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Städtenamen, die mit letzten Buchstaben des Vorherigen beginnen.
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Keine Nerven ohne Säge
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Das zusammengesetzte Hauptwörter Spiel
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Das zusammengesetzte Hauptwörter Spiel
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Graz -
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Hast - Heute
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Christian -
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Micha-2Loch antwortete auf das Thema von leach1m in Gay Fun & Games
Echo -
Es gab mal die Perseus Sauna in Bremen. Leider dauerhaft geschlossen. Dort gab es jeden Monat einen Tag wo man in einem separaten Bereich hemmungslos rumpissen konnte. So etwas vermisse ich. In Köln beim Pullermanns soll es ja auch Termine für yellow shower geben. Dort war ich noch nicht. Ich gehe auch ungern das erste mal alleine irgendwo hin wenn ich mich nicht auskenne.
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Den Hintern mit einem Dildo und viel Gleitgehl vorbereiten und es geht ohne das es weh tut.✌🏻
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Geht auch normal beim ersten Treffen?
Colonia51147 antwortete auf das Thema von Hudsen in Gay Sex Forum
Hallo ✌🏻 Wo ist das Problem durch ein Sextreffen jemanden kennenzulernen und man merkt, dass es einfach passt. Wenn es beiden gefallen hat, dann trifft man sich gerne wieder. Auch da kann der Funke überspringen. -
Rhabarberkompott 🤢
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bei mir ist eher das Problem , das er ganz reinrutscht wenn ich ihn länger trage , ist unangenehm ihn dann rauszufischen
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Kein Gefühl ohne Nerven
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Dämonen der Lust Teil 2: Auf dem Strich (Trans-Erotik)
Thema hat Gustaph hinzugefügt: Gay Sex Geschichten
Ich wusste sofort, dass ich mich auf dem Straßenstrich am Ostbahnhof befinde. Das hätte jeder erwachsene Einwohner der Stadt erkannt, selbst wenn er die Dienste der dortigen Damen niemals in Anspruch genommen hätte. Man kannte den Ort zumindest aus Zeitungsberichten oder weil man zufällig einmal dort vorbeigekommen war und die sich anbietenden Frauen wohl oder übel gesehen hatte. Doch mir war auch bewusst, dass in dem eben in die regennasse, nächtliche Seitenstraße einbiegenden Wagen, dessen Lichtkegel die Gasse durchbohrend erhellten, ein Freier saß, der mich gleich ansprechen würde. Fasst mechanisch schaute ich noch einmal schnell in meinen Taschenspiegel, um mein Make-up zu überprüfen. Zu meinem großen Erstaunen erkannte ich darin Annes Gesicht. Es war viel stärker geschminkt als üblich. Womöglich dem Anlass entsprechend. Ihr braunrotes gelocktes Haar umrahmte üppig ihren Kopf. Oder war das mein eigener Kopf? Schnell wollte ich noch in meinen Schritt fassen, um meine Identität zweifelsfrei feststellen zu können. Da ging die Seitenscheibe des Freiergefährtes bereits vor mir herunter. „Was kostet Handentspannung?“, fragte mich der Insasse recht barsch, dessen Gesicht ich zunächst gar nicht erkennen konnte. Als wäre ich Profi in der Branche, antwortete ich postwendend: „Fünfzig, aber ohne Busenfrei.“ „Und was kostet mit blankem Busen?“, fragte er, seine sich steigernde Lüsternheit kaum verbergen könnend, sofort nach. „Achtzig“, entgegnete ich, immer noch mit gemischten Gefühlen. Die Routine, mit der ich antwortete, wurde von meiner inneren Bestürzung über mein eigenes Handeln kaum getrübt. „Gut, dann Achtzig, wenn man auch anpacken darf“, entschied der scheinbar recht preisbewusste Lustsuchende. Mein darauf etwas tonlos klingendes „Ja“ zeigte mir selbst, wie problematisch mir das Angefasst-Werden durch einen Fremden noch zu sein schien. Ich war ja blutiger Neuling in der Branche und falls ich Anne war, dann durfte ich aufgrund ihres zaghaften Antwortens annehmen, dass auch sie noch nicht so geübt war in dem, was hier gerade ausgehandelt wurde. Eine madronenhafte Rentnerin, die hinter mir einen Trolley laut schnaufend vorbeizog, ließ uns kurz unser Geschäft unterbrechen, als sei Anstand in dieser eindeutigen Situation noch etwas, das man vorgaukeln könne. Danach stieg ich ein und bemerkte erst jetzt die roten Netzstrümpfe an meinen makellosen Beinen. Aus eigener Erfahrung wusste ich, wie scharf Männer werden können, beim Anblick solch schwerer Geschütze aus dem Arsenal der Dessous-Mode. Schon legte der Anwärter seine Hand auf mein Knie, als könne er bereits einen Anspruch darauf erheben und als sei es nun zum beliebigen Gebrauch freigegeben. Er war ein Mann in den Fünfzigern. Lichtes Haar, Hornbrille und leicht dicklich. Womöglich ein braver Familienvater auf Abwegen. „Erst das Geld. Dann können wir losfahren. Ich zeige den Weg“, hörte ich mich sagen. Ich lotste den Typen auf einen Nebenparkplatz der Hochschule, direkt neben ein blickdichtes Buschwerk. Als ich seinem wichtigsten Teil in geschickter Manier die vorher per Geschäftsbeschluss vereinbarte Behandlung angedeihen ließ, fühlte ich mich selbst dabei sehr erregt, litt aber gleichzeitig unter dem, was mir Anne gerade anzutun fähig war. Ich hätte ihr das nie zugetraut. Musste sie dies tun, um ihren Teil der Wohnungsmiete aufzubringen, weil ihre Eltern ihr nichts dazugaben? „Was kostet es mit dem Mund?“, wollte der schwer atmende Kunde jetzt wissen, der meine linke Brust fest im Griff hielt. „Das ist heute umsonst“, entfuhr es mir, weil ich unbedingt diese Erfahrung auch gleich zu machen wünschte. War ich denn vollkommen von Sinnen? Mir musste es doch klar sein, wie sehr mein künftiges Leben unter diesem Eindruck stehen würde. Dann, früher als erwartet, wurde mein Mund von einem Geschmack erfüllt, der mir fremd war. Darauf riss ich die Augen auf und sah kurz die mit Lippenstift zusätzlich rot gefärbte Haube des dickschaftigen Pilzes, der soeben seine Sporen versprüht hatte und deswegen im Schrumpfen begriffen war. Schnell setzte ich mich aufrecht und erkannte nun Herrn Herweg, der mich prüfend und forschend anschaute. „Ah, da ist er wieder“, konstatierte dieser zufrieden. „Muss aufwühlend gewesen sein, was sie da erlebten. Ich bin gespannt auf ihren Bericht.“ „Dürfte ich bitte ein Glas Wasser haben?“, fragte ich noch ganz aufgelöst und von dem Wunsch erfüllt, den neuen Geschmack schleunigst zu vertreiben. Was ich eben erlebt hatte, das war mir ebenso real erschienen wie mein sonstiges Leben, aber es war aufgrund der Geschehnisse absolut atypisch für meinen üblichen Tagesablauf. Ich hatte doch keinerlei Erfahrungen mit Männern gesammelt, auch wenn mancher Wunsch in diese Richtung in mir aufgetaucht sein mochte vorher schon. Ich befand mich jetzt definitiv in Herrn Herwegs Hypnosezimmer. Die rustikale Eichenvertäfelung an den Wänden des Raumes war unverkennbar. Jetzt erinnerte ich mich auch daran, eine erste kostenlose Sitzung bei ihm gemacht zu haben, um dann entscheiden zu können, ob ich weitere Sitzungen nehmen möchte. Er hatte mir versichert, die Entscheidung läge ganz bei mir, er würde mich nicht unter Druck setzen. Das Gefühl der schambehafteten Demütigung, das jetzt sehr stark in mir nachklang, weil entweder meine geliebte Anne mich so schamlos betrogen hatte mit einem total verachtenswerten Verhalten zudem oder weil ich selbst mich damit erniedrigt und beschmutzt hatte, durchzog mein Gemüt wie ein bittersüßer Todessehnsuchtshauch. Niemals würde ich bereit sein, einem Menschen davon zu berichten. Auch nicht einem Heilpraktiker für Psychotherapie, wie es Herr Herweg nun mal war, was ich längst wusste, denn hätte er keine Ausbildung gehabt, hätte ich doch freilich sowieso nie bei ihm eine Hypnosesitzung gebucht. Niemals. Ich wusste seit dem Vorabend dieses Tages allerdings bereits, dass Herr Stefan Herweg kein autodidaktischer Scharlatan war, sondern ein Mann mit einer grundsoliden Ausbildung. Er hatte mir und Anne das in unserem eigenen Wohnzimmer offenbart und uns angeboten, jeweils kostenreduzierte Sitzungen bei ihm buchen zu können, weil wir ihm vom ersten Augenblick an am Herzen gelegen hätten und er durchaus die Notwendigkeit sähe, in unserer Beziehung die Weichen neu auszurichten. Ja, dem Blick eines Experten bleibt natürlich nichts verborgen. Er kann aus den kleinsten Regungen eines Probanden tiefe Erkenntnisse gewinnen. Zumal ich mich ja dummerweise noch durch ungeschicktes Verhalten selbst ziemlich entlarvt hatte an jenem Abend. Ich kam spät von der Hochschule, weil ich eine außerordentliche Veranstaltung besucht hatte. Schon als ich mein Auto auf der gegenüberliegenden Straßenseite parkte, erkannte ich, dass Anne nicht alleine in unserem Wohnzimmer war. Wenn ich es recht sah, hatte sie sogar Herrenbesuch. Ich muss gestehen, dass mein Herz bis in meinen Hals hinaufschlug, als ich mich durch die Büsche im Vorgarten an das Wohnzimmerfenster heranpirschte, um nähere Erkundungen machen zu können. Zunehmendes Vogelgezwitscher orchestrierte die aufkommende Dämmerung. Es war schon lange mein Albtraum, erneut von einer Frau betrogen zu werden, wie damals in meiner ersten Beziehung. Vorsichtig lupfte ich meinen Kopf an der linken unteren Ecke des Panoramafensters hinauf. Da erblickte ich Anne und Herrn Herweg, die sich am Wohnzimmertisch gegenüber saßen und angeregt plauderten. Man verstand sich scheinbar ausgezeichnet. Man lachte sogar. Anne warf mehrfach ihre braunrote, aufreizende Mähne zurück. Meines Erachtens war das ein untrügliches Zeichen für die sexuelle Bereitschaft einer Frau. Mir stockte der Atem. War ich denn verdammt dazu, von Frauen hintergangen zu werden? Hatten die anderen irgendetwas, was ich nicht hatte. Freilich machte ich mir keine Illusionen darüber, dass ein gestandener Herr, wie es dieser Herweg eben eindeutig war, über die größere Erfahrung als ich verfügt, wodurch er selbstredend ein wesentlich größeres Arsenal an ausgefeilten Liebespraktiken haben musste als ich. Natürlich war mir auch seine enorme Ausstattung aufgefallen, als ich bei der Lesung neulich vorne saß, unterhalb seines Vortragstisches. Selbst wenn jetzt jemand ins Feld führen mochte, dass ich doch jünger und somit naturgemäß standhafter sein müsste als dieser reife Herr da im Wohnzimmer neben meiner Anne, dann muss ich doch entgegnen, dass Ältere auch zum unbefangeneren Gebrauch von unterstützenden Pillen bereit sind und damit ihren scheinbaren Nachteil bei Weitem aufwiegen können. Ich hörte die Stimmen der beiden ineinander Vertieften nur dermaßen dumpf durch die doppelverglaste Scheibe dröhnen, dass die gesprochenen Worte unentschlüsselbar blieben, aber ihre Blicke sagten unendlich viel. War das nicht Annes Blick, den sie mir gewöhnlich zuwarf, wenn sie sich das eine wünschte? Gerade überlegte ich, mich aus dem Staub zu machen, um nicht als Lauscher an der Wand entlarvt zu werden, da krachte ein Buntspecht neben mir gegen die Scheibe. Letzte Zuckungen verrieten das Entweichen der Lebensgeister aus dem auf dem Boden liegenden Holzwurmsucher. Als ich von ihm aufschaute, erblickte ich Herrn Herweg und meine Anne hinter der Scheibe, die durch den Knall angelockt worden waren. Ich sagte zu ihnen, den Geschäftigen spielend, der zufällig gerade heimkam, als das tragische Naturereignis stattfand: „Wieder ein Bundspecht. Der Dritte in diesem Jahr. Haben die Tomaten auf den Augen? Die beiden verstanden mich nicht. Anne winkte mich jedoch sogleich herein. Drinnen wurde ich darüber aufgeklärt, welche Ausbildung Herr Herweg hatte und dass er bereit sei, mit uns beiden kostenreduzierte Hypnosesitzungen abzuhalten, um unsere wertvolle Beziehung auf ein massiveres Fundament zu stellen. Noch gäbe es Hoffnung. Schlagartig stellte ich mir vor, welche Möglichkeiten sich diesem Mann bieten würden, sollte er wirklich unlauter sein, wenn er meine Anne allein bei sich hätte und in Trance versetzen könnte. Verschiedene Bilder von Stellungen und Praktiken flackerten vor meinem inneren Auge auf. War dies meine eigene Schlechtigkeit oder die Schlechtigkeit der Welt generell, die mich zu solchen Vorstellungsbildern nötigte? „Du weißt, dass ich schon noch Bedarf hätte zur Seelenarbeit, wegen dieser Sache mit Karl“, erklärte mir Anne jetzt. Meine Güte, jetzt kam das auch noch auf den Tisch. Karl war ihr Stiefvater, der inzwischen von ihrer Mutter geschieden war, die mit einem neuen Partner im Tessin lebte. Angeblich sollte dieser Karl Anne gegenüber öfter mal zudringlich geworden sein früher, als sie noch daheim wohnte. Ich musste mir diese Geschichten immer mal wieder anhören und konnte nie so recht glauben, dass das weit gegangen war. Etwas Genaues erfuhr ich ja auch nie. Jetzt hatte sie mich. Natürlich musste ich unter diesen verschärften Umständen ihren gewünschten Hypnosesitzungen bei unserem Herrn Herweg, dem Heilpraktiker für Psychotherapie mit staatlicher Anerkennung, unumwunden zustimmen. Alles andere wäre ein Frevel meinerseits gewesen und hätte mich als herzlosen Partner entlarvt. Dann ließ ich mich mit gequältem Blick geschlaucht aufs Sofa nieder, was Herrn Herweg veranlasste zu sagen: „Ich sehe, da braucht jemand seinen wohlverdienten Feierabend. Da wird es Zeit für einen Menschenfreund wie mich, sich zu verabschieden, aber nicht, ohne zu versprechen, dass ich morgen von neunzehn bis zwanzig Uhr für einen von ihnen beiden in meinem Terminplan freihalten werde. Ich freue mich, egal wer kommt. Ich darf mich verabschieden.“ Natürlich ging ich an dem nächsten Abend hin, schon um zu prüfen, was da so abgehen würde. Nun, das wusste ich jetzt. Konnte ich das meiner Anne zumuten? Ich wollte nun gehen, ohne Herrn Herweg auch nur das geringste Detail von meinen Erlebnissen in Trance durch die erste Hypnose preiszugeben. Er schien schon enttäuscht darüber. Womöglich hielt er mich deswegen noch einmal am Arm fest, als ich seine Wohnung schon halb verlassen hatte, und schaute mir tief in die Augen und sprach: „Nehmen Sie ihre Zerrissenheit nicht auf die leichte Schulter, so etwas kann einen auch endgültig zerreißen. Glauben Sie mir, ich habe das alles schon mit Leuten, die waren wie Sie, erlebt. Geben Sie entweder nach, das kann Ihnen fast ohne Hilfe gelingen, unter kaum merklicher Anleitung, oder bäumen Sie sich energisch dagegen auf, was allerdings ein Vielfaches an Aufwand und Arbeit bedeutet und ohne die Hilfe eines Experten kaum gelingen kann. Glauben Sie mir, ich stehe so oder so hinter Ihnen, mein junger Freund. Lassen Sie mich ihr Fels in der Brandung sein.“ Weil ich Pathetik generell eher nervig finde, verabschiedete ich mich zunächst nicht ohne die üblichen Floskeln. Dennoch hätte ich mir gestehen müssen, alleine nicht mehr klarzukommen. Die Anfechtungen waren einfach schon zu groß. Meine Dämonen lauerten überall. Sie nahmen kleinste Schwächen meinerseits zum Anlass, das Ruder in meinem Leben zu übernehmen. Anne konnte ich zunächst von Terminen bei Herrn Herweg abhalten, indem ich angab, nicht genau zu wissen, was die Hypnose bei mir bewirkt hätte. Ich benötige noch Zeit, mir meiner Gefühle klar zu werden. Solange riet ich ihr bitte, abzuwarten. Zu meinem eigenen Erstaunen ging sie darauf ein. In der nächsten Zeit fiel mir das Studieren schwer. Als Anne schon längst zur Hochschule aufgebrochen war, stand ich erst auf, ging an den Spiegel und schminkte mich mit Annes Schminksachen und zwar so, dass ich ihrem eigenen Schminkstil recht nahe zu kommen glaubte. Natürlich trug ich mehr auf. Etwa so, wie sie es nachts auf dem Strich getragen hatte. Dann gefiel sie mir, am besten. Oft ging ich später, freilich ungeschminkt, ziellos durch die Stadt und schwänzte dabei die Vorlesungen. Das heißt, ich glaubte, ich gehe ziellos, bis ich auf einmal in der besagten Straße am Ostbahnhof stand. War dies mein Ziel gewesen? Wollte ich den Ort meiner ersten aufwühlenden Erfahrungen mit einem fordernden Herrn noch einmal aufsuchen? Ich spürte eine starke Erregung in mir aufkommen. Der Wunsch, mein Geschlecht in den engsten Käfig pressen zu wollen, wurde nahezu brennend in mir. Wie real war das Erlebnis auf dem Strich gewesen? Ein heißkalter Schauer lief mir beim Erinnern den Rücken herunter. Ich musste mich direkt schütteln. Es fühlte sich an, als sei der zwielichtige Bruder des Heiligen Geistes auf der Straße nach Damaskus auf mich herniedergefahren. Ich hörte keine Stimme, die mir befahl, was ich künftig zu tun hätte, aber es kam der Wunsch in mir auf, meine Haare braunrot färben und Locken hineinwinden zu lassen. Also ging ich in ein angrenzendes Friseurgeschäft, indem man aufgrund von mangelnder Kundschaft sofort meinen Wünschen nachkam. Auf dem Heimweg hielt ich an einem verruchten Sexshop und besorgte mir rote Netzstrumpfhosen. „Die sind für meine Freundin“, log ich dem Mann an der Kasse vor. Ein Rentner neben mir fragte mich spontan, ob ich einen Film mit ihm gemeinsam in einer der Videokabinen anschauen möchte. Ich ging wortlos, aber leicht schwankend, zur Tür hinaus. Wäre dies nicht eine mögliche Lösung für meine Probleme gewesen? Weil es noch früh am Tag war und ich wusste, dass Anne heute bis spät nachmittags Vorlesungen hat, nutzte ich die Gelegenheit, mich erneut wie sie, nur eben stärker, zu schminken und die neu erstandenen Netzstrümpfe sowie einen BH von ihr und darüber ein kurzes geblümtes Kleid anzuziehen. Spätestens als ich ihre hochhackigen Schuhe dazu anzog, war ich glücklich wie noch nie. Als ich in den Ganzkörperspiegel im Schlafzimmer schaute, war mir vollkommen klar, mich hier zum ersten Mal wirklich selbst vor mir zu sehen. Ich warf mein Haar zurück und es fiel auf die selbe bezaubernde Art wie Annes Haar. Würde dieser Anblick Männer ansprechen? Ich wagte kaum zu denken, es könnte tatsächlich so sein. Konnte es sein, dass ich mich in Anne verliebt hatte, weil sie viel Ähnlichkeit mit mir besaß? Jetzt, mit der Schminke, hielt ich das für möglich. Plötzlich sprach mich jemand von der offenen Schlafzimmertür aus an: „Die Wohnungstür war offen, Anne, entschuldige, wenn ich einfach so hereinplatze.“ Ich fuhr herum und erblickte Karl, Annes ehemaligen Stiefvater. Mensch, die Peinlichkeit kannte keine Grenzen. Auch wenn Anne und ich ihn seit fast vier Jahren nicht mehr gesehen hatten, würde er uns doch definitiv auseinanderhalten können. „Du siehst wirklich gut aus, liebe Anne. Das etwas Reifere steht dir ausnehmend gut.“,bemerkte Karl und mir wurde kaum bewusst, dass das Kompliment nun mir galt. Ich hätte natürlich ihm gegenüber eine abwehrende Haltung einnehmen müssen, weil er doch ein schlechter Stiefvater für Anne gewesen war, der in seinem Verhalten ihr gegenüber womöglich nicht eindeutig gewesen war, aber im Moment, noch dazu in meiner Aufmachung als übersexualisierte Anne, wollte es mir nicht gelingen, den rückwirkend strafenden Ritter zu geben. „Ich sags frei raus, wie es ist. Deine Mutter hat mich neulich angerufen und mich gebeten, bei euch vorbeizuschauen. Sie will praktisch wissen, sagen wir es doch offen, ob ihr Geld, das sie zu eurer Miete beisteuert, gut angelegt ist“, führte jetzt Karl aus und weiter sagte er, nicht ohne dabei zu schmunzeln auf eine Art, wie man sie von reiferen Männern kennt, die wissen, wie man junge Frauen nehmen muss. „Ich bin praktisch der Spion, der Bericht erstatten muss, was bei euch abgeht.“ Dabei trat er näher heran und fasste meinen linken Oberarm an. Als müsse er mich an dem Davonlaufen hindern. Ich erinnerte mich jetzt, dass Anne oft geschimpft hatte, Karl sei nichts als ein billiger Weibertyp, der allen Röcken in seinem Umfeld nachstelle. Ich musste mir eingestehen, dass der Blick seiner stahlblauen Augen tief reinging und dass ich seinen blonden, breiten Schnurrbart irgendwie passend fand, in seinem sicher für viele Frauenaugen gefälligen sonnengebräunten Gesicht. Im Grunde war er ein Ausbund von Machoklischees, die man gemeinhin zum Kotzen findet, bis man spürt, er könnte eventuell an einem selbst Interesse haben. Mein Blick wanderte wie gewöhnlich in jenen Momenten auf seinen ausgebeulten Schritt. Um eine andrängende Ohnmacht abzuwehren, schlug ich schnell vor, zwei Tees zubereiten zu wollen, um unser Wiedersehen gebührend zu begehen. Karls indifferenter fragender Blick spiegelte womöglich seine Verwunderung über die gänzlich offene Herzlichkeit wider, die die vermeintliche Anne ihm entgegenbrachte. Auf dem Weg in die Küche ging er press an meiner Seite und legte eine Hand an meine Taille. Ich bedauerte im Stillen, dass Anne nicht bei ihrer Mutter im Tessin weilte momentan, musste mir aber eingestehen, dass es einige Gründe gab, die dagegen sprachen, hier und jetzt versuchen zu wollen, etwas mit Karl vom Zaun zu brechen. Ich war schließlich nicht in Hypnosetrance, in der jeder Wunsch sich sogleich erfüllen kann. Der Tee war längst ausgetrunken und sogar schon eine halbe Flasche Grauburgunder, als Karl seine Hand, als wir nebeneinander auf dem Sofa saßen, an der Innenseite meines Oberschenkels hinaufrutschen ließ. In meinem Oberstübchen gab es ein totales Feuerwerk, so wühlte mich das auf. Kein vernünftiger Gedanke konnte mehr von meinen hoffnungslos überladenen Synapsen abgefeuert werden. Das sind so die Momente, in denen man hofft, die krassesten Wunschvorstellungen laufen ab und man schaut nur zu, als könnte man an dem Spaß beteiligt sein, ohne je zur Verantwortung gezogen zu werden. Ich schaute auf den maskulin geäderten Handrücken von Karls forschender Hand und ließ mich an die Rückenlehne sinken. Ich nahm einfach an, Karl wäre ein Mann, der auch mit Überraschungen gut umgehen kann. Gerade, als ich das Unmöglichste für möglich hielt, trat Anne ins Wohnzimmer ein. Wir alle drei blickten maximal erstaunt. Allerdings jeweils aus komplett anderen Gründen. Ich war mir nicht sicher, ob ich diese Nacht noch in meinem eigenen Bett würde schlafen dürfen. Fortsetzung folgt. -
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