stream_title_10
Ergebnisse: Alle Bereiche veröffentlicht in den letzten 85 Tagen.
Neue Ergebnisse erscheinen automatisch
- Heute
-
Wie gerecht empfindet ihr unsere soziale Absicherung ?
Fritzbox antwortete auf das Thema von Fritzbox in Queere Kultur & Politik
Schreibfehler werden manchmal durch T9 ausgelöst; bitte dieses zu entschuldigen. -
Wie gerecht empfindet ihr unsere soziale Absicherung ?
Fritzbox antwortete auf das Thema von Fritzbox in Queere Kultur & Politik
Dass du seit deinem 38. Lebensjahr in Frührente bist und dir Sorgen um deine Zukunft machen, kann ich gut verstehen. Gerade deine Erfahrung zeigt, wie schnell Menschen auf soziale Absicherung angewiesen sein können. Die Aussage, es sei „immer genug Geld“ für Menschen da, die nie eingezahlt hätten, greift mir aber zu kurz. Nicht jeder konnte einzahlen: Krankheit, Pflege von Angehörigen oder andere Lebensumstände können das verhindern. Wir sollten darüber sprechen, wie Renten verlässlich finanziert werden und wie Menschen davon würdig leben können – ohne diejenigen gegeneinander auszuspielen, die Unterstützung brauchen. Viele Grüße 🖖 -
Wie gerecht empfindet ihr unsere soziale Absicherung ?
f2mFesselTOY antwortete auf das Thema von Fritzbox in Queere Kultur & Politik
Ich bin seit 26 in Frührente - damals war ich 38 - man macht sich schon Sorgen , wie es weitergehen soll . Leider ist immer genug Geld da für die , die nie was eingezhalt haben und es auch nie tun werden . -
Wie gerecht empfindet ihr unsere soziale Absicherung ?
Ronny_G-Team antwortete auf das Thema von Fritzbox in Queere Kultur & Politik
Warum antwortet man derart negativ?! Wenn dir etwas an diesem Thema missfällt, dann antworte doch einfach gar nicht drauf. Wir dulden hier keine Anprangerungen, Verleumdungen und Beleidigungen etc. von Mitgliedern unserer Community. Derartige Beiträge entsprechen nicht unseren Regeln und ein freundliches Miteinander. Wenn an einem Thema kein Interesse besteht, dann überspringe dieses bitte. Ronny vom G-Team -
Neues Wortspiel, ein Wort beginnend mit dem 2. + dem vorletzten Buchstaben des vorherigen Wortes bilden
Mike_O antwortete auf das Thema von leach1m in Gay Fun & Games
Meckerkiste -
Neues Spiel: Hauptwörter aus dem letzten Buchstaben ein neues Wort bilden
Mike_O antwortete auf das Thema von Tiger62 in Gay Fun & Games
Riesenrad -
Das zusammengesetzte Hauptwörter Spiel
Mike_O antwortete auf das Thema von Deleted-User in Gay Fun & Games
Schlussakkord -
Wie gerecht empfindet ihr unsere soziale Absicherung ?
Michii antwortete auf das Thema von Fritzbox in Queere Kultur & Politik
Du bist bestimmt Versicherungskaufmann und willst uns etwas andrehen. -
Beim Sex DW zu tragen finde ich großartig... Es gefällt mir mich meinem gegenüber so zu zeigen, ihn zu reizen und erregen. In diesem Moment tritt auch die Seite von mir stärker zum Vorschein, welche man als feminin bezeichnen kann. Jedoch nicht auf eine devote sondern eher fordernde Art. Hin und wieder erwische ich mich selbst dabei, das mir ein lüsterndes kichern über die Lippen kommt oder meinen Seufzern ein dankbares "Baby" oder Ähnlichem anhängt. Zudem fühlen sich viele Stoffe aufregend auf der Haut an und es erregt mich, in Nylon, Mesh und ähnlichem berührt zu werden!
-
Damenwäscheträger - mit oder ohne Umschnallbusen?
Rincewind1980 antwortete auf das Thema von Pridenils in Gay Fetische & BDSM
Hallo ihr Lieben, hab vor einiger Zeit meine Leidenschaft für DW entdeckt und persönlich mag ich es lieber ohne Umschnallbusen. Ich finde ein männlicher Körper kann mit der richtigen Wäsche sehr reizvoll und ästhetisch sein und das künstliche zerstört dieses Bild in meinen Augen -
Städtenamen, die mit letzten Buchstaben des Vorherigen beginnen.
OraldienerSchluckt antwortete auf das Thema von BiBoLu in Gay Fun & Games
Uppsala -
Gefangen im Urlaub: Teil 1: Gefühlsverwirrung (Trans-Erotik)
Thema hat Gustaph hinzugefügt: Gay Sex Geschichten
Ich zog das Männerhemd aus und stopfte es in meine Sporttasche hinein, dann nestelte ich den Push-up, gefertigt aus schwarzer verführerischer Spitze, heraus und zog ihn an. Ein belebender Schauer durchströmte meinen Körper, wodurch ich mich unwillkürlich gerade aufrichtete. Dadurch wölbte sich der zarte Stoff vor mir, wie die Segel eines Bootes, das nach langer Flaute endlich wieder frischen Wind bekommt. Ich wusste, Gudrun würde nicht gerade begeistert sein, wenn ich aus dem Männerklo, vor dem sie auf mich wartete, gleich in Frauensachen herauskäme, aber ich ahnte, dass sie kein Wort darüber verlieren würde. Vor der Kabine traf jetzt ein harter Männerstrahl ins feuchte Zentrum der Keramik. Um unangenehme Zusammenstöße zu vermeiden, sollte ich auf keinen Fall diesen vor Blicken schützenden Ort verlassen, solange noch ein Mann im Vorraum ist, dachte ich mir jetzt. Dies war die letzte Raststätte auf der Autobahn, vor der Ausfahrt in die österreichischen Berge, in denen wir in einem weit abgelegenen Haus eine Ferienwohnung angemietet hatten. Das Haus hatte auf dem Foto im Prospekt ausgesehen wie eine dornenumrankte, an allen Ecken und Enden bröckelnde Festung. Wir wählten es aus einer ironischen Laune des Übermutes heraus, und ein bisschen auch in der Absicht, das Gewöhnliche wenigstens im Urlaub einmal weit hinter uns zu lassen. Ich wollte so dort oben in der Bergwelt ankommen und vom ersten Augenblick auftreten, wie ich mich am wohlsten fühlte. Einmal im Jahr für drei Wochen mal nicht dieses ewige Versteckspiel. An der seidenen Bluse die ich zuvor fast gedankenverloren bis obenhin zugeknöpft hatte, öffnete ich jetzt wieder die oberen vier Knöpfe ganz bewusst, was durch den Gedanken an die fremde Umgebung in der mich ja niemand kannte, und folglich auch kein Mensch erwarten würde, ich solle meinem üblichen Rollenbild gerecht werden, begünstigt wurde. Trotz meiner dreiundzwanzig Jahre und meinem völlig konträren Innenleben, war ich ja leider in meinem üblichen Umfeld daheim, als Mann bekannt. Das war ein Einordnung, die ich hier von Anfang an nicht beabsichtigte weiter aufrechtzuerhalten. In solchen Momenten ahnte ich schon, dass meine Idee, die mich öfters befiel, bei Nacht und Nebel in eine fremde Stadt umzuziehen, wo mich absolut niemand kennt, und dort einen Neuanfang als Hera zu machen, womöglich gar nicht so abwegig war. „Hör mal, Schätzchen, du bist hier aber falsch, das Damenklo ist nebenan. Es sei denn, du hast was anderes vor. Darüber können wir reden.“, raunzte jetzt ein breitschultriger Typ frech, der sich vorher so leise verhalten hatte, dass ich annahm, alleine in den sanitären Einrichtungen zu sein. Ich ging auf die plumpe Anmache gar nicht ein, fühlte mich aber in meiner Rolle bestätigt. Dann wusch ich noch ordnungsgemäß meine Hände und trug sogar Lippenstift auf. Ich erlaubte mir diese Dreistigkeit, weil ich wusste, Gudrun würde mich heraushauen, falls ich Schwierigkeiten mit dem Typen bekäme, aber der schaute mir nur über die Schulter und zwinkerte mir im Spiegel zu. Dann trat ich, als Hera, hinaus in die Sonne. Der Verkehr auf der angrenzenden Autobahn erzeugte einen ohrenbetäubenden Lärm. Der Urlaubsverkehr wälzte sich mal wieder stockend nach Süden. Wie zu erwarten war, drehte sich Gudrun schon, bevor ich sie erreichte, auf dem Absatz herum und trat den Weg zu unserem Auto auf dem bis zum letzten Platz besetzten Parkplatz an, der mit Kolonnen von Menschen, die in die eine oder andere Richtung drängten, recht überfüllt war. Das war Gudruns stiller Protest gegen meine Aufmachung, mehr Reaktion zeigte sie nur noch selten. Ich sah sie, die fünf Jahre ältere, jetzt von hinten, wie sie mir einige Meter vorauslief, und ich musste mir eingestehen, dass sie aus diesem Blickwinkel absolut nichts Weibliches hatte. Die kurzgeschorenen, braunroten Haare, die kurvenlose Statur. Alles wirkte irgendwie männlich an ihr. Jedenfalls von hinten. Von vorne hatte sie schon noch das ein oder andere weibliche Attribut, aber eben dezent und eher auf den zweiten Blick erkennbar. Warum waren wir überhaupt ein Paar? Es hatte sich einfach so ergeben, nachdem sie mich in einer Diskothek damals angesprochen hatte. Sie versicherte mir später, mich in dem Moment aber keine Sekunde für eine Frau gehalten zu haben. Zunächst beruhigte mich das, weil ich zu der Zeit noch daran arbeitete, meine, von Geburt an durch medizinisches Fachpersonal vorgenommene Einordnung, die ja durchaus biologisch begründbar war, durch das rechte, von der Gesellschaft erwartete Verhalten, Denken und Fühlen zu bestätigen. Allerdings mit gehörigen Selbstzweifeln tagein, tagaus. Nachdem uns unser Navi mehrfach in einem unten liegenden Dorf im Kreis herumgeführt hatte, fand es endlich in der ersten Dämmerung den steilen, verschlungenen Weg hinauf durch dichte, nebelverhangene Nadelwälder zum Anwesen unseres Zimmerherrn. „Ortwin Riemenschneider, An der Schlucht 1a“, stand auf dem, mit einem schmiedeeisernen Rahmen eingefassten, wuchtigen Schild neben der Klingel, die ich betätigte, nachdem ich eilfertig aus dem Wagen gesprungen war. Gudrun ließ den Motor laufen in Erwartung, dass sich das übermannshohe, eichene Hoftor umgehend öffnen würde, was auch recht bald geschah. Es rollte surrend und scheppernd seitlich hinweg und gab den Blick auf den mit grobem Kies bedeckten Vorhof vor dem Haupthaus frei. Das Prospektbild hatte nicht gelogen, das Haus wirkte wirklich nicht, als sei es in jüngerer Zeit einmal renoviert worden. Fast rannte ich dem Wagen hinterher, der jetzt auf den weitläufigen Hof fuhr, mit der diffusen Absicht, Gudrun zu bitten, woanders Quartier zu beziehen, weil das Unbehagen, das der Anblick dieser aus der Zeit gefallenen Behausung in mir auslöste, mit jedem weiteren sichtbar werdenden Detail stetig anstieg. Da ein paar unregelmäßig angeordnete spitze Zinnen, dort mit überschwerem Eisen vergitterte Fenster, als gelte es, dem Ansturm der Vandalen zu trotzen oder unsagbare Kostbarkeiten vor unerlaubtem Zugriff zu schützen. Ich erinnerte mich nicht daran, jemals eine solche Trutzburg im Privatbesitz gesehen zu haben. Gerade wollte ich an die Seitenscheibe des bereits geparkten Wagens klopfen, um die Aufmerksamkeit der noch darin sitzenden Gudrun zu erhalten, da ging eine Art von Flutlicht an, das den Hof in gleißende Helle tauchte, und die Eingangstür des Hauses flog auf und ein Herr trat heraus mit den Worten: „Ich darf Sie willkommen heißen. Schön, dass sie es doch noch geschafft haben. Mein Name ist Ortwin Riemenschneider, mir gehört alles, was Sie hier sehen.“ Ein angefügtes kurzes Lachen sollte wohl deutlich machen, dass die gesprochenen Worte nicht ohne eine gewisse Ironie geäußert worden waren. Jetzt war der Herr schon bei mir angelangt und sprach mich persönlich von oben herab an: „Kommen Sie mit mir schon mal ins Haus, Gnädigste, Ihr Mann kann die Koffer dann in aller Ruhe hereinbringen.“ Weil ich nach dieser langen Anreise einfach nicht mehr die Kraft für umschweifige Richtigstellungen hatte, ließ ich mich von dem Herrn, der schon vertraulich meine Schulter umfasste, bereitwillig zum Haus hinübergeleiten. Da ich bereits viel von der Gastfreundschaft, die in jenem Landstrich traditionsgemäß gepflegt wurde, gehört hatte, machte ich mir auch keine Gedanken über die Richtigkeit der stattfindenden Abläufe. Während mich der Herr führte und sachliche Worte sprach, die gewöhnlich bei der Ankunft neuer Gäste geäußert werden, wobei er stets akkuraten Blickkontakt zu mir hielt, hatte ich Gelegenheit, seine Physiognomie bis zu einem gewissen Grad zu studieren. Graublondes, borstiges Haupthaar umrahmte sein kantiges, großes, vom Leben in den Bergen recht gegerbtes Gesicht. Ich schätzte ihn vorsichtig im Stillen auf zirka Fünfzig. Buschige Brauen thronten über eisblauen, stechenden Augen, die den Eindruck vermittelten, tief blicken zu können, sodass mich spontan die Angst befiel, kurz vor der Entlarvung zu stehen. Aber es war doch bereits jetzt schon zu spät, um mit einer verwirrenden Wahrheit herausrücken zu können. Durch meinen unwillkürlich gesenkten Blick erkannte ich, dass Herr Riemenschneider zünftige, krachlederne, kurze Lederhosen trug, mit derben, landesüblichen Wollkniestrümpfen und an den Füßen viel herumgekommene, lederne Wanderschuhe. Ich stellte sogar fest, dass seine Waden muskelbepackt waren, sodass ich kindischerweise überlegte, er hätte sicher die nötige Kraft, um mich über die Schwelle des Hauses zu tragen. Hinter uns hörte ich, wie Gudrun die Heckklappe des Wagens öffnete. Scheinbar sah sie sich nicht genötigt, in die sich abspielenden Ereignisse einzugreifen. Und dann schob mich Herr Riemenschneider, gleich nachdem wir die Schwelle des mächtigen Haupthauses übertreten hatten, nach rechts in einen grauverhangenen Flur hinein, an dessen Ende die weit offene Tür eines verschließbaren Zimmers heraufschimmerte. Und er schob und schob mich und seine Hand rutschte dabei auf meinem Rücken tiefer, als es in einer solchen Situation noch als angemessen betrachtet werden darf. Ich war doch ein erwachsener Mann, der lediglich einen gewissen Hang zur weiblichen Ausstaffierung in sich trug, weiter nichts, der aber erwarten darf, mit dem nötigen Respekt behandelt zu werden. Doch, trotz der nahezu grotesk infamen Vorgänge regte sich kein Protest in mir, nein, ich wünschte, hinter mir tausend Türen vor der womöglich uns nachfolgenden Gudrun zuschlagen zu können. Ist eine Frau jemals selbstbestimmt oder kann ihr Wille in jedem Augenblick von einem X-beliebigen gebrochen werden? Ist ihre Sehnsucht die des Entwaffnetwerdens? Ist ihre Unschuld nur jene der Unkenntnis über schützende Waffen? Würde Herr Riemenschneider schon jetzt darauf drängen wollen, mich meiner Gudrun für immer zu entreißen? Ich hörte keine Schritte von Gudrun hinter uns, nur die schweren Schritte von Herrn Riemenschneider und meine tapsigen dazu im Takt. Welche Vandalen leben denn hier in den Bergen, die meinen, eine freundliche Frau wäre Freiwild? Dachte ich jetzt völlig entsetzt. Man hatte ja so viel gehört und gelesen von „Fensterln“ und wie all diese barbarischen Brauchtümer hießen. Dann fiel mein Blick wieder nach unten auf das Lederhosentürl von Herrn Riemenschneider und ein brennender Wunsch, es möge auf der Stelle wie von selbst aufspringen, nahm von mir Besitz. Was hatte dies alles mit meinem unschuldigen Wunsch, mich lediglich etwas weiblich kleiden zu wollen, zu tun? Jetzt traten wir im Gleichschritt in das Zimmer ein und stoppten auf der Stelle und Herr Riemenschneider sagte in einem recht geschäftsmäßigen Tonfall: „So, das also ist die Ferienwohnung, die Sie gebucht haben. Schauen Sie sich nur ruhig um, die Zeit nehme ich mir.“ Und hinter uns sagte Gudrun: „Auf den ersten Blick wie im Prospekt.“ Und ich sagte nichts, weil ich mich erst einmal sammeln musste, aber dann gab ich den beiden recht. Später, als Herr Riemenschneider bereits gegangen war, nachdem wir alle für den Einzug benötigten Formalitäten und Handhabungen besprochen und erledigt hatten und Gudrun und ich die verdiente Ruhe des ersten Abends vor dem Fernseher, still vertraut, aneinander gelehnt, auf dem geräumigen Ledersofa verbracht hatten, schlich ich mich ins Bad. Gudrun war, wie so oft, eingenickt. Sie war meine berechenbare Größe im Leben, die mir so weit Halt gab. Ich selbst neigte ja ständig dazu, abzurutschen. Manchmal ist eine Gleichung wahnsinnig einfach, aber trotzdem geht sie auf. Vielleicht gerade deswegen. Ich hatte aber jetzt den unbändigen Drang, mich nackt vor dem Spiegel zu sehen. Meine Brüste wollte ich bestaunen, die die Brüste eines jungen unschuldigen Dings waren. Die mir aber erstaunlicherweise nun fülliger erschienen, womöglich wegen meiner fast unbezähmbaren Fantasien zuvor im Flur an der Seite des schiebenden Hausherren. Würde Herr Riemenschneider sie jungfräulich und somit heilig genug finden, um sie in einem unbeherrschbaren dionysischen Eroberungsrausch mit dem göttlichen Weißwein aus seiner, ganz gewiss sehr ausladenden Amphore, begießen und entweihen zu wollen? Ich begann zu zittern am ganzen Körper unter dem Eindruck, der durch solche unkeuschen und ganz gewiss unanständigen Überlegungen in mein Gemüt eindringenden Wahnvorstellungen. Da war nur diese teuflisch überlegene, alle Macht beanspruchende Amphore, aus deren spendender roter Mündung der aus den bauchigen Fässern heraufdrängende, goldene, sonnengereifte Wein dieses ländlich unkultivierten Herrn auf meine bisher unberührte Unschuld strömte, als würde er niemals versiegen. Ich musste unwillkürlich lauschen, ob Gudrun sich draußen regte, weil ich fürchtete, meine, alle Vernunftsgrenzen sprengenden, frechen Fantasien könnten sie aufgerüttelt haben. Als keine Gefahr drohte, schloss ich die Augen und dann berührte ich mich an meiner am wenigsten weiblichen Stelle, allerdings mit der erklärten Absicht, sie nichtsdestotrotz als meine weiblichste einzustufen, und flüsterte unablässig: „Aber Herr Riemenschneider, was erlauben Sie sich?“ Uneingeweihte hätten mich sicher verdammt, wegen meines unmännlichen Tuns aber ich konnte nicht anders handeln in dem Augenblick, die Anspannung war einfach zu groß. In solchen Momenten handeln wir nicht nach den Direktiven gesellschaftlicher Schicklichkeitsgremien, sondern wir folgen den verschlungenen Wegen unserer innerlichsten Wunschwelten, auf denen noch nicht einmal Brotkrumen als Wegweiser vorgefunden werden können. Das heißt, wir könnten unter Umständen überall herauskommen. Das macht es spannend, aber auch gefährlich. Plötzlich wollte mir auch dieses Treiben nicht mehr genügen und ich verstieg mich auf die Idee, aus dem Badfenster, das sich ja im Paterre befand, zu schlüpfen und irgendwie auf dem Hinterhof und Garten, die da liegen mussten, soweit ich vermutete, herumzuirren, bis Herr Riemenschneider mich entdecken würde, worauf, so malte ich mir in meiner mehr als durcheinandergebrachten Fantasie aus, dann das Schlimmste endlich passieren sollte. So weit kann es mit einem Menschen kommen, der immer und ohne Ausnahme sein Leben mit starren Regeln kontrolliert und drangsaliert, um seine Mitmenschen zufrieden zu stellen. Ich selbst, hätte das auch nie angenommen, stand aber dann schon draußen in der Nacht, lediglich mit einem Tshirt und einem knappen Höschen bekleidet. Zum Glück bellte dann ein Hund ganz in der Nähe, worauf ich schleunigst ins Bad zurückkletterte und das Fenster zuschlug. „Kann ich jetzt auch mal rein?“ fragte Gudrun vor der Tür. „Gleich.“, antwortete ich, wohl sehr gepresst und unnatürlich, denn Gudrun wollte wissen: „Was machst du denn wieder?“ „Nichts.“ log ich kaum lockerer. „Schon klar.“ Kam es von draußen. Was sie ahnte, war sicher wesentlich harmloser als das, was ich plante. Als ich am nächsten Morgen in jenem fremden Bett erwachte und meine Gudrun schon im Bad rumoren hörte, befielen mich plötzlich starke Schuldgefühle. Durch die in mir mit jedem frischen Atemzug, der meine Lunge füllte, und jedem klaren Sonnenstrahl, der meine Augen erhellte, mehr und mehr sich entfaltende, klare analytische Denkart des neuen Tages, wurde mir stetig bewusster, dass ich mich gestern hatte gehen lassen auf eine Art, die fast schon Abscheu in rational denkenden Menschen zu erzeugen geeignet sein musste. Wie hatte ich einem wildfremden Herrn Hoffnungen machen können auf mich? Ich war mir nicht sicher, ob es überhaupt noch gelingen könnte, diesem urwüchsigen Mann, den die Natur mit den männlichsten Attributen ausgestattet hatte, die mir bisher untergekommen waren, noch einmal den Kopf gerade zu rücken. Um einen unbeschwerten Urlaub verbringen zu können, an der Seite meiner treuen Gudrun, die sicher auch unter meinem gestrigen ungebührlichen Verhalten gelitten haben mochte, ohne mir das direkt ins Gesicht sagen zu wollen, aus reiner Rücksichtnahme natürlich, würde ich mich eines völlig anderen, womöglich nahezu unnahbaren Auftretens fürderhin hier in diesem Haus befleißigen müssen. Du bist ein Mann, sagte ich mir jetzt ganz klar laut vor, und du bist doch die Erste, die weiß, was Männer auszeichnet, also wende es gefälligst an, so schwer kann das doch nicht sein. Womit hatte ich meine Gudrun verdient? Kann man sich überhaupt ausmalen, was eine Partnerin an der Seite eines affektierten, weibischen Kerls, der die Blicke auf sich zieht, durchmachen muss? Der sich zudem noch die Frechheit herausnimmt, im gemeinsamen Urlaub, den man ohnehin zu selten hat, seine Feminisierung sogar noch auf die Spitze treiben zu wollen. Warum und wie es Gudrun mit mir aushielt, war mir ehrlich gesagt sowieso völlig schleierhaft. Jetzt kam sie mit vorwurfsvollem Blick aus dem Bad, in dem sie gewöhnlich für ihr reduziertes, schlichtes Styling meist nicht einmal halb so lange verbrachte wie ich. Auch dies ein Ärgernis zwischen uns. Wie oft stand sie vor der Badtür und forderte, ich solle endlich herauskommen? Fast täglich und im Urlaub, in dem wir uns nicht aus dem Weg gehen konnten, freilich noch intensiver. Spätestens nachdem ich Gudruns Blick gesehen hatte, festigte sich in mir der Entschluss, nun züchtig und anständig auftreten zu wollen, um keine Angriffsflächen mehr zu bieten. Frauen müssen wissen, dass sie durch ihr Outfit auch Signale an Männer senden, ob sie wollen oder nicht. In diesem Zwiespalt befinden sie sich nun mal von Natur aus, weil Männer eben immer schauen. Als ich später in den Frühstücksraum trat, in dem Gudrun, die aus Ungeduld bereits vorausgegangen war, schon an einem gedeckten Tisch saß und auf mich wartete, trug ich einen hochgeschlossenen, extrem hautengen, silberglänzenden Overall, der meinen, durch jahrelanges intensives und speziell auf Feminisierung ausgelegtes Bauch-Beine-Po-Training geformten, schlanken Körper gut verhüllte, aber freilich auch auf eine gewisse Weise gerade auch die Kurven, auf die ich schon stolz war, betonte. Ich bin fest überzeugt, dass die Geisteshaltung und die Sehnsucht nach einer besonderen Körperform Kräfte im Innern eines Menschen freisetzen können, die stark in Richtung der Wunschvorstellung wirken. Ich glaube, das bei mir über die Jahre beobachtet zu haben. Die blonden Haare hatte ich mir zu einer Art Lara-Croft-Zopfknoten hinten zusammengeflochten und gebunden. So wirkten sie eher geordnet und reserviert, aber auch straff und sie strahlten gebändigte Stärke aus, was auf eine unumstößliche Geisteshaltung der Trägerin schließen lässt. Nicht wie offenes Haar, das womöglich durch unwillkürliches Schütteln unbeabsichtigt die Aufmerksamkeit der Männer erregt, weil sie annehmen, eine durch und durch haltlose Frauensperson vor sich zu haben, die zudem fröhlich und frech wirkt, was ja für viele Männer ein Signal sein kann, überbordende Lebenslust zu attestieren, die dann als Leichtlebigkeit interpretiert wird, worauf man sich nicht selten Chancen ausrechnet. Womöglich hatte ich das gestern bei der Ankunft ausgestrahlt und somit Herrn Riemenschneider unbewusst ermuntert, mehr Kontakt zu mir zu suchen, als schicklich war. Meine Augen hatte ich durch einen intensiven, sie umschließenden, schwarzgrauen Farbrand, der anmutete wie ein zarter, dunkler Nebel oder gar als leicht rußig empfunden werden konnte, in Smokey Eyes verwandelt. Rauchige Augen also, die dem Blick einer Blondine den Hauch der Gefährlichkeit einer Raubkatze verleihen, die zwar völlig gelassen erscheint, deren Schwanzende aber nervös hin und her tanzt, weil höchste Aufmerksamkeit und innere Anspannung sie messerscharf beobachten lassen, ob Grenzübertretungen in ihr Revier drohen. Jetzt trat ich auf meinen schneeweißen, recht hochhackigen Schnürstiefeln nur leicht in den Hüften wiegend den Weg zu unserem Tisch an, der der einzig besetzte Tisch im Gästeraum war. Dabei schaute ich Gudrun offen in die Augen, in der Überzeugung, durch mein Auftreten Wohlgefallen zu erzeugen. Zu meiner Verwunderung rollte sie sogleich mit den Augen und wandte sich dann einer dicklichen Frau zu, die bei ihr am Tisch stand und die mir später als Frau Riemenschneider vorgestellt wurde. Ich war schon erschüttert, denn an der Seite eines stattlichen Herrn, wie Herr Riemenschneider nun einmal einer war, hätte ich doch eine andere Frau erwartet. Frau Riemenschneider verkündete gerade, dass ihr Mann Brötchen hole im Dorf und bestimmt bald zurück sein werde. Sie bat, die Verzögerung zu entschuldigen, und verschwand in der Küche. Gerade wollte ich Gudrun fragen, was das Rollen ihrer Augen eben zu bedeuten gehabt hatte, da trat Herr Riemenschneider mit einem Brotkörbchen in den Händen aus der Küchentür heraus in den urgemütlich eingerichteten Gastraum ein. Unwillkürlich senkte ich meinen Blick, weil mir eine direkte Konfrontation zu gewagt erschien. Man muss auch wissen, wann es nötig ist, sich in Zurückhaltung zu üben. Ich war fest entschlossen, Gudrun die nötige Konversation zum Zwecke der Brötchenübergabe zu überlassen und mich im Hintergrund zu halten, was ja gewöhnlich durchaus unserer Rollenverteilung entsprach. Da kam natürlich das zu Erwartende: „Ach wie nett, dass sie Brötchen bringen“ von Gudrun und das „Ach, ist doch selbstverständlich“ von Herrn Riemenschneider. Er entschuldigte sich sogar dafür, dass er etwas verspätet gekommen sei. Mich wunderte nur, dass er bei dem Gespräch sehr nahe neben mir stehenblieb und zu Gudrun hinüber über den Tisch sprach. Dennoch schaute ich nicht zu ihm auf und nahm an, er würde ohnehin bald gehen, ohne dass ich mich mit ihm austauschen müsste. Dann sprach man über mögliche Ausflugsziele in der näheren Umgebung, weil man, wie Gudrun anmerkte, natürlich nicht gleich schon wieder so weit fahren will, wenn man gerade angekommen ist. Dann entstand eine etwas längere Pause im Gespräch, sodass ich vermuten konnte, Herr Riemenschneider verabschiedet sich gleich mindestens für diesen Tag, was mir genug Zeit und deshalb die Gelegenheit geben würde mich zu sammeln. Bisher hatte ich nur die ganze Zeit auf die Tischplatte geschaut, doch jetzt schaute ich scheu auf seine rechte Wade, weswegen ich schlucken musste. Unwillkürlich wurde mein Atem flacher und ich musste fürchten, nicht genug Sauerstoff zu bekommen und dadurch fahrig zu werden und der Nähe von Herrn Riemenschneider nicht mehr gewachsen zu sein. Mein darauffolgendes Keuchen muss ihn ermutigt haben, sich mich vorzunehmen, denn plötzlich packte er mein linkes Handgelenk recht fest und schüttelte es sogar etwas und beugte sich zu mir herunter. Unsere Augen trafen sich, worauf ein nicht zu leugnender, intensiver nonverbaler Austausch stattfand, der vielleicht Sekunden dauerte, mir aber schier wie Ewigkeiten erschien. Das hektische Zucken um Herrn Riemenschneiders Mund, als er mich nun von oben bis unten taxierte, ließ mich vermuten, dass ich ihn auf keinen Fall ganz kalt lasse. Dann, endlich, sagte er: „Von Ihnen, Gnädigste, bekomme ich noch den Personalausweis. Ihre Lebensgefährtin hat mir ihren schon gegeben.“ Dabei presste seine starke Faust mein Handgelenk derart fest, dass ich zu ahnen begann, über welche männliche Stärke unser Gastgeber verfügt, und sein Knie bedrängte mein Bein. Die ganze Szene war für mich nichts als eine Art symbolische Besitzergreifung. Ich sollte wohl spüren, dass er keine Ausflüchte mehr gelten zu lassen bereit war. Gudrun schnitt derweil das erste Brötchen auf. Es war ein Mehrkornbrötchen.-
- 2
-
-
-
Städtenamen, die mit letzten Buchstaben des Vorherigen beginnen.
BiBoLu antwortete auf das Thema von BiBoLu in Gay Fun & Games
Nakuru -
Der letzte Buchstabe ist ein neuer Song...
BiBoLu antwortete auf das Thema von Deleted-User in Gay Fun & Games
Rosen aus Rhodos - Cindy & Bert -
Ersteres Große Party oder kleine Runde?
-
Das zusammengesetzte Hauptwörter Spiel
BiBoLu antwortete auf das Thema von Deleted-User in Gay Fun & Games
Schulschluss -
Neues Wortspiel, ein Wort beginnend mit dem 2. + dem vorletzten Buchstaben des vorherigen Wortes bilden
BiBoLu antwortete auf das Thema von leach1m in Gay Fun & Games
Imunität oder Imuntitaet -
Neues Spiel: Hauptwörter aus dem letzten Buchstaben ein neues Wort bilden
BiBoLu antwortete auf das Thema von Tiger62 in Gay Fun & Games
Spielverderber -
Eisbär
-
Nudelsalat
-
Wörterspiel mit 6 Buchstaben
Billiboy30 antwortete auf das Thema von Deleted-User in Gay Fun & Games
Rakete -
Neues Spiel: Hauptwörter aus dem letzten Buchstaben ein neues Wort bilden
Billiboy30 antwortete auf das Thema von Tiger62 in Gay Fun & Games
Abendwichs -
Neues Wortspiel, ein Wort beginnend mit dem 2. + dem vorletzten Buchstaben des vorherigen Wortes bilden
Billiboy30 antwortete auf das Thema von leach1m in Gay Fun & Games
Kinoprogramm -
Das zusammengesetzte Hauptwörter Spiel
Billiboy30 antwortete auf das Thema von Deleted-User in Gay Fun & Games
Abendschule