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Politposse um schwule Polizisten


Minotaurus420

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Lästerzungen waren schon immer der Ansicht, dass die Uhren in Bayern anders gehen. Doch manchmal scheint an dem harmlosen Schmäh wirklich etwas dran zu sein, zumindest was die bayerische Ministerialbürokratie anbetrifft. Diesmal geht es nicht um eine saumselige und verbissene Justizministerin oder um raffgierige Parlamentarier, die ihre strafunmündigen Söhne als Bürokräfte beschäftigen, sondern um bayerische Gesetzeshüter. Genauer gesagt, um schwule Polizisten, die in Uniform zu einer internationalen Tagung reisen nach Berlin wollten, so wie alle anderen Teilnehmer verschiedener Länder auch. Doch der Lederhosenamtsschimmel in München wieherte besonders laut, von der Behördenschlamperei eines verschluderten Briefes ganz abgesehen. Die bajuwarische Politposse um schwule Polizisten schildert die "Süddeutsche Zeitung" (SZ):

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Geschrieben

treten schwule ärzte auf ihren konferenzen auch alle im weißen kittel auf? offenbar nicht. oder schwule juristen im schwarzen talar? anscheinend sind aber schwule uniformträger so etwas ähnliches wie schwule sportler & haben es nötig besonders auf sich aufmerksam zu machen. warum wird das wohl so sein? weil es zu demonstrieren gilt: wir schwule arbeiten auch in männlichen berufen.


Geschrieben

Treten manche kölnische Dumpfschwuppen in Gayforen auch alle im christlichen Ordensgewand auf? Anscheinend haben es Trolltanten mit prostitutiven Gelüsten nötig, durch spätpubertäre Prolligkeiten besonders auf sich aufmerksam zu machen, weil das angeblich so männlich ist. Aber dabei stellt sich ebenfalls die Frage: Warum wird das wohl so sein?


Geschrieben

was für ein blödes geschwätz, argumentatio ad personam, die aba auch gar nichts mit dem thema zu tun hat. wüsste nicht was ich mit einem christlichen ordensgewand zu tun hätte. aba antikirchliche hetze mit schaum vor dem mund ist auch immer verdächtig.

wie auch immer gibt es einen vernünftigen grund dafür weshalb schwule polizisten auf ihren zusammenkünften die keineswegs dienstlichen charakter tragen in uniform erscheinen sollten? es gibt selbstverständlich keinen. der beruf ist eines die sexuelle orientierung etwas anderes. daher steht es dem dienstherrn frei das tragen der dienstuniform zu untersagen. der kern des unternehmens ist das was ich schon ansprach: es soll darauf aufmerksam gemacht werden dass es in einem so männlich geltenden beruf wie dem des poliizeibeamten tatsächlich sonst als weicheier geltende schwule gibt. schwule versuchen halt alles diesen eindruck zu verwischen & suchen krampfhaft nach schwulen sportlern & schwulen kriegern & diese krampfhafte suche beweist das was sie widerlegen soll.

ich versuche nicht männlich zu sein, weil ich es nun einmal nicht bin. das hat nur eine bestimmte schwule klientel nötig die mit ihrem sosein nicht klar kommt. ich prostituiere mich auch nicht sondern ich möchte mich dem richtigen ohne vorbehalte hingeben sofern ich ihn denn finde & das kann naturgemäß nur ein stolzer männlicher mann sein. leider habe ich ihn unter schwulen bisher vergeblich gesucht. vielleicht sollte ich mal die schwulen polizisten fragen. @minotaurus werde ich sicherlich nicht fragen der ist bestimmt so richtig schwuchtelig.

Geschrieben

Kann es dem User @Moenchsnutte entgangen sein, dass das bayerische Innenministerium als Dienstherr dann doch letztlich zugestimmt hat, den Polizisten das Tragen der Uniform zu erlauben? Das nämlich steht auch in dem Artikel der SZ. Ganz offenkundig sind alle anderen Bundesländer sowie die ausländischen Polizeibehörden der Auffassung, die schwulen Polizisten hätten ein Anrecht darauf, bei der Fortbildungsveranstaltung in Berlin die Uniform zu tragen. Auch bei Tagungen mit Fortbildungscharakter tragen Bundeswehrangehörige (wie Militär überall auf der Welt) selbstverständlich ihre Dienstkleidung: die Uniform.
Wie fast vorauszusehen, ist das bayerische Innenministerium aus dem allgemeinen Konsenz wieder mal ausgeschert, um sich wichtig zu machen und seine freistaatliche Unabhängigkeit zu demonstrieren. Diese alberne Effekthascherei haben die bayerischen Ministerialen gemeinsam mit den Usancen gewisser User, die als Klosterbrüdergespielin auftreten.

Zum Ordensgewand: Woraus "antikirchliche Hetze" geschlossen werden soll, gar mit "Schaum vor dem Mund" , ist mir schleierhaft. Eine kirchen- und generell religionskritische Haltung hat mit "Hetze" nichts gemein. Bei allen Einwänden und Bedenken, die gegen Wesen, Formen, Auswirkungen (die kriegerischen nicht zu vergessen!) , Handlungsweisen und Machtansprüche von Kirchen, bzw. Religionen, erhoben werden können, so werde ich doch niemals derart töricht sein, deren große kulturellen und sozialen Leistungen zu unterschlagen oder zu leugnen. Das geistige Erbe christlicher oder buddhistischer Klostergemeinschaften ist unverzichtbarer Bestandteil der Menschheitskultur, besonders was die monastischen Bewegungen in Europa anlangt. Gerade heutzutage, da ein ungezügelter Politprimitivismus den "clash of culture" droht Wirklichkeit werden zu lassen, ist es dringend geboten, erneut auf den Kulturtransfer hinzuweisen, der geleistet wurde mit der Weitergabe antiken Wissen durch die Araber und die anschließende Bewahrung in den Schreibstuben der christlichen Klöster des Abendlandes. Ohne diese Kärrnerarbeit der Mönche würde die Entwicklung hin zu unserer technologischen Moderne nicht möglich gewesen sein. Die Kommunikationsplattform dieses Forums profitiert letztlich auch davon.
So nebenbei: Jeder Mönch ist verpflichtet, das von dem jeweiligen Orden vorgeschriebene Gewand zu tragen, ob Kutte, ob Soutane, mit oder ohne Kukulle, mit oder ohne Gürtel etc. Der Begriff "christliches Ordensgewand" ist absolut korrekt und völlig wertfrei. Worin besteht nun die "Hetze"?


Geschrieben

@Mönchsnutte--dein Nick könnte ja auch Mönchskutte sein--dann würde noch deutlicher was du mit einem "christlichen Ordensgewand " zu tun hast.- Nomen est omen


Geschrieben

@ Fellatio Seltsamer Zwischenruf! Selbst einem bescheidenen Kopf wie mir ist mittlerweile klar, dass der User @Mönch mit dem Christentum und seinen Orden rein gar nichts am Hut hat. Er scheint nur ( in heute altmodischer Weise) fair zu sein.


Geschrieben

Träumer hat da einen sehr guten Job gegen die Bayerische Borniertheit geleistet.


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