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Die Rente oder die neue Armut im Alter


BillyBoyRuhr

Empfohlener Beitrag

Geschrieben (bearbeitet)

Auf einmal hat die Politik die Rente wiederentdeckt und es scheint sicher zu sein, dass sie zum Hauptwahlkampfthema 2017 wird.
Verwunderlich ist das nicht, da jeder 2., der in den nächsten Jahren das Rentenalter erreichen wird, nicht mehr als die Grundrente für seine letzten Lebensjahre zu Verfügung hat. Da dass im Moment Hauptthema der Nachrichten ist, halte ich Quellenangaben für nicht unbedingt notwendig.
Bald soll da jetzt auch noch einmal mit einer neuen Reform dran rumgedoktert werden.

Ich glaube nicht, daß das dem Volke helfen wird, aber vielleicht hat hier ja jemand ne völlig andere Meinung dazu. Darauf bin ich total neugierig!


bearbeitet von BillyBoyRuhr
Geschrieben

oh je die liebe Rente, ein Thema da wohl niemand die Richtige Antwort hat,
So wie die Rente jetzt finanziert wird ,wird es bei der Altersarmut bleiben die da auf uns zukommt.
Wer Vorgesorgt hat wird ein böses Erwachen haben ,bei der 0 % Verzinsung kommt da nicht das raus was mal Geplant war ,sehe ich bei meiner Vorsorge jetzt schon,da kann man schon zufrieden sein wenn man das eingezahlte noch Ausbezahlt bekommt.
Lebensversicherungen haben ausgedient da man nicht' s mehr Ansparen kann, und Riesterrente war von Anfang an eine Luftnummer.
Selbst habe ich auch keine Lösung wirkliche Lösung und unsere Politiker auch nicht schon aus einem Grund es wird sehr Teuer werden,
Die Rentner von morgen muss sicher den Gürtel sehr Eng schnallen ,das ist auf alle Fälle nicht zu Umgehen.
Womit soll ein Niedriglohnempfänger sich nebenbei eine Zusatz Rente aufbauen ?
Somit ist die Altersarmut vorprogrammiert .Wie da die Politik rauskommen will ist mir ein Rätzel.Nun ist ja wieder das Länger Arbeiten im Gespräch
und da kommt das - aber - wieder im Gespräch ,67 jähriger Dachdecker,Krankenschwester ,Bauarbeiter .............
will ich mir nicht Vorstellen ,so was können sich nur Schreibtischhocker ausdenken.
Das die Politik sich das jetzt auf die Fahnen schreibt ist Wahlpropaganda für 2017.
Es ist doch schon seit Schröder bekannt und nix wurde Geregelt .
Schröder hat ja in seiner Agenda den ersten Schritt gemacht um die Rente Abzusenken auf 43% in 2030 und bis 67 Arbeiten .na mal sehen wo es hingeht ,wahrscheinlich auf eine Grundsicherungsrente auf Harz 4 Niveau .


Geschrieben

man wird da hin kommen müssen ,das die sozialabgaben nicht mehr von den arbeitnehmer bezahlt werden,zumindest im produzierenden bereich,wo mit immer mehr technik und weniger arbeitskräfte mehr werte und somit gewinne generiert wird


Geschrieben

tanne


na ob wir müssen bin ich mir nicht sicher,
wenn die Politik schaffen würde das alle Einzahlen würde die Sache schon anders aussehen ,
Aber zur Zeit können sich ja viele Gutverdiener aus dem System ausklinken was den System schadet.
Wenn Selbständige ,Beamte und Gutverdiener in die Kassen einzahlen würden löst zwar nicht das Problem aber es würde ungemein das Sozialsystem stützen.


Geschrieben

wenn man den zahlen glauben kann,haben wir heute eine alters armut von ungefähr 3% ,2030 werden es rund 50% sein----jetzt darf man mal von ausgehen,das rentner mit ihre rente ein wirtschaftfaktor sind---dazu kommt das die geburtsstarken jahrgänge in rente gehen----wenn man sich das so rein zieht,haben wir unsere besten wirtschaft jahre gehabt----die meisten die heute noch gut verdienen,wird es die beine weg hauen---vorausgesetzt es bleibt alles so wie es ist


Geschrieben

Unter Muentefehring wurde das Rentenalter auf 67 Jahre heraufgesetzt. Unter Nahles teilweise wieder zurueckgenommen. Wer die Voraussetzungen erfuellte konnte bereits mit 63 Jahren in Rente gehen. Dadurch sind der Rentenversicherung viele Betragszahler verloren gegangen. Was Duemmeres konnte die SPD nicht machen. Mehr Waehler hat sie dadurch auch nicht bekommen.
In diesem Zusammenhang wird immer das Beispiel vom 67jaehrigen Dachdecker gebracht. (soviele gibt es gar nicht) Dank moderner Hilfsmittel ist die Arbeit auch leichter geworden. Ich selbst habe bis 69 Jahren gearbeitet, vorwiegend als Bauarbeiter und Bauer. Eine Arbeit im Buero waere das Schlimmste gewesen was mir haette passieren koennen, da ich an der Schlafkrankheit "Narkolepsie" leide und immer in Bewegung sein muss.
Leider hat ein Herzinfarkt mich gezwungen aufzuhoeren. Aber selbst im Ausland war ich noch bis zu meinem 80 . Geburtstag taetig. Nun verlassen mich die Kraefte. Von meiner Rente , nach sovielen Jahre die Hoechste, kann ich gut leben. Auch wenn diese noch auf 43% fallen sollte. Hier sind es jetzt +41 Grad Cels. im Gegensatz zu Deutschland wo es regnet und der Fruehling nicht kommen will. Trotz der Hitze muessen wir taeglich Futter fuer unsere Rinder und Kaelber schneiden. Der arme Dachdecker oder Maurer wuerde es mit seinen 67 Jahren nicht schaffen. Ich verstehe die Menschen nicht die staendig jammern, anstatt darueber zufrieden zu sein, dass man sich noch bewegen kann. Fruehere Menschen, die am Hochofen oder Martinwek taetig waren, hatten es weitaus schwerer. Ich musste als 14 jaehriger schon 50 Kg. Saecke schleppen. Mein Arbeitstag war nie nach 8 Stunden zuende.


Geschrieben

Sunrise
das waren nur Beispiele von mir, mit dem Dachdecker und so, Das hat nix mit jammern zu tun,
und wenn ich von meiner Arbeit ausgehe da ist nix mit modernen Hilfsmitteln, denn moderne Hilfsmittel kosten Geld und zeig mir mal den Unternehmer der das gerne aus eigner Tasche Zahlen will.
Ich arbeite auch seit meinen 15 .Lebensjahr mal mehr und mal weniger und ich merke das es einen immer schwerer Fällt. Ich möchte nicht meinen Job bis 67 machen und der Grund ist das man es nicht Schaft schon körperlich nicht. Sicher wenn man mir im Unternehmen einen Posten gibt wo ich meine Knochen schonen kann da arbeite ich auch weiter. Aber das sind Träume .
Meine Schwägerin ist jetzt 60 geworden und siehe da ,ihr Arbeitgeber hat ihr nahgelegt zu Versuchen in Rente zu gehen, weil sie zu langsam geworden ist. Die Alten haben doch keine Möglichkeit einen neuen Job noch zu finden dreisten wenn sie wollten. Das hat doch nicht' s mit jammern zu tun es kommt doch eher darauf an was man Arbeitet und wie Gesund man ist .Wer Gesund ist im Alter dem sei es auch gegöhnt .
Früher war die Arbeit auch schwerer und man hat länger gearbeitet das Bestreite ich auch nicht.
Heute wird am Personal gespart aber die Arbeitsleistung ist mehr geworden, Sehe ich schon bei mir auf Arbeit .Was früher 50 gemacht haben machen heute nur noch 30 denn das Unternehmen muß ja Sparen,
und demnächst sollen noch mal 2 Arbeitsplätze wegfallen, und da soll man bis 67 durchhalten???


Geschrieben

Nun, hier ist nicht Thailand. Sonst kommt nachher noch wer mit irgendwelchen Diamentenminen in Namibia und fragt, warum wir denn jammern.

Diese globale Ausbeutung der Werktätigen ist es, die einem den Zorn in die Backen treibt.
Warum lassen sich das die Proletarier dieses Planeten gefallen? Warum gibt es keine Organisation, die die Gewerkschaften genauso globalisiert, wie der Mammon seine Finanzströme längst globalisiert und getarnt hat.
Die Leute sind doch nicht doof. Ich verstehe es nicht, dass es keinen Zusammenschluss der Arbeiterfront gibt. Weder deutschland- noch europaweit und schon gar nicht global.
Liegt es daran, dass die Eliten dieser Gesellschaftsschicht beim Aufbegehren ihr lauthals schimpfendes Maul immer wieder mit Dollarscheinen vollgestopft kriegen, bis ihr Krakele endlich erstickt ist?
Liegt es an der Angst vor den Waffen der Gegner? Oder liegt es tatsächlich daran, dass wir mittlerweile so zivilisiert sind, dass wir der offensichtlichen Ausbeutung und Unterdrückung aus rein ethischen Gründen keine Gewalt entgegensetzen können?

Ich weiß ja nicht, wann die Geschundenen, die Entrechteten und Versklavten ihre Macheten erheben werden, aber ich bin mir sicher, wenn es so weiter geht wird eine Zeit kommen, in der Blut fließt. Überall auf dieser blauen Kugel in ihrer dunklen Schale aus Nichts.

Die Entwicklung der vom Egoismus bestimmten Strukturen des menschlichen Handelns gehen von einer recht intelligenten Form der Ausbeutung in immer primitivere Formen über. Wo man früher die Masse des Proletariats zufrieden zu stellen versuchte, richtet das Kapital sein Augenmerk nun mehr nur noch auf die Erfüllungsgehilfen der Unterdrückung und löst bei Ihnen ein sattes Wohlbehagen durch das Zuplfastern aufkommender Zweifel mit Hilfe von gewissen Luxusgütern aus, ohne dabei zu vergessen, diese nur äußerst sparsam in der wohlstandshungrigen Mittelschicht zu verteilen, denn so was schürt das Konkurrenzdenken..

Leider ist diese Form der Gesellschaftsteuerung äußerst unintelligent. Wäre sie durchdachter, wären weder Flüchtlingsströme noch sonstige aus dem gewünschten Mittelmaß (normativer Gauß => Normalverteilung) herausbrechende Peaks (Zinsverfall, Wachstumsstagnation, in China Ölpreisverfall) zu verzeichnen.

Schlimm an dieser ganzen Sache ist auch noch, dass diese Mechanismen auf keine bewußte Steurung zurückzuführen sind, sondern vielmehr dem Schwarmverhalten einer von Delphinen eingekreisten Heringshorde gleichen. Jeder macht für sich, was er will. Aber alle machen das gleiche. Und werden gefressen...


Geschrieben (bearbeitet)

Jeder kennt ja so seinen Ausschnitt der erlebten Rentner, vielleicht auch ein paar Unterschiedliche.Am Strand kommen die, bei denen 'Pensionäre' der passendere Begriff ist. Die können tatsächlich annehmlich davon leben, erlauben sich sogar kostspielige Menues in den noblen Strandrestaurants oder fahren mit der Fähre nach Norwegen zum Flanieren und Einkaufen. Shopping, sagt man ja heute. Wellness-Buden und Pediküre-Salons leben gut von deren Bedürfnissen, mit 2000-Euro-teuren Brandungsruten fangen sie auch nicht mehr Dorsche, als welche rum schwimmen, aber es sitzt sich bequemer und der elektronische Biss-Anzeiger wird sich schon melden, bevor im Zelt das Fußballspiel Halbzeit hat.

Und am Bahnhof oder in den Parks trifft man die andere Ecke "Rentner". Die sich zwar freuen, dass immer mehr weggeschmissen wird, und dann doch neidisch auf den Kollegen schelten, weil der heute Glück hatte, und 12 Pfandflaschen mehr gefunden hat, als der eine.
Beim Aldi am Container tauscht man schon mal Bananen gegen Brot mit Rentnern. Zur Tafel will sie nicht, nein, sie hat doch ihr Leben lang gewissenhaft gearbeitet und weiß jetzt nicht, warum es hinten und vorne nicht reicht.
Die ( von da oben ) haben ja damals immer versprochen, dass der Lebensabend einmal schön und verdient sein wird.
Manchmal denke ich auch, gute Frau, Dich hamm'se wohl mit dem Klammernsack gepudert, aber meistens tut sie mir eher Leid, weil sie auf den Sermon über den fantastischen Lebensabend herein gefallen ist. Oder der eine, der bei HDW gearbeitet hat. Er arbeitet jetzt in der Flaschen-Einsammel-Branche, gut, aber immerhin arbeitet er, stolz drauf, noch zu arbeiten.
So muss er nicht Bittsteller beim Sozialamt sein, denn - das hat man ihm so eingebläut - da müsste man sich ja schämen, wo man doch aus einem anständigen Beruf kommt, und nie aus Lustlosigkeit blau gemacht hat.

Gut, da gibt es noch die Schicht(en) dazwischen, die nicht knausern müssen, aber auch keine Pediküre im Wellness-Paradies auf der Fähre buchen. Jede Menge Renten-Aufstocker und Leute, die sich fragen, wohin das ganze Eingezahlte bloß geflossen sein mag, dass davon so wenig übrig blieb.

Wieso man dieses System nicht brachial verändert und umbricht, hat seine Ursachen wohl in der lieben Liebe zum Faktor der Gier. Denn das, was diese Arbeitenden während ihrem Arbeitsleben an Gewinn erschaffen,könnten die Arbeitgeber und Firmen mit ihnen teilen, wenn's mit Arbeiten mal nicht mehr so klappt. Die Piraten haben es schon so gemacht, dass die Invaliden und alt Gewordenen von ihren Beutezügen einen Anteil abbekamen, daher kommt irgendwo dieser Gedanke des sozialen Verteilens.
Wenn die Verteilung mit weniger Neid, Missgunst, Gier und der Verschuldungs-Verknüpfung am Einzelschicksal verbunden würde, wäre doch, um Ghandi anzuleihen, immer noch genug für alle da.

Man muss auch nicht bis zum Umfallen arbeiten müssen, wenn man die Arbeit anders verteilt, und besonders den Wert der Arbeit anders bemisst.
Aber auch der Heringsschwarm kommt da nicht hinter, dass das alles mittlerweile auf maximaler Leistungsverzweckung aufbaut, und der Lebenswert des Menschen darüber definiert wird, wie viel Profit aus ihm herauszuwringen ist.
Der Aufstand wurde dem Lastenesel aberzogen, Schritt für Schritt. Solange es noch reicht und man nicht aufbegehrt, muss man nicht darum fürchten, auch noch die letzten paar Korinthen verlieren zu können.
Auch mit der Angstmacherei werden die Heringe am Kreisen behalten, mit den Blasen, welche die Wale ausstoßen, um einen Schreck-Vorhang zu erzeugen...

Symbolik hin oder her. Sicher wird man irgendwann mal wieder den Duce raushängen, sozusagen. Aber die Reiz-Dehnung, bis das dazu führt, wird künstlich immer weiter verlängert, das Gummiband immer geschmeidiger gemacht.
Die Heringe werden mit immer weniger Futter immer besser ertragswillig behalten,und kommen im Alter mit immer weniger besser zurecht oder lernen verzichten.
Wenn man es schafft, dem Verzicht eine Art Glanz der Ehrenwürde zu geben, werden bestimmt viele freiwillig auf mehr verzichten.


bearbeitet von Inaktives Mitglied
Geschrieben

na da wird der bund wohl für mehr papierkörbe in den kommunen aufstellen müssen in den nächsten jahren----grins---


Geschrieben

die papierkörbe mit dem goldrand sind dann für nicht gewälte spd- ler


Geschrieben

Die bräuchten eher 1 oder 2 Krügerrand


Geschrieben

Waehrend meiner beruflichen Taetigkeit in den neuen Bundeslaendern fehlten dort ca 40 000 Handwerker. Auftraege im Wert bis zu 83 Milliarden DM konnten nicht ausgefuehrt werden. Haetten alle Arbeitsfaehigen einen Job gemacht, waeren den Sozialversicherungen ein Grossteil an Beitraegen zugeflossen und die Renten waeren nicht auf den heutigen Stand von bis zu 43% gefallen. Wer vorzeitig in Rente gegangen ist, kann heute nicht Menschen , die bis zum Eintritt des gesetzlichen Rentenalters fuer sich bezahlen lassen. Ich habe seinerseits einem Fliesenleger 17.50 DM Stundenlohn angeboten, dieser hat aber abgelehnt weil er 15 DM Arbeitslosenhilfe bekam. Da platzt einem doch der Kragen: Zu faul zum arbeiten, aber eine hohe Rente beanspruchen.


Geschrieben

ich glaube es wird heute auch noch schwierig sein, ein fliesenleger für 8.75€ zu bekommen,es si denn auf den sogenannten " ARBEITERSTRICH"


Geschrieben

Nun muss man aber sagen, dass sich nach der Währungsreform die Löhne mehr als verdppelt haben. 17,50 DM waren für Schwarzarbeit damals ein guter Lohn.
Aber 2250 DM Arbeitslosengeld hat es für normale Fliesenleger nie gegeben. Und als Arbeitslosenhilfe wurden solche Summen schon gar nicht gezahlt.
Da stimmt was nicht.


Geschrieben

Krüger-Rand muss es tun,dann halten die wenigstens mal den Rand!


Geschrieben (bearbeitet)

BillyBoyRuhr, auch wenn Du meinst immer Recht haben zu muessen. Ich habe als Bauleiter nach der Wende in den Neuen Bundeslaendern mehrere Baustellen geleitet und Supermaerkte errichtet. Bevor Hartz4 eingefuehrt wurde, gab es die Arbeitslosenhilfe. Ob der Mann tatsaechlich 15 DM Arbeitslosenhilfe bekam, kann ich nicht beurteilen. Mir gegenueber hat er es aber behauptet.Das Gespraech hat stattgefunden auf einer Baustelle in Genthin und der betreffende Mann wohnte in Brandenburg, ca 15 KM entfernt.)


bearbeitet von Sunrise
Geschrieben

Wie das genau gestaffelt wurde, das weiß ich auch nicht mehr, aber es war abhängig von der Anzahl der Arbeits-Jahre, die einer schon abgeleistet hatte, von seinem Gesellen- oder Meister-Status und vom Familienstand/Lebenssituation, was da auf die Hand heraus kam.
Insgesamt war es vom Wert her um Einiges mehr, als ALG 1 heute beziffert, mehr als ALG II (Hartz IV,worin Sozialhilfen eingegliedert wurden ) sowieso. Aber die Differenz zwischen Geldwertverlust und Kaufwertpotenzial/Lohn- bzw. Rentensteigerung, Besteuerungsentwicklung u.s. Faktoren war noch um Längen niederer, also man konnte von den rund über Tausend DM sich mehr leisten, was heute 450-paar-zerquetschte Euro können.( H-4 knapp 400 Eu Freiverwendung, SBG-XII 367 Eu )
Dazu kommt noch der Betrug beim Wechsel von DM nach Euro, der von der Wirtschaftswelt nichtig relativiert wurde, aber dennoch häufig sichtbar, und im Portemonaie natürlich spürbar blieb.


Geschrieben

es ist wohl wahr das es auch die Leute gibt die keine Lust zum arbeiten kenne ich auch einige persönlich
die heute für 8,50, Mindestlohn nicht aufstehen wollen.
Aber ich nehme mal an das der Großteil gerne einen Job haben wollen auch für 8,50.
Doch wenn man mal sieht wie der heutige Arbeitsmarkt aussieht, kommt die Ernüchterung.
viele werden nur noch als Teilzeitkräfte eingestellt und da kommt natürlich nicht viel hinten raus .Dann noch von den 500-600Euro was für das Alter zurücklegen ??? wird wohl schwer sein.
Zu der Wendezeit wurde man noch als Vollzeitkraft eingestellt ,das ist aber schon lange vorbei.
Eingestellt wird auf 400,-Euro Basis oder ebend Teilzeit.
Nach der Wende bin ich kurz danach auch Arbeitslos geworden und habe damals einen Job angenommen wo ich nur 1300,-DM Brutto hatte am Anfang .Arbeitslosengeld hatte ich 1200 DM , hab trotzdem
die Arbeit Vorgezogen.
Der Fehler ist das man heute, wer länger Harz 4 Erhält, teilweise gar nicht mehr verpflichtet den Hintern zu Bewegen , mal einfach gesagt, Es ist schon so ,das es viele gibt die für 800,-Euro arbeiten gehen und auf der anderen Seite Harz4 Empfänger wesentlich mehr erhalten weil ja die Miete auch bezahlt wird.
Soll aber nicht heißen das die Harz4 Leute auf der Straße leben sollen.
Aber eine größere Verpflichtung Arbeit anzunehmen die vielleicht nicht so ganz im Ermessen ist wäre vom Vorteil für die Sozialkassen ,bei Harz 4 wird ja nix in die Rentenkasse eingezahlt da aus Steuergeldern Finanziert .Wenn die Leute dann in Rente gehen ,das wir ein Desaster.


Geschrieben

@Sunrise
Es geht mir nicht um das Recht haben, sondern um Tatsachen. Und ich weiß, wovon ich rede.
Deine Aussage, dass es da wen gab, der für 15,- DM nicht arbeiten wollte, ziehe ich doch gar nicht in Zweifef, sondern die Aussage, es habe mehr Arbeitslosenhilfe gegeben als 2250,-€.
Da ist nicht richtig.
Schau einfach hier: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosenhilfe#H.C3.B6he_der_Arbeitslosenhilfe.
Das entspräche einem Nettolohn von knapp 4000,-DM, das hat kein agestellter Fliesenleger damals verdient, es sei denn, er war Meister oder dergleichen. Dabei bin ich schon von dem Vorhandensein eines Kindes ausgegangen, was die Ermittlungsgrundlage der Bezugshöhe um 4% anhob.

Geschrieben

nun nach der wende haben auch viele privat angefangen zu bauen ...auzubauen---fliesenleger waren gefragt---arbeitslosenhilfe plus buntarbeit-----handwerker haben doch schnell ne mark neben bei gemacht


Geschrieben

BillyBoyRuhr seit dem Fall der Mauer habe ich in den Neuen Bundeslaendern auf dem Bau gearbeitet. Meiner Aussage kann ich nichts hinzufuegen. Ich war dort vor Ort und habe mit den Menschen dort zu tun gehabt.Warum glaubst Du nur immer, dass Dein Recht gilt. Ich habe den Verdacht, dass Du Dir immer nur ein Opfer suchst und mich fertig machen willst. Aber Deine Ueberlegenheit hat auch ihre Grenzen.


Geschrieben

Ob der Mann Recht hatte oder nicht, hat mich auch weiter gar nicht interessiert. Ich habe ihn gefragt ob er fuer meine Firma arbeiten will und er hat abgelehnt, selbst mit einer fadenscheinigen Antwort.Darauf kam es auch gar nicht mehr darauf an. Warum sollte ich es weiter nachpruefen?


Geschrieben

Ok, ok. Ist ja schon gut. Warum sollte ich Dich fertig machen wollen?
Ich habe allerdings Probleme mit Aussagen, wie der Deinen, weil sie den Eindruck erwecken, es sei damals Arbeitslosenhilfe in märchenhaften Höhen ausgezahlt worden. Als Bauleiter musst Du damals doch auch gewußt haben, dass dieser Fliesenleger Unsinn redet. Ich hätte so einem Filou heftigst widersprochen, aber das ist eine andere Sache.
Du legst aber die Saat für Gerüchte. So muß ich wegen meines ausgeprägten Gerechtigkeitsempfinden widersprechen und für Klarstellung sorgen. Das bin ich der Wirklichkeit schuldig!


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