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Sollte ein Coming Out in 2026 nicht längst "out" sein?


TV-Jennifer

Empfohlener Beitrag

Popper-6228

Ist schon ein,,Phänomen "..weitestgehend durch die Christianisierung geprägt, in der Antike war das kein Thema, wen man liebt, was man für Vorlieben hat usw. Meine besten Freunde wissen, dass ich bi bin, auch die,,Heteros",nur würde ich nicht JEDEM auf die Nase binden, was ich mag und was nicht, in Bezug auf meine Sexualität. Das finde ich, ist Privat. Jedenfalls finde ich den Begriff,,Coming out "unpassend.

Bei den Menschen in meinem Bekanntenkreid habe ich nach ihrem Coming Out keine Veränderung feststellen können. Von daher brauche ich die Unterscheidung nicht. Andererseits gibt es ja auch Menschen,vdie damit ihren stolz auf ihr Outing und ihre Zugehörigkeit ausdrücken wollen und denen man das dann auch so belassen sollte

Deine Themen sind immer sehr interessant.
Nur glaube ich was das Thema coming out angeht siehst du durch eine rosarote Brille.
Unsere Gesellschaft ist und wird nicht breit sein alles und jeden zu akzeptieren, auch wenn wir 2026 haben. Und was die Damen und Herren in der Regierung versuchen mit ihrer angeblichen Offenheit ist lächerlich und macht uns weltweit zum Gespött.
Transgendern,Damenbindenautomat auf der Herrentoilette oder einmal im Jahr das Geschlecht aussuchen. Und du fragst uns ernsthaft warum coming out so gefeiert wird?
LG Marie

"Out" dürfte auch sein, hier olle Kamelle aufzuwärmen. Ist 'n "Coming Out" nicht eher etwas für Leute, die auch Fotos von ihrem Essen im WWW posten?
Ein "Coming Out" ist für mein Empfinden ähnlich überflüssig, wie der Ausspruch eines ehemaligen, für mein Empfinden als Verwaltungs-Chef lächerlich wirkenden und nuscht taugenden Berliner BGM, der meinte, es wäre gut so dass er schwul ist, was sogar noch beklatscht wurde. Unfassbar. Sehr viel besser wäre es gewesen, er hätte seinen Job anständig gemacht. Oder ist das jetzt "Off-Topic"?
Meine Wenigkeit benötigt kein "Coming Out". Wer fragt, erhält von mir stets eine passende Antwort. "In" her, "Out" her. Notfalls auch liebevoll um die Ohren gekloppt.

Jenz : einfach echt. Follow me!

TV-Jennifer

Danke Leute für eure ehrlichen Ansichten und Meinungen - fand ich sehr interessant zu lesen!

 

@nico2009 War das eine rhetorische Frage oder möchtest du von uns eine Antwort darauf?

Warum lässt man die Menschen mit dem Thema nicht endlich in Ruhe ?
Coming-out ist privat Sache
Wer es machen will soll es tun,wer nicht soll es bleiben lassen.
Die Schwulen und Lesben Szene ist eh geprägt von Intoleranz

Am 9.2.2026 at 23:46, schrieb Jenz:

@Robert-2640 Weil es Teil der freimaurerischen Verschwuchtelungs-Agenda ist.

Jenz : einfach echt. Follow me!

IST GENAU DAS👆

Deine Worte: ..."Mit der Betitelung eines Coming Outs werden Gays/Lesben, meiner Ansicht nach, permanent als gesondert betrachtet, was mich zu einer weiteren Frage führt: warum muß man sich für seine Sexualität überhaupt erklären?"...
Und genau so ist es leider auch heute immer noch. Ein "coming out" sollte auch meiner Meinung nach in 2026 etwas sein, was niemand mehr nötig hat. Ich habe den Eindruck das sich die Gesellschaft in Deutschland auch tatsächlich lange positiv in diese Richtung entwickelt hat, was sich aber erschreckender Weise wieder ein wenig zurück entwickelt hat. Ich finde diese Rückentwicklung sehr beängstigend und stelle fest, junge und ältere Menschen haben wieder mehr Angst und sind wieder wesentlich vorsichtiger mit dem freien Bekenntnis Ihrer Sexualität und Ihres Daseins.
Lieben Gruß an alle Lieben und Geilen

  • 2 Monate später...

Hallo Jennifer 

Ich kenne das " Stigma anders zu sein " auch sehr gut.Das wird/ wurde mir von anderen Menschen schon zuhauf bewiesen.Nun ich für mich bin so gefesigt ...dass ich keinen Berg daraus schaufle .Aber ich merke mir die Gesichter / Namen gut die mich schlecht dafür behandeln " sexuell unlinear" zu sein..Wer heute noch Menschen dafür hasst mit wem sie zusammen sind , und Xxx haben.Der kriegt einen unmissverständlichen Gegwnwind von mir. Ich wünschte dass es kein " Comming Out " braucht, aber manch menschlicher Geist ist mit sehr wenig Einsatzreichweite gesegnet..

 

(bearbeitet)
Am 8.2.2026 at 11:44, schrieb TV-Jennifer:

Surfe ich durch die Medien stoße ich immer mal wieder auf Artikel wie "Person XY hatte ihr Coming Out" und das meist noch fett und groß als Titelzeile geschrieben, während es im Artikel gefeiert wird als wenn es etwas Besonderes wäre. Auch hier im Forum gibt es Fragen bezüglich eines Coming Outs, wo ich jedoch fragen muss - muss das denn heute noch sein? Wieso muß dieses Anhängsel "Coming Out" immer erwähnt werden? Bei Heteros heißt es immer nur der oder die hat ´nen Freund oder Freundin, kann das nicht auch so bei Homosexuellen sein "..hey Person XY hat einen Freund", das trifft den Nagel doch voll auf den Kopf!

Mit der Betitelung eines Coming Outs werden Gays/Lesben, meiner Ansicht nach, permanent als gesondert betrachtet, was mich zu einer weiteren Frage führt: warum muß man sich für seine Sexualität überhaupt erklären?

Betrachte ich mein Umfeld im Hinblick auf diesen Aspekt, würde ich es als Generationen-Frage ansehen. Personen im Alter meiner Eltern (bzw. noch eine Generation älter) nehme ich meist konservativ wahr, die der Thematik Homosexualität gespalten gegenüberstehen bis hin zur Ablehung, wobei einige natürlich auch sehr tolerant aufgeschlossen sind! Jüngere Generationen (Jugendliche, Ü-20 Jährige...) und Leute in meinem Alter zeigen wenige Berührungsängste, vielmehr spielt für die meisten die Sexualität anderer keine Rolle. Ich denke das liegt daran, daß junge Leute bereits (egal ob durch Medien, Freunde, Internet) früh damit in Berührung kommen und sehen, daß die eigene Sexualtität keine Rolle spielen sollte. Deshalb haben sich über die letzten Jahre viele Sub-Kulturen wie Pansexuell, Metrosexuell, Asexuell, Omnisexuell oder Geschlechtsidentitäten wie Non-Binär und Androgyn gebildet wobei ich Transsexualität ausnehmen möchte da diese in der Gesellschaft schon viel länger verankert ist.

Ehrlich gesagt bin auch ich es Leid mich neuen Leuten immer rechtfertigen zu müssen was oder wer ich bin, bzw. warum ich so bin. Man wird teilweise in eine Schublade gesteckt nach dem Motto "he der Typ ist ´ne Transe, was stimmt mit dem nicht?". Ich wünsche mir einfach nur als Mensch gesehen zu werden, anstatt ständig hinterfragt zu werden, warum ich eine (Trans)Frau bin - und dann noch gay dazu. Für Menschen die mich kennen spielt all das keine Rolle und werde als die Person wahrgenommen die ich nunmal bin - so kann das Leben echt einfach sein!

Seit Langem schon beschäftigt mich der Gedanke ob wir jemals dieses Stigma loswerden oder es ewig an uns heften bleibt. Schreibt mir gern eure Meinung dazu.

Eure Jennifer

Jenmifer 

" Du bist eine Transdame unumstösslich , hinreissend , verführerisch  vom Ohrläppchen zum kleinen Zeh.,.und liebensenwert so wie du bist !!" Und wer dir was anderes sagt den erkenne ich nur als "hohl " an!!😉🤌

bearbeitet von AalenerTopSpion83
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