriel Stängle sammelt zwar viele Unterschriften unter seine Petition gegen die Schulpolitik der rot-grünen Regierung, sieht sich aber auch sogleich Verfolgungen bis hin zur Dienstaufsichtsbeschwerde ausgesetzt. Handelt es sich um rote Politik, so hat der Lehrer als "Beamter" loyal das Maul zu halten, sonst gibt es Hiebe.
Zur Information: Die Petenten der Onlinepetition "Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens" versichern, dass sie das Anliegen, "Homosexuelle, Bisexuelle,Transgender,Transsexuelle und Intersexuelle" nicht zu diskriminieren ,"unterstützen" und eine "bestehende Diskriminierung im Unterricht thematisiert " sehen wollen. Sie wollen aber keine "moralische, pädagogische und ideologische Umerziehung".
Wir sollten den Bogen nicht überspannen. Sonst sind wir bald bei den Vorstellungen eines Mitglieds der Kraft-Regierung hier in NRW, deutsche Patienten sollten besser Englisch lernen, um mit ihren Ausländerärzten besser kommunizieren zu können! Verrücktheiten wie dieser Vorschlag oder die Pläne in Baden-Württemberg müssen zu Reaktionen führen, die uns dann ganz anders treffen. Oder darf man auf die Funktionstüchtigkeit unserer Medien hoffen, die dies alles "absichern"?

Geschrieben

@Nuwas
Bevor Sie hier - wie eine ganze Reihe Kommentatoren auf den Leserseiten von FAZ, Welt, Stern, Spiegel online etc. - gerade mal sich einen scheinbar unverdächtigen Satz aus der berüchtigten Petition von Realschullehrer Gabriel Stängle herauspicken, sollten Sie zur Kenntnis nehmen, was in diesem Schandschreiben sonst noch alles steht. Vor allem was die "ethische Bewertung" der Homosexualität anlangt.....Dass Sie leider mit diesem fundamentalistischen Frömmlerverein von Herrn Stängle sympathisieren, ist außerordentlich bedauerlich. Die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Stängle ist mehr als gerechtfertigt, denn er hat sich als Lehrkraft an einer staatlichen Schule parteipolitisch und ideologisch völlig neutral zu verhalten; das gibt bereits das Schulgesetz in Baden-Württemberg vor.

Nun wohne ich zufällig in Stängles Region und kenne sowohl den extremistischen Pietistenklüngel, dem Stängle in einer Leitungsfunktion angehört, als auch ehemalige und heutige Schüler, die diesem Lehrer beileibe nicht das beste Zeugnis ausstellen. Vor Jahren hat Volker Friedrich in der Zeitschrift "Transatlantik" eine umfangreiche Abhandlung über die pietistischen Sektierergrüppchen entlang des Nagoldgebietes veröffentlich. Schon im 18., aber vor allem im 19. Jahrhundert haben dort eine Reihe ultraorthodoxer Prediger gewohnt und ihre "Stunden" in Bauernhäusern abgehalten. Dieses unselige Erbe wirkt bis heute nach.
Großen religiösen Einfluss hatte auch der von Hermann Hesses Großvater Hermann Gundert geleitete Calwer Verlag, dessen pietistisches Schriftgut noch heute in vielen Haushalten vorhanden ist. Wie sehr der jugendliche Hesse unter der Fuchtel einer engherzig pietistischen Erziehung gelitten hat (bis hin zu Suizidansätzen) hat er selbst häufig genug bis in sein hohes Alter betont.

Es ist wahrlich kein Ruhmesblatt, lieber @Nuwas, dass Sie hier einer nur mühsam ihr intolerantes Weltbild kaschierenden christlichen Fundamentalistensekte das Wort reden - und das ausgerechnet in einem GayForum.


Geschrieben

@ Danke für die ungewöhnlich maßvolle Antwort. Vor ein paar Jahren machten im nahen Mönchengladbach zwei SPD-Schulleiter dadurch auf sich aufmerksam, dass sie mittels Zeitungsanzeige nach einer besseren Ministerin suchten.Die CDU- Ministerin unternahm nichts Besonderes. Das zu den Pflichten des Lehrers, sich politisch zurückzuhalten. Nein, die Merkel-CDU hat das Kämpfen verlernt, ihre Gegner interpretieren dagegen Aufmüpfigkeit als Bürgerpflicht.
Sie wollen auch nicht sehen, dass ich durchaus aus der Perspektive eines Homosexuellen argumentiere. Mich quält die Sorge, dass mit einem allzu triumphalistischen Auftreten der Schwulen der Bogen überspannt wird und unerwünschte Gegenreaktionen hervorgerufen werden. Kinder müssen nicht im Unterricht mit den Problemen verschwindend kleiner Minderheiten (TV,Transgender etc.) traktiert werden. Es reicht eine kurze Information. Sonst kann es so kommen, wie der Journalist Jasper von Altenbockum heute im Titelkommentar der FAZ uns vorhält: Es darf nicht sein, dass jemand am Schluss sagen muss :"Ich bin Hetero, und das ist gut so!" Ich halte die Befürchtungen des Journalisten für übertrieben.Bis zur Normalität ist für Schwule der Weg noch weit. Aber etwas Berechtigung hat die Klage in Zeiten der Homohypes schon.
Ihre Pietisten sind mir dagegen völlig gleichgültig. Ich nehme sie nicht in Schutz und hasse sie auch nicht.


Geschrieben

Vielleicht wäre es besser wenn kein Lehrer den Aufklärungsunterricht abhält sondern das Leute machen die wirklich was davon verstehen sich mit den Thema auskennen . Wie sonst ist es zu erklären das so viele junge Mädchen ungewollt Schwanger werden und wenn man sich mit jungen Menschen unterhält muß ich immer wieder feststellen das sie nicht viel wissen auch was krankheiten angeht . Sicherlich können hier auch die Eltern mehr tun in dem sie mit ihren Kindern über Aufklärung reden und sich dafür länger als 5 Min Zeit nehmen . Um nochmal kurz auf das Thema Russland zurück zu kommen unsere Großartigen Wintersportler können ja auch in Sotschie ein Zeichen setzen in dem sie für mehr Toleranz werben Zb : durch ein bunte Schleife an ihrer Jacke .


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