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Wie gerecht empfindet ihr unsere soziale Absicherung ?


Fr****

Empfohlener Beitrag

  • Moderator

Warum antwortet man derart negativ?!
Wenn dir etwas an diesem Thema missfällt, dann antworte doch einfach gar nicht drauf.

Wir dulden hier keine Anprangerungen, Verleumdungen und Beleidigungen etc. von Mitgliedern unserer Community. Derartige Beiträge entsprechen nicht unseren Regeln und ein freundliches Miteinander.
Wenn an einem Thema kein Interesse besteht, dann überspringe dieses bitte.

 

Ronny vom G-Team :lgbt:

Ich bin seit 26 in Frührente - damals war ich 38 - man macht sich schon Sorgen , wie es weitergehen soll . Leider ist immer genug Geld da für die , die nie was eingezhalt haben und es auch nie tun werden .

vor 14 Stunden, schrieb f2mFesselTOY:

Millionen , die nur nehmen , ein gutes Leben führen

Da wiederspreche ich dir doch, nicht alle 17 Millionen ehmaliger DDR Menschen leben auf unsere Kosten bzw. beziehen Rente oder Bürgergeld, und hatten nichts in unsere Rente eingezahlt. Sicher war es nicht Ihre Schuld, dass Sie nach 1945 im "Sozialismus" landeten und dort keine Zukunft hatten. Aber auch die vielen Behinderte und Frührentner, die oftmals ein starkes Schicksal getroffen hat,  seien Ihre Zuwendungen gegönnt und ich habe nichts dagegen, dass Sie ein "gute" Leben führen.

vor 4 Stunden, schrieb Robert-2640:

@f2mFesselTOY
Da gebe ich dir Recht besonders die 17 Millionen Ostdeutschen die seit 1990 in Rente gehen und nie etwas eingezahlt haben

Schwieriges Thema, da auch DDR-Bürger für Rente eingezahlt haben, das sogar mit FzR nicht wenig.

Die 21 -23 Tonnen Goldreserve der DDR wurden auch einverleibt, da spricht auch kaum einer drüber.

(bearbeitet)

 Nach meinen Informationen gibt es in den"neuen" Bundesländern derzeit 3,1 Mio. Rentner und ca. 1,1 Mio die Transferleistungen beziehen. Es war auch nicht deren Schuld, dass sich Westdeutsche Firmen, nach der Wiedervereinigung dort bedient haben, genauso wie die "blühenden Landschaften" ein leeres Versprechen war. Im großen und ganzen geht es uns aber relativ gut, Jammern, auf hohem Niveau gehört nun mal dazu.

bearbeitet von Worf
hab ich vergessen

@nick2017333

Ich weiß ja nicht was die Goldreserven damit zu tun haben. 

DDR Bürger haben mit einer wertlosen Währung in die DDR Kasse einbezahlt und alle DDR Bürger die ab 1990 in Rente oder Pension gegangen sind wurden von der Deutschen Rentenversicherung gezahlt ohne jemals in das System eingezahlt zu haben,das gleiche gilt für Arbeitslosen Geld 1/ 2 und später Hartz iv 

Alles auf die Asylanten abzuwälzen geht nicht auf 

(bearbeitet)

Ich weiß nicht, warum du die ostdeutschen Rentner so diffamierst, aber ich denke, das das Milliardenvermögen der DDR Rentenversicherung zum offiziellen Kurs von Zwei zu Eins in die Rentenversicherung der Bundesrepublik übergegangen ist. Den  damaligen Ostbürgern wurde nach der Wende nichts geschenkt,  beide Seiten haben von der Wiedervereinigung profitiert. Ich denke, unser Sozialsystem, wie Renten, Krankenkassen usw. sollten von allen finanziert werden, also auch von den Beamten u. Selbstständigen. Das wäre gerecht.

bearbeitet von Peterbär
Korrektur
Am 27.9.2026 at 10:31, schrieb Fritzbox:

Reicht es, darüber zu sprechen? Oder sollten wir unsere Forderungen stärker sichtbar machen – mit Petitionen, Demonstrationen und anderen gemeinsamen Aktionen?

Nein, es reicht natürlich nicht! Wobei ich aber nichts gegen solche Aktionen habe, Sie sind keine Lösungen, weisen jedoch auf die Probleme hin.

Kurzfristig wäre sicher damit geholfen, wenn Alle, vom Beamten über Selbsständige und Abgeordnete in die Rentenkasse einzahlen würden. Auch wäre es wichtig, wenn keine versicherungsfremde Leistungen die Rentenversicherung belasten würden.Die Altessicherung wäre damit noch nicht total gesichert, aber es wäre ein Anfang. Ebenso  wäre es wichtig, wenn schon in der Schule mehr Gewicht auf die Information zur Altessicherung gelegt  würde und man sich schon früh Gedanken um das Alter macht.

Natürlich hilft dieses niemanden der jetzt kurz vor der Rente steht und sich in jungen Jahren wenig Gedanken um seine Altessicherung gemacht hat. Der vielleicht  viele Fehlzeiten, oder gwering Beschäftigungen hatte usw. Sojemanden falsche Hoffnungen machen,dass sich für Ihn noch viel ändern würde,  wäre nicht redlich. Hier stoßen wir an die Grenzen des Kapitalismus der für solche Fälle im höchstem Fall die Fürsorge kennt. 

(bearbeitet)

Sorry, in meinem Beitrag hier hatte ich mich zusehr von anderen Beiträgen vor mir leiten lassen. Deshalb hier jetzt meine Ergänzung.

Natürlich ist unsere Versorgung zB. im Krankheitsfall nicht immer optimal, ich kann dir da sehr nachempfinden. Es fängt schon damit an einen Arzttermin zu bekommen garnicht daran zu denken einen Facharzttermin zu bekommen.. Dann zum Thema Rente. Eigendlich sollte es jedem klar sein, das die Rente aus einem Umlagesystem gespeist wird. Zahlen zuwenige ein, kommt die Rentenkasse in die Schieflage. In jungen Jahren macht man sich dazu noch nicht allzu große Gedanken (mir ging es so) und hat nichts zusätzlich auf die Seite (fürs Alter) gelegt. Viele konnten es auch nicht, weil Sie bei Ihrem Einkommen nichts dafür übrig hatten. Aber auch der Staat hat sich nicht viel Gedanken für die Absicherung der Bürger gemacht, sonst hätte er zB. die 1 Eurojobs usw. nicht zugelassen. Das führt führte dazu das viele kaum oder garnicht in die Rentenkasse eingezahlt haben. In unserem System der "Freien Marktwirtschaft" ist eigendlich jeder selbst für sich "verantwortlich" Klar, wer genug verdient und sich noch privat absichern kann, der ist aus dem Schneider, aber das sind eben nicht die Mehrheit. 

Nach meiner Meinung müßten die Sozialsysteme wie Gesundheit und Altessicherung staatliche Aufgaben sein und aus dem Staatshaushalt bezahlt werden und eine gute Grundsicherung bilden. Natürlich muß sotetwas irgendwie bezahlt werden und da wird es in unserem heutigem Sytem schwierig. Mit etwas mehr Vermögenssteuer usw. wird soetwas nicht zu bezahlen sein (was viele Links der Mitte fordern) und  auch das Versprechen einer Partei die die Rente auf 70% des letzten Einkommen einführen will (die Blaue Partei)- ohne wirklich zu sagen wie Sie soetwas finanzieren will-, so sollte man mißtrauien  

Was bleibt bzw. was erreichbar ist, aber kaum wirkliche Änderung bringen wird, ist das herumdoktorn am bestehendem System (verbreiterung derjenigen die in das Rentensystem einzahlen und staatliche Zuschüsse in die Rentenkasse).  

Vermutlich hat dich meine Antwort nicht "befriedigt" und es bleibt die nur das "Prinzip Hoffnung" das sich an unserem Gesundheitssystem und an der Rente große Besserungen erreichbar werden. Du wirst sicher weiter kämpfen müssen, bei den Ämter und Behörden, um genügend Unterstützung für Gesundheit und Altersabsicherung zu bekommen. Der Begriff "Gerechtigkeit" ist da nicht zu gebrauchen, wer urteilt schon darüber was Gerecht ist -und was nicht? 

 

bearbeitet von oldysuchtjungy
etwas ausgebessert
Am 29.9.2026 at 14:48, schrieb Peterbär:

Ich weiß nicht, warum du die ostdeutschen Rentner so diffamierst, aber ich denke, das das Milliardenvermögen der DDR Rentenversicherung zum offiziellen Kurs von Zwei zu Eins in die Rentenversicherung der Bundesrepublik übergegangen ist. Den  damaligen Ostbürgern wurde nach der Wende nichts geschenkt,  beide Seiten haben von der Wiedervereinigung profitiert. Ich denke, unser Sozialsystem, wie Renten, Krankenkassen usw. sollten von allen finanziert werden, also auch von den Beamten u. Selbstständigen. Das wäre gerecht.

Es gab kein Rentenvermögen der Ex DDR, da  war wie in fast allen Bereichen die Kassen leer. 

Das   Rentensystem ist wie ein pyramidenystem und so wie es heute ist, kann es gar nicht funktionieren und jeder, der denken kann, weiß das auch. Was sagt mein Opa wer nicht selbst vorsorgt hat schon verloren.   Wenn dann immer wer kommt Italien und Co, Italiener zahlen 33 % ihres Bruttolohn in die Rentenkasse ein. Das italienische Rentensystem lebt auf Pump und bricht langsam aber sicher zusammen. So können wir das bei allen anderen Ländern auch machen. Und was sagt  uns das, überall? Haben die Rentensystem Probleme. Also mit Petitionen, Demonstration und auf Straße gehen, wird sich da nichts ändern. Man kann die staatliche Rente nur als ein Teil betrachten und  eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung ist Goldwert. Und man muss natürlich selber vorsorgen, später gut leben möchte.

vor 55 Minuten, schrieb Snape:

Es gab kein Rentenvermögen der Ex DDR, da  war wie in fast allen Bereichen die Kassen leer. 

Die eingezahlten Rentenbeiträge der DDR-Bürger wurden nicht einfach „verschwunden“, sondern flossen in das eigene Sozialversicherungssystem der DDR . Nach der Wiedervereinigung wurden diese Beiträge und die daraus resultierenden Rentenansprüche durch das Rentenüberleitungsgesetz (RÜG) von 1991 in das Bundesdeutsche Rentensystem überführt.

vor 41 Minuten, schrieb Snape:

......Man kann die staatliche Rente nur als ein Teil betrachten und  eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung ist Goldwert. Und man muss natürlich selber vorsorgen, später gut leben möchte.

So wie sie eigentlich ja auch mal von Bismark gedacht war, als Grundsicherung.

Mir sagt das Modell der Niederlande zu, aber ich denke, das wird in Deutschland schwierig umsetzbar. 

 

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