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Wann ist uns der Respekt abbhanden gekommen?


nick2017333

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
das liegt allein an der Erziehung der Eltern und die haben teilweise auch keine Erziehung erhalten. Traurige Welt
oldysuchtjungy
Geschrieben
Am 10.7.2019 at 17:05, schrieb nick2017333:

Haben wir jegliche Form von Respekt verloren?

Ich möchte dir da gerne wiedersprechen. Sicher habe ich die Mißstände, die du beklagst, auch schon erfahren bzw. sehe Sie auch. Doch ich erlebe dagegen in meinem Umfeld mehr Menschen die Anderen Ihren Respekt zeigen. Da sind Freunde und Bekannte, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe, in der Umweltbewegung und in Eine-Welt Initiativen engagieren. Da treffe ich Nachbarn die hilfsbereit Ihren Mitbewohnern gegenüber sind. Selbst in Bus und Bahn habe ich erlebt, daß Jüngere mir Ihren Platz angeboten haben. Ich könnte noch viele ähnliche Beispiele anführen, und trotzdem gebe ich dir Recht, es hat den Anschein als würde die Respektlosigkeit in unserer Gesellschaft überhand nehmen. Ich will dieses jedoch nicht glauben bzw. möchte dagegen halten. Ich glaube an die Vielen die sich in unserer Gesellschaft engagieren (und denke das es noch die Mehrheit ist). Natürlich ist eine Schlagzeile, in der der angebliche Verfall der "guten Sitten" aufgezeigt wird, interessanter als ein Bericht über jene die sich korrekt verhalten, die Zivilcourage zeigen oder über jene die sich respektvoll den Mitmenschen begegnen..

Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb oldysuchtjungy:

Ich glaube an die Vielen die sich in unserer Gesellschaft engagieren (und denke das es noch die Mehrheit ist).

Dein Glaube in Ehren, aber wenn ich mir das Verhalten allgemein anschaue, dann seh ich immer weniger Respekt. Das beginnt beim Einkaufen, geht weiter im Verhalten im Strassenverkehr. Ich empfinde eine Entwicklung zum "Icch-Denken" und das schliesst irgendwann den Respekt vor den Mitmenschen aus. Beim Einkaufen vergessen einige, das die Verkäuferin hinter der Theke auch ein Mensch ist. Im Strassenverkehr scheint der §1 nicht mehr im Gebrauch zu sein. Und auch auf den Parkplätzen zählt anscheinend nur:"Ich will hier jetzt Parken, egal ob das ein Mutter/ Kind- oder Behinderten-Parkplatz, oder ich auf zwei Plätzen steh."

Geschrieben
Das is eine frage der gesellschaf, der erziehung! Es bringt nix nur "du du" bei der jungen zu machen Ich zb bin noch auf die andere strassen seite gegangen wenn polizei & heute sieste kaum polizei ausser die die bitzen um die Staatskasse zu vüllen
Geschrieben
ein weiterer punkt im einfluß von migratenkindern.
Geschrieben
vor 25 Minuten, schrieb Raumduft:

ein weiterer punkt im einfluß von migratenkindern.

Also Raumduft, da kann ich Dir nur bedingt Recht geben, denn Nichtmigranten verhalten sich heute auch zum überwiegenden Teil respektlos.

Ich denke auch, dass das eine Frage der Erziehung ist.

  • Moderator
Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb Raumduft:

ein weiterer punkt im einfluß von migratenkindern.

was bitteschön hat Respektlosigkeit mit Migration zu tun ??? - Erst denken, dann schreiben :coffee_happy:

Geschrieben
vor 22 Stunden, schrieb nick2017333:

Dein Glaube in Ehren, aber wenn ich mir das Verhalten allgemein anschaue, dann seh ich immer weniger Respekt...

Da gebe ich dir recht, es wird noch schlimmer. 

Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb Raumduft:

ein weiterer punkt im einfluß von migratenkindern

Den Einfluss sehe ich da nicht. Sind für mich erst einmal Kinder und sicherlich gibt es auch da Rotzlöffel. Aber es geht mir eher um die, die eigentlich die Pubertät weit hinter sich haben. Ich war früher z.B. kein Streiter für das Rauchverbot in Gaststätten, aber als es dann soweit war, war ich froh. Wenn wir unser Essen gerade hingestellt bekommen, ist es für mich auch ein Frage von Respekt oder Rücksicht, wenn nicht genau die neben uns sitzenden 3 Gäste, 2 sich davon eine Zigarette anstecken. Und der Dritte hat sein Handygespräch angenommen.

Geschrieben

Ein Teil geht sicherlich auf die Erziehung zurück. Ich meine unsere Eltern haben an sich schon eine ganz andere Einstellung gehabt, und das wird weitergegeben. Hinzu kommt, daß wir früher weniger Freizeit hatten (Schule am Samstag). Außerdem wurden wir zu Hause auch mehr in die Pflicht genommen. Das bleibt hängen.

Für Jugendliche gibt es ein Dreieck, bestehend aus Elternhaus, Schule und Freunde. EIn Punkt sind unsere Pädagogen, die früher Lehrer hießen. Schule ist ein Teil von Erziehung, da mangelt es. Und wenn die Eltern auch versagen, dann geht es in eine Richtung, die mit Respektlosigkeit vor Anderen endet.

Auch bei Erwachsen stelle ich mir vor, ist es eine Art von Geltungssucht, also fehlende Anerkennung. Das holen die sich über die Annonymität im Netz bei verschiedenen sozialen Medien. (Beispiel: Wen interessiert es, was ich morgens frühstücke?  Das alberne Rumgeknipse mit Smartphones, usw.)

Geschrieben
vor 9 Stunden, schrieb Ushuaia369:

Also Raumduft, da kann ich Dir nur bedingt Recht geben, denn Nichtmigranten verhalten sich heute auch zum überwiegenden Teil respektlos.

Ich denke auch, dass das eine Frage der Erziehung ist.

erst durch das benehmen der migranten, sind unsere kids ja so geworden.

 

vor 9 Stunden, schrieb HaJo:

was bitteschön hat Respektlosigkeit mit Migration zu tun ??? - Erst denken, dann schreiben :coffee_happy:

dann schau mal an unsere schulen. schau dir den anteil migranten an den schülern an und du verstehst es.

  • Moderator
Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb Raumduft:

dann schau mal an unsere schulen. schau dir den anteil migranten an den schülern an und du verstehst es.

also wenn ich deinen Beitrag richtig verstehe sind in deinen Augen Migranten prinzipiell respektlos, und "infizieren" unsere deutschen Kinder und Jugendlichen mit Respektlosigkeit ???

Ich kann kaum glauben dass jemand der selbst Angehöriger einer Minderheit ist solche Ansichten vertritt. :confused:

oldysuchtjungy
Geschrieben
Gerade eben, schrieb Raumduft:

erst durch das benehmen der migranten, sind unsere kids ja so geworden.

Diesen Satz kann man so nicht stehen lassen! Das es unter Migranten auch Respektlose gibt, will ich nicht bestreiten und ob es mehr oder wenigere sind kann ich nicht beurteilen. Aber es sind ja nicht nur Kinder die sich oftmals nicht benehmen können, denke das Ihnen die Erwachsenen nicht nachstehen. Aber, trotz das ich nicht leugne, daß die respektlosigkeit zugenommen hat, so glaube ich das die überwiegende Mehrheit der Menschen einander doch noch ihren Respekt zollen.

Man macht es sich zu einfach, alles was in unserer Gesellschaft schief läuft (und da läuft schon einiges schief) den die Migranten oder Flüchlinge in die Schuhe zu schieben. Ich bin kein Gesellschaftsforscher und kan  deshalb auch keine Antwort auf @nick2017333 Frage (Wann ist uns der Respekt abhanden gekommen?) geben. Auf jedem Fall würde ich jedoch keine plumpe Antwort suchen.

Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb silvershadow:

EIn Punkt sind unsere Pädagogen, die früher Lehrer hießen. Schule ist ein Teil von Erziehung, da mangelt es.

Gebe ich Dir zum Teil Recht, aber ich sehe zum EInen, das hier die Eltern in Sachen Respekt gegenüber dem Lehrkörper allgemein gefragt sind. Ich kam früher mit einem Eintrag nach Haus da durfte ich zu Haus "stramm stehen". Und bei schlechten Noten, war nicht der Lehrer Schuld, sondern ich wurde gerüffelt. Heute rennen die Eltern in die Schule und drohen wegen jedem Mist mit dem Anwalt. Und wenn ich sehe, was die Lehrer vieles nicht dürfen, weil es gleich als Belästigung o.ä. gilt, dann kann ich auch nur mit dem Kopf schütteln. Kinder dürfen nicht einmal durch körperlichen Zusprch (streicheln) getröstet werden. Da besteht die Gefahr der sexuellen Belästigungsklage. Und dann natürlich die Eltern, die meinen, mit dem Bildungsauftrag gleich den gesamten Erziehungsauftrag abgeben zu können. Die Erziehung beginnt im Elternhaus und die Schule kann es unterstützen, aber wenn der Lehrer das Kind nicht einmal scharf ansprechen darf, dann wird es mit dem Erziehungsbeitrag auch schwer.

vor 1 Stunde, schrieb Raumduft:

erst durch das benehmen der migranten, sind unsere kids ja so geworden.

Diese Schulen wird sicher auch geben, aber es kann ja nicht für die Allgemeinheit herhalten.

Das geht jetzt zwar weg vom Thema aber ich glaube allerdings das man da dann noch genauer hinschauen muss. Sind es Migrantenkinder von Wirtschaftsflüchtlingen aus EU-Staaten, dann befürchte ich, dass dieses Verhalten , das trotzdem nicht entschuldbar ist, darauf zurück zu führen sein kann, das die Kinder nicht in Deutschland sein wollen und eigentlich in ihre Heimat zurück wollen. Das Problem gab es bereits vor 10-15 Jahren mit den Kindern der Russland-Deutschen, die am Ende wieder zurück gegangen sind. Die Eltern wolltennach Deutschland und die kinder die schon ein soziale sUmfeld im Heimatland hatten, fühlen sich hier unerwünscht und rebellieren. Während dessen ich bei Kriegsflüchtingen eher den Wunsch sehe, hier die Sprache zu lernen un dsich zu integrieren. Sicher wird es auch da Ausnahmen negativer Art geben, aber grundsätzlich würde ich diese beiden Gruppen von nicht in Deutschland geborenen Kindern unterscheiden.

Geschrieben
vor 9 Stunden, schrieb HaJo:

was bitteschön hat Respektlosigkeit mit Migration zu tun ?

Naivität:Ein Synonym für Leichtgläubigkeit aus dem rechten Rand.Blind vor Hass auf alles,was nicht in ihr grelles Weltbild passt.

Geschrieben
Das fängt bei der erziehung an und endet damit, das marvin u d sören so reden und sich verhalten, wie ali und murat. Wenn ich mir als vorbild leute such, die aufgrund ihrer erziehung und kulturellen herkunft keinen respekt vor frauen oder andersgläubigen haben, dann ist der zorres doch vorprogramiert. Aber wir schaffen das. Wenn wir früher schlechte noten hatten, dann hat die mutti mit uns geschimpft und nicht mit dem lehrer. Ich nenne den lehrer noch lehrer, genauso wie hausmeister, zigeunerschnitzel, oder mohrenkopf. Sch... auf den ganzen modernen anglizismus wahn
Geschrieben
Das mit der respektlosigkeit fängt ja schon damit an, das die leute nicht mal mehr guten morgen sagen können, wenn sie auf die arbeit kommen. Und bevor jemand sich hier aufspielt, ich scheere nicht alle migranten über einen kamm. Es gibt wie bei uns gebürtigen deutschen mitbürgern solche und solche
Geschrieben
Außerden, wenn wir früher frech waren, dann haben wir par vor die backen bekommen und dann waren wir nicht mehr frech. Und das war gut so, das hat den meisten von uns nicht geschadet. Schaut euch die jugend doch mal an, ständig das telefon vorm gesicht...
Geschrieben
Gerade eben, schrieb Neugieriger84:

Schaut euch die jugend doch mal an, ständig das telefon vorm gesicht...

Aber das wird von den Smartphone-Eltern auch vorgelebt. Früher haben wir den Keinkindern die Umgebung "erklärt" udn manchmal haben wir auch nur vor uns her gesprochen, um des Sprechens wegen. Heute schieben die Eltern die Kinderwagen durch die Gegend, das Smartphone vorm Gesicht und die etwas ältern Kleinkinder bekommen das Tablet in die Hand. Die Kinder von heute haben große Probleme die Mimik der Eltern zu deuten, weil sie die Gesichter kaum noch sehen.

Geschrieben
Die plagen sollen gefälligst im dreck spielen. Oder meinst du ich will ein kind mit drölfmillionen allergieen.
Geschrieben
vor 16 Minuten, schrieb Neugieriger84:

Die plagen sollen gefälligst im dreck spielen. Oder meinst du ich will ein kind mit drölfmillionen allergieen.

Das ist schon wieder ein eigenes Thema für sich.
 

Geschrieben

Zurück zu meiner Frage.

Ich  denke im Osten, und das ist nur meine Vermutung, hängt vieles mit der Wende zusammen aber auch mit der Annonymität der sozialen Medien. Zu DDR-Zeiten hatten alle die selben Probleme, die selben Widrigkeiten, ähnliches Einkommen und Auskommen mit dem Einkommen. Man war sozusagen Gleicher unter Gleichen. Natürlich gab es die mit den Euro-Schecks in der Tasche, aber das war o.k. so.

Dann kam die Wende und viele hatten das Gefühl, das sie vom Westen zum Einen überfahren wurden (z.B. Thema Grundgesetz und keine gemeinsame Verfassung) aber zum Anderen haben sich auf einmal Schichten gebildet, die es vorher nicht gab. Die Einen waren auf einmal arbeitslos, die Anderen hatten Glück und haben das Gefühl nicht kennengelernt aber kein Auskommen mit dem Einkommen mehr oder wenn dann gerade so und dann gab es die Studierten, die auf einmal das 2, 3, 4-fachen verdient. Es wurde nicht mehr offen über alles gesprochen und auf einmal standen viele mit ihren Problemen gefühlt verlassen und alleine da. Und wenn man sich allein gelassen fühlt und keiner mehr für einander da ist und keiner mehr da ist, der als Leitperson/ Leitbild herhalten kann, dann hast Du vielleicht irgendwann vor Niemanden mehr Respekt. Die eigene Familie kann kein Halt geben, weil sie selber mit den neuen Umständen zu tun hat und die Anderen, sind die da drüben, die da oben oder die, denenman selber ja sowieso egal ist. Und dann war sicher auch die neugewonnene Freiheit auf einmal nicht der "Goldene Westen" sondern diesmal eine Mauer, die durch fehlende finanzielle Mittel entstanden ist. Da war sie endlich, die lang erhoffte Freiheit und trotzdem kommt der ein oder andere nicht raus aus seiner Platte, aus seinem Kiez. Malle kennen viele sicher nur aus dem Fernseher. Und dann kam die Welt der Computer, das Internet kam und die Annonxmität der sozialen Medien. Und auf einmal konnte man sich auslassen, was man dem Gegenüber im 4-Augengespräch nie gewagt hätte zu sagen, kann man jetzt ungestraft vom Stapel lassen. Und so konnte man sich das Gefühl geben, Druck vom Kessel zu lassen, phne mit Konsequenzen rechnen zu müssen.

Wie gesagt eine Vermutung meinerseits, die aber nicht für mich selber gilt. Ich versuche, jedem den Respekt entgegen zu bringen, denn ich auch für mich in Anspruch nehmen möchte, egal ob jung oder alt ob reich oder arm, ob hier geboren oder geflüchtet. Wenn ich merke, mein Gegenüber handhabt das anders, dann kann sein, das ich mich umdrehe und keine weitere Energie reinstecke. Wenn der Mensch mich aber interessiert, kann es auch vorkommen, das ich sein Handeln verstehen will. Und als Negativbeispiel im Thema Respekt und soziale Medien, sehe ich die blonde Perücke hinterm großen Teich. Dem sollte man das Handy wegnehmen. Sowieso erstaunlcih, das er damit noch nichts schlimmeres ausgelöst hat.

Geschrieben
vor 15 Stunden, schrieb HaJo:

also wenn ich deinen Beitrag richtig verstehe sind in deinen Augen Migranten prinzipiell respektlos, und "infizieren" unsere deutschen Kinder und Jugendlichen mit Respektlosigkeit ???

Ich kann kaum glauben dass jemand der selbst Angehöriger einer Minderheit ist solche Ansichten vertritt. :confused:

wenn du mit minderheit meinst, das ich einer der wenigen deutschen bin, die ihr land lieben, dann-ja.

Geschrieben
Das hat mit der Erziehung zu tun, und den laschen gesetzte der Bundesregierung ! Früher hab ich a backpfeife bekommen, heute kommt gleich Jugendamt.....
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