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  1. In der letzten Stunde
  2. Ernst gemeinte Frage: Wann genau haben wir kollektiv beschlossen, dass „Hey“, „joa“, „uff“ und „das ist doof“ als zwischenmenschliche Kommunikation durchgehen? Ich erwarte wirklich keine literarischen Meisterwerke. Niemand muss mir einen Roman schreiben, Kant zitieren oder einen TED-Talk darüber halten, wie Frauen angeblich angeschrieben werden wollen. Eigentlich ist das Konzept erschreckend simpel: Profil lesen. Einen Gedanken haben. Diesen Gedanken formulieren. Vielleicht sogar eine Frage stellen. Fertig. Herzlichen Glückwunsch, du hast gerade erfolgreich mit einem anderen Menschen kommuniziert. Wenn ich dir zum Beispiel schreibe: „Meine beste Freundin fährt heute wieder nach Hause und ich bin deshalb ziemlich down.“ und deine komplette Reaktion ist: „Oh, das ist doof.“ …dann muss ich dir leider mitteilen, dass du gerade gegen meinen Familienpapagei im Bereich emotionaler Kommunikation verlierst. Der würde wenigstens den Kopf schieflegen, besorgte Geräusche machen, an mir knabbern, sich ankuscheln oder ohne erkennbaren Grund anfangen zu schreien. Nicht immer zielführend, aber immerhin mehr Persönlichkeit als ein Statuscode. Manche Chats fühlen sich dagegen an wie ein NPC-Dialogbaum, dessen Entwickler zwei Tage vor Release gesagt hat: „Scheiß drauf, reicht.“ „Hey.“ „Wie geht’s?“ „Warum?“ „Oh.“ „Doof.“ Mein Bruder in Christus, ich brauche keinen Pulitzerpreis. Ich hätte nur gern gelegentlich einen Hinweis darauf, dass auf der anderen Seite mehr als eine Push-Notification mit Puls sitzt. Und dann direkt das nächste Mysterium: Warum lesen so viele Menschen eigentlich keine Profile mehr? Wenn ich mir die Mühe mache, Interessen aufzuschreiben, Grenzen zu erklären, zu sagen, was ich suche, und dir praktisch schon Gesprächsaufhänger auf einem Silbertablett hinlege, warum kommst du dann mit: „Erzähl mal was von dir.“ Babe. Du stehst gerade in der verdammten Dokumentation. Das ist ungefähr so, als würdest du in eine Bibliothek gehen, ein Buch in die Hand nehmen und dann den Autor fragen: „Und worum geht’s da so?“ LIES ES. Du musst dir nicht jede Zeile merken. Aber wenn da Musik, Reisen, Games, Fotografie, Studium, Kink, Technik oder sonst zehn Themen stehen, dann hast du wirklich genug Material, um mehr zustande zu bringen als „na du“. Und fast noch spannender finde ich komplett leere Profile. Keine Beschreibung. Keine Interessen. Keine Ahnung, was die Person sucht. Vielleicht noch: „Frag einfach.“ Nein. Warum sollte ich ein Assessment Center veranstalten, nur um herauszufinden, ob hinter deinem Profil überhaupt eine Persönlichkeit installiert wurde? „Frag einfach“ ist nicht geheimnisvoll. Es heißt für mich eher: „Ich hatte keine Lust, mir selbst fünf Minuten Gedanken zu machen, aber du darfst gern die komplette soziale Arbeit übernehmen.“ Sexy. Und gerade auf Kink-Plattformen wird es dann richtig kreativ: „Grenzen: keine.“ Aha. Nein, das klingt nicht wild. Nein, das klingt nicht erfahren. Nein, das klingt nicht nach „open minded“. Das klingt nach: „Ich habe mir über meine eigenen Grenzen noch nie ernsthaft Gedanken gemacht.“ Und das ist für mich eher ein Red Flag als ein Flex. Grenzen zu kennen und benennen zu können gehört für mich zu BDSM genauso dazu wie Konsens, Kommunikation und Vertrauen. Ich möchte nicht erst mitten in irgendeiner Situation gemeinsam herausfinden, dass du doch irgendwo eine Grenze hast. Überraschende Production Bugs brauche ich in meinem Privatleben nicht. Und „Grenzen? Frag mich.“ ist einfach nur die Kink-Version von „Bio? Frag einfach.“ Irgendwann ist dann halt die Frage: Was genau trägst du eigentlich selbst zu diesem Kennenlernen bei außer deiner bloßen Existenz? Vielleicht bin ich da wirklich zu anspruchsvoll, aber ich dachte immer, Kennenlernen funktioniert ungefähr so: Du zeigst etwas von dir. Ich zeige etwas von mir. Wir reagieren aufeinander. Daraus entsteht ein Gespräch. Nicht: Ich fülle mein Profil aus, liefere zwölf Gesprächseinstiege, erkläre meine Grenzen, halte die Unterhaltung am Laufen und darf nebenbei noch Sherlock Holmes spielen, um herauszufinden, ob du überhaupt Hobbys hast. Ich brauche keine perfekte erste Nachricht. Ich brauche keine 500 Wörter. Und bitte, bitte keine pseudo-philosophische Vorlesung darüber, wie „Frauen funktionieren“. Ich möchte eigentlich nur: Lesen. Denken. Antworten. Drei Schritte. Wirklich machbar. Deshalb ernst gemeinte Frage: Habt ihr auch das Gefühl, dass Menschen immer schlechter darin werden, Profile zu lesen und Gespräche tatsächlich weiterzuführen? Und ab wann wurde „Hey“ + leeres Profil + „frag einfach“ gesellschaftlich als vollständige Persönlichkeit akzeptiert? Mein aktueller Mindeststandard ist jedenfalls erschreckend simpel: Bitte outperformt meinen Papagei. Der hat wenigstens Persönlichkeit.
  3. Heute
  4. keine Lippe ohne Bekenntnis
  5. Meiner interessiert mich nicht am besten unter mein Tanga lassen und natürlich bin ich für alles offen 😜
  6. er läuft und läuft und läuft und läuft und läuft VW Käfer
  7. Lebensmittel

    Nussschokolade
  8. Kein Bläser ohne Lippen
  9. Seeschweinchen ( gibt es wirklich)
  10. Ihr habt ein permanentes Machtgefälle zu einem festen Sklaven. Was macht Euch mehr an, einen großen, größeren Schwanz als euren eigenen oder einen kleineren, deutlich kleineren als euer eigener? Jeder hat da sicher seine eigenen Vorlieben, aber warum ist das so oder so bei Euch? Was macht Ihr dann mit dieser Tatsache am liebsten? Perfekt ist es für mich, wenn mein Herr mehr am besten deutlich besser bestückt ist als ich selbst und er diese dann Tatsache auch wirklich einsetzt und er mir somit jederzeit zeigen und beweisen kann, dass es auch dieser Grund ist, warum ich sein Sklave bin und ihm zu dienen habe bzw. er über mich bestimmen kann. Aber auch das sage ich, ich würde einen Mann als meinen Dom nicht deshalb ablehnen wenn er weniger hätte als ich wenn der Rest wirklich passt. Das ist rein dann noch besser für unser D/S. Mir persönlich fällt halt dann einfach vieles einfacher mich vollkommen unterzuordnen!
  11. @ Er-Lady ! Ja es geht wenn man "jeden" Arsch bespringt um des reinen akt an sich, dann könnte mal beina jeden Tag ...! Ick gebe dazu bedenken die Augen die Nase machen bei mir mit😉 ! Von den anderen Kleinigkeiten eie Zeit, Vorlieben & ja auch der Fehtich & auch Entfernung (Berlin is eine große Stadt)abgesehen!
  12. Cuckold

    Die meisten „Cuckold“ wollen das aber nicht verstehen. Allein diese Frage nach kannst Du meine Frau überzeugen zeigt wie wenig sie doch von dem Thema verstehen. Wenn man sich mit dem mal beschäftigen würde, wie Frauen emotional ticken, würden sie sich nicht dann selbst quälen. Meine Erfahrung 80% der Frauen wollen das überhaupt nicht!
  13. Was soll da jetzt ein Widerspruch sein? Ich mag es auch mit Männern, aber solang keiner meine Spielregeln bzgl der Gesundheit mitspielt, bin ich auch raus! Ich werde um nichts die Gesundheit meiner Frau gefährden!
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