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Heiliges Wasser


fellatio

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Es scheint,als brauchten Menschen Wasser nicht nur für den Körper,sodern auch für die Seele. Ufer sind Sehnsuchtsorte. Darum zieht es im Sommer viele Menschen an Flüsse,Seen oder Meer. Das Urlaubssymbol schlechthin ist der Strand,stundenlang kann man an der Küste sitzen und auf die Linie blicken,wo Wasser und Himmel verschwimmen. Und was ist beruhigender als dem Takt der Wellen zu lauschen ?
Zum Glück muss es nicht immer das große,weite Meer sein. Schon der Blick in ein Aquarium oder das plätschern eines Zimmerbrunnens wirkt mediativ. Deshalb heben wir einen Gartenteich aus oder stellen eine Schale Wasser auf den Esszimmertisch.
Veronika Strang ergründet seit Jahren die Beziehug des Menschen zum Wasser. " Wasser ist die Parabel für Leben,Symbol für Veränderung und Gefühle. Es ist in vielen Kulturen heilig,sagt die Professorin Anthropologischer Soziologie an der Universität Durham in England. Darum benetzen sich die Katholiken vor der Messe mit Weihwasser,Muslime waschen sich vor dem Gebet und Hindus reinigen sich im Ganges. Bei den Aborigines in Australien ist es die Regenbogenschlange ,die Leben spendet und nimmt.Das Wasser hat einen zentralen Platz in den Schöpfungsgeschichten der großen Religionen--genau so wie in der Evolution. In ihm entstand das erste Leben auf der Erde und bis heute kommt kein Wesen ohne es aus.
Doch es gibt auch eine banale Seite des Wassers Es war schon immer auch ein Zeichen von Reichtum,man sagt schließlich auch,jemand schwimmt in Geld--kein Wunder also,dass Dagobert Duck im Comic in seinen Geldspeicher badet..Ausufernde Swimmingspools und glamouröse Spas sind Zeichen des Überflusses. Floating,das Baden in konzentrierter Sole,ist eine luxuriöse Form der Entspannung.Das Gefühl,dass die Grenze zwischen dem Ich und dem Wasser rundherum verschwimmt. Mit monumentalen Brunnen zeigt eine Stadt,wie gut sie ihre Bürger mit Wasser versorgen kann. Was wäre etwa Rom im Sommer ohne seine zahreichen Brunnen,aus denen auch zum Teil getrunken werden kann.
Ich hab diese lange Einleitung gewählt--weil es hinter dem obigen Bild brodelt.Um denm freien Zugang zu Wasser wurde im vergangenen Jahr auch in der EU gestritten. Muß die Wasserversorgung in öffentloicher Hand bleiben,oder darf sie privatisiert werden ?Eine Mehrheit im Europarparlament lehnt eine Privatisierung ab . Ein Erfolg für die EU-weite Bürgerinitiative Right2Water,die Zugang zu sauberen Wasser als Menschenrecht etablieren will.
Auch das auswärtige Amt in Deutschland setzt sich für den freien Zugang zu sauberen Wasser ein,und zwar weltweit." Dabei gibt es keine grundsätzliche Absage an eine wirtschaftliche Nutzung von Wasser. Bedingung ist allerdings dass ärmere Menschen nicht von der Versorgung ausgeschlossen werden dürfen. Insofern ist Wasser keine Ware wie jede andere.
Für Unternehmen hingegen bedeutet Wasser genau dass: eine Ware wie jede andere. Eine Quelle in einem afrikanischen Land kann man nach dieser Prämisse erstehen und verkaufen wie alles andere auch. Im Prinzip geschieht das jetzt schon.
Nestle erwirbt Wassernutzungsrechte und läßt Fabriken bewachen und einzäunen---in Algerien und Pakistan. Der Nestle-Konzernchef Peter Brabeck-Lethmate erklärt,sein Unternehmen verdiene schon weltweit mit Wasserrechten Milliarden.
Wir sind zwingend auf Wasser angewiesen und in letzter Konsequenz müssen wir jeden Preis zahlen: Wir sind erpressbar.Das sollte sich jeder ganz eindringlich vor Augen führen.....


Geschrieben

Erpressbar ist man ja nur so lange, wie man an den Sinn oder Wert von Geld glaubt. Werden die Menschenmengen der Durstigen zu groß, helfen die besten Überwachungsanlagen, Mauern und Schieß-Befehle nix mehr.

Wasser ist die Lebensgrundlage schlechthin, aber auch ohne einen funktionierend belassenen Wasser-Kreislauf über den Globus verteilt wird seine jeweilige Verfügbarkeit eng werden.
In Deutschland wird Wasser vergeudet -manche Menschen duschen jeden Tag, manche mehrmals, der gesamte Hygiene-Wahn und Nicht-Trinkwasser-Verbrauch hat zu einem Unmaß geführt, und gerade uns in der Welt der Industrieverschwender sollte es am Wenigsten zustehen, über die Vermarktung oder Einteilung der Frischwasser-Reserven zu bestimmen.

Wasser als Profitware zu sehen -obwohl es längst so gehandelt wird - ist an sich ein Verbrechen. Aber nicht, weil Wasser irgendwie 'heilig' oder sonstwie esoterikverbimmselt besetzt wäre, sondern weil jeder unmittelbar davon abhängt, sich - richtig erkannt - unsere Organismen, unser bares Dasein darauf begründet. Wir können von Wasser als Hauptbestandteil unserer Körperflüssigkeiten ebensowenig unabhängig leben,wie vom Luft-Sauerstoff, der in einem fortwährenden Austausch über das pflanzliche Recycling wiederverwertbar wird.

Wenn wir diese Lebensgrundlage an die Käuflichkeit und das Profitsystem knüpfen, dürften wir beim Größenwahn den ersten Preis abräumen!
Müssen uns aber nicht grämen, wenn Diejenigen, die sich den Zugang nicht leisten können, irgendwann los ziehen, um unser Blut zu zapfen.


Geschrieben

Wasser bedeutet Leben. Doch nach neuesten Studien leiden mehr als 30 % der Menscheit unter den Folgen der Wasserknappheit . Jeden Tag sterben 4 000 Kinder weltweit an Krankheiten,die durch Wasserverschmutzung hervorgerufen werden. Durch die Privatisierung der natürlichen Wasserquellen durch internationale Großkonzerne wird die Situation noch weiter verschärft. Darf Wasser zum Privileg der Reichen werden ? Wer den Zugang zum Wasser kontrolliert,hat den Zugang zur Macht,schreibt die Süddeutsche Zeitung, Genau diese These unterstreicht die preisgekrönte Regisseurin Irena Salina in ihrem eindringlichen Film. Fünf Jahre lang führten sie ihre Reisen rund um den Globus,um die Entwicklung und die Auswirkungen der " Wasserarmut " zu dokumentieren. Das Ergebnis ist ein alarmierender Weckruf,der den Blick auf den Umgang mit der wichtigsten Ressource des Menschen verändern wird.


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