gl**** Geschrieben gestern um 18:55 Nachtrag: ein weiter eo geht nicht mehr! FACKT! & Keiner der Parteien & ick meine auch KEINE, hat die Idee um es zu lösen! Wall die Damen & Herren Minister Staatssekretäre berufspolitiker PolitikerInnen ihre Versorgung ja selber regeln zu ihren Gunsten!
je**** Geschrieben vor 6 Minuten Jeder Mensch hat Würde. Da gibt es kein "aber". Die Würde ist unabhängig von Herkunft, Leistungsmöglichkeit, Gesundheit und scheinbarem "Wert" für die Gesellschaft. Diese Erkenntnis ist eine der größten Errungenschaften des Menschseins, der wichtigste Gedanke des Grundgesetzes und eine direkte Lehre aus der tod- und leidbringenden Diktatur der Nazis. Deshalb möchte ich auch, dass mir als jemand, der zufriedenstellend verdient und der sein Auskommen hat, Geld genommen wird (Steuer), um es jenen zu geben, denen es nicht gut geht, um diesen ein würdevolles Leben in einer schrecklichen Lebenssituation (Flucht nach Krieg oder Verfolgung), schwierigen Phase (physische oder psychische Krankheit), komplizierten Lebenssituationen (Pflege Angehöriger, Umschulung, Alleinerziehende) oder dem Alter (eine Phase, die jeden Menschen trifft) zu ermöglichen. Deshalb sind wir Menschen - wir helfen uns gegenseitig, weil jeder von uns durch Unfall, Krieg oder eben einfach die Zeit in eine solche Situation kommen kann. Letztlich sorgen wir so dafür, dass alle Menschen, die hier leben, an der Gesellschaft auch teilnehmen können, mitmachen können. Das stärkt uns. Es gibt nichts Gefährlicheres für eine Gesellschaft als Gruppen, die aus unserer Gesellschaft auschecken oder zwangsweise ausgecheckt werden. Dies führt freilich dazu, dass es Menschen gibt, die im Leben wenig "leisten" konnten. Sei es durch Krankheit, durch eine Behinderung, durch Pech im Leben. Und ich möchte, dass diese Menschen mitgetragen werden von der Gesellschaft - denn jeder von uns kann sich plötzlich in dieser Lage befinden. Momentan habe ich das Privileg, dass ich ein Zahlender bin, weil ich Geld verdiene und somit Steuern zahle. Geht es mir als Vollzeit-Arbeitender, der sich mit Augenringen morgens aus dem Bett rollt und einen Teil des Lohns vom Staat abgenommen bekommt, besser als jemand, der nichts arbeitet? Ja. Wird es mir auch im Alter besser gehen? Ja vermutlich, weil ich privat fürs Alter vorsorge und ich hoffe, so ein paar Hundert Euro mehr pro Monat im Alter zu haben als Menschen, die das nicht können. Empfinde ich es als ungerecht, dass jemand, der nie gearbeitet hat, sein Leben vom Staat gezahlt bekommt? Nein. Mir geht es dadurch nicht schlechter. Zu Migration habe ich mich schon geäußert, aber ganz gräßlich finde ich - gerade im Hinblick auf den 3. Oktober -, wenn hier jene angegangen werden, die in der DDR gelebt haben und jetzt Rentner im wiedervereinigten Deutschland sind. Jetzt sind 35 Jahre vergangen, wir haben gemeinsam das Leben gestaltet, haben gemeinsam konsumiert, Dinge aufgebaut, in Urlauben die jeweils andere Landeshälfte erkundet, untereinander geheiratet, von Bremen nach Ostberlin gezogen, von Halle nach Stuttgart, von Köln nach Zwickau, von Plön nach Trier. Wir alle zahlen unsere Steuern, damit der Bund, die Länder, die Kommunen Schienen baut, Kindergärten betreibt, für sauberes Wasser sorgt und wir vor Gericht unser Recht einklagen können, wenn wir ungerecht behandelt werden. Ich finde es abscheulich, Menschen, die in der DDR gearbeitet und gelebt haben, irgendwas vorzuhalten.
Empfohlener Beitrag