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Auf mir lag dieser schwere Mann und starrte mich wildentschlossen an. Dann spürte ich, wie er sein rechtes Knie gewaltsam zwischen meine Beine schob. Meinen rosa Bademantel, unter dem ich nicht einmal einen Slip trug, schob er auseinander. Wie hatte ich so unvorsichtig sein können und mitten in der Nacht die Balkontür öffnen können, wohlwissend, dass sich hinter dem Balkon nichts als tiefster dunkelster Fichtenwald befand? Wie es dazu kommen konnte, dass ich hier im Bademantel unter diesem Fremden lag? Es begann alles an jenem Morgen, als ich mit meinen gepackten Koffern die Treppe herunterkam und meine Frau gerade beim Verlassen des Hauses antraf. Nach meinem erneuten kläglichen Versagen im Ehebett am Abend zuvor rechnete ich gar nicht damit, dass sie überhaupt bereit wäre, heute Morgen von mir Notiz zu nehmen. Umso erstaunter war ich, als sie sich in der Ausgangstür doch noch einmal zu mir umwandte und mit einem gedämpften Tonfall, der sicher von aufgestauter Wut kam, sagte: „Weißt du was? Ich habe deine Marotten absolut satt. Wenn ich dich schon wieder in deiner weibischen Aufmachung sehen muss, könnte ich glatt ausflippen. Wieso machst du das? Warum reißt du dich nicht am Riemen und versuchst wenigstens halbwegs, einen richtigen Mann darzustellen? Ist das so schwer? Ist das eventuell sogar zu viel verlangt? Hä? Aber nein, statt dich zu bemühen, deine Pflichten als Ehemann zu erfüllen, arbeitest du doch sogar noch dagegen. Das ist doch offensichtlich. Wenn ich bedenke, welchen Eindruck von männlicher Stärke du mir bei unserer ersten Begegnung vermittelt hast, verstehe ich die Welt nicht mehr.“ Ich wagte nicht einzuwenden, dass wir uns damals an einer Fastnachtsfeier des Dorfvereins kennengelernt hatten, auf der ich lediglich ein Cowboykostüm trug, weil es für mich ein Kostüm war, das am wenigsten meiner wahren inneren Identität entsprach. So macht man es doch an Fastnacht. Man lebt aus, was sonst keinen Platz im Leben hat. Der Schnurrbart war nur angeklebt gewesen. Ich war eigentlich mit dem Hintergedanken, einen Mann kennenzulernen, auf die Feier gegangen und kam dann mit meiner jetzigen Frau, die als Scheich verkleidet war, zufällig ins Gespräch, weil wir zusammen in der Toilettenwarteschlange standen. Gut, wir landeten später im Bett, wobei Alkohol eine nicht unwesentliche Rolle spielte. Die Folge war ein süßes Mädchen. Wie das passiert sein soll, daran erinnere ich mich aufgrund eines Filmrisses gar nicht mehr. Wir müssten heiraten, fanden meine Eltern schließlich, ich könne die Verantwortung auf keinen Fall abschieben. So nahm das alles dann seinen Lauf, wie das eben so ist im Leben. All das erklärte ich jetzt nicht, ich blieb stumm und musste von der Wutschnaubenden vernehmen: „Du, das wird Konsequenzen haben, verlass dich drauf.“ Dann donnerte sie die Haustür hinter sich zu, dass die Angeln ächzten. Ein bisschen war ich auf der einen Seite froh, nicht länger aufgehalten zu werden, denn ich musste zum Bahnhof, um eine Reise zu einer Fortbildung, die mir mein Chef aufgedonnert hatte, anzutreten. Auf der anderen Seite spürte ich deutlich, eine Aussprache mit meiner Frau wäre sehr nötig gewesen. Man fährt einfach beruhigter, wenn die Wogen daheim geglättet sind. Immerhin sollte die Fortbildung ganze acht Tage dauern. So lange will man doch nicht im Ungewissen bleiben. Ich prüfte mein Äußeres noch einmal im Garderobenspiegel und überlegte kurz, ob ich wirklich zu weibisch auftrat. Natürlich waren meine Haare zu lang, zu blond und zu sehr im femininen Stil frisiert. Ein knallrotes Seidenhemd, das in der Art eines Kleides lang hinunterragt und über der hautengen Stoffhose in weichem Cremeton getragen wird, wobei es oben mit einem aparten Gürtel zusammengeschnürt ist, um die schlanke Taille zu betonen, wirkt nicht unbedingt maskulin. Da musste ich meiner Frau schon recht geben. Aber die schlichten Retro-Low-Top-Sneakers mit flacher Sohle in reinem Weiß hätte doch auch jeder modebewusste junge Mann tragen können. Gerade als ich im Spiegel noch schnell meinen Lidstrich perfektionierte, klingelte der Taximann. Ich musste los. Später sagte der gut situiert wirkende Geschäftsmann mit graumellierten Schläfen, als ich fragenden Blicks in das von ihm als einzigem besetzte Zugabteil schaute: „Treten Sie ruhig ein, Fräulein, nur keine Hemmungen, ich beiße nicht.“ Da ich keine Lust auf lange Erklärungen und Richtigstellungen hatte, nahm ich wortlos Platz, nachdem ich meine Koffer im Gepäcknetz verstaut hatte. Natürlich ließ es sich der Herr nicht nehmen, eine helfende Hand an meine Koffer zu legen. Ich dankte kurz und formal und emotionslos, um keinen Anlass für weiterführende Gespräche zu geben. Hätte ich gewusst, dass dieser höfliche Fremde im Zug mein geringstes Problem auf meiner Fortbildungsreise sein würde, hätte ich gerne mit ihm geplaudert und die Fahrt sicherlich mehr genießen können. Ich hatte einfach das Bedürfnis, die Fahrt zu nutzen, um meine ganze Situation in Ruhe zu überdenken, aber freilich stieg ich nach viereinhalb Stunden auf einem gottverlassenen Bahnhof in einem waldreichen Mittelgebirge im Süden der Republik aus, ohne eine Lösung für meine Probleme gefunden zu haben. Eigentlich hatte ich eine Fortbildung in Köln zum Thema Qualitätsmanagement machen wollen, auch, um mal was anderes zu sehen, aber mein Chef war der Meinung, eine Fortbildung auf dem Gebiet der Excel- und Powerpoint-Präsentationen wäre jetzt wichtiger, damit er in Meetings mit perfekten Auswertungen und Folien, die ich komplett im Hintergrund für ihn zu erstellen hätte, glänzen könne. Warum ich einen technischen Studienabschluss gemacht hatte, fragte ich mich oft, denn mehr und mehr war ich von meinem herrischen Chef in den letzten Jahren in die Rolle einer Art Sekretärin und rechten Hand gedrängt worden. Natürlich rebellierte mein innerer Mann dagegen. Meine innere Frau spürte allerdings eine gewisse Anspannung in ihrem Schritt, wenn sie den Anordnungen ihres machohaften Chefs absolut Folge zu leisten hatte. All diese Gefühle in mir analysierte ich niemals mit kühler Vernunft. Vielleicht, weil sie auch etwas Fragiles an sich hatten? Wollte ich absichtlich nicht zerstören, was da in mir zaghaft heraufwuchs? Später fuhr ein Taxi mich über eine kaum enden wollende feldwegartige Straße bis zu dem Landhotel, das erstaunlich groß wirkte und mit seiner Rückseite praktisch in einem Fichtenwald steckte. Ich hätte nicht geglaubt, dass man an jenem abgelegenen Platz so viele Gäste erwarten durfte. An der Rezeption erfuhr ich von einer Maria-Hellwig-artigen Frau im Dirndl, dass traditionsgemäß viele unterschiedliche Fortbildungsveranstaltungen parallel in diesem Landhotel stattfänden. Als sie meinen Pass prüfte, schaute sie mich kurz von oben bis unten an, schwieg aber. Mein Zimmer war schlicht, klein und zweckdienlich eingerichtet mit wenigen Möbeln mit rustikalen Oberflächen, bestehend aus geölten oder gewachsten Hölzern, mit sichtbaren Maserungen und Astlöchern. Nach hinten raus war eine gläserne Balkontür und davor ein winziger Balkon, in den knorrige Fichtenäste hineinragten, sodass nicht daran zu denken war, darauf sitzen zu wollen zur Entspannung. Scheinbar war der Wald dabei, sich das Terrain zurückzuerobern. Fast fühlte ich, dass, wenn mir hier eine Gefahr drohen würde, sie unweigerlich am ehesten aus der Richtung des Waldes kommen würde. Ich war schon immer sehr ängstlich, was dicht angrenzende, fast übergriffige Wälder betrifft. Das Bad mit abgenutzter Dusche war winzig, der Spiegel darinnen war ziemlich klein, sodass ich fürchtete, mich morgens nicht richtig zurechtmachen zu können, nach dem Duschen. Ich konnte den Gedanken nicht ertragen, womöglich unperfekt bei den Fortbildungen erscheinen zu müssen. Ich würde früh aufstehen müssen. Im Kurs war ich, wie zu erwarten gewesen war, der einzige Mann. Dem Stoff konnte ich leicht folgen, was von Tag zu Tag zu mehr Langeweile meinerseits führte. In den Frühstücks- und Mittagspausen separierte ich mich von der Gruppe. Ich wollte keinen Kontakt zu niemandem, auch nicht zu den vielen Frauen und Männern, die wegen verschiedener anderer Fortbildungen hier waren. Abends lief ich gewöhnlich noch ein paar Meter die Zufahrtsstraße hinauf und wieder zurück, weil ich keine Lust verspürte, mich in dem ringsum befindlichen Wald zu verlaufen, und lief dann bald zurück und las noch etwas in einem Roman auf meinem Zimmer, um anschließend jeweils früh ins Bett zu gehen. Ein bisschen sauer war ich schon auf meinen Chef. Was hätte ich in Köln nicht alles für neue Erfahrungen machen können, aber hier war ja absolut nichts los. Über die Probleme mit meiner Frau hatte ich mir verboten, nochmal nachzudenken. Das würde mich nur aufwühlen und am Ende noch dazu führen, dass ich selbst den leichten Kursstoff nicht verinnerlichen könnte, war meine Überzeugung. Ich weiß jetzt nicht, was mich geritten hatte, aber am sechsten Abend steuerte ich nicht direkt auf mein Zimmer zu, nach meinem Abendspaziergang, sondern ich folgte plötzlich einem Schild, auf dem in dicken Lettern „Bar“ stand, in den Keller des Landhotels. Unpassend war, dass ich gerade an jenem Abend nicht einmal eine Hose unter meinem bis knapp über die Knie herabhängenden Hemdkleid angezogen hatte, sondern, weil es ja recht warm gewesen war am Abend noch, nur einen hauchdünnen Slip. Als ich in dem schummrigen Etablissement unten ankam, nahm ich an den umliegenden Tischen mehr Leute schemenhaft wahr, als ich es erwartet hatte. Ich musste etwas suchen, bis ich einen Platz in der Ecke an einem Zweipersonentisch fand. Bei dem windigen Kellner, der bald gespielt gastfreundlich tuend herankratzbuckelte, bestellte ich ein frisch gezapftes Pils, weil es das alkoholärmste Getränk auf der Karte war. Das Pils stand bereits, nach wenig Vertrauen in seine Qualität einflößenden fünf Minuten, vor mir. Es schmeckte entsprechend schal. Trotzdem trank ich es recht schnell aus, denn ich verspürte schon die Lust, in mein Bett schlüpfen zu dürfen. Da kam der offensichtlich durch und durch heuchlerische Kellner heran und stellte mir einen Schnaps auf den Tisch, mit den Worten: „Habe die Ehre, bitteschön ein Enzian von dem Herrn dort an der Bar.“ und verschwand, bevor ich meinen Unmut über derartige Gepflogenheiten kundtun konnte. Drüben an der Bar erkannte ich einen Herrn, in eine Art Trachtenjankerl gekleidet, mit Schlapphut auf dem Kopf, der sein Gesicht halb verdeckte, sodass ich keinen Augenkontakt aufnehmen konnte. Trotzdem winkte er sofort zurück, als ich mich winkend bedankte. Ich hatte noch nie einen Enzian getrunken und tat es auch jetzt nur, weil der Herr drüben an der Bar es womöglich erwartete. Der Schnaps schmeckte erschreckend bitter, aber mir gelang es, ein Husten, das sicher unhöflich gewirkt hätte, zu unterdrücken. Dann schaute ich wieder zum Tresen hinüber, um mein Wohlgefallen über das freundliche Geschenk des Herrn mimisch auszudrücken, weil ich vermutete, es würde auch dies nun erwartet werden. Der Herr war aber nicht mehr da. Seltsam, dachte ich. Na ja, sinnierte ich weiter, so bin ich ihn wenigstens los. Wer weiß, was der noch alles erwartet hätte. Gerade als ich den Kellner herbeiwinken wollte, um zu zahlen, um mein Experiment in dieser Bar, die ich nur aus einer unbestimmten Laune heraus betreten hatte, zu beenden, erklang eine tiefe Herrenstimme direkt in meinem Nacken, was mich nicht wenig schockte. Die Stimme fragte: „Darf ich mich etwas zu Ihnen setzen, junger Freund?“ Ich fuhr herum und erkannte den Herrn mit Schlapphut direkt hinter mir, der mir einen ausgegeben hatte, ohne mich, wie die meisten im Hotel in den letzten Tagen, zunächst für eine Frau gehalten zu haben. Seine Augen, die ich jetzt sehr wohl sehen konnte, wirkten wie pechschwarze Kohlen und ihr Blick schien durch seine Tiefe und Unergründlichkeit auszudrücken, dass er vieles über mich wüsste, sodass schauspielern meinerseits nichts bewirken könne bei ihm. Da ich keine Ausrede fand, wie meist in solchen wichtigen Momenten, und nur ganz unbewusst mit der Linken unter dem Tisch an meinem Hemd zog, um es, soweit es eben gehen mochte, über meine nackten Oberschenkel zu breiten, setzte er sich mir gegenüber und stellte sogleich die nächste Frage: „Was trieb sie in jenes abgelegene Hotel, in das man sich kaum freiwillig verirrt?“, und dabei sortierte er unter dem Tisch, womöglich auf Grund des Platzmangels, weil dieser viel zu klein war, seine Füße zwischen meinen ein, sodass ich meine Schenkel notgedrungen leicht öffnen musste. Ein Gefühl des bedrängt worden Seins stellte sich bei mir sofort ein. Aber anstatt mannhaft aufzustehen und sich dem allem forsch zu widersetzen, spürte ich einen gewissen Wunsch in meinem Gemüt einziehen, allem nachgeben zu wollen, was jetzt noch geschehen möge, das sogar von einer gewissen, nicht zu verkennenden Reaktion in meinem Slip begleitet wurde. Zu oft hatte ich schon von Männern fantasiert, die sich nicht so leicht abweisen lassen. Mir kam seine Frage jedoch rein rhetorisch vor, weil ich zu spüren glaubte, er wisse ganz genau, warum ich hier war und welchen Kurs ich besuche. Dennoch wahrte ich die Form und gab entsprechend Auskunft. Nachdem er sich mein Geständnis angehört hatte, ohne eine Regung zu zeigen, erläuterte er mir, dass er im Gegensatz zu fast allen Gästen hier nicht wegen eines Kurses anwesend sei, sondern er sei Brauchtumsforscher, der hier in der Gegend sei, um mehr über den sehr archaischen Brauch der sogenannten „Schnitter“, die es früher viel in der Gegend gab, zu erfahren. Dazu sei er tagsüber auf den abgelegendsten Höfen unterwegs, um uralte Bäuerinnen und Bauern, die die einzigen seien, die darüber noch gesichertes Wissen besäßen, zu interviewen. Das Wort „Schnitter“ klang jetzt für mich schon interessant, deswegen erlaubte ich mir nachzufragen, was es denn sei, was jene Schnitter einst auszeichnete. „Nun“, hob er an, nachdem er in aller Ruhe eine Pfeife gestopft hatte, die er aus einer seiner Jackentaschen nebst einem Tabaksbeutel gezogen hatte. „Jene Schnitter gingen zunächst, wie nicht anders zu erwarten, ihrem Tagwerk, dem Kastrieren von Ferkeln, nach. Zu diesem Zweck wanderten sie reihum auf alle Höfe, auch die abgelegensten, nahmen dort gewöhnlich ein, zwei Tage Quartier auf Kosten der dortigen Bauern und kastrierten frisch und frei alle Ferkel, die das richtige Alter für die Prozedur hatten.“ Da ich von derartigen Berufsgruppen früher schon gehört hatte, wunderte mich das Gehörte kaum. Ich ahnte aber, dass es mit den Schnittern noch etwas anderes auf sich gehabt haben musste, sonst könne man ja nicht von einem Brauchtum sprechen, und fragte dementsprechend nach. „Ja, das ist jetzt so eine Sache und nicht jeder hat die Nerven, sich das anzuhören“, klärte er mich nun auf. „Meinen Sie, sie hätten die Nerven?“, fragte er mich dann unverwandt und bemerkte gleich: „Wenn ich sie so ansehe, glaube ich das ehrlich gesagt nicht. Sie wirken eher zart als hart.“ Natürlich hatte er recht mit seiner Einschätzung meiner Person, aber ich war natürlich auch neugierig, also bat ich ihn, gespielt lässig, mir doch bitte alles zu erzählen, weil ich bestimmt viel mehr vertragen könne, als es den Anschein habe. Dann schob er seine Beine tiefer zwischen meine und kam gleichzeitig mit seinem massigen Gesicht näher an mein Gesicht heran. Beides ließ meine Aufmerksamkeit und Aufnahmebereitschaft maximal anschwellen. Ich spürte, dass ein Zusammenpressen meiner Beine bei einem solchen starken, selbstbewussten Mann völlig vergeblich gewesen wäre, und machte nicht einmal einen Versuch, es zu tun. Nackte Frauenbeine signalisieren wohl so einem Mann, dass er dazwischen kann, dachte ich jetzt, und mein Atem ging sofort schwerer. „Passen Sie auf“, fuhr er fort, „die Schnitter hatten noch eine weitere Funktion im Leben der Bevölkerung hier. Und zwar, wenn eine Frau über ihren Mann in gewisser Weise zu klagen hatte, dann schrieb sie einem Schnitter einen Brief. Worauf dieser dann zur Tat schritt und den Auftrag ausführte, ohne Wenn und Aber, jedes Gnadengesuch des Betroffenen in den Wind schlagend.“ Darauf ließ er sich in seinem Stuhl zurückfallen und schaute mit irgendwie prüfendem Blick auf mich herunter. Ich konnte mir beileibe nicht erklären, was denn der Auftrag des Schnitters nun überhaupt gewesen war, und versuchte gerade, eine Frage zu formulieren, da steckte der nervige Kellner seinen Kopf zwischen unsere und fragte näselnd, ob er abkassieren könne, die Bar schließe nun sogleich. So kam es, dass ich später auf der Couch in meinem Zimmer saß und mich immer noch fragte, was die spezielle Sonderaufgabe der Schnitter gewesen sein mochte. Der Fremde war ja, nachdem wir die Bar verlassen hatten, in einem Flur verschwunden, ohne sich richtig zu verabschieden. Es konnte gut sein, dass ich ihn nie mehr würde fragen können. Nachdem ich eingesehen hatte, dass alles Grübeln sinnlos war, nahm ich eine erfrischende Dusche und zog meinen rosa Bademantel an und setzte mich noch etwas auf die Couch, um fernzuschauen. Es kamen wieder nur Krimis oder Horrorfilme, deswegen schaltete ich bald ab, um mich nicht vor dem Zubettgehen noch mehr aufzuwühlen. Die Ungewissheit über die Schnitter war mir gerade aufregend genug. Wer weiß, ob es die nicht heute noch gibt, dachte ich. Dann fiel mir auf, dass ich noch gar nicht den Rollladen an der Balkontür heruntergelassen hatte, und ich eilte hin, um diesen schleunigst zu schließen. Leider schien er zu klemmen. Ich konnte den Gurt nachlassen, wie ich wollte, er kam nicht herunter. Obwohl ich gewöhnlich ziemlich ängstlich bin und es normalerweise vermeide, nachts noch Türen oder Fenster zu öffnen, besonders wenn sich dichter Wald davor befindet, man weiß ja nie, öffnete ich jetzt die Balkontür, um den Rollladen mit der Hand etwas herunterzuziehen, weil ich annahm, er klemmt nur leicht oben ein bisschen. Plötzlich umfasste eine starke Männerhand mein schwaches Handgelenk und hielt es fest im Griff. Trotz meines immensen Schocks war es mir nicht möglich, zurückzuweichen. Ich starrte nur auf diese Hand mit den haarigen Fingern, die wie aus dem Nichts gekommen war, und stieß einen spitzen Schrei aus, wie er gewöhnlich nur aus einer Frauenkehle zu kommen pflegt. In diesen Momenten gibt sich eine Seele vollends preis. Doch noch bevor ich in eine damenhafte Ohnmacht sinken konnte, tauchte neben der Hand das Gesicht des Brauchtumsforschers aus der Bar auf und dann erklärte mir dieser: „Sie sind aber schreckhaft. Ich habe das Zimmer neben ihnen und als ich eben auf meinem Balkon war, sah ich sie auf ihrem und stieg herüber, weil ich annahm, sie würden schon gerne wissen, wie die Geschichte mit den Schnittern weitergeht und was ich alles über diese herausgefunden habe.“ Noch, als wir zusammen auf der Couch saßen und er begann, weiterzuerzählen, klopfte mein Herz bis in meinen Hals hinein. Auch weil ich mir nicht sicher war, ob es klug gewesen war, ihn hereinzulassen. Aber hätte ich es denn verhindern können? Womöglich nicht. Jetzt versprach er, ohne Umschweife zum Kern der Sache zu kommen, und erzählte geradeheraus, dass jene Schnitter von Ehefrauen angeschrieben einen Brief bekamen, deren Ehemänner keine richtigen Männer gewesen waren und die sich als untauglich für die ehelichen Pflichten herausgestellt hatten. Weibliche Typen eben, die im Grunde an Frauen gar nicht interessiert sind, sich aber mit List in eine Ehe geschlichen haben, um Vorteile daraus zu ziehen. Meisten materieller Art, so mussten ihre Frauen jedenfalls annehmen, denn welcher Mann wählt denn eine Frau, wenn sie ihn kaltlässt als Frau? Zur Strafe hatten die Schnitter jetzt die Aufgabe, diese Betrüger zu entmannen und mit sich fortzuschleppen, auf dass sie nie wieder einen solchen Schaden anrichten könnten. Unwillkürlich schloss ich meine Knie fest zusammen. Irgendwie fühlte ich mich bedroht. Aber das war doch längst vergangenes Brauchtum, weiter nichts, sagte ich mir jetzt und versuchte, den Fremden mit dem unschuldigsten Lächeln, das mir gelingen wollte, anzuschauen. Sein Gesicht, das recht faltengegerbt war und von manchen Narben gezeichnet, zeigte allerdings jetzt einen extrem versteinerten Ausdruck. Dann legte er ein recht dickes Briefkuvert auf den Tisch: „Das ist so ein Brief einer betroffenen Frau an einen Schnitter, in dem alles Wichtige steht und in dem auch der Lohn für ihn schon drinnen ist. Ich starrte auf den Brief, der auf der Glastischplatte des Couchtisches lag, als würde ich einen Film ansehen, in dem ich nicht selbst mitspielte. Dann legte er ein gebogenes Taschenmesser auf den Tisch und erklärte: „Dies ist ein Schnittermesser, ideal geformt zu Kastrationszwecken. Eine halbe Drehung um den Samenstrang und alles ist ab. Fast schmerzlos, weil es so schnell geht.“ Ich nehme an, dass sich mein Bewusstsein in dem Moment aus meinem Körper erhob und an die Zimmerdecke schwebte. Dann bilde ich mir ein, alles, was nun geschah, von oben mitangesehen zu haben. Der schwere Mann warf sich auf den schwachen, weibischen in dem rosa Bademantel und drängte ihn zurück auf die Couch. Dann zwang er sein Knie zwischen seine Beine, die sich eben so wie sein Bademantel öffneten, und danach griff der Schnitter nach dem Taschenmesser, öffnete es mit einer Hand und führte den oben angedeuteten Drehschnitt durch. Danach fiel ich in Ohnmacht. Als ich wieder erwachte, stand ich auf dem Balkon und hatte ein Halsband um den Hals, eng geschnürt, und die Kette daran führte bis zur Hand des Schnitters, und er zerrte daran und sagte ungeduldig: „Komm jetzt und mach keine Zicken.“
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Micha-2Loch antwortete auf das Thema von leach1m in Gay Fun & Games
Usbekistan -
Analverkehr, das erste mal
Sextoy4MyChubbyDaddy antwortete auf das Thema von Dicky123 in Gay Sex Forum
Genau so sollte es gemacht werden! Zum Vordehnen empfehle ich allerdings insbesondere das Verwenden von Analplugs an den Tagen vor dem Sex. Gibt einem den Tag über schon ein geiles Gefühl und steigert die Vorfreude auf den Fick um ein Vielfaches. Und vor dem allerersten Fick wäre es sinnvoll, sich zu Hause in entspannter Atmosphäre mal mit einem passenden Dildo auszuprobieren. Im übrigen ist nicht die Länge entscheidend, sondern die Dicke der Eichel und des Schafts. -
Was macht ihr, wenn ihr jemanden fickt, der ungespült ist?
Sextoy4MyChubbyDaddy antwortete auf das Thema von Ficksklave1956 in Gay Cruising
Ich persönlich stehe total auf sauber blasen und sehe das absolut nicht als Strafe, sondern vielmehr als Belohnung an. Wenn ich es mir selbst besorge, lutsche ich den Dildo ja auch genüsslich ab. Aber das geile Gemisch aus Analgeruch und Spermageschmack ist einfach das Allerbeste -
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Poseidon_35 antwortete auf das Thema von Tiger62 in Gay Fun & Games
Aramäer -
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Sedsed antwortete auf das Thema von leach1m in Gay Fun & Games
Nutzlast -
Lieber Tim Ich kann Deine Fantasien schon irgendwie verstehen, da die Pornoindustrie einen glauben machen will, dass "trockener" Analsex etwas normales sei. Aber was vor und nach dem Filmen der Szenen so abläuft, erfahren wir Konsumenten schlichtweg nicht. In jedem Fall rate auch ich Dir dringlich, Dich NICHT OHNE ausreichendes Vordehnen und Verwenden von Gleitgel ficken zu lassen. Du wirst sonst ggf. ein solch negatives Erlebnis haben, dass Du Dich für längere Zeit gar nicht mehr ficken lassen willst. Vor allem, wenn Du es hart haben möchtest, was schon sehr geil sein kann. Am besten ist, wenn Du ein paar Tage vorher mit dem Vorgehen beginnst, indem Du z.B. einen Analplug trägst. Je grösser desto besser. Kannst auch jeden Tag die Grösse steigern. Und wenige Minuten vor dem Sexerlebnis schmierst Du den Plug nochmals frisch mit ordentlich vielGleitgel ein. Dann kann es mit der Umsetzung Deiner Fantasie, die ich im Übrigen sehr gut nachvollziehen kann, schon richtig geil werden. Auch für den, der Dich benutzen darf. Wenn er den Plug zieht und ihm ein fickfreudiges, sprich gedehntes Loch entgegen strahlt. Liebe Grüsse
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Einfach nur zum Druck und trieb ablassen benutzt werden
97mmmStute antwortete auf das Thema von Hildesheim in Gay Fetische & BDSM
"Einfach nur zum Druck und trieb ablassen benutzt werden" ...jaaa genau DAS isses/braucht man, wenn man so eine schwanz- und spermageile Hure, Nutte, Schlampe, Fickstück ist ! Einfach nur Nutzobjekt sein zu dürfen (gern auch zu müssen, Dominanz ist auch gern gesehen) und für die Befriedigung männlicher Triebe + Wünsche aller Art gehorsam + willig zur Verfügung zu stehen . . . ist einfach nur geil ! Sooo geil, wenn sich Leute einfach nehmen was sie wollen, mit einem machen was sie wollen, weil sie es 1. dürfen . . . und man 2. es selber ja auch gar nicht anders will (sofern man (so wie ich) genau darauf steht. Für andere kann das natürlich eher unbefriedigend sein, einfach nur be- oder gar ausgenutzt zu werden...) -
wenn du auf Schmerzen stehst kannst du es gleich trocken machen, aber wenn seiner feucht ist und dein Anus etwas vor gedehnt wird ist der Sex angenehmer
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Leinad50 antwortete auf das Thema von leach1m in Gay Fun & Games
Ynglingclub (Yngling ist eine Segelyacht) -
Das zusammengesetzte Hauptwörter Spiel
Leinad50 antwortete auf das Thema von Deleted-User in Gay Fun & Games
Meisterbrief


