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Olympia 2012 in London ..............

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Falls es euch noch nicht aufgefallen ist , in London finden zur Zeit die Olympischen Spiele statt .

Für den deutschen Schwimmverband ein grandioses Debakel . Das Traumpaar Steffen / Biedermann leistet sich meiner Meinung nach eine Arbeitsverweigerung nach der anderen . Tortz excellenter Trainigsmöglichkeiten und guter finanzieller Fürderung durch die Deutsche Sporthilfe versagen unsere Spitzenschwimmer auf der ganzen Linie . Interessant sind die Kommentare der beiden nach ihren schlechten Leistungen , wo sie ihre Arbeitsverweigerungen auch noch gutheissen . Man sollte da vielleicht mal bedenken , dass die bereits gezahlten finanziellen Leistungen von ihnen wieder zurückgezahlt werden sollten , als Anerkennung ihrer tollen Leistungen .

Aber wir haben ja zum Glück nicht nur Versager am Start . Die begeisternden Leistungen in der Vielseitigkeit der Reiter , beim Fechten , beim Rudern, in der Wildwasserbahn , beim Judo , beim Zeitfahren der Radrennfahrer , beim Hockey , beim Damentennis , beim Beachvolleyball .

Was begeistert euch bei Olympia 2012 in London ?


Libra
Geschrieben

Beim Reiten gab´s für die Deutschen, soweit ich mich erinnern kann, schon immer Medaillen.
Meine Begeisterung der olympischen Spiele hält sich jedoch in Grenzen.
Ich freue mich zwar über jede Medaille für die Deutschen, bin aber nicht so ein Fanatiker, der´s gar persönlich nimmt oder es den übrigen teilnehmenden Ländern neidet, wenn die besser abschneiden.


Geschrieben

Ach weißt Du, Saturnus, wann nur alles so einfach wäre!

Bei den Schwimmern sieht es halt so aus, als hätte das Timing nicht gepasst.
Arbeitsverweigerung würde ich die relativ magere Ausbeute in dem Fall nicht nennen.
Nur fällt es halt auf, daß zuvor hoch gehandelte Medaillen- Aspiranten gleich reihenweise ausfallen.

Und das beileibe nicht nur im deutschen Lager!

Es gibt da ein altes Sprichwort:

Man soll die Haut des Bären nicht verkaufen, bevor man den Bären gefangen hat.

Aber genau diesen Spruch scheinen die Moderatoren der Medien vergessen zu haben.
Die wecken Erwartungen, die nicht immer erfüllt werden können.

Wenn man sich aber einmal genau die Abläufe im Sport ansieht, dann stellt sich einem die Frage, womit eine Olympia- Teilnahme überhaupt gerechtfertigt wird?

So kenne ich z.B. einen Fall, da wird eine Person seit Monaten als Olympiateilnehmer gehandelt.
Der Startplatz war über eine "Wildcard" garantiert.
Als Teilnehmer für eine Europäische Nation.
Die Teilnahme jetzt in London scheiterte dann vor drei (!!!) Wochen!
Weil beim IOC nicht der entsprechende Scheck eingegangen ist.

Und das, obwohl alle für die Teilnahme notwendigen sportlichen Qualifikationen erfüllt waren.

Geht es nun um den Sport?
Oder geht es nicht viel eher ums Geld?

Werfen wir doch auch einmal einen Blick in die Sportvereine unserer Nation:
Wer bestimmt denn da über das Wohl und Wehe?
Sind das nicht oftmals "alte Säcke", die die heutigen Anforderungen schon längst aus den Augen verloren haben?
Oder gar Leute, die den entsprechenden Sport nie selber ausgeführt haben?
Nur, weil Fräulein Tochter oder der Herr Sohn eine besser Ausgangsposition im betreffenden Verein verschafft werden soll?
Weil es eventuell an den notwendigen Fähigkeiten fehlt und eine Förderug anders nicht möglich wäre?

Apropos, gilt das Wort Leistung, auch in Verbindung mit dem Sport nicht als "Unwort"?

In meinem Falle kann ich in Bezug gerade auf den Reitsport ein Wörtchen mitreden.
Diesen habe ich die letzten 20 Jahre nahezu professionell ausgeführt.

Wenn man sich da anschickt, einen Jugendlichen nur "gerade" auf das Pferd zu setzen, dann verlassen diese nach spätestens 10 Minuten die Bahn. Weil ihnen das zu anstrengend ist.
Da haben wir mit dem "Reiten" noch gar nicht angefangen.

Die Kinderchen werden von Mutti um 14:00 Uhr in den Stall gekarrt und dann zwei oder drei Stunden später wieder abgeholt. Das ist eher eine Kinder- Verwahr- Anstalt denn ein geregelter Ausbildungsbetrieb.
Mittlerweile ist es so, daß bei einer Prüfung (für eine Lizenz) durchzufallen eine größere Leistung darstellt, als diese zu bestehen.

Warum sollte das, was im Reitsport Gang und Gäbe ist, in anderen Sportarten anders sein.
Der Leistungssport gilt bei den Kindern als verpönt.
Der Leistungsgedanke wird systematisch ausgeklammert.
So werden im Reitsport bei den Einsteigerklassen grundsätzlich alle Kinder platziert.
Damit sich keiner benachteiligt fühlt.

Was dann nicht selten zu der Einstellung führt, daß eine Fortbildung nicht nötig sei, da es ja für eine Platzierung gereicht hat.

Wenn wir sportliche Erfolge im Leistungssport sehen wollen, dann muß in den Sportvereinen ein gravierendes Umdenken erfolgen. Weg von der Kinderbelustigung hin zur Förderung einer sportlichen Elite. Es sprich jedoch nichts dagegen, zweigleisig zu fahren: eine Abteilung für den "Breitensport" und eine Abteilung für den Leistungssport.

Das, was wir im Moment bei den Olympischen Spielen zu sehen bekommen, ist doch nur die Spitze des Eisberges.
Wenn unsere Sportfunktionäre so weiter machen, wie bisher, ist es fraglich ob unsere Sportler überhaupt noch eine Olympia- Qualifikation schaffen werden.


Geschrieben

Boah, was für ein langatmiger Käse. Da hat gerade der hübsche Marcel Nguyen die Silbermedaille im Mehrkampf geholt (ist seit Jahrzehnten keinem Deutschen mehr gelungen), und hier schreibt einer von Leistungsverweigerung. Reitsport ist abgehobenes Unterhaltungsprogramm für verzogene Kids, meistens Mädchen. Also kein Wunder dass die nicht da hingehen wo es wehtut. Ich habe elf Jahre Rugby gespielt. Da geht es etwas anders ab. Wer da überhaupt hingeht und sagt "Ich will mittrainieren", der will auch. Ob er auch mithalten kann ist ne andere Frage. Aber der Leistungsgedanke wird übrhaupt nicht in Frage gestellt.

Ist aber mal ne spannende Frage: Wer hat hier denn überhaupt mal richtig Sport gemacht? Schwule sind nicht gerade die Sportler vor dem Herrn, hab ich gehört.


Geschrieben

Schreiben wir jetzt hier über Olympia 2012 in London oder lassen wir uns über den Breitensport aus ?
Der Leistungsgedanke besteht immer noch , wird auch noch immer gefördert und gerne angenommen . Dass Kinder nicht immer die Hoffnungen der Eltern erfüllen , ist bekannt , doch gibt es in den zahlreichen Sportarten genug Nachwuchs , der sich gerne dem Leistungagedanken unterwirft . Ein Problem der vernünftigen Nachwuchsförderung ist , dass die Vereine sich gerne mit ausländischen Sportlern schmücken und dem eigenen Nachwuchs die kalte Schulter zeigen . Dies frustriert natürlich zurecht die Nachwuchssportler , die sich bereitwillig dem Leistungsgedanken unterworfen haben . Die Teilnahme an Olympischen Spielen ist zum Glück noch immer für viele Sportler eine besondere Auszeichnung .
Reitsport ist nun wirklich kein abgehobenes Unterhaltungsprogramm für verzogene Kids . Es ist der Umgang mit lebendigen Wesen , die sich zu wehren wissen , wenn sie ungerecht behandelt werden .
Man sollte bei der Auswahl der Sportarten auch bedenken , wo man lebt und wie sich in der Umgebung die Möglichkeiten bieten , sich einem Sportverein anzuschließen . Dass die Sportvereine von den Senioren geführt werden , ist wohl von daher verständlich , dass sie mehr Erfahrung besitzen , meistens mehr Zeit für Vorbereitungen investieren können und auch den Respekt der Mitglieder besitzen .

@Kolbinger : halte dich bitte bei deiner Wortwahl hier in deinen Beiträgen etwas zurück . Auch wenn du deinen Beitrag revidiert hast , habe ich ihn in der vorherigen Fassung gelesen . Diese deine Meinung darfst du gerne dem entsprechenden User per PN mitteilen , da kannst du dich sogar verbal richtig austoben , doch gehört es nicht hier hin .
Warum bestreitest du den Schwulen das Recht , richtigen Sport zu betreiben ? Hast du dabei vielleicht das extreme Verhalten von Menschen aus diversen Filmen vor Augen ? Ich zum Beispiel habe Jahrelang mit Begeisterung Regattasegeln betrieben , war bei jedem Shitwetter , je schlimmer umso besser , auf meinem Segelschiff und habe die zähneknirschende Konkurenz mit Freuden erlebt , weil sie nach jeder Regatta in Harmonie umgeschlagen ist . Ich habe keinerlei finanzielle Förderung erfahren dürfen , die einzige Förderung war die Kameradschaft zu Wasser und zu Lande .


Geschrieben

Oha, @saturnus, ich bestreite ihnen doch nicht das Recht, Sport zu treiben. Bin ja selbst schwul, vergiss das nicht. Regattasegeln ist cool, Respekt, dass du das so lange gemacht hast. Aber schwule Sportler stellt man sich gerne beim SC Janus oder bei Hupfdohlen e. V. vor. Und da wird das dann eher Anti-Sport nach dem Motto: Ein paar süße Schwule treffen sich und spielen ein bisschen miteinander.


Sunrise
Geschrieben

@ Kolbiger nicht jeder Schwuler muss sich outen, wenn er einem Sportverein beitritt. So ist es besonders im Fußballsport verpönt als schwul zu gelten Es werden sicher manche Schwule unter den Sportlern zu finden sein, ohne dass man davon weiß..


Geschrieben

@Sunrise : ich stimme dir in vollem Umfang zu .

@Nosex : benenne doch einfach mal Ross und Reiter , wenn du hier öffentlich Behauptungen stellst , sonst kann man sie auch als Wunschdenken abtun !


Libra
Geschrieben

Wollt ihr darüber diskutieren, ob Sport von der sexuellen Orientierung abhängt oder über Olympia?


Geschrieben

@Silberblick : Eigentlich doch hoffentlich über Olympia 2012 in London !
Lass ihnen noch etwas Zeit , damit es in ihren Köpfen reifen kann !


Geschrieben

Wie viele Vereine soll ich denn anführen?
Das läuft so in allen Reitvereinen, die ich im Laufe meine bisher fünfzig- jährigen reiterlichen Laufbahn kennen gelernt habe. Auch in Vereinen, in denen ich keine Mitgliedschaft bestehen hatte.

Warum wurden in den letzten Jahren die Anforderungen in den Turnierprüfungen immer weiter herunter geschraubt?
Sowohl im nationalen, aber auch im internationalen Bereich?

Und komme mir jetzt bitte nicht mit der Antwort, daß das heute so "pferdegerechter" sei.
Fakt ist, daß das Durchschnittsalter der im Turniersport eingesetzten Pferde drastisch gesunken ist.
Diese liegt mittlerweile bei einem Alter, der einen Einsatz auf internationaler Ebene nahezu ausschließt.

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da war man nach einer gewissen Anzahl von Siegen in der entsprechenden Klasse ausgesiegt. Dann mußte man sich entweder weiterbilden und in einer höheren Klasse starten. Oder alternativ zwei Jahre lang pausieren.

Heute ist es nicht selten, daß Leute seit 10 Jahren und langer in den untersten Klassen daher dümpeln und sich einer Unzahl von Platzierungen in den Anfängerprüfungen rühmen.

Um die Grundausbildung des reiterlichen Nachwuchses ist es miserabel bestellt.
Auch nach mehrjährigen regelmäßigen Reitunterricht (ei- bis zweimal oder gar öfter die Woche) sind diese oftmals nicht in der Lage, ein Pferd selbstständig an die Hilfen zu stellen.

Das geht auch quer durch alle Vereine bzw.der Ausbildungsbetriebe.

Ich muß dazu sagen, daß ich beinahe 20 Jahre Lang an einer Landes- Lehr- Einrichtung geritten habe, bevor ich meinen eigenen Betrieb gegründet habe. Dort fanden jedes Jahr bis zu zwanzig Lehrgänge mit durchschnittlich 20 bis 25 Teilnehmern statt. Zuzüglich diverser Forbildungsmaßnahmen für Berufsreiter und Turnierrichter, sowie der Zwischen- und Abschlußprüfungen der angehenden Berufsreiter. Ich habe also eine Menge Leute gesehen.

Reiterliche Herkunft quer durch das gesamte Rheinland. Und auch darüber hinaus.

Wie oft habe ich auf den Jahres- Hauptversammlungen erleben müssen, daß ein neuer Turnierparcours angeschafft wurde, wohingegen für einen neuen Hallenboden kein Geld da ist.!
Der Parcours wird an ein, maximal 4 Tagen im Jahr benutzt, der Hallenboden dagegen jeden tag an 365 Tagen im Jahr. Was also sollte eine höhere Priorität genießen?
Zumal ohne einen "pferdegerechten" Bodenbelag der Reitsport gar nicht möglich ist.
Da von einem "verschlissenen" Bodenbelag eine nicht zu unterschätzende Verletzungsgefahr für Pferd und Reiter ausgeht.

Aber "die alten Säcke" aus dem Vorstand reiten selber ja gar nicht (mehr) oder haben noch nie im Sattel gesessen.
Die müssen ja auch nicht für die Behandlung von verletzten Pferden bezahlen.
Aber die sehen, daß die Stangen des Parcours "nicht mehr so schön" aussehen.
Daher fällt ja dann auch die Entscheidung leicht.
Ein neuer Hallenboden sieht ja nicht wesentlich anders aus, als ein verschlissener!

Mein Gott, hatte ich ein Theater, als ich hingegangen bin und die Beregnung eigenhändig wieder in Ordnung gebracht habe. Nachdem sich verschieden Mitglieder über Jahre hinweg über die nassen und rutschigen Stellen beschwert hatten. Natürlich vergebens.

Ich hatte die Halle noch nicht verlassen, da stand der 1. Vorsitzende auf der Matte und erteilte mir eine Rüge. Der Verein könne sich diese Reparatur nicht leisten. Dabei hatte ich mein Werkzeug und meine Arbeitskraft eingesetzt, ohne das dem Verein in Rechnung zu stellen.

Gerade die älteren Mitglieder werde systematisch aus den Vereinsanlagen hinaus gemobbt.
Dabei sind das die Leistungsträger.
Sowohl sportlich, vor allem aber finanziell.
Aber der Scheck für das jährliche Turnier ist natürlich gerne gesehen.
Daß der obligatorische warme Händedruck, wenn er denn überhaupt kommt, alleine nicht ausreicht, um die älteren Semester bei Laune zu halten, kommt dabei niemanden in den Sinn.
Das Turnier war doch wieder schön- frei Fressen und Saufen für den Vorstand!

Was das alles mit Olympia zu tun hat?
Eine Mnege.
Denn wenn die Arbeit an der sportlichen Basis schon vor die Hunde geht, dann kann auch keine sportliche Elite herangezogen werden.
Diese ist aber notwendig, um im internationalem Leistungssport vorne mitmischen zu können.

"Nur" dabei zu sein ist eben doch nicht alles!
Oder wie ist sonst der Ausspruch über die "Leistungsverweigerung" bei den Schwimmern zu verstehen?

Und, ja- ich bekenne, diese Zeilen entwachsen aus einer gewissen Verärgerung.
Seit einem 3/4 Jahr bin ich außer Gefecht gesetzt. Bedingt durch einen schweren Reitunfall habe ich die Funktionalität einer Hand verloren. Es droht eine dauernde Berufsunfähigkeit.
Ursache für diesen Reitunfall?
Vermutlich ein nicht gepflegter und verschlissener Hallenboden, auf dem sich mein Pferd überschlagen hat.

Auf der anderen Seite weiß ich daher genau, wovon ich spreche!
Zumindest bezogen auf den Reitsport!

Geschrieben

@nosex : ich bin begeistert , wie weit du mit deinem Beitrag über`s Ziel hinaus geschossen bist ! Das Thema lautet doch "" Olympia 2012 London "" und nicht die reiterliche Herkunft quer durch das Rheinland . Wenn du uns gerne darüber aufklären möchtest , vor allen Dingen über die Beschaffenheit eines intakten Hallenbodens , dann mach das doch bitte in einem seperaten Thread , denn hier im Olympiathread sind all deine vielen Worte zum Thema Reiterei und Vereine eigentlich OT ! Es sei denn , du möchtest uns sagen , wie gut unsere Reitathleten sich in der Vielseitigkeit und Dressur geschlagen haben .


Geschrieben

Wo kam z.B. Gabriela Grillo her?
Wo ist eine Isabel Werth zu Hause?

Im Rheinland war der ehemalige niederländische Nationaltrainer ansässig.
Dort haben dementsprechend auch die damaligen Mitglieder der niederländischen Equipe trainiert.

Was ich damit sagen will?

Hier wurde sich doch darüber aufgeregt, daß die Damen und Herren Schwimmer nicht mit dem erhofften Medaillen- segen nach Hasue gekommen sind.
Das sportliche Ergebnis wurde mit "Leistungsverweigerung" betitelt.
Daß hier in der Vorbereitung einiges schief gelaufen sein könnte, wird dabei völlig übersehen.

Ich wiederhole es noch einmal-
was wir dort zu sehen bekommen, ist nur die Spitze des Eisberges.

Die Fehler werden auf der Funktionärs- Ebene gemacht.
Die Sportler selbst sind die Leid- tragenden.
Denn mehr als trainieren können die nicht.
Die sind machtlos, wenn das Managemaent nicht stimmt.
Die sind machtlos, wenn das Training so aufgebaut ist, daß bei solch einem sporlichen Höhepunkt, wie es die olympischen Spiele nun einmal sind, nicht die höchste Leistung abgerufen werden kann.
Eben weil der leistungsmäßige Höhepunkt bereits überschritten wurde.

Oder noch nicht erreicht wurde.

Die Ursache dafür ist aber an den "grünen Tischen" zu suchen.
Und nicht im Schwimmbecken, auf der Planche, im Ring oder im Viereck.

Wenn wir einmal zurück auf die Reiterei kommen, wo trainieren denn die Aktiven, wenn nicht in der heimatlichen Halle?
Was tun, wenn dort die Rahmenbedingungen nicht optimal sind?
Nicht jeder der Spitzenreiter unterhält seine/ ihre eigene Anlage.

So war z.B. Dr. Reiner Klimke ganz normal in einem Münsteraner Reitverein ansässig.
Gut, dort waren feste Zeiten, an denen Herr dr. Klimke seine Pferde trainieren konnte.
Was aber, wenn der Vereinsvorstand nicht mitzieht?

Wovon ich spreche, betrifft nicht unbedingt die olympischen Spiele 2012.
Aber die von 2016, 2020,2024, ... !

Die reiterliche Grundausbildung beginnt überall gleich.
Das ist wie in der Schule:
Auch ein Nobelpreisträger lernt erst einmal das ABC oder das 1 x 1.

Ohne diese Voraussetzung nützt auch der höchste IQ nichts.

In der Reiterei ist es aber so, daß beim ABC schon die Vokale weggelassen werden.
Und beim 1 x 1 die Primzahlen.

Da fehlt es an elementarem Grundwissen.
Das zieht sich dan fort bis in die Ausbildung der Berufsreiter und in die Beurteilung der Turnierrichter.

Das sind die Dinge, die ich aus der Reiterei kenne!
Das sind Mißstände, die ich seit Jahrzehnten beobachten kann.

Zurück zun den olympischen Spielen 2012:

Lieber Saturnus, hast Du nicht den Skandal um die asiatischen Badminton- Spielerinnen mitbekommen?
Wurde da nicht auch gekungelt, um möglichst viele Medaillen mit nach Hause zu bringen?

Wie war das mit dem Schiedsrichter, der einen Boxkampf manipuliert hat, weil sein Verband eine großzügige Spende des Verbandes erhalten hat, dessen Boxer er trotz mehrerer Niederschläge zum Sieger erklärt hat?

Ich hatte auch von jemanden aus meinem Bekanntenkreis berichtet, der die Olympiaqualifikation in der Tasche hatte. Seit Monaten. Und vor 3 (!!!) Wochen wurde der Start dann abgesagt. Weil das betreffende NOC nicht den entsprechenden Scheck an den IOC geschickt und somit den Startplatz gekauft hat.

Was hat das - bitte sehr - noch mit Sport zu tun?

DAS ist genau das gleiche Verhalten, was ich in den keinen Vereinen anprangere.
Es geht nicht um den Sport.
Es geht um die Politik.
Vor allem aber geht es ums Geld.
Noch nicht einmal das Geld der Funktionäre.
Sondern um das Geld der Mitglieder.
Dabei ist es auch egal, ob wir hier vom IOC, von der FEI, von irgendeinem NOC oder dem Sportverein in Hinterwolke- Kuckucksheim sprechen.

Die miserable sportliche Förderung der Aktiven, um es einmal wertneutral zu beschreiben, ist dafür doch nur ein Symptom.


Geschrieben

@nosex : oh Wunder , es klappt doch mit dem Thema "" Olympia 2012 London "" !

Ich habe behauptet , und mit mir auch die Presse und Kommentatoren , dass sich die deutsche Schwimmelite Steffen / Biedermann bis auf die Knochen blamiert hat und regelrecht abgesoffen ist . Britta Steffen ist am Samstag im ersten Staffelrennen nach eigenen Angaben extra verhalten geschwommen , um sich für ihre Soloauftritte zu schonen . Was für ein Witz , dann hätte sie besser auf ihren Start verzichtet und eine andere deutsche Schwimmerin hätte sich wohl mehr angestrengt . Bei ihrem Freund Biedermann ist es mit seinen schlechten Leistungen genauso gewesen , wobei sein Trainer für das erste versaute Rennen noch die Verantwortung übernommen hat . Es gab auch positive Beispiele bei unseren Schwimmern ( m/w ) , doch hat es bis jetzt noch keine Medaille gegeben .

Da schau dir doch mal unsere Judokas an , was die schon eingeheimst haben , ganz zu schweigen von den Ruderern (m/w) , sogar die Reiterei ist im medaillenregen bestens vertreten .

Du hast Recht , es gab auch schon Skandale : mindestens ein Dopingfall zu Beginn der Spiele , die acht geschassten Badmintonspieler , die ihre Spiele verschieben wollten , der Boxringrichter , der einen Boxer zum Sieger erklären wollte , obwohl er ihn nicht Mal angezählt hatte . Dieser Ringrichter ist suspendiert worden . Dann ist da noch der deutsche Boxringrichter , der einen iranischen Boxer drei Mal innerhalb von 25 Sekunden wegen Nichtigkeiten verwarnt hat , er ist für 5 Tage gesperrt worden . Dann ist da aber auch die deutsche Ruderin des deutschen Frauenachters , deren Lebensgefährte ein NPD-Mitglied und somit ein bekennender Nazi ist , was ihr Dienstherr , sie ist Polizistin , schon seit Jahren bekannt ist . Es sind schon genug Skandale geschehen , doch das werden wohl nicht die letzten sein , denn jetzt beginnt die Leichtathletik , da gibt es bestimmt noch so manches Skandälchen .

Aber betrachten wir uns doch mal die Leistungen der Ruderer ( m/w ) , die auf 2 Kilometer Strecke Höchstleistungen vollbringen .

Du sprichst wieder in deinem Beitrag von einem Bekannten , der nicht zum Zuge gekommen ist . So nenn doch endlich Ross und Reiter und mach nicht immer nur vage Andeutungen .

Es ist doch klar , dass bei allen Olympischen Spielen auch die Politik mit rein spielt , dafür gibt es die Funktionäre , die auf ihren Stühlen kleben .

Bedenke , dass die Politik vor 40 jahren in München bei den Spielen der Freude grausam zugeschlagen hat . Da hätte man eigentlich sofort die Spiele beenden sollen , doch ist in Wirklichkeit nur die restliche israelische Mannschaft mit ihren getöteten Mitstreitern abgereist . Für den damaligen IOC-Chef Avery Brundidge gab es nur einen Weg : THE GAMES MUST GO ON !

Da steht auch bei den Sportgeräten und sonstigen Ausrüstungen eine riesige Industrie dahinter , die viel Geld investiert hat , um ihre Produkte anschließend vermarkten zu können .

Ganz zu schweigen , was in einigen Ländern für den Erhalt einer Goldmedaille gezahlt wird .

Wollen wir mal nicht vergessen , dass bei diesen Spielen in allen Sportarten auch Frauen zugelassen und vertreten sind .
Desweiteren werden die Medaillen und Blumen diesmal auch von jungen Männern serviert .

Du siehst , es gibt auch viele positive Erscheinungen , man muss sie einfach nur sehen und erkennen !

Verlass doch einfach mal deine negativ angehauchte Vereinsmeierei und schau global , dann ist das Leben viel schöner und interessanter !


Geschrieben

Warum haderst Du eigentlich so mit den deutschen Schwimmern?

Hast Du das Interview mit dem deutschen Nationaltrainer nicht mitbekommen?
Man hat das Reglement verändert!
Diese Information bekam der geneigte Zuschauer jedoch nur, wenn dieser von morgens 9:00 bis spät nachts ohne Unterbrechung die Übertragungen verfolgt hat.
Von einem Rennen pro Tag wurde auf Qualifikation und 1/4- Finale an einem Tag umgestellt.
Der deutsche Schwimmsportverband hat genau zwei "Turniere" nach diesem Modus durchgeführt: Die deutschen Meisterschaften und die Europameisterschaften. Das war´s!

Die Funktionäre sind nun völlig überrascht ob der Reglements- Änderung!
Frei nach dem Motto:
"Wir sind gegenüber Veränderungen sehr aufgeschlossen. Aber bitte nach unserer Pensionierung!"

"Unsere" Athleten haben also die Erfahrung von genau zwei Veranstaltungen nach dem neuen Modus!
Wie hat da wohl bisher das Training ausgesehen?
Ist es da nicht verständlich, daß einzelne Athleten im Vorlauf ihre Kräfte aufsparen für die zweiten Lauf des Tages?
Weil das bisher nicht geübt wurde, zwei Rennen an einem Tag bestreiten zu können?

Ist das nicht eine Entscheidung vom "grünen Tisch"?

So ganz nebenbei, im Reitsport sind bis zu drei Prüfungen pro Tag zugelassen.
Je Pferd, versteht sich!
Und das bereits seit Jahrzehnten!

Der Reiter darf dabei so viele Prüfungen bestreiten, wie er will.
Es sei denn, dieser bzw. diese wird durch die jeweilige Ausschreibung entsprechend gehandicapt.

Ich weiß ja nicht, wie es in den anderen Sportarten aussieht, aber der Verdacht liegt nahe, daß die Funktionäre des Schwimmsportes jämmerlich versagt haben.

Der Sportler kann nur trainieren.
Er bzw. sie kann nur trainieren.
wenn aber das Training die aktuellen Anforderungen nicht berücksichtigt, dann rennt der entsprechende Sportler bzw. die Sportlerin gegen die sprichwörtliche Wand.

speziell @ Saturnus:

Du mißverstehst meine bisherigen Worte.
Da ich beruflich bedingt in erster Linie in der Reiterei beheimatet bin, kann ich auch nur Aussagen über die Zustände in der Reiterei treffen.

Diese Aussagen waren als Beispiel gedacht!
Dafür, wo der Hase im Pfeffer liegt.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß das in anderen Sportarten besser abläuft!
Wirklich nicht!

Allerdings weiß ich auch eines:
Es gibt keine zweite Sportart, bei der sich mit entsprechendem Kapital ausgestattet die jeweiligen Erfolge herbeiführen lassen.


Geschrieben


Dann ist da aber auch die deutsche Ruderin des deutschen Frauenachters , deren Lebensgefährte ein NPD-Mitglied und somit ein bekennender Nazi ist, was ihr Dienstherr, sie ist Polizistin, schon seit Jahren bekannt ist.



Ähm... Jetzt gehen aber ein paar Sachen durcheinander, oder? Wenn ein Ringrichter einen Boxkampf verschiebt, okay ist das ein Sportskandal. Aber was kratzt es denn an der Leistung einer Sportlerin ob ihr Stecher nun rechts oder links oder in der Mitte ist? Oder ob er vom anderen Stern ist? Das ist doch Politik im Sport, wo sie nicht hingehört! Wenn die Leistung der Frau stimmt, darf das keine Rolle spielen! Oder will man verlangen sich von dem Mann zu trennen wie bei den Nazis wo sich Sportler von ihren jüdischen Frauen trennen mussten? Ich glaub's ja wohl nicht.


Geschrieben

@ kolbinger:

Ich stimme vollkommen überein mit DeinemmStatement.
Nur würde ich es anders ausdrücken:

Niemand darf aufgrund seiner Herkunft, seines Geschlechtes, .. oder seiner Gesinnung nach benachteiligt werden.

Der Vorteil einer Demokratie besteht darin, daß jeder frei seine Meinung äußern darf.
Der Nachteil besteht darin, daß jeder frei seine Meinung frei äußern darf.

Wenn man mit rechtsradkalen Kräften fertig werden will, dann hilft nur die Auseinabdersetzung mit diesem Thema. Man kann nur versuchen, die entsprechenden Kräfte zu überzeugen. Nach Möglichkeit mit deren eigen Argumenten.

Das gil nicht nur für Rechtsradikale!
Das gilt genau so für das "linke Spektrum"!

Wenn überhaupt, dann hilft gegen radikale Kräfte, egal welcher Seite angehörig, nur das Wort!
Hier ist die Feder wirklich stärker als das Schwert.

Der Skandal in dieser Angelegenheit ist für mich nicht die eventuelle politische Ausrchtung der betreffenden Person.
Für mich besteht der Skandal darin, wie damit umgegangen wird!

Geschrieben

@Nosex : das Problem mit unseren Schwimmern ist , das sie nicht flexibel sind . Unsere Schwimmer haben innerhalb von 1 Woche vielleicht 4 Wettkämpfe , die sich aufteilen in Vorläufe am Vormittag und Hauptläufe am Abend . Dazwischen schwimmen sie sich warm und entschwimmen sich , um nach dem Wettkampf wieder locker zu werden . Es ist natürlich auch noch nötig , shoppen zu gehen , denn wir sind ja in London . Zudem haben sie Zeit , am Abend ins Deutsche Haus zu gehen und sich dort feiern zu lassen . Dann schau dir doch mal bitte die amerikanischen Schwimmer ( m/w ) an , wieviel Wettkämpfe die schaffen . Oder schau dir mal unseren Judoka im Schwergewicht über 100 kg an , der zwischen dem Halbfinale und dem kleinen Finale gerade mal 7 Minuten Zeit hatte und seinen Gegner trotzdem besiegte . Für mich sind unsere 2 Spitzenschwimmer Steffen / Biedermann einfach nur noch müde Hobbysportler , die anderen Schwimmern ihre verdienten Wettkampfplätze wegnehmen , damit sie nochmal an den Olympischen Spielen teilnehmen können . Britta Steffen wiegelt ja schon vor ihrem letzten Rennen heute Abend jede Chance auf eine Medaille ab , das ist kein Sportsgeist , das ist einfach nur feige .

Du sprichst wieder Mal deine geliebte Reiterei an und weisst ganz genau , wieviel Geld man investieren muss , um ein Pferd zu erlangen , das auf höchstem Wettkampfniveau bestehen kann . Das ist ja nicht nur der Besitz des Pferdes , es ist ein Fulltimejob , um auf solchen Ausbildungsstand zu gelangen .
Du kannst dich gerne mit mir über die Reiterei per PN unterhalten .

@Kolbinger : deine Frage nach der Rechtsradikalität fasse ich als schlechten Scherz auf . England ist , wie dir wohl bekannt sein dürfte , ein ehemaliger Kriegsgegner und sie englische Presse hätte mit Vergnügen den Umstand aufgegriffen , dass der Freund der Ruderin ein bekennender Rechtsradikaler ist , wobei erschwerend hinzu kommt , dass die Ruderin eine Polizeianwärterin gewesen ist , die von ihrem Dienstherrn auf Landesbasis bereits sanktioniert worden ist . Die Frage ist doch nun , wie der Deutsche Ruderverband diese Sportlerin aufstellen konnte , auch auf die Gefahr eines handfesten Skandals hin . Wie konnte es der Landesinnenminister versäumen , diesen Umstand zu verschleiern ? Die Athletin ist vorzeitig abgereist , um Schaden von den anderen deutschen Sportlern abzuwenden , was ich ihr hoch anrechne . Hätte Deutschland nach dem Krieg die Chance genutzt , endlich mit seiner Vergangenheit abzurechnen , hätte man sich diesem Problem viel besonnener stellen können . So aber hat sich Deutschland immer wieder von allen Seiten erpressen lassen und wird heute immer noch nicht mit seiner eigenen Vergangenheit fertig .

@Nosex : wie willst du denn deiner Meinung nach mit den rechtsradikalen Kräften fertig werden , auch wenn du sie mit ihren eigenen Mitteln schlagen willst ? Damit würdest du ja das Deutsche Grundgesetz außer Kraft setzen ! Unsere Politiker werden ja mit den vorhandenen Mitteln des Rechtsstaates der braunen Pest nicht Herr !

So , wie man mit dem Skandal umgeht , ist man den richtigen Weg gegangen . Hätte man erstmal warten sollen , bis die internationale Presse mit Hochgenuss über unsere Sportler hergefallen wäre ? Dann hätte man unseren Funktionären wirklich Vorwürfe machen können ! Zumal sich die schrecklichen Ereignisse von München vor genau 40 Jahren geschehen sind ! Dann hätte man alle deutschen Sportler abziehen können , was nicht fair wäre , zumal diese Sportlerin ihren Wettkampf ja schon hinter sich hat !


Geschrieben

Die Geschenisse vor 40 Jahren hatten mit Rechtsradikalismus nichts zu tun. Überhaupt nichts.
Das war noch nicht einam Antisemitismus!
Damals verübten Palästinenser ein Attentat auf Israelis. Beides Volker, die den Semiten zugerechnet werden müssen.

Für das Attentat sind auch nicht wir Deutschen verantwortlich zu machen. Vielmehr die Briten. Denn diese haben als Machthaber der betreffenden Region sowohl den Palästinensern als auch den Juden zusagen gemacht, ohne diese jedoch eingehalten zu haben.

Das einzige, für das wir verantwortlich sind, dieses Attentat erfolgte auf deutschem Boden!

Wenn man jetzt aber hingeht und verurteilt Menschen, die eine andere politische Auffassung haben, als die breite Masse, dann verläßt man den Boden des Grundgesetzes.
Dessen Stellenwert aber bewete ich höher, als die vielleicht verquere Meinung eines prominentn Sportlers oder in diesem Falle einer Sportlerin.

Das ist ja gerade das Problem in der Demokratie: Auch der politische Gegner darf frei seine Meinung äußer. So verquer diese auch sein mag.
Da muß man sich mit auseinander setzen. Ob es einem nun gefällt oder nicht!.
Ich habe kein Patentrezept ggegen radikale Kräfte. Egal welcher Coleur auch immer.
Aber ein generelles Verbot hebelt das Grundgesetz aus!.
Von der Ächtung eimzelner bis zur Inhaftierung ganzer Gruppen ist es da nur ein kleiner Schritt.

In England ist es überhaupt kein Problem, in einer autentisch SS- oder gar SA Uniform an einem Kriegsspiel teilzunehmen. In Deutschland droht dafür gleich eine Hafztstrafe.


Geschrieben

@Nosex : anstatt jetzt hier wilden politischen Bullshit zu verfassen , komme einfach zum bestehenden Thema zurück , aber lass die Vereinsmeierei weg , also back to topic !


Geschrieben


England ist , wie dir wohl bekannt sein dürfte , ein ehemaliger Kriegsgegner und sie englische Presse hätte mit Vergnügen den Umstand aufgegriffen , dass der Freund der Ruderin ein bekennender Rechtsradikaler ist , wobei erschwerend hinzu kommt , dass die Ruderin eine Polizeianwärterin gewesen ist , die von ihrem Dienstherrn auf Landesbasis bereits sanktioniert worden ist



Genau das ist doch Politik im Sport! Entweder die Ruderin kann was, dann ist sie gegen alle Vorwürfe immun, oder sie kann nix, dann gehört sie nicht dahin. Wenn dan die "Sun" oder irgend so ein Revolverblatt loskrakeelt, na sei's drum, die hören irgendwann schon wieder auf. Was hat denn der Landesverband da zu sanktionieren? Weil sie mit nem NPD-Mann zusammen ist? Mit einem vorbestraften Bankräuber z. B. dürfte sie aber zusammen sein, dann würden alle sagen, sieh mal an, tapfere Frau, wie die zu ihrem Mann steht. Solange ihr Typ sich nichts zuschulden kommen lässt außer die falsche Gesinnung zu haben, hat sich der Verband da gar nicht einzumischen. Das ist ihre Privatsache!

.


Geschrieben

@ Saturnus " Ich wollte ja eigentlich nichts mehr sagen!" @Hajo hat sich einmal mit Recht über diesen meinen Satz lustig gemacht. Aber nun will ich doch was sagen, dass ich nämlich (ausnahmsweise) @Kolbinger voll zustimme.
Da ist eine Sportlerin, die mit einem NPD- Mann liiert ist. Und ? Die NPD ist keine verbotene Partei. Was "rechtsradikal" ist oder was "rechtsextrem" (auf der rechten Seite kann man ja nach landläufiger Meinung nicht einfach "rechts" sein), ist nirgends definiert, darüber kann jeder frei verfügen. Also ist jeder möglicherweise in der Gefahr, mit diesen Vokabeln ins menschliche und politische Abseits gestellt zu werden.Wieso sollte man auch für die politische Einstellung des Partners bestraft werden?Eine neue Sippenhaft? Eine solche Verhaltensweise unterscheidet sich in keiner Weise von den Methoden der Nazis und auch der Kommunisten. Wie steht es denn mit dem augenverdrehend zitierten Satz der Luxemburg :"Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden "(( innerhalb der eigenen Partei, meinte sie))?
Ganz kläglich dein Hinweis auf mögliche Reaktionen im Ausland. Heinemann : "Wir dürfen nie vergessen, damit die anderen vergessen!" Ein Satz für das Lexikon der dümmsten Sprüche. Die anderen werden nie vergessen, solange wir in diesem Punkt nicht souverän genug sind. Wer würde nicht die Kuh melken, die sich das genussvoll gefallen lässt? -Wie ein Schwuler sich beifällig zu Denunziationen solcher Art äußern kann, bleibt mir ein Rätsel.


fellatio
Geschrieben

@ Kolbinger....Ein schöner,homophobener Spruch von dir
" 02.08.12 um 13:15 Ich bestreite ihnen ( den Schwulen ) nicht das recht,Sport zu treiben.Aber schwule Sportler stellt man sich gerne beim SC Janus oder bei Hupfdohlen e.V. vor .Und das wird dann eher ein Anti-Sport nach dem Motto,ein paar süße Schwule treffen sich und spielen ein bisschen miteinander "


Geschrieben

Nun habt euch mal nicht so @fellatio. Ich bin zwar schwul, ich bin aber keine kreischende weibische Tunte alles klar? Wenn ein schwuler Sportverein sich Hupfdohlen e. V. nennt weiß man doch gleich woher der Wind weht. Ich würde da jedenfalls nicht eintreten. Damit bin ich nicht homophob, aber tuntophob. Ein großer Unterschied.


Geschrieben

Könnt ihr mal bitte wieder zum eigentlichen Thema zurückkehren , das wäre echt toll !



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