Jump to content
Esthete

Welcher Gott ist der Richtige

Empfohlener Beitrag

BillyBoyRuhr
Geschrieben

Aber das hat doch nix mit Gott zu tun. Gott ist eine Erfindung, dazu erdacht, anderen seinen Willen aufzuzwingen. Gerade die monotheistischen Religionen sind in dieser Sache große Vorreiter. Damit mein ich das Christentum und den Islam. Doch ultrakonservative Juden sind da auch nicht liberaler.
Schon allein das reicht für mich aus, diese Religionen zu verabscheuen. Weltoffenheit und geistige Freiheit sind den Kläffern Gottes ein Dorn im Auge und so sind sie für die Belange der Menschen halt blind geworden.


Esthete
Geschrieben

Das Kirchenjahr kennt keine Monate oder Jahreszeiten. Stattdessen besteht es aus wiederkehrenden Festkreisen und Festtagen. Sie beschreiben das Leben und Wirken Jesu Christi von seiner Geburt bis zu seinem Tod und seiner Auferstehung.
Die Feierlichkeiten erinnern die Christen aber auch an Gottes Werke und Menschen, die für Jesus wichtig waren oder seinen Worten folgten

Esthete
Geschrieben

doch schon, der Anschlag galt nur den Christenfamilien auf einem Spielplatz


BillyBoyRuhr
Geschrieben

Ja, habe ich jetzt auch mitbekommen.


BillyBoyRuhr
Geschrieben

Die teilweise von heidnischen Riten übernommen wurden, wie Weihnachten und Ostern. Für mich ist das totaler Humbug.


Geschrieben

Schon wieder diese absurde These von der Religion als Gemächte herrschaftslustiger Pfaffen.Bring dich doch endlich einmal auf den Stand der Diskussion, indem du (nur ein Beispiel!) unter "Kontingenzbewältigung" nachschlägst.
Ich habe schallend gelacht über deinen Bann für Islam und Christentum. Das Urbild des Monotheismus, das Judentum, wird von dir verschont. Hier sind nur die Ultrakonservativen die Sünder. Ihr weltoffenen und freien Geister wisst eben, wo der "Missbrauch" der Freiheit beginnt und wann man tunlichst das Maul hält, damit man nicht verhauen wird.


Esthete
Geschrieben

dachte ich mir schon beim Lesen, eigentlich schade; schau einfach mal übern Tellerrand ...


mannic66
Geschrieben

Jeder definiert Glaube anders , genaus wie es verschiedene Götter gibt obwohl immer der gleiche gemeint ist und eben jede Kultur ihn anders nennt .

Nur was momentan die sogenannten " Gotteskrieger " im namen Allahs machen , das hat nichts mehr mit glaube zu tun sondern das ist einfach nur Terror , der aber hinter dem Glaube versteckt wird ..

ich selber habe meinen Glauben an Gott verloren , als mein Vater ziemlich früh verstarb ..
Aber das ist eben meine Ansicht , jeder der einen Glauben hat der soll ihn auch ausüben , aber nicht auf kosten oder Leben anderer


heiliger198
Geschrieben

stimmt das hat mit Gott nix zu tun,
so ein widerlichen Anschlag kann man nur Verurteilen ,
und es waren diesmal Christen die Opfer wurden


zz40bi
Geschrieben

was für ne kacke,wer an nen gott glaubt,glaubt auch an den osterhasen oder weihnachtsmann,wenn man fragt warum er das viele böse zulässt bekommt man zur antwort: gottes wege sind unergründlich.und wenn gutes passiert heisst es : gott hat es so gefügt.ist doch nichts anderes wenn die taliban oder is-blödis sagen: allah will es so.gott ist immer nur für das gute zuständig. wo ist seine haftbarkeit für die den ganzen dreck der passiert????????? da kann er anscheinend auch nix anderes wie fressen,saufen,röpsen und kacken


fellatio
Geschrieben

In Syrien und im Irak mordet der IS vor allem in seiner eigenen,sunnitischen Glaubensgruppe--während die IS-Propaganda das Gegenteil behauptet. Reihenweise ließen die Kämpfer die Kommandeure islamistischer Rebellengruppen umbringen.
Zugleich hat der IS mehr als 20 000 Ausländer angeworben mit einer Verheißung von Geld,Autos,Frauen--und Trost für gescheiterte Existenzen aus Europa. Beim IS könnten die Ungläubigen eine neue,erfüllte Existenz finden und herrschen über Andere.Das ist der Lockruf,dem eine Auswahl von meist jungen Männern ,von denen sich viele in den Tod schicken lassen.andere kommen lieber zum Drangsalieren.Foltern,Morden.
Der deutsche Terrorexperte Peter Neumann sagt weiter,seit Mitte der Nullerjahre sei eine Art Proletarisierung in der Täterschaft erfolgt.Jene,die sich heute beim IS beteiligen,seien nicht mehr die jungen Menschen aus der Mittel-und Oberschicht,wie man sie etwa aus der Hamburger Qaida-Zelle um Mohamed Atta kenne. Intellektuelle.die sich für Ideologie interessieren und sehr religiös sind.
"Die heutigen Attentäter kommen direkt aus dem kriminellen Milieu und sind religiöse Analphabeten .Das erkärt auch ihre zunehmende Brutalisierung.Und es erklärt,warum es ihnen leichter fällt,derartige Anschläge zu organisieren. Sie wissen aus ihrer Vergangenheit bestens,wie man sich Waffen und Geld besorgt.Diese Konvergenz zwischen kriminellem und dschihadistischen Milieu ist eine problematische Entwicklung. Sie hat nicht nicht erst mit dem IS angefangen,aber sie offenbart sich nun sehr deutlich," sagt Neumann.
"Alle haben eine Vergangenhei tdie mit dem Islam nichts zu tun hat" sagt der Autor David Thomson,der mit vielen IS Kämpfern aus Frankreich geredet hat. " Sie empfinden ihre Dschihadistenwerdung als ein Art Reinigung,gerade jene,die aus der Kriminalität kommen. Wenn man sie fragt,ob es nicht seltsam sei,antworten sie: " Nein,die Gefährten des Propheten seien zuvor auch die größten Sünder gewesen."
Besonders gut eignen sich offenbar die monotheistischen Religionen für Hasspropaganda und die Abgrenzung von Andersgläubigen. Sie stiften auch dadurch Identität. Es ist kein Wunder,dass auf der schwarzen Fahne des IS die Schahada prangt,das Glaubensbekenntnis des Islam.: " Es gibt keinen Gott außer Allah" steht dort.
Und wenn IS-Kämpfer die abgwschnittenen Köpfe ihrer Feinde in die Kamera halten,dann strecken sie ofr den Zeigefinger ihrer rechten Hand aus--als Gruß. Es gibt nur einen Gott,bedeutet das Zeichen. Und Ungläubige sind Todfeinde.
Christen erheben sich gern über die Brutalität,mit der dieser Absoluheitsansprucch durchgesetzt wird,weil ihre Religion durch die Aufklärung gezähmt worden sei.Aber allzu leicht fällt das nicht. " Du sollst keine anderen Götter haben neben mir",heißt es im erssten Gebot des Alten Testaments. Auch das Christentum eignet sich also zur Abgrenzung,wenn es missbraucht wird. Und das wird es immer wieder,um Macht oder sogar Gewalt zu rechtfertigen.


Esthete
Geschrieben

^°^°^°

Kopfverdreht.jpg

BillyBoyRuhr
Geschrieben

@BillyBud
1. Das ist keine These von irgendeinem Gemächt sondern bittere Realität. Es gibt halt "Haßprediger", Verstümmelung von Menschen im Namen der Religion und Pfaffen, die noch heute behaupten, dass die Erde vor 5000 Jahren vom lieben Gott gemacht wurde.
2.
STIMMT DOCH GAR NICHT!!!
Ich habe die orthodoxen Juden genauso angesprochen.
Ich meine generell nur orthodoxe Elemente, wenn ich in Sachen Monetheismus von der Gegenwart spreche.Und die Buchse der Pandora geht mir am Arsch vorbei, ich will hier nicht über Systemtheorie reden, denn die ist genauso blödsinnig, wie die von Dir angesprochene Kontingenzbewältigung die Religion als absolut notwendiges Mittel der Existenzbewältigung bezeichnet. Ich halte das für absoluten Schwachsinn. Ich brauch keinen Gott. Ich komme auch so bestens klar.


mumelratz-gth
Geschrieben

in der frage steckt leider schon das problem! der richtige? das heißt also auch götter unterliegen unserem kathegorisierungszwang? und können also richtige oder falsche sein? spätestens aber wenn ich den christlichen gott nehme und mir mal die geschichte anschaue, dann denke ich, er war aber auch nicht immer der beste, oder? also das mittelalter, alter, das war echt nicht so pralle. und ich denke, der islam ist ja nun mal eine etwas jüngere religion. und vielleicht steckt der eben gerade am ausklang seines mittelalters. was ich damit sagen will ist, daß ich nicht akzeptieren kann, daß ein christ einer anderen religion ihre berechtigung absprechen kann. oder die eigene religion als unschuldig hinstellen kann. evtl. der buddismus könnte das, aber selbst der hat seine schatten. das bedürfnis der menschen nach wahrhaftigkeit sucht der eine in der wissenschaft, der nächste im konsum, ein weiterer in der religion usw. die menschen sind eben vielfältig, leider viele auch sehr einfältig, aber sicher ist doch, daß gerade menschen, die sich hier auf dieser seite tümmeln, eher tollerant und nicht kathegorisch sind, oder irre ich mich da?
also kurzum: wenn es einen oder meherer götter gibt, dann sind alle richtig und alle falsch, denn gäbe es sie, wären ihnen die irdischen kathegorien wohl schnuppe. und gäbe es sie nicht, ist die frage nach ihrer richtigkeit ähnlich obsolet. danke fürs lesen.


cubafan
Geschrieben

"Und wenn IS-Kämpfer die abgwschnittenen Köpfe ihrer Feinde in die Kamera halten,dann strecken sie ofr den Zeigefinger ihrer rechten Hand aus--als Gruß. Es gibt nur einen Gott,bedeutet das Zeichen."

Der Teil deiner Recherche ist leider nicht richtig. Anders als in Europa bedeutet der erhobene Zeigefinger (eigentlich der Daumen) ungefähr das, was bei Uns mit dem Mittelfinger ausgedrückt wird.

Außerdem spaltet sich der Koran nicht in der Frage Jesu, sondern bei der Funktion Jesus. Laut Koran war Jesus wie Mohammed ein Prediger, nicht der Sohn Gottes. Eine Kreuzigung und die Auferstehung wird dementiert, obwohl in den Suren 3 + 4 dann nebenbei die Erklärung geliefert wird. Der Textunterschied: Jesus wurde nicht getötet in Quran, Jesus wurde nicht wirklich getötet laut Bibel. Laut Quoran wurde Jesus in dem Himmel erhoben, weil er Allah gefiel. Und in der Bibel war er Gottes Sohn, der nur durch die Widerauferstehung in den Himmel "zurück" konnte.
Man sollte beide Bücher gelesen haben, um die "großen" Unterschiede wirklich zu finden.

Beide Bücher sind eigentlich friedlich. Aber die Bibel hat bis zum vorletzten Jahrhundert ähnliches auf der Welt vollbracht, was der Quran mit neuester Technik gerade beginnt.


zz40bi
Geschrieben

schneide mal den kopf eines is-dödels ab,da sieht man deinen finger nicht wegen dem vielen stroh was da rauskommt


chrissy1234567890
Geschrieben

haha, der ist gut, aber ich konnte es auch lesen, ohne den kopf zu verdrehen, hihi


chrissy1234567890
Geschrieben

also, wenn ihr mich fragt, gibt es sowieso keinen gott oder allmächtigen oder allah oder sonstwas


Geschrieben

Ich weiß, das treibt gläubige Eklektiker auf die Palme, aber für gewaltträchtige Idioten ist jeder "Gott" der Richtige, der Passende. Solange man andere dazu kriegt, das zu glauben. Das Ganze hängt ja mit mehr oder weniger absichtlicher Macht-Demonstration zusammen, und die Götter-Idee ist da eine passende Systemantwort für "Ich war's ja gar nicht!" geworden
War ja der Auftrag von ...Allah, Jahwe, Bafomet, Enkil oder Enlil oder auch vom Fliegenden Spaghetti-Monster. Obwohl das Fliegende Spaghettimonster wenig Gewalttaten auf seinem Logbuch verzeichnet, noch nicht mal gegen Barilla-Nudeln hat es was.
Aber ich will die Kirche des FSM nicht besser darstellen als eine andere.

Die Frage ist ja, braucht mensch wirklich immer einen Gott, der an seinen Untaten Schuld haben soll? Warum verantwortet der Mensch sich nicht selbst dafür?

Die Gott-Idee an sich ist ein Trugschluss. Es ist kein Gott oder Ähnliches notwendig, um die Existenz der Dinge zu rechtfertigen, dasgeht auch ganz ohne.
Kein Mensch braucht einen Gott, schon gar nicht den Richtigen. Jeder Mensch ist sein eigener Gott, kann über seine Freiheit verfügen, soweit sie die Freiheit des Nächsten nicht eingrenzt. Das Witzige daran : Der Nächste kann sich seinen Gott zurecht basteln, wie er glaubt, er würde ihn unbedingt brauchen, wie einen unnötigen Kropf ( Struma ) oder Klotz am Bein, oder auch die Wundertüte, die man von Pandora auch mal klauen darf. Man kann sich ja nur das Gute draus rausholen ... Eklektizismus eben.

Wenn man Leviticus und die Paulus-Briefe ignoriert, kommen ja sogar schwule Christianer zu ihrem fluffig-sanften, mit Lenor gewaschenen Kuschel-Jahwe und können im kumba-Jah-Style Ringelreih um von Jesus' großer Liebe singen.
Dass dieser selbe Jahwe, oder wasüber den so alles festgehalten wurde, ihre Existenz ablehnt und ihre Liebe, ihren Sex und all ihre besten Gedanken ins Klo der Verdammnis haut, müssen sie ja nicht sehen.

Ich brauche weder einen richtigen, noch einen falschen Gott, um die Gewalt auf der Erde zu erklären. Das sind alles vom Menschen hausgemachte Probleme.
Ich brauche auch für mich keinen Gott. Bin bisher ganz gut ohne klargekommen, auch in den Phasen akuter Not oder nahe am Sterben dran habe ich kein Bedürfnis danach gespürt.
Im Gegenteil - hätte ich mich auf solch einen Nonsense verlassen, wäre ich schon mehrfach gestorben.

Die Wirklichkeit ist vielleicht schmucklos und manchmal richtig hammerhart. Aber darauf ist Verlass!


Geschrieben

Wetten, dass Allah nicht kommen wird, um wen davon abzuhalten?


Geschrieben

Naja, Karel Gott. Der singt das Lied von der Biene Maja.


Geschrieben

Thematisch ja etwas für's umme-Ecke-denken.

Hab früher bei Mutti immer die Zeitung von der anderen Tischseite her mitgelesen und kann genausogut verkehrt herum lesen wie richtig rum auch.


Geschrieben

Wenn man Bibeltexte nicht nur als Verarbeitung von Parabeln und Fabeln liest, hat zumindest der Gott der Christen unsägliche Gewalttaten selbst angeordnet und steht für Ausgrenzung in weitem Maße ein.


Geschrieben

Die Menschen brauchen etwas an dass sie glauben koennen, mit dem sie ihre Hoffnungen und Aengste verbinden. In Deutschland, vorwiegend in Bayern, werden sogenannte Rosenkugeln angeboten. Bunte Glaskugeln, die man auf Stoecken zwischen den Rosen stellt. Diese sollen die boesen Geister abhalten. Sehen diese sich darin verzerrt drehen sie erschreckt ab. Hier in Thailand hat man Spiegel an den Hauesern angebracht um die Boesen Geister abzuwehren. Fuer die Guten Geister errichtet man kleine Altaere vor oder auf dem Haus. Selbst bei internationalen Hotels muss ein Angestellter taeglich frische Nahrung und Getraenke bereitstellen.
Der Buddhismus selbst will keine Religion sein. Trotz der vielen Tempel und der Moenche in ihren orangen Roben. Fuer ein gutes Khama duerfen die Menschen hier den Moenchen taeglich zu essen geben. Es ist eine Ehre wenn die Gaben angenommen werden. Zur Zeit wird zu der indischen Wassergoettin gebetet. Man bittet um Regen fuer die Reisfelder. Ein gewisser Einfluss des Hinduismus macht sich bemerkbar. So auch die Tempelruinen von Anghor Wat in Kambodscha. Die Methode des nassen Reisanbaus hat auch indische Ursachen. Es handelt sich um das "Wasserernten" indem man kleine Felder mit Waellen umrandete, sodass das Regenwasser auf den Feldern stehenblieb.
Die buddhistischen Moenche reiten auf Elefanten zu einem See und bitten die Wassergoettin um Regen. Manchmal werden die Bitten auch uebereich erfuellt und es kommt zu Ueberschwemmungen.
Nach der Reisernte wird das Lichterfest Loy Krathong Ende November gefeiert. Auf Seen und Fluessen werden kleine Blumeninseln mit brennenden Kerzen ausgesetzt um fuer den Regen zu danken. Muss man daran glauben und ob es einen Gott gibt? Jedenfalls gibt es den Menschen hier Hoffnung und laest sie das harte Los bitterer Arnut ertragen.



×