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Ermordet und zerstückelt nach Date


Melki69

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Heute las ich in verschiedenen Medien über den Mord an einem Bankangestellten aus Berlin
Dieser wurde durch ein Date mit einem Unbekannten ermordet und zerstückelt..ein grausames Schicksal;das an den Fall des Kannibalen aus Rothenburg erinnert und fassungslos macht; wie grausam können Menschen sein....
Es hieß das der Mörder sadistische Neigungen hatte und das Opfer masochistische;das es jedoch so weit kam;das ist
schockierend;Dates mit Unbekannten; was meint Ihr dazu; kann man sich schützen;wie geht Ihr vor?
LG vom Melki


Geschrieben

Schon krass ,aber bestimmte Leute lieben ja diese Gefahr und treffen sich sogar freiwillig blind und Nachts im Wald und die Gefahren kennen die auch gut genug.Darum müssen die sich auch nicht wundern,wenn mal doch was passiert.
Normale Menschen wie du oder ich würden sowas bestimmt nicht beim Ersten Date machen,is doch klar.
Aber einige Menschen sind mit ihrem Sexalphabet schon so oft durch und am Ende,daß sie immer nen Größeren Kick suchen,wie in dem Fall die Angst vor dem Ungewissen vor dem Sex ,Adrenalin trifft Serotonin ,so in etwa : ))


Geschrieben

Wer ist schon vor derartigen Übergriffen gefeit?
Oder anders herum; wer nicht?
Es gibt auf diese Frage schlicht keine pauschale Antwort.
Die Kausalität - Ursache und Wirkung...
Der Fall Sedlmayer wäre dafür ein Beispiel


Geschrieben

Sedlmayr ist vielleicht an dieser Stelle nicht das richtige Beispiel. Besser da vielleicht Rudolf Moshammer (??), der in München herumzufahren pflegte und nach Sexpartnern Ausschau hielt. Den Vorzug haben bei diesen Gelegenheiten meist sehr männliche Ausländer südländischer Herkunft, die gegen ein gutes Trinkgeld einige Leistungen versprechen, aber im konkreten Fall dennoch sehr züchtig tun.Da kommen dann kulturelle und religiöse Bedenken zum Zug, und ein plötzlicher Hass gegen den Sexpartner und sein Geld bricht sich Bahn. Es empfiehlt sich, jeden Streit zu vermeiden und den Rückzug anzutreten. Wer da den Stolzen spielt, kann sehr leicht Schaden nehmen.
Ähnliche Erfahrungen kann man natürlich auch mit Deklassierten deutscher Herkunft machen, sogar noch häufiger.Jeder hat eben gerne Leute, die er geringschätzen kann. Für manche ist die sexuelle "Normalität" der einzige Vorzug, den sie vorweisen können. Und die wird dann als auszeichnendes Geschenk der Natur verstanden, das "natürliche" Überlegenheit" verheißt.


Geschrieben

Auch ich halte in der Tat den Fall Sedlmayr für ein eher schlechtes Beispiel. Der einzige Zusammenhang zum Thema, der hier besteht, ist in der Vermutung zu sehen, dass Walter Sedlmayr unter sadomasochistischer Veranlagung litt.
Ansonsten ist der Fall Sedlmayr eher als Musterbeispiel für ein die Staatsmacht selbst begünstigendes Rechtssystem.
Dass der Moderator hinter seine Nennung des Falles Sedlmayr einen breit grinsenden Smiley gesetzt hat, finde ich übrigens außerordentlich geschmacklos.
Der Fall Moshammer hingegen erscheint auch mir hier als Beispiel etwas passender, da hier die Tat eindeutig von einem Fremden ausgeübt wurde, der zum Zwecke der sexuellen Betätigung (hier gegen Entgelt) mit in die Wohnung des Opfers genommen wurde, wo er dann die Tat verübte.
Offensichtlich ist der Reiz, sexuelle Handlungen mit völlig fremden Personen auszuüben, recht weit verbreitet - dies nicht nur im homosexuellen Umfeld, sondern natürlich ebenso im heterosexuellen (Bordelle, Straßenstrich, "Hobbyhuren" etc.). Allerdings findet dies im heterosexuellen Umfeld fast ausschließlich gegen Entgelt statt, während es im homosexuellen Umfeld durchaus auch ohne Entgelt üblich ist, allerdings weitestgehend nur, wenn beide Geschlechtspartner etwa im gleichen Alter und eine ähnliche physische und auch soziale Rangwertung aufweisen.
Das ausgezeichnete Zitat des Users Colin ist übrigens eines der ganz großen Highlights dieses Forums, die jede Löschwut und jedes Hineintreiben in die Selbslöschung überdauert haben! Immer wieder lesenswert!
Um auf die Frage des Threaderstellers zurückzukommen, wie man sich bei Dates mit Unbekannten schützen kann, so ist die Antwort darauf recht einfach (und eigentlich auch logisch!): Erstes Treffen mit Unbekannten nur an öffentliche Orten ( z. B. in einem Café ), danach muss man selbst entscheiden, ob man sich darauf einlässt. Ein gewisses Restrisiko bleibt aber immer bestehen, das liegt in der Natur der Sache und ist eben der Preis dafür überhaupt einen Menschen kennenzulernen. In Zeiten 16fach gesicherter Airbags und behördlicher Totalüberwachung mit Schnellstzugriff auf alles und jedes, mag das zwar für manch einen solcherart "betreuten Bürger" nicht auf den ersten Blick verständlich sein aber so ist nun einmal das ware und echte Leben da draußen - womit ich gerne an Colin übergeben würde ...
Wer es aber ganz bewusst darauf anlegt, insbesondere wenn er auch noch unter gewissen o. g. Persönlichkeitsstörungen leidet, und sich ganz gezielt in einsame dunkle Ecken begibt, etwa weil er darin einen gewissen Reiz empfindet, dem ist diesbezüglich nicht zu helfen. Hier steckt ja dann Absicht dahinter.


Geschrieben

Lieber @ Ja'und / Nu'was... Ich zitiere Euren/Deinen, mit gegenseitigem Lob 'gefällt mir' versehenen, obigen Beitrag: Ein gewisses Restrisiko bleibt aber immer bestehen, das liegt in der Natur der Sache und ist eben der Preis dafür überhaupt einen Menschen kennenzulernen.

Ich halte es nicht für 'eben den Preis' usw. Es darf nicht als 'gewisses Risiko' hingenommen werden, daß man Gewalt erfahren könnte, wenn man sich kennenlernen möchte. Es ist allgemein eine Verrohung im Miteinander zu erkennen, darüber sind wir alle nicht begeistert. Ich empfinde, daß Ihr Euch den Zeichen der Zeit beugt. Das darf nicht sein: Selbstlose Zivilcourage wird mit dem Leben (U-Bahn-Schläger ) bezahlt, Kannibalismus, mordende Stricher, etc. und dann kommen 2 (?) User, die es als 'Preis dafür'' bezeichnen??

Es darf nicht einmal im Ansatz sein, daß Gewalt als Bestandteil in unserem Leben hingenommen wird. Dafür brauchen wir keine Staatsmacht sondern nur Anstand und moralische Werte. Ich finde es abscheulich, wenn ich daran denke, daß ich Opfer werden könnte und daher mein Leben nicht nach meinem Empfinden gestalten dürfte. Auch, weil ja so Manche (r) es sogar als 'Preis dafür' bezeichne-t(n) und damit devote Toleranz unterschwellig signalisieren.

Aus gegebener Veranlassung weise ich auf folgende Regel in den AGB der Site GAYS.de hin:Du darfst Dich bei GAYS.DE grundsätzlich nur mit einem Profil anmelden. Mit Deiner Anmeldung versicherst Du, dass Du kein bereits bestehendes Mitglied von GAYS.DE bist.

  • Moderator
Geschrieben

@Lederduft:
Sorry, deine (unverschämte, unsinnige und völlig unbegründete) Anspielung dass der gute @nuwas hier als @jaund ein Doppelprofil betreiben würde finde ich mal wieder unterste Schublade. Wenn du dich mit den AGB's und Regeln so gut auskennst müsste dir auch bekannt sein wie die korrekte Vorgehensweise bei so einem Verdacht zu sein hat: Hast du Beweise für deine Vermutung ??? Dann schreibe ein Ticket.

Zum Thema:
Ein recht altes Sprichwort lautet: "Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um"
Und da ja an Sprichwörtern auch immer etwas wahres ist interpretiere ich das mal für die besondere Situation der Schwulen so: Wer meint diesen "Kick" zu brauchen, ständig auf der Piste sein zu müssen, sich notgeil mit völlig fremden potentiellen Bumspartnern verabreden zu müssen, der darf sich doch nicht wundern wenn ein solches Treffen auch einmal eine völlig unerwartete Wendung nimmt. @SirCrocodile hat das in seinem Beitrag ohne unnötiges blah blah bereits sehr schön auf den Punkt gebracht.

Machen wir uns nichts vor: Ein Blick in die Abteilung "Kontakte und Dates" dieses Forums zeigt überdeutlich aus welchem Grund der grösste Teil der User hier angemeldet ist. Es geht um schnellen, anonymen Sex. Da macht es dann auch keinen Unterschied mehr ob das Fickerchen nun im trauten Heim oder im dunklen Park stattfindet.

Zitat von @Melki69: "...was meint Ihr dazu; kann man sich schützen;wie geht Ihr vor?"
Denkbar einfach: Man trifft sich erstmal zum kennenlernen statt zum ficken.

Geschrieben

Liebe Leute, ich betreibe kein Doppelprofil. @Jaund und mich verbindet die Hochschätzung von Colin. Richtig ist, dass er einmal einen Beitrag von mir überschwänglich gelobt hat. Glaubt hier iemand ernsthaft, dass ich meine eigenen Beiträge bejubele? An anderer Stelle roch@jaund sogar bei einem meiner Beiträge den Brandgeruch der Bücherverbrennung, und meinen Meinungen zum Nahostkonflikt weiß er garantiert nichts abzugewinnen.
Zur Sache: Ich befürworte keine Gewalt und habe keine Sehnsucht nach Gewalt und Schmerz. Bestimmte Treffpunkte und bestimmte Partner sind allerdings nicht ganz frei von Risiken.Mir ist noch nie etwas passiert, weil ich mit jedem Partner so umgehe wie mit euch. Ich respektiere die Leute, interessiere mich für sie, mache Komplimente und bin (anerkanntermaßen) freundlich. Das hilft.- Allerdings muss immer klar sein, dass man Ressourcen hat und nicht gewillt ist, das Opferlamm zu sein.


Geschrieben

Danke für Eure bisherigen Rückmeldungen zu dem Thema;ja, klar auf der einen Seite kann man sich etwas schützen, indem man einen Fremden erst mal zu einem Date in einem Cafe, Restaurant trifft statt bei sich daheim oder bei ihm oder gar in einem dunklen Park
Mir ist dieser Mord in Berlin an dem Bankangestellten und Saunamitarbeiter Carsten echt nah gegangen;egal ob dieser maschochistisch war oder nicht;eines wollte er mit Sicherheit NICHT:Ermordet zu werden und in Einzelteile zerstückelt...das ist krass und an Menschenverachtung nicht zu überbieten;hoffentlich kommt dieser Mörder lebenslänglich in die Psychiatrie...
Kein Mensch hat das verdient;das er abgeschlachtet wird;egal ob das einer ist der echte Liebe sucht oder ob es ein Stricher ist oder ein Freier....Mein Mitgefühl gilt den Freunden und Angehörigen des Opfers


Geschrieben

Hallo,
auch ich finde es schlimm und grausam wenn so etwas passiert. Aber die User die sich in dunklen Ecken und Parks mit Fremden zum Sex zu treffen zu verurteilen finden ich jetzt nicht richtig. Sedelmayr und Moshammer das sind doch die besten Beispiele für die Toleranz und oder Akzeptanz in unserer sogenannten" normalen" Gesellschaft.
Solange man es Tut und keiner was davon weiss ist es Ok. Aber wenn's raus kommt dann will man mit solchen Leuten nichts zu tun haben. Was ich damit sagen will ist das nicht alle die sich mit Fremden an dunklen Ecken oder Parks treffen, notgeile Verückte sind die den Kick suchen. Ich glaube es wäre vielen lieber es nicht an solchen Orten tun zu müssen. Doch solange die (normalos) den Schwulen, nur in bestimmten Rollen in der Gesellschaft akzeptieren,. Wird es immer Menschen geben die für ihre Lust in den Untergrund gehen müssen. Leider tummelt sich an solchen Orten auch zwielichtiges Volk.
Einige Kommentare , bzw. Antworten hier zu diesen Thema sind mir zu einseitig. Wie gesagt, Sexualität ist so WICHTIG . Und das Verlangen seine Bedürfnisse zu befriedigen ist extrem stark. Doch leider kann es sich nicht jeder leisten offen Schwul zu leben. Wer gibt diesen Wahnsingen eigentlich das recht uns so zu behandeln.
Sicher ist jeder für sich selbst verantwortlich. Aber wird mancher nicht in von den Umständen an solche Orte getrieben.
Servus


  • Moderator
Geschrieben

@Stecher0815:
Wenn ich deinen Beitrag lese stellen sich mir echt die Nackenhaare auf.
Zitat: "Aber wenn's raus kommt dann will man mit solchen Leuten nichts zu tun haben." OMG :P

Genau diese Einstellung ist mit ein Grund, warum es immer noch diese idiotischen Vorurteile gegen Schwule gibt, Dass sich Schwule zum Sex auf Autobahnparkplätzen, in schmierigen, stinkenden Bahnhofsklappen und in dunklen Parks treffen, anstatt ihre Sexualität offen auszuleben leistet diesen Vorurteilen wunderbar Vorschub. Diese Heimlichkeit im Schutz der Dunkelheit sugerriert doch geradezu dem Normalbürger dass die Schwulen dort etwas schmutziges, abartiges, unnormales tun.

Sicherlich sind nicht alle die sich mit Fremden an dunklen Ecken oder in Parks treffen,"notgeile Verückte die den Kick suchen", aber auch die Heimlichtuer und Hasenfüsse, die das tun aus Angst vor ihrem Outing, und aus welchem Grund auch immer nicht dazu stehen können wie und was sie sind, fügen dem Selbstverständnis von Homosexualität grossen Schaden zu. Wir leben im Jahr 2012 und nicht mehr in den siebzigern.


Geschrieben

Hier muß ich Knuddelhajo Recht geben: Wir sind nicht mehr in den 70ern! Es gibt also eigentlich keinerlei Grund sich, um mit Stechers Worten zu schreiben, "in den Untergrund zu begeben" um an finsteren und mitunter auch schmutzigen Orten vermeindlich "finstere" Dinge zu tun und sich genau dadurch überhaupt erst ins Abseits zu stellen - außer man will ganz bewusst genau das und empfindet vielleicht darin eine bestimmten Kick, aber dann trägt man auch das Risiko. Wir sind aber auch nicht mehr in 90ern, wo es in war jedem unbedingt mit Gewalt auf die Nase binden zu müssen, dass man schwul ist, ob die anderen es nun interessierte oder ob es ihnen eigentlich vollkommen egal war. Heute ist weder die Heimlichtuerei, noch die Aufdringlichkeit angebracht, vielleicht sollte man mal versuchen sich einfach ganz normal zu benehmen, dann klappt's auch ganz automatisch mit der Akzeptanz. Das aber nur am Rande. Warum wollen sich einige immer unbedingt in der Opferrolle sehen, sich ja regelrecht in die Gefahr hineingedrängt fühlen von den bösen, bösen, die da angeblich "anders" sind (in dem Fall "normal" *lol* )? Hallo? 2012! Außerdem gibt es hier reichlich Kontaktmöglíchkeiten auf der Seite, wozu dann das Klo oder die dunkle Ecke?


Geschrieben

Hallo,
ich freue mich das ich mich wohl sehr geirrt habe. Wenn ich eure Texte lese, dann hab ich wohl ein falsches Bild von dieser Welt.
Servus


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