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Maikäfer


SilverAger

Empfohlener Beitrag

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.....

bearbeitet von SilverAger
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Keine Ahnung, aber der sparsame Schwabe macht aus ihnen Maikäfersuppe oder reicht sie kandiert als süßes Leckerchen.
Rezept

bearbeitet von BillyBoyRuhr
Geschrieben

Zu meiner Schulzeit sind wir mit der ganzen Klasse und Lehrer auf's Land gezogen um Maikäfer von den Kartofelstauden zu suchen.---und die Ernte zu retten.


Geschrieben

@fellatio---das waren keine maikäfer,das waren kartoffelkäfer


Geschrieben

Heut ist nicht Fellatio's Tag. Warum auch immer.


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Geruchszellen in verschiedenen Angaben zwischen etwa 8- 20 Millionen beim Menschen auf 360 Rezeptoren verteilt, Geschmacksknospen um die 10000, wobei einer Knospe etwa 100 Sinneszellen zugeordnet werden.

Laut "Die Welt " jedenfalls zum Schmecken, was Google auf die Schnelle rausgespuckt hat :
http://www.welt.de/wissenschaft/arti...schlagbar.html

Bei Schwaben muss das Ganze auf Sparflamme sein, denn Sparen können sie da echt gut. Sie sparen sogar am Wortschatz, denn Riechen und Schmecken werden bei Schwaben nicht mal unterschieden, Beides ist = Schmecken.
Also können sie sich wohl auch die Geruchszellen sparen, hat man schon 20 Millionen weniger Sorgen, würde man meinen.

Hunde sind uns mit etwa 240 Millionen Geruchszellen über 1200 Rezeptoren deutlich überlegen.

Schreiben diverse Artikel im Web...

http://www.suedkurier.de/region/hoch...372586,5234233


Und nach dem Mai kommt dann der 'Junikäfer', recht ähnlich,aber kleiner und weicher:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gerippter_Brachk%C3%A4fer

bearbeitet von Inaktives Mitglied
Geschrieben

Maikäfer schmecken übrigens ganz lecker. So ein bisserl wie Krabben, zumindest von der Konsistenz her. Und puhlen muss man sie auch.


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.....

bearbeitet von SilverAger
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Na jetzt mal ohne viel nachzuschlagen, meine ich mich zu erinnern, dass die Maikäferlarve einige Jahre im Boden lebt, wie lange, weiß ich nicht mehr,
( nachgesehen,3-4 Jahre ) bis sie sich verpuppt und der Käfer daraus schlüpft. Deshalb ist anzunehmen, dass die sogenannten 'Maikäferjahre' immer im Hochzyklus stattfinden, also wenn die meisten Larven im selben Jahr reif genug sind, um sich zu verpuppen, und die Käfer folgend schlüpfen. Es gibt Intervalle, in denen wenige "versetzt" gelegte Eier zu Larven, zu Puppen und schließlich zur Imago heran reifen, und das sind dann die Jahre mit weniger Maikäfern.

Soweit ich das durchschaue, ist es auch regional unterschiedlich, wo gerade in welchem Jahr ein Massenaufkommen ist, also die dort ein 'Maikäferjahr' haben.

Beeinflusst durch den Gebrauch von Pestiziden hat das natürlich auch Auswirkungen genommen. Von den regelrechten Plagen, von denen betagte Verwandte erzählen, im Krieg und danach ( Maikäfer flieg ...), wo sie dann auch wohl auf dem Speiseplan landeten, und die üblichen kulinarischen Unterschiede zwischen essbaren und nicht gegessen werdenden Tieren noch nicht so verfestigt waren, wie heute
( man nehme etwa Dach-Hasen heran )
sind wir aktuell eher entfernt.
In den vergangenen 10 Jahren habe ich 3 Mal einen Maikäfer zu Gesicht bekommen. Die meisten in einem Jahr habe ich mal in Bayern erlebt, bei Ichenhausen, da war ich 15 oder so. Waren da aber auch keine Massen, die etwa Kirschbäume kahl fressen können hätten, so, wie die alten Leute oft erzählten.

Kommt drauf an, wer hartnäckiger ist - die Umweltvermüllung durch den Menschen, oder das Genom der Maikäfer, denn Anpassung und Immunisierung gegen Gifte wie Pestizide sind in der so genannten Schadinsekten-Welt ziemlich im Trend.

Die weiter oben einverwechselten Kartoffelkäfer bzw. Colorado-Käfer aus Amerika etwa (Leptinotarsa decemlineata ) erfreuen sich einer ziemlichen Schietegal-Mentalität, was Spritzmittel und Chemie-Keule angeht. Was sich die Kartoffeln reichlich verzehrenden Leute mit dem Arsen haltigen Zeugs über die Jahre reingezogen haben, möchte man nicht unbedingt erfahren. Die Bekämpfung durch bestimmte Bakterien hat sich daher etabliert, in Asien hat man auch neue Mittel im Versuch. Meine ich mal in irgend einem Artikel aufgeschnappt zu haben.

Nachtrag, noch ein informativer Artikel über Maikäfer, verwandte und manchmal verwechselte Käfer-Doppelgänger bei waldwissen.net

http://www.waldwissen.net/waldwirtsc...rling/index_DE

bearbeitet von Inaktives Mitglied
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Geschrieben

I see. Grashüpfer hatte ich schon, die schmecken ölig-nussig, ein wenig wie frische Lindenknospen.

Alles leicht verdauliches Eiweiß. Nur mit Fliegenmaden habe ich's nicht so.


Geschrieben

mir sind die maikäfer in silber papier ausm laden lieber---schmecken nach schokolade


Geschrieben

Aber nicht mehr als 13 auf einen Schleck, nech? Sonst musste 10 Tage auf dem Ergometer, um die wieder runter zu strampeln.

Von den Echten wird man nicht dick, außer man tilgt die in Waschzuber Manier


Geschrieben

früher hat man in guten maikäfer jahren ,die käfer gebrüht und an die schweine verfüttert---aber nicht damit sie schlank bleiben


Geschrieben

Zuhause wurden sie gesotten und in den bitter armen Zeiten gegessen, wie BBR schon meinte, dass man's kann. Teils sogar die Larven, 'Engerlinge'
Die Hühner werden auch ganz wild auf sowas.
Klar, wenn man massenhaft hat, werden Schweine schön moppelrund davon, und es ist gesundes Futter ... na ja was man heute noch relativ unbelastet nennen könnte, da Chemie und 'Fall-out' überall drin steckt.


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