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Schwule Armut

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Geschrieben

Sind schwule wirklich die gut situierten Doppelverdiener und trendorientierten Konsumenten wie es die Werbung uns glauben machen will? Oder ist das alles nur schöner Schein?
Nach 12 Jahren schwule Welten und Erfahrungen in Wolfsburg, Braunschweig, Berlin, Zürich und Magdeburg scheint mir, es ist alles nur schöner Schein. Den Glanz der Wenigen habe ich erlebt. Ja, es gibt sie: die gutverdienenden mit schickem Appartment am Zürichsee. Aber was ich eigentlich sehe, ist erbärmliche Armut. Wohnungen mit Kohleofen, Hartz IV und Aushilfsgastronomen sind die Regel. Wo ist der Mittelbau? Gibt es wirklich nur arm und reich? Habe ich einen falschen Eindruck oder ist das die Realität? Welche Ursachen hat die Abwärtsspirale und die Unfreiheit der community?
Sagt Eure Meinung und helft Strukturen aufzudecken, die letztlich allen schaden.


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Camper
Geschrieben

Wenn ich mich in der Szene umschaue, fallen mir besonders zwei Typen von Schwulen auf:
Die einen sind angetrieben von dem Grundgedanken, es einfach etwas besser machen zu müssen als die Heten. Nicht aus Boshaftigkeit, sondern eher mit dem Gedanken: "Hey früher habt ihr mich fertiggemacht weil ich anders war - jetzt zeig ichs euch allen". Kombiniert mit einer Portion gesundem Menschenverstand kommt dann meistens etwas ziemlich sinnvolles dabei raus.
Die Anderen - ich will weissgott niemanden angreifen - sind sehr oft Typen, die verdammt gut aussehen, und deshalb meinen, die Welt läge ihnen zu Füßen und sie müssten keinen Finger dafür krum machen. Vermutlich liegt das daran, dass sie mehr oder weniger den ganzen Tag angehimmelt werden. So einen Gedankengang an den Tag gelegt ist der Weg über Hartz 4 bis runter zum "Bahnhofspublikum" vorprogrammiert.
Das ist nun aber nicht als Regel mit Ausnahmen zu verstehen, sondern als Tendenz, die ich persönlich in meinem Umfeld erlebe.
Ich kann mir vorstellen dass das breite Mittelfeld eher zurückgezogen lebt. Die Einkommensstatistiken über besserverdienende Schwule besagen ja nicht, dass der Durchschnittsschwule doppelt soviel verdient wie die Durschnittshete, sondern soweit ich mich erinnere ein tendenziell _leicht_ höheres Einkommen.


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Geschrieben

Was Du sagst, klingt schön. Wie kommt es nun aber, dass ich genau das Gegenteil erfahren habe? Gerade die, die hauptsächlich schön aussahen, von einem Bett ins nächste hüpften, kaum eine Schule oder gar Uni von innen gesehen haben, haben jetzt gute Jobs. Eigentlich wollte ich ja auf einem abstrakteren Niveau diskutieren. Aber nun muss ich wohl doch persönliche Eindrücke auspacken. Da gibt es einige wenige einflussreiche Schwule, die mit menschenverachtender Willkür Leute nach Ihrem Gutdünken entweder in den Himmel heben oder in die Hölle schicken. Gerade jene, die Leistung und Ehrgeiz an den Tag legen, werden zerstört. Konkurrenz im kleinen (schwulen) Haus wird nicht geduldet. Mit Leistungsprinzip hat das leider nichts zu tun.
Du sagst, man wolle sich an den Heterosexuellen rächen und daher ein mehr an Leistung bringen. Zumindest in meinem Fall waren es nicht die Heterosexuellen, die mir in irgendeiner Form geschadet hatten.
Zum Thema Statistiken: Ich kenne Statistiken, wonach Schule mehr Geld für Konsum ausgeben und auch zur Verfügung haben. Das heißt aber eben nicht, dass sie mehr verdienen. Sie haben andere Prioritäten, schon allein die Frage der Sicherung der nächsten Generation stellt sich nicht.
Leider kenne ich keine objektiven Statistiken über reale Einkommensverteilungen. Wer kennt sich aus?


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Geschrieben

Da fühle ich mich direkt angesprochen. -
Als sogenannter "Besserverdienender" (wo fängt das eigentlich an?) habe ich mir, genau wie jede andere "Hete" einen recht komfortablen Lebenswandel geleistet. Aus Gründen, die ich nicht zu vertreten habe, bin ich in die Arbeitslosigkeit geraten, und mühe mich derzeit, irgendwie das aufrecht zu erhalten, was ich mir erarbeitet habe und ich liebgewonnen habe.
Das geht nicht ohne erhebliche Abstriche. Mit Hartz IV sehe ich einer Katastrophe entgegen.
Aus meiner Arbeit mit HIV-Patienten kenne ich noch eine ganz andere Schiene schwuler Armut.
Nämlich die der "Kontaktarmut" - Wer nicht mehr das Bild des charmanten und beliebten Sunnyboy erfüllen kann, weil er nicht mit den Mitteln ausgestattet ist, am gesellschaftlichen (in diesem Fall schwulen Leben) teilzunehmen, gerät in der Regel zwangsläufig in eine programmierte Einsamkeit, unabhängig von der mentalen Belastung durch die Infektion.
Alles in allem gebe ich aber den Vorrednern recht. Traditionell ist in unseren Kreisen nicht alles Gold was glänzt.
Was uns die Medien vorgaukeln, trifft doch nicht auf den versteckt lebenden Kranführer zu, genauso wenig wie auf den "Erfüllungsgehilfen" in der schwulen Bar.
Wer dem schönen Schein glaubt, ist schneller verloren, als er denkt...[color=#8000FF][/color]


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Geschrieben

Ich bin mir sicher, dass der Mittelstand generell wegbricht.
Nicht umsonst heitß die aktuelle Generation "Generation 1000.- €". http://www.welt.de/print-welt/article716650/Generation_1000_Euro_Verzweifelt_um_Aufstieg_bemueht.html
Wer heute eingestellt wird, verdient in vielen "mittleren" Berufen halb so viel wie Leute, die schon 10 oder 20 Jahre im Beruf sind.
Ich befürchte auch, dass unsere Gesellschaft einfach nur noch unpassend organisiert und mit falschen Vorstellungen lebt.
Zum Beispiel die Aussage: "Geld vermehrt sich" ist total falsch. Geld ist eine Sache und kann sich nicht vermehren. Das ist einfach eine "schöne" Metapher. Auch: "Geld arbeitet" stimmt nicht. Geld kann nicht arbeiten.
Wenn also Menschen ihr "Geld arbeiten" lassen und so vermehren, dann lassen sie in Wirklichkeit andere Menschen arbeiten und "nehmen denen Geld weg". Das mag in der Vergangenheit gut funktioniert haben. Je mehr Geld jedoch konzentriert in den Händen von wenigen ist, desto schwieriger wird dieses System für die Gesellschaft. Als Problematisch sehe ich auch das Thema Werbung. Als ein besonders gutes Beispiel sehe ich hier die Werbung der Firma "Svenson" auf N24. In dieser Werbung wird Menschen mit Haarausfall eingeredet, sie könnten nicht mehr schwimmen gehen oder Fitness machen, weil sie immer angestarrt werden. Sie stehen gesellschaftlich am Rande und haben keine Freunde. In diesem Beispiel ist es besonders offensichtlich und nach meiner Ansicht Menschenverachtend. Aber das sind die Mechanismen, nach denen Werbung funktioniert. Den Menschen wird eingeredet, sie seien ohne die entsprechenden Produkte unvollständig und wertlos. Ich habe immer gesagt: "Werbung wirkt bei mir nicht. Dessen bin ich mir allerdings nicht mehr wirklich sicher.
In Wirklichkeit sind wir alle doch Sklaven des Geldes. Ich denke, es wird Zeit sich da herauszuentwickeln.
Puh... der Text ist ganz schön radikal geworden. Es ist das erste Mal, dass ich diese Gedanken äußere. Ich hoffe auf viele Reaktionen ;o) Ach ... und bitte keine Polizei, die an meine Tür klopft


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Geschrieben

Der Mittelstand bricht nicht weg. Jedenfalls nicht weltweit. Ich halte das für ein ausgesprochen deutsches Phänomen. Im angloamerikanischen Raum ist es üblich bei Stellenausschreibungen das zukünftige Gehalt anzugeben:

Location: US Northeast Terms: Full Time, Salary: $35,000 - $49,999, Type: Education/Training,
Position: Telephone Workers

Location: US Northeast Terms: Full Time Salary: $50,000 - $74,999, Type: Accounting/Finance
Position: Accountant / Osram Sylvania's Internal Audit department

Mal 2 kleine Beispiele zum Thema Dichtung und Wahrheit. Im ach so schlimmen Amerika, wo ja angeblich alle mindestens 2 Jobs parallel machen müssen, verdient man also gar nicht so schlecht. Und nicht nur, dass die Jobs gut bezahlt sind. Es gibt vor allem welche.
Ich frage mich, wie lang wir uns diese Abwärtsspirale noch bieten lassen wollen. Und ich frage mich, warum man ausgerechnet in der schwuler Community statt Stärken gemeinschaftlich zu nutzen, man sich die Köpfe einschlägt. Der Nutzen liegt übrigens nicht unbedingt darin, psychosozialen Beistand für HIV-Positve zu leisten. Das Schicksal der Betroffenen wird nicht dadurch verbessert, dass man andere vom Job abhält. Es wäre sinnvoller, die Gesunden gut verdienen zu lassen. Dann bleibt auch Geld für Spenden an Forschung und Betreuung.


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Geschrieben

Noch zu meinem Vorredner: Man solle sich aus der Sklaverei des Geldes lösen. Wie stellst Du Dir das vor? Häschen auf dem Balkon ordentlich ficken lassen und den Nachwuchs schlachten? Eigene Tomaten züchten? Im Wohnzimmer Salat anbauen?
Wie weltfremd ist das eigentlich? Man kann sich nicht aus einem System von Waren- und Geldtausch befreien. Warum auch? Das System ist nicht das Problem. Es sind die Menschen und deren Umgang damit.
Und die Werbung auf N24 kann ich persönlich gut ausblenden. Was ich leider nicht ausblenden kann, sind naive Weltanschauungen in meinem persönlichen Umfeld. Die "Befreiung" von materiellen Wünschen und Begierden führt zu genau dem was wir jetzt haben: Arbeitslosigkeit und Armut. Ohne Konsum keine Entwicklung, keine Produktion, keine Arbeit.


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Geschrieben

Ich habe dafür keine Lösung parat. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das noch 1000 Jahre so weiter läuft.
Immer mehr Arbeiten werden von Maschinen gemacht und diese Maschinen werden immer besser und günstiger. In einer Gesellschaft in der es um Gewinnmaximierung geht (oder in der es zumindest den Macht- oder Geldinhabern), wird sich dieser Trend unaufhörlich fortsetzen. Busse und Bahnen werden von Computern gelenkt werden, was spricht gegen einen Friseurroboter? An Pflegerobotern wird auch schon mit hochdruck gearbeitet. Da bleiben irgendwann nicht mehr viele Jobs über.
Ich bin ja nicht gegen den Konsum an sich. Aber die Arbeit wird uns immer mehr ausgehen. Irgendwann muss sich die Gesellschaft an diesen Umstand anpassen.
Du kannst die Werbung nicht ausblenden. Du kannst sie höchstens ignorieren. Sobald du einen Schritt vor deine Haustür machst oder den Fernseher einschaltest, bist du von ihr umgeben.
Fast jeder sagt, dass er sich nicht von Werbung beeinflussen lässt. Warum werden dann milliarden € dafür ausgegeben? Und wer weiß schon, was sie in unserem Unterbewusstsein macht? Ich finde es naiv zu glauben, die Industrie würde das Geld dafür einfach ohne Gegenwert investieren.
LG
HHGay


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Geschrieben

Sicherlich erreicht Werbung den einen oder anderen. Sie könnte aber auch eine Erpressung der Mediengiganten sein. Nach dem Motto, wenn ihr bei uns keine Werbung bucht, bringen wir einen Skandalbeitrag über Euer Produkt. Die Unsummen, die für Werbung ausgegeben werden, rechtfertigen jedenfalls kaum den vergleichsweise geringen Erfolg.
Die zunehmende Rationalisierung ist ein großes Problem, aber sie ist nicht die alleinige Ursache. Das fatale Hoch der Arbeitslosigkeit in der Weimarer Republik war auch ohne den Grad der Rationalisierung möglich, den wir heute haben. Und genau da kann man ansetzen, um den mächtigen in Politik und Wirtschaft einzuheizen. Eine neue Massenarbeitslosigkeit und Armut in Deutschland weckt zu Recht internationale Ängste.


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Geschrieben

Also ich würde sagen es giebt keine Privilegien mehr.
Die Spanne zwischen arm und reich wird immer größer, und das betrifft Schwule wie hetero und Lesben.
Man muß eben versuchen sein Leben so gut wie möglich zu Leben.


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Geschrieben




Location: US Northeast Terms: Full Time, Salary: $35,000 - $49,999, Type: Education/Training,
Position: Telephone Workers

Location: US Northeast Terms: Full Time Salary: $50,000 - $74,999, Type: Accounting/Finance
Position: Accountant / Osram Sylvania's Internal Audit department

Mal 2 kleine Beispiele zum Thema Dichtung und Wahrheit. Im ach so schlimmen Amerika, wo ja angeblich alle mindestens 2 Jobs parallel machen müssen, verdient man also gar nicht so schlecht. Und nicht nur, dass die Jobs gut bezahlt sind. Es gibt vor allem welche.



Um das hier mal klarzustellen, die oben aufgeführten Gehälter sind Jahresbruttogehälter[/color:igmg7e59] da müssen auch noch Steuern von bezahlt werden. Will man halbwegs abgesichert sein gehen auch noch Kranken, und Rentenversicherung ab. Und die trägt man in USA allein da gibts keinen Arbeitgeberanteil. Versichert man sich nicht muss man von dem Geld Rücklagen bilden sonst sieht man im Fall eines Falles recht alt aus. Letztendlich bleiben da bei den 35.000 im ersten Beispiel auch nicht mehr als 1000 -1500 $ und davon möchte ich in USA nicht leben müssen. im Zweifel reicht das dort gerade mal für die Miete.


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olderfan
Geschrieben

jaja chillischote! als ob du von deiner vom staat aufgedrückten rentenabgabe später leben kannst. in den usa bist du zwar selbst für deine rente verantwortlich, aber da hast du die freie wahl, wieviel du einzahlst. hier musst du einzahlen und bekommst am ende weniger wie hartzIV. schwule mögen zwar trendsetter sein, aber es gibt genug die am existenzminimum leben. einerseits weil sie in unserer ach so toleranten gesellschaft gemobbt werden oder andererseits durch diverse krankheiten. ich selbst habe 4 jobs, die ich gott sei dank gut organisiert habe. wohlbemerkt 4 jobs. damit ich normal leben kann. denn bei einem durchschnittsgehalt von 6€ brutto bleibt dank steuern,aok und so weiter nicht wirklich viel hängen. soviel zum thema deutschland einigt vaterland. wir ossis arbeiten und arbeiteten genauso hart wie wessis. nur bekommen wir bei weiten nicht den lohn wie er uns zustehen würde. und 1500 $ sind ca. 1000 €. da kannste hier in good old germany auch keine großen sprünge machen. ich zahle für meine 45qm auch 350€ miete in nem provinzkaff! aber mal davon abgesehen sehe ich es nicht unbedingt als schwule armut sondern als armut von allen. es geht bestimmt auch heten so.


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Geschrieben

Ich habe nicht behauptet, dass man bei uns mit 1000.- Euro große Sprünge machen kann, aber mit Wohngeld etc. kann man ganz gut über die Runden kommen. Wohngeld - dass hört sich für einen Amerikaner aber wie eine Utopie an. Und wer wissen will, was es heißt, sich im "gelobten Land" nicht ausreichend versichern zu können, dem empfehle ich den Film "Sicko" von Michel Moore. Hier wird auch das amerikanische Gesundheitwesen dem unseren gegenübergestellt, wer das gesehen hat, dem vergeht das Meckern über die Gesundheitsreform. Und richtig, auch ich glaube, dass mir die staatliche Rente nicht reichen wird, aber da kann man erstens was gegen tun und zweitens währen Millionen amerikanischer Rentner froh wenn sie eine solche Rente hätten.


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olderfan
Geschrieben

wo bekommt man bei 1000€ netto bitte noch wohngeld? und wenn ich meine rentenbeiträge selbst anlegen könnte, hätte ich mit 65 bestimmt mehr geld zur verfügung wie mit der staatlichen rente.


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Geschrieben


wo bekommt man bei 1000€ netto bitte noch wohngeld?




Wo? - überall in Deutschland - ist ein Bundesgesetz.

Da Wohngeld auf Grundlage des Bruttoeinkommens berechnet wird, wurde für die unten aufgeführte Berechnung ein monatliches Bruttoeinkommen von 1400.- Euro angenommen ( entspricht nach dem Einkommensteuerjahresausgleich ca. 1100.- Euro netto) also bei einem Einkommen von ca 1100.- Euro netto würdest du für deine Wohnung (habe mir erlaubt deine Angaben aus deinem vorletzten Post zu nutzen) ca 285.- Euro Wohngeld bekommen.


Ergebnis der Wohngeldberechnung
Voraussichtlicher Wohngeldanspruch
Aufgrund der von Ihnen angegebenen Daten wurden folgende Ergebnisse ermittelt:

Anzahl der zum Haushalt rechnenden Familienmitglieder 1
Anzahl der zum Haushalt rechnenden wohngeldberechtigten Familienmitglieder 1
Maßgebliches monatliches Familieneinkommen (Brutto) 1400,00 EUR
Maßgebliche monatliche Miete bzw. Belastung 350,00 EUR
Höchstbetrag für Miete bzw. Belastung 325,00 EUR
Anteiliger Höchstbetrag für Miete bzw. Belastung 325,00 EUR
Anteilige monatliche Miete bzw. Belastung 350,00 EUR
Zu berücksichtigende monatliche Miete bzw. Belastung 325,00 EUR
Anrechenbares monatliches Einkommen 81,66 EUR
Ermittelter Wohngeldbetrag in Euro 285,00 EUR


Die Berechnung wurde durchgeführt am 29.02.2008 um 12:11 Uhr.


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olderfan
Geschrieben

danke für diese ausführung. als ich bei uns antrag auf wohngeld gestellt habe bin ich mit der begründung abgelehnt worden, ich würde zuviel verdienen um anspruch auf wohngeld zu erheben. da muss ich mich wohl noch mal in die spur setzen. danke sehr. vlg


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Geschrieben


danke für diese ausführung. als ich bei uns antrag auf wohngeld gestellt habe bin ich mit der begründung abgelehnt worden, ich würde zuviel verdienen um anspruch auf wohngeld zu erheben. da muss ich mich wohl noch mal in die spur setzen. danke sehr. vlg




Wenn du selbst mal prüfen möchtes ob du Anspruch hast kannst du dies auf http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/wohngeld/diwo.shtml tun.
Die Berechnung hier ist im Gegensatz zu der auf http://www.Wohngeld.de" onclick="window.open(this.href);return false; kostenfrei.


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Bjoerko
Geschrieben

Um zurück zum Thema zu kommen

1. Mit 40.000 US Dollars kommste (Jahresbruttogehalt) nicht sehr weit. Wie schon da steht...Krankenversicherung muss man selbst tragen, sonst haste nämlich echt ein Problem bei der nächsten Operation

2. Rentenversicherung gibt es da kaum. Einige Versicherungen bieten diese zu meist horrenden Summen an. Das kann sich jemand, der 40000 Dollars / Jahr BRUTTO verdient kaum leisten.

3. Dann musst Du auch mal schauen, wie hoch der Inflationsgrad in den USA ist. Der liegt nämlich deutlich über den unseres Landes. Heißt, für dein sauerverdientes Geld bekommst du auch bedeutend weniger Waren (und/oder Dienstleistungen).

4. Schau dir mal die Mieten in den Städten der USA an. Die liegen allesamt höher als in Deutschland.

5. Die Nebenkosten (Wasser, Heizung etc.) sind etwa genauso hoch wie bei uns. Steigen dafür aber in schöner Regelmäßigkeit immer wieder mal an. Das tun sie bei uns auch. Aber schau mal wie die bei denen und wie die bei uns ansteigen (Prozentual).

FAZIT: Die USA sind ja ein schönes Land. Aber, es lohnt sich ganz sicher nicht als Monteur oder Mechaniker dorthin auszuwandern. Die Zeiten sind vorbei. Und wer den Spruch "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" heute noch kennt und den Blödsinn auch noch glaubt, dem kann man nicht mehr helfen. Sorry Leute. Da bleibt lieber hier und meckert über unsere Politiker. Da wisst ihr wenigstens (dank des Wahlrechts), dass ihr was dagegen machen könnt. In den USA müsstet ihr nur zahlen, zahlen, zahlen.


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Geschrieben


Um zurück zum Thema zu kommen



Das Thema war doch aber "Schwule Armut" und nicht "Arme USA" oder ?

Ich möchte nicht sagen, dass es keine Armut unter deutschen Schwulen gibt, aber ich glaube es kommt ganz darauf an wie man Armut definiert. Sicher kann man(n) mit Harz IV keine großen Sprünge machen und wird man als schwules Paar gar als Bedarfsgemeinschaft gerechnet, wird's vermutlich richtig eng, - ist das aber wirklich Armut ?. Schaut man sich mal in der Welt um, und zwar nicht nur in der dritten Welt, wird man schnell erkennen, dass das wenn überhaupt Armut auf sehr hohem Niveau ist. Zudem haben zumindest offen schwul lebende Männer den Vorteil recht flexibel sein zu können, was Wohnort und Jobsuche anbetrifft, da kann man doch wesentlich mehr gegen seine Armut tun, als der Hetreromann mit Frau und Kindern. Ein 13 Jähriges Kind mit knapp 200 Euro durch den Monat zu bringen, das ist wirklich Armut.


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