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Servas

Schwule Gedichte

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Servas
Geschrieben

Ich gebe

Ich gab dir alles was ich hatte,

doch jetzt legst du mich auf die Matte.

Seite an Seite gingen wir durchs leben,

und ich musste dir immer vergeben.

wenn du gepfiffen hast bin ich gelaufen,

und holte dir immer was zu saufen.

Als du gehört hast das Autodrom war hier,

kamst du immer zu mir.

Du warst nur auf diesen Schlüssel aus,

deswegen schmeißt du mich aus deiner Freundschaft raus.

Chris wir hatten schöne Zeiten,

das kannst du nicht bestreiten.

Du sagtest du wolltest bei mir liegen,

aber ich musste immer deine Mutter belügen

Du hast bei anderen Freunden übernachtet,

und Mich fast nie beachtet.

Als es passiert war machtest du die Augen zu,

das läst mir heute noch keine ruh.

Jetzt wirfst du mich aus deinem Leben raus,

und alles ist mit uns aus.



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Geschrieben

ich rannte durch strassen wild umher,
erkundete alles, das finden war schwer.
mein leben war einsam, öde und leer.
dann kamst du an, hast mich nicht gesucht.
ich sah dich an, hab' nicht gewußt,
ob du's für mich bist oder sonst irgendwer.

und ich will dich spür'n auf meiner haut,
berührung geniessen, mit dir so vertraut,
komm, fress dich wie glut in mein hirn.
geh nie wieder raus da - ich will dich spür'n.

der anfang war einfach, ich sprach dich an.
wir fuhr'n auf nen kaffee - es folgte dann
am abend der abschied. ein kleiner schluss.
wir sahen uns täglich, ich mochte dich
und sagte es öfters dir ins gesicht.
du wehrtest dich heftig gegen nen kuss.

und ich will dich spür'n auf meiner haut,
berührung geniessen, mit dir so vertraut,
komm, fress dich wie glut in mein hirn.
geh nie wieder raus da - ich will dich spür'n.

wir suchten uns nicht und fanden uns doch,
bestritten beziehung und übten sie doch.
zwei züge, nebeneinander, auf einem gleis.
ich kenn dich nicht lang und weiss kaum von dir,
und doch mag ich dich, das glaube mir!
komm, halte mich, ich halte dich. -ganz leis'.

und ich will dich spür'n auf meiner haut,
berührung geniessen, mit dir so vertraut,
komm, fress dich wie glut in mein hirn.
geh nie wieder raus da - ich will dich spür'n.
(text+musik: Estaminet, arr: die freunde)


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Geschrieben

@ Estaminet : Dachte gleich, dass das ein Liedtext ist. Wo kann man sich das Lied denn mal anhören? Hast Du einen Track daraus gebaut?

Ich schreib auch Gedichte, schwule Themen eher nur ganz selten :

Männertreffpunkt

Auf und ab gehen sie
wortlos aneinander vorbei
rascheln durch die Büsche
am Rastplatz jede Nacht

unter fahlen Lichtern
stehlen Augen einander flüchtige Blicke
und den heimlichen Liebestraum
den schütteln sie sich eigenhändig ab

(c)07 by Pit Van Calvin II

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Geschrieben

wenn bei gays.de mal irgendwann mp3-tracks veröffentlicht werden können (natürlich NUR legal!), dann wirst du es hören können.
zur entstehung: vor 12 jahren begann ich gedichte zu schreiben, den einen oder anderen songtext dazu, vor 11 jahren wurd ein buch draus, vor 10 jahren dann auch ein bühnenprogramm.
das vorstehende lied habe ich tatsächlich für einen mann geschrieben, auch wenn das nicht unbedingt beim ersten lesen so rauskommt ... im kontext des programms erschloß es sich dem hörer.

deins ist aber auch sehr schön. und wahr zudem


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Servas
Geschrieben

Liebe ist wie eine Rose,
entledige dich deiner Hose,
den Rest erledigen die Hormone,
deinen Wertesten dabei aber schone.
vor 3 Jahren


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