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nick2017333

Urteil zu den Facebook-Kommentaren gegen Renate Kynast

Empfohlener Beitrag

nick2017333
Geschrieben

Was sagt ihr zu dem Berliner Gerichtsurteil zu den Facebook-Kommentaren gegenüber Renate Kynast? Ich finde grundsätzlich, das das ein Fehlurteil ist. Nicht weil es um eine Politikerin, sondern weil ich finde sowas sagt man zu niemanden. Was meint ihr?

amedee
Geschrieben
Sie soll doch froh sein, dass niemand etwas zu ihrer Visage geschrieben hat.
HaJo
Geschrieben

Sich derart abfällig über Personen zu äussern, denen man niemals begegnet ist, halte ich für
ASOZIAL

Krefelder73
Geschrieben
Bin gar nicht auf dem laufenden. Was hat Renate gemacht
Johnboy1
Geschrieben
Ich mag sie auch nicht unbedingt, aber das berechtigt nicht dazu, sichderart über sie zu reden. Es ist schamlos und verkommen. Leider kennt unsere Gesellschaft keine guten Sitten mehr, schade
nick2017333
Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb Krefelder73:

Bin gar nicht auf dem laufenden. Was hat Renate gemacht

Sie hat sich gegen Beleidigungen wie "Drecksvotze" wären wollen und das Gericht hat diese, für mich übelsten, Beleidigungen max. als gerademal an der Grenze bewertet. 

bipassiv56
Geschrieben
Der oder die Richter,sind fachlich inkompetent,zeigt mir dieses Urteil. Gehören entlassen unter Aberkennung der erworbenen Beamtenpensionen!
Krefelder73
Geschrieben
vor 15 Stunden, schrieb nick2017333:

Sie hat sich gegen Beleidigungen wie "Drecksvotze" wären wollen und das Gericht hat diese, für mich übelsten, Beleidigungen max. als gerademal an der Grenze bewertet. 

Wow heftig 

2lochstuteDWT
Geschrieben
Meiner bescheidenen Meinung nach ist es eine treffende bezeichnung für diese Person , obwohl es da schlimmere (Personen) gibt. Dennoch gehört es dich nicht sie öffentlich so zu bezeichnen oder gar so anzureden. Allerdings gab es an meinen Heuchelei alarm gerafe ein Begräbnis der Nadel. Wie würde denn eur kommentar lauten wenn es Beatrix von Storch oder Donald Trump betrofen hätte?
Neugieriger84
Geschrieben
Das internet ist halt so schön anonym. Ich für meinen teil schreibe nur solche sachen, die ich den betreffenden leuten auch ins gesicht sagen würde. Oder halte ggf meine klappe. Mich stört an der geschichte nur, das unsere gerichte wichtigeres zu tun haben, als sich um so nen mist zu kümmern
oldysuchtjungy
Geschrieben

Ohne wenn und aber, Beleidigungen und herabsetzung von Personen gehört sich einfach nicht. 

Sicher, man kann über eine Person (...ist es eine treffende bezeichnung für diese Person) denken wie man will,

aber Anonym im Internet, wo sich die besagte Person nicht wehren kan, geht garnicht!

Ich verstehe das Urteil nicht, wenn ich jemanden offen beleidige und diese Person mich anzeigt, habe ich in der Regel mit einer Verurteilung zu rechnen.

Weshalb soll man Anonym alles machen dürfen?

Ushuaia369
Geschrieben

Weil in unserer Gesellschaft das Wort Respekt einfach keine Bedeutung mehr hat, passieren solche Dinge. Wer sagt denn, dass Richter nicht respektlos sind? Sie sind auch Mitglieder unserer Gesellschaft. 

Das Menschen respektlos sind, liegt übrigens an der Erziehung und ich meine die durch die Eltern.

Larissa22
Geschrieben
Das war kein Fehlurteil
nick2017333
Geschrieben
vor 27 Minuten, schrieb Larissa22:

Das war kein Fehlurteil

Warum nicht? Empfindest Du das als guten Umgangston? 

nick2017333
Geschrieben
vor 14 Stunden, schrieb Neugieriger84:

Mich stört an der geschichte nur, das unsere gerichte wichtigeres zu tun haben, als sich um so nen mist zu kümmern

Gebe ich Dir eigentlich grundsätzlich Recht. Facebook hätte vielleicht diese Beiträge auch per Filter sofort löschen können. Mit Urteil wird das vorerst nicht passieren und jeder nichtkommunikativfähige  (vermutliche) Schwachkopf kann seinen Müll über Andere ausgiessen. Für mich zählt zu allererst der Respekt vor und für Jedermann und da passt "geistiger Dünnschiss" einfach nicht dazu.

Neugieriger84
Geschrieben
@2lochstutedwt. Hat der tump überhaupt fakebook, dachte der twittert nur? Und die von klapperstorch war doch von den maulhelden der afd?
Geschrieben
Am 20.9.2019 at 16:53, schrieb HaJo:

Sich derart abfällig über Personen zu äussern, denen man niemals begegnet ist, halte ich für
ASOZIAL

Bravo kann ich zu diesem Kommentar nur sagen. Bei solchen Kommentaren sieht man das die Hemmschwelle immer mehr sinkt.

nick2017333
Geschrieben
vor 10 Stunden, schrieb hemmungsloserSex:

Bei solchen Kommentaren sieht man das die Hemmschwelle immer mehr sinkt.

Woran machst Du die, deiner Meinung nach, sinkende Hemmschwelle bei einer Einschätzung, das diese Facebook-Kommentare gesellschaftsschädigend sind fest?

nick2017333
Geschrieben

Jetzt gibt es eine Anzeige gegen die Richter wegen Rechtsbeugung: Ich habe hier mal den § dazu:

§ 339
Rechtsbeugung

Ein Richter, ein anderer Amtsträger oder ein Schiedsrichter, welcher sich bei der Leitung oder Entscheidung einer Rechtssache zugunsten oder zum Nachteil einer Partei einer Beugung des Rechts schuldig macht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren bestraft.

Bin gespannt, wie das ausgehen wird.

2lochstuteDWT
Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb nick2017333:

Jetzt gibt es eine Anzeige gegen die Richter wegen Rechtsbeugung: Ich habe hier mal den § dazu:

§ 339
Rechtsbeugung

Ein Richter, ein anderer Amtsträger oder ein Schiedsrichter, welcher sich bei der Leitung oder Entscheidung einer Rechtssache zugunsten oder zum Nachteil einer Partei einer Beugung des Rechts schuldig macht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren bestraft.

Bin gespannt, wie das ausgehen wird.

 

2lochstuteDWT
Geschrieben

Lächerlich. Wißt ihr überhaupt was rechtsbeugung ist??? Da entscheidet einmal ein Gericht nicht linkskonform und schon ist es rechtsbeugung. Wisst ihr überhaupt was an deutschen gerichten los ist? Da wird jeden tag das recht nicht nur gebeugt sondern nicht selten einfach gebrochen. Aber das interessiert niemanden da es ja im sinne der agenda ist. Ich erinnere nur mal exemplarisch an gustl mollath, eva haverbeck oder an den fall wo ein 31 nach vergewaltigung einer 15 freigesprochen wurde weil sie sich nicht genug gewährt hätte.  https://m.focus.de/panorama/welt/skandal-urteil-im-essener-vergewaltigungsprozess-freispruch-weil-sie-sich-nicht-genug-gewehrt-hatte_aid_819375.html

Das sind nur drei beispiele. Und jetzt fragt euch mal ob die Vorgehensweise der frau K. Wirklich angemessen ist. Zumal unsereGerichte schon jetzt überfordert sind und sich nun mit dem verletzten Ehrgefühl einer berufsquerulantin befassen müssen. Das ist meiner meinung nach asozial. 

nick2017333
Geschrieben
vor 44 Minuten, schrieb 2lochstuteDWT:

Und jetzt fragt euch mal ob die Vorgehensweise der frau K. Wirklich angemessen ist

Klagen tut aber nicht Renate Kynast, sondern eine Anwaltskanzlei aus der Rhein-Main-Region. Die Personalnot kann ja auch nicht als Argument für Duldung von gesprochenen (Fehl-)Urteilen sein.

Guckst Du hier: https://www.ckb-anwaelte.de/strafanzeige-wegen-des-verdachtes-der-rechtsbeugung-gegen-berliner-richter-im-fall-kuenast-eingereicht/

 

Ich finde die Anzeige gut und richtig, weil für mich auch das Internet kein rechtsfreier Raum ist bzw. sein darf.

 

oldysuchtjungy
Geschrieben

Da macht eine Politikerin von Ihrem Recht, sich gegen Beleidigungen zu wehren gebrauch, und dann von @2lochstuteDWT...

Gerade eben, schrieb 2lochstuteDWT:

Und jetzt fragt euch mal ob die Vorgehensweise der frau K. Wirklich angemessen ist. Zumal unsereGerichte schon jetzt überfordert sind und sich nun mit dem verletzten Ehrgefühl einer berufsquerulantin befassen müssen. Das ist meiner meinung nach asozial. 

Da möchte ich doch ketzerisch fragen,: Wann darf jemand sein Recht wahrnehmen, und wer entscheidet dieses ob er es darf?  Es kann doch nicht sein, dass nur weil Gerichte "überfordert" sind (gemeint war wohl "Überlastet") jemand sein Recht in Anspruch nehmen darf. Der Freudsche-Versprecher mit dem Überfordert, mag auf das Gericht zutreffen. Ich denke mal, wenn jeder Polizist der mit einer Beleidigungsklage vor Gericht durchkommt, weil Ihm jemand nach einem Weidetier benannt hat, weshalb sollte da nicht eine Politikerin ebenfalls Recht zugesprochen bekommen? 

Ich finde, jemand im Rechtsstaat sein Recht einfordert, soso sollte man dieses nicht als asozial bezeichnen. Ich stimme @HaJo voll zu wenn er schreibt:"..ist eine asoziale Verunglimpfung, die durch nichts zu rechtfertigen ist"

 


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