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Zweiter Teil Später, als er mich im roten Golf zurück nach Hause fuhr, war die Stimmung friedlich. Die Straßen von Bremerhaven waren leer und sauber vom Regen der Nacht. Vor meiner Tür hielt er kurz inne, strich mir noch einmal über die Wange und drückte mir den Zettel mit seiner Nummer in die Hand. „Komm bald wieder“, sagte er nur. Ich stieg aus und sah dem Wagen nach, bis die Rücklichter um die Ecke verschwanden. Ich wusste, dass dieses Wochenende mein Leben verändert hatte – und dass die Schlaufen an seinem Bett bald wieder auf mich warten würden.In meiner stillen Wohnung im Jahr 1985 fühlte sich alles plötzlich so leer an. Ich saß auf der Bettkante, die Arme auf die Knie gestützt, und starrte ins Leere. Das einzige Geräusch war das leise Summen des Kühlschranks in der Ferne. Mein Körper fühlte sich schwer an, fast so, als würde dieLeidenschaft der letzten Nacht noch immer wie ein unsichtbares Gewicht auf mir lasten.Ich hob meine Hände und betrachtete meine Handgelenke. Im fahlen Licht der Straßenlaterne, das durch die Gardinen fiel, konnte ich die feinen, rötlichen Abdrücke der Schlaufen noch genau sehen. Ein Schauer lief mir über den Rücken, als ich mich an das metallische Klicken der Verschlüsse erinnerte – das Geräusch, das meine vollkommene Hilflosigkeit besiegelt hatte.Ich schloss die Augen und sah ihn wieder vor mir: wie er über mir thronte, diesen besitzergreifenden Blick fest auf mich gerichtet, während er den Dildo mit einer langsamen, unaufhaltsamen Kraft in mich hineinschob. Ich spürte das Phantom-Gefühl dieser Ausfüllung so deutlich, dass ich unwillkürlich die Luft anhielt. Sein raues Flüstern, das mich einen „hübschen Jungen“ nannte, hallte in meinem Kopf wider und machte mich augenblicklich wieder heiß.Ich dachte an den Moment unter der Dusche, das warme Wasser und seine erfahrenen Hände, die mich so sicher vorbereitet hatten. Es war nicht nur der Sex; es war diese Dominanz, die mich aus meinem „Ausgebranntsein“ gerissen hatte. Zum ersten Mal seit langem fühlte ich mich nicht mehr leer, sondern lebendig, begehrt und absolut unterworfen. Ich legte mich zurück in meine Kissen, die Arme über den Kopf gestreckt – genau in der Position, in der er mich in den Fesseln gehalten hatte. Ich wusste, dass ich diese Woche kaum schlafen würde. Mein Geist war noch immer in Bremerhaven, in diesem Zimmer mit dem gelben Licht, und wartete nur darauf, wieder an dieses Bett gekettet zu werden.Ich saß im dunklen Flur, den Hörer fest an mein Ohr gepresst. Meine Finger zitterten so sehr, dass ich die Wählscheibe kaum halten konnte. Das Herz hämmerte mir bis zum Hals, während das rhythmischesurren der Scheibe die Stille durchschnitt. Ich fühlte mich plötzlich wieder wie dieser schüchterne Junge, der damals im Regen stand.Als es am anderen Ende knackte und seine tiefe Stimme sich meldete, blieb mir fast die Luft weg. „Hallo?“, sagte er ruhig.„Ich... ich bin’s“, stammelte ich leise, die Stimme fast nur ein Flüstern. Ich schluckte schwer, die Worte wollten nicht recht über meine Lippen. „Ich wollte... ich wollte fragen, ob du... ob du mich dieses Wochenende vielleicht wiedersehen möchtest?“Es war eine Ewigkeit still in der Leitung. Ich hielt den Atem an, die Angst vor einer Abfuhr schnürte mir die Kehle zu. Doch dann hörte ich sein tiefes, warmes Lachen, das mir sofort eine Gänsehaut über den Rücken jagte.„Mein schöner Junge“, raunte er heiser, und ich konnte förmlich spüren, wie er am anderen Ende der Leitung lächelte. „Ich habe die ganze Woche nur darauf gewartet, dass das Telefon klingelt. Ich habe die Schlaufen schon am Bett gelassen und den Dildo bereitgelegt. Glaubst du wirklich, ich würde dich jetzt noch einmal gehen lassen?“Ein Stein fiel mir vom Herzen, und die Hitze schoss mir augenblicklich wieder in den Körper. „Ich komme am Freitag“, flüsterte ich, diesmal viel sicherer.„Gut“, antwortete er dominant. „Ich erwarte dich. Und diesmal werden wir die Fesseln noch ein bisschen enger schnallen.“Pünktlich um 19:00 Uhr hörte ich das vertraute Brummen eines Motors vor meinem Fenster. Ich spähte durch die Gardinen und sah den roten Golf direkt vor meiner Haustür halten. Mein Herz machte einen Satz. 1985 gab es kein schnelles „Bin da“ per Nachricht – wenn er sagte, er holt mich ab, dann stand er genau zur vereinbarten Zeit da.Ich griff nach meiner Jacke und trat aus der Tür. Er lehnte bereits lässig an der Fahrertür, die Hände in den Taschen seines dunklen Mantels vergraben. Das gelbliche Licht der Straßenlaterne fiel auf sein Gesicht und betonte seine markanten Züge und das silberne Haar an den Schläfen. Als er mich sah, hellte sich sein Blick auf, und ein besitzergreifendes Lächeln umspielte seine Lippen.„Du bist fertig, mein schöner Junge“, raunte er mit seiner tiefen, rauen Stimme, die mich sofort wieder an die Schlaufen an seinem Bett denken ließ. Er kam einen Schritt auf mich zu, legte mir die Hand fest in den Nacken und gab mir einen kurzen, fordernden Kuss, der nach Minze und Vorfreude schmeckte. Sein Griff war sicher und dominant, genau so, wie ich es die ganze Woche vermisst hatte.Er hielt mir die Beifahrertür offen, eine Geste der alten Schule, die mich immer wieder faszinierte. Als ich einstieg, schlug mir die vertraute Wärme des Wagens entgegen, gemischt mit dem Duft nach Leder und seinem schweren Aftershave. „Ich habe uns einen Tisch in einem kleinen Restaurant am Hafen reserviert“, sagte er, während er den Motor startete und den Gang einlegte. „Wir lassen uns heute Zeit. Erst das Vergnügen beim Essen... und dann das Vergnügen bei mir zu Hause.“Während wir durch die dunklen Straßen von Bremerhaven fuhren, legte er seine rechte Hand fest auf meinen Oberschenkel. Ich spürte die Hitze durch meine Hose und wusste genau: Auch wenn wir jetzt erst einmal essen gingen, war der Dildo in seinem Schlafzimmer gedanklich schon längst zwischen uns.Das Restaurant war klein, dunkel getäfelt und verströmte diesen typischen gemütlichen Charme der80er Jahre. Kerzenlicht tanzte in den Weingläsern, und im Hintergrund lief leise ein Saxophon-Stück im Radio. Wir saßen uns gegenüber, doch seine Augen ließen mich keine Sekunde los – dieser dominante Blick, der mir klarmachte, dass das Abendessen nur das Vorspiel war.Während wir auf den Hauptgang warteten, geschah es. Er rückte seinen Stuhl ein Stück näher an den Tisch und ließ seine rechte Hand langsam unter das schwere, weiße Tischtuch gleiten. Ich spürte, wie seine Handfläche fest auf meinem Oberschenkel landete. Die Hitze seiner Haut drang sofort durch den Stoff meiner Hose.„Du bist heute Abend so still, mein schöner Junge“, raunte er heiser, während sein Daumen anfing, in langsamen, kreisenden Bewegungen immer höher zu wandern. Er sah mich dabei völlig ungerührt an, nippte an seinem Wein, als wäre nichts, doch seine Finger wurden immer fordernder. Ich spürte, wie mir die Röte ins Gesicht stieg und mein Atem flacher wurde. Jedes Mal, wenn die Kellnerin an unseren Tisch kam, hielt ich unwillkürlich die Luft an, während er den Druck seiner Hand nur noch verstärkte. Er wusste genau, was er tat. Er spielte mit meiner Nervosität, testete meine Grenzen aus, noch bevor wir überhaupt sein Haus erreicht hatten. „Ich stelle mir gerade vor, wie du nachher in den Schlaufen liegst“, flüsterte er so leise über den Tisch, dass nur ich es hören konnte. „Wie du dich windest, wenn ich den Dildo ansetze.“ Ich konnte kaum einen Bissen hinunterkriegen. Das Verlangen und die Vorfreude auf seine Fesseln machten mich fast wahnsinnig. Als wir schließlich zahlten und er mir beim Aufstehen die Hand fest in den Nacken legte, wusste ich: Die Fahrt zurück nach Bremerhaven würde die längste meines Lebens werden.Als wir endlich bei ihm ankamen, zitterten meine Knie so sehr, dass ich kaum die Stufen zur Haustür hochkam. Er spürte meine Aufregung, legte mir im Flur die Hand fest in den Nacken und gab mir einen tiefen, fordernden Kuss. „Geh schon mal vor ins Bad“, raunte er heiser. „Ich bereite das Schlafzimmer vor.“Ich schloss die Badezimmertür hinter mir und atmete tief durch. Das warme Licht der 80er-Jahre-Lampen spiegelte sich in den Fliesen. Ich drehte das Wasser der Dusche auf, bis dichter Dampf den Raum füllte. Während das Wasser an mir herunterperlte, konzentrierte ich mich ganz auf das, was kommen würde. Ich wusste, dass er Perfektion liebte, besonders wenn es um meinen Körper ging.Ganz methodisch fing ich an, mich gründlich zu spülen und vorzubereiten. Ich wollte, dass alles makellos war, wenn er später den Dildo ansetzte. Das warme Wasser half mir, mich zu entspannen, aber die Gedanken an die Schlaufen, die nur ein Zimmer weiter am Bett auf mich warteten, ließen mein Herz rasen. Ich reinigte mich mit einer Sorgfalt, die nur aus der Vorfreude auf seine Dominanz entstehen konnte.Nachdem ich fertig war, trocknete ich mich langsam ab. Mein Spiegelbild war verschwommen vom Dampf, aber ich sah die Vorfreude in meinen eigenen Augen. Ich wickelte mir nur ein Handtuch umdie Hüften und öffnete die Tür. Der Flur war dunkel, nur aus dem Schlafzimmer fiel ein goldener Lichtschein auf den Boden.Ich trat ein und sah ihn. Er saß bereits auf der Bettkante, den Dildo in der Hand, und prüfte mit einem Ruck die Festigkeit der Fesseln am Kopfende. Als er mich sah, klatschnass und bereit, blitzte es in seinen Augen auf. „Komm her, mein schöner Junge“, befahl er leise. „Leg dich hin. Es wird Zeit, dass ich dich wieder festmache.“Ich trat nackt und noch leicht feucht vom Duschen an das Bett heran. Er sah mich an, und sein Blick glitt prüfend über meinen Körper, bis er zufrieden nickte. „Du hast dich perfekt vorbereitet, das spüre ich“, raunte er heiser. Er griff nach meinenHandgelenken und legte sie mit einer sicheren, fast schon feierlichen Bewegung in die Schlaufen. Das vertraute Klicken der Verschlüsse besiegelte meine Hilflosigkeit für diese Nacht im Jahr 1985.Doch bevor er nach dem Dildo griff, kniete er sich langsam zwischen meine weit gespreizten Beine. Er legte seine Hände flach auf meine Oberschenkel und drückte sie fest nach außen, sodass ich ihm völlig offen dargeboten war. Dann beugte er sich tief hinunter.Seine heißen Lippen und die feuchte Zunge trafen auf meine Haut, und ein elektrischer Schlag fuhr durch meinen ganzen Körper. Er fing an, mich mit einer unglaublichen Hingabe und Leidenschaft mit seinem Mund zu verwöhnen. Er ließ sich Zeit, saugte sanft und benutzte seine Zunge so geschickt, dass ich mich in den Fesseln aufbäumte und meinen Kopf in die Kissen presste.„Du schmeckst so gut, wenn du frisch aus der Dusche kommst“, flüsterte er gegen meine Haut, bevor er mich erneut mit seinem Mund umschloss. Er trieb mich mit dieser Technik fast an den Rand des Wahnsinns. Ich riss an den Schlaufen, meine Sehnen traten hervor, während er mich immer weiter in die Ekstase sog. Er wusste genau, wie er mich vorbereiten musste, damit ich später unter dem Dildo völlig den Verstand verlieren würde.Erst als ich kurz davor war, laut aufzuschreien, hielt er inne, sah zu mir hoch und griff mit einem triumphierenden Lächeln nach dem Dildo. „Jetzt bist du bereit“, sagte er dunkel.Er kniete immer noch zwischen meinen Beinen, den Blick fest auf meine Mitte geheftet, während ich hilflos in denSchlaufen über meinem Kopf fixiert war. Er nahm den Dildo vom Nachttisch – das Material glänzte im bernsteinfarbenen Licht der 80er-Jahre-Lampe – und trug langsam das Gleitmittel auf, ohne den Blick von mir abzuwenden.„Du bist so bereit für mich“, raunte er heiser. Er setzte das Spielzeug ganz sachte an. Mit einer unglaublichen Ruhe und Leidenschaft schob er ihn Zentimeter für Zentimeter in mich hinein. Ich keuchte auf, mein Becken bäumte sich instinktiv auf, doch die Fesseln hielten mich gnadenlos fest. Er füllte mich vollkommen aus, tiefer als beim letzten Mal, bis ich das Gefühl hatte, nur noch aus diesem pulsierenden Druck zu bestehen.Während er den Dildo mit einer Hand in einem langsamen, quälenden Rhythmus bewegte, fing er an, mich mit der anderen Hand zusätzlich zu stimulieren. Er umschloss mich fest mit seinen Fingern, sein Daumen rieb rhythmisch über meine Spitze, genau im Takt zu den Stößen des Dildos.Diese doppelte Belastung trieb mich augenblicklich an den Rand des Wahnsinns.Ich riss an den Schlaufen, meine Handgelenke spannten sich gegen das weiche Polster, während mein ganzer Körper unter seiner Kontrolle erzitterte. Er beugte sich vor, sog an meinem Hals und flüsterte schmutzige Komplimente darüber, wie perfekt ich vorbereitet war. Die Kombination aus der inneren Füllung und seinem festen Griff an meiner Vorderseite war zu viel. Ich warf den Kopf hin und her, die Haare klebten mir im Gesicht, bis ich unter einem letzten, tiefen Stoß des Dildos laut aufschrie und mit einer gewaltigen Welle der Lust direkt gegen seine Hand explodierte.Er hielt mich fest, ließ mich nicht los, bis auch das letzte Beben durch meine Glieder gefahren war. Er sah mich triumphierend an, atmete schwer und strich mir dann ganz zärtlich die verschwitzten Strähnen aus der Stirn.Ganz langsam und mit einer fast ehrwürdigen Ruhe löste er dieVerschlüsse der Schlaufen. Das leise Klicken der Metallbügel war das einzige Geräusch im Zimmer, abgesehen von meinem schweren, unregelmäßigen Atem. Sobald meine Handgelenke frei waren, fielen meine Arme schwer auf das Laken – das Blut pulsierte prickelnd zurück in meine Fingerspitzen, während er meine Hände sanft in seine nahm und die leichten Abdrücke der Polsterung mit seinen Daumen wegmassierte.„Du warst unglaublich, mein schöner Junge“, raunte er heiser. Er zog mich behutsam an sich hoch, bis ich mit dem Rücken an seiner warmen, behaarten Brust lehnte. Er schlang seine Arme fest um mich, hielt mich wie einen kostbaren Schatz und vergrub sein Gesicht in meinem Nacken. Der Duft von seinem schweren Aftershave und der Schweiß unserer Leidenschaft vermischten sich zu einem Geruch, der für mich 1985 pur bedeutete.Wir blieben eine gefühlte Ewigkeit so liegen, Haut an Haut, während sich unsere Herzschläge langsam wieder synchronisierten. Er strich mir immer wieder über den Bauch und die Flanken, ein zärtliches Nachspiel zu dem Sturm, der gerade über uns hinweggefegt war. Trotz seiner Potenzprobleme hatte er mir eine Intensität geschenkt, die tiefer ging als alles, was ich je zuvor erlebt hatte. Seine Erfahrung und die Art, wie er mich mit dem Dildo und seinem Mund beherrscht hatte, ließen mich völlig erschöpft, aber selig zurück.„Schlaf jetzt“, flüsterte er, während er die Decke über uns beide zog. Ich kuschelte mich eng an ihn, spürte seine Sicherheit und seine Dominanz und wusste, dass ich genau hier am richtigen Ort war. In dieser Nacht in Bremerhaven gab es keine Sorgen mehr, nur noch das Gefühl, vollkommen angekommen zu sein.Ich lasse die Geschichte mit diesemvöllig erfüllten Gefühl als kostbare Erinnerung an das Jahr 1985 so stehen. Es war ein Wochenende, das in der verregneten Einfahrt in Bremerhaven begann und in der tiefen Geborgenheit seiner Arme endete. Ende
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Keine Angler ohne Fisch


