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Wege aus der Krise Europas


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Um klar zu stelle, Deutschland hat nicht freiwillig den Euro übernommen. Es war eine Erpressung Frankreichs, das Deutschland mit dem Euro an die Leine legen wollte. Konkret ging es um die deutsche Einheit. Damit diese überhaupt möglich wurde, mussten beide deutsche Staaten, die ja Halbkolonien waren, erst einmal in die Unabhängigkeit entlassen werden. Dazu diente das Viermächteabkommen. Frankreich und Großbritannien waren strickt gegen die deutsche Einheit, da sie ein vereinigtes Deutschland fürchteten. Frankreich stimmte nur unter der Bedingung zu, dass Deutschland mit Einführung der gemeinsamen europäischen Währung Zügel angelegt werden.

Deutschland hat auch nicht vom Euro profitiert. Der Euro hat Deutschland etwa 20 % des Lebensstandards gekostet, während die Mittelmeerstaaten mit einem plus von ebenfalls ca. 20 % (über ihre Wirtschaftsleistung hinaus) profitiert haben, Griechenland sogar mit ca. 45 %. Auch der Handel Deutschlands hat nicht profitiert, denn das Handelsvolumen mit den Euro-Ländern hat seit der Einführung des Euros nicht zugenommen, sondern abgenommen. Profitiert hat der Tourismus. Da aber viel mehr Deutsche in andere Euro-Länder fahren als umgekehrt, haben die anderen Euro-Länder vom gewachsenen Tourismus profitiert.

Es ist auch nicht richtig, dass nicht reiche und arme Länder eine gemeinsame Währung haben können. Estland und die Slowakei sind ärmer als die südlichen Krisenstaaten und es gibt keinerlei Probleme, die im Euro begründet sind.

Die echten Ursachen für die Eurokrise sind die unterschiedlichen Mentalitäten und Wirtschaftsphilosophien der südlichen und nördlichen Euro-Staaten. Diese sind unvereinbar. Das Leben in den Tag hinein, die Verantwortungslosigkeit und das Anspruchsdenken bzw. die Forderungsmentalität in dem Kern der Gesellschaften (nicht nur bei den Politikern) - das sind die wahren Ursachen. Und diese Ursachen sind tief verwurzelt und nicht kurzfristig beseitigbar. In Spanien und Irland war es nicht die Staatsverschuldung, sondern die exzessive Verschuldung der Privathaushalte und in der Folge die Krise der Banken wegen der faulen Kredite. Selbst innerhalb eines südlichen Landes gibt es riesige massive mentale Unterschiede, z.B. Italien. Im Norden leistungsorientiert und verantwortungsbewusst, im Süden faul und parasitär. So gibt es z.B. in Sizillien 22000 Förster. Das sind mehr, als es in Wäldern Bäume gibt und das Regionalparlament ist dreimal so groß und viel besser bezahlt als im reichen Mailand, obwohl weniger Einwohner. Der Süden hat sich seit Jahrzehnten im Sozialtransfer eingerichtet und macht keinerlei Anstrengungen, aus dem jährlichen Milliardentransfer etwas Sinnvolles zu machen.Allein im vergangenen Jahr wurden über 300 Millionen Euro beim Straßenbau veruntreut. Trotz der riesigen Straßenbauinvestitionen habe ich in Süditalien fast nur Holperpisten gesehen und selbst neu gebaute Straßen und Brücken sind abbruchreif. Nur Apulien macht seit einiger Zeit zaghafte Anstrengungen.

Sehr kritisch ist auch die Verflechtung der Gewerkschaften mit dem organisierten Verbrechen und den politischen Extremisten (Griechenland, Italien, teilweise Frankreich). Die streitsüchtigen und verantwortungslosen Gewerkschaften haben jahrzehntelang Lohnsteigerungen durch Generalstreiks erzwungen, die weit über der Produktivitätssteigerung lagen, so dass die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft drastisch sank und der erstreikte Lebensstandard nur durch riesige Kredite finanziert werden konnte. Früher konnte man das über dem Wechselkurs wieder korrigieren, aber seit dem Euro ist diese Korrekturmöglichkeit verschwunden.

Ich erkenne nur in Irland und in Portugal ernsthafte Bemühungen, um durch eigene Leistungen aus der Krise zu kommen, in Irland aus eigener Erfahrung. Die anderen Länder setzen stattdessen auf ihre bewährte Forderungsmentalität und sind nicht bereit, ernsthafte Reformen durchzuführen.

Frankreich spielt seit Hollande ein sehr falsches Spiel, weil es die Achse Berlin-Paris gekündigt hat und sich stattdessen an die Spitze der Pleiteländer gesetzt hat. Nun ja, der Hollande ist zumindest teilweise von der Realität eingeholt worden, aber ein "falscher Hund" ist er dennoch und ein Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.

* Ergänzung:
Hollande ist ein Europa-und Euro-Gegner, nicht weil er ein Sozialist ist, sondern weil er ein ungebildeter demagogischer Provinzpolitiker ist. Mitterrand war ebenfalls ein Sozialist, aber er war wie alle anderen französischen Präsidenten ab den Fünfziger Jahren ein Verfechter der europäischen Einheit.

*edit by mod: Beiträge zusammengeführt*

Geschrieben

@jojohopp, endlich einmal eine sachliuche Darstellung um die Einführung des Euros.
Viele Bürger unseres Landes sind der Ansicht, es hätte eine Volksbefragung zur Einführung des Euros geben müssen. Doch nach Deiner sachlichen Darstellung wäre es gar nicht möglich gewesen und hätte einer Wiedervereinigung entgegengestanden.
Es war eine politische Entscheidung der damaligen Regierung Kohl. Wobei ich immer nur den ökonomischen Aspekt des Euros gesehen habe.


Geschrieben

Auch ich danke @Jojohopp für den schönen Beitrag. Endlich kein "Idealismus", keine visionäre Exstase, sondern nüchterne Sachlichkeit.. Es wäre sehr schön und würde die Gegner noch mehr düpieren, wenn @jojohopp noch die Quellengrundlagen nennen würde.
Bald kommen sie wieder ,die Griechenlandretter, die Europavisionäre, die Deutschlandkritiker, die Verharmloser. Der Hammer der Sachlichkeit bringe ihre Arien zum Verstummen.


Geschrieben

@Nuwas, danke für den Deutschlandkritiker.
Da Deutschland in der Mitte Europas liegt, können wir uns nicht aus Europa entziehen und jede Kritik an Deutschland ist ebenso eine Europas.


Geschrieben

@Sunrise Die Deutschlandkritiker sind weit davon entfernt,ihre Kritik an uns auf sich zu beziehen. Ihnen geht es darum, die wirtschaftlichen Erfolge Deutschlands möglichst in die eigenen Kassen umzuleiten. Du weißt selbst genau, dass ihr Resonanzboden die völlig verwirrten Medien in Deutschland sind. Das System ist so, dass nur die Eurobesoffenen zu Wort kommen. Da ist kein klarer politischer kopf, der die Rechnung audmacht.


Geschrieben

Alle "Reformen", die aufgrund der Euro-Krise gefordert und zum geringen Teil umgesetzt wurden, wurden von Deutschland schon bei der Euro-Einführung gefordert, aber Deutschland konnte sich nicht durchsetzen.

Die Europäische Union hat viele Aspekte, negative und positive. So gut wie keiner weiss, woher der Gedanke einer europäischen Union überhaupt stammt, genauso wenig, wie und wozu die soziale Marktwirtschaft erdacht wurde. Beide "Modelle" wurden ab ca. 1943/44 von einer Denkfabrik der SS erfunden. Ludwig Erhardt war damals der betreffende Bereichsleiter in dieser Denkfabrik. Die realistischen und z.T. patriotisch eingestellten Nazi hatten erkannt, dass der Krieg zu dieser Zeit verloren war und befürchteten einen neuen Versailler Vertrag, der Deutschland zurück in die Steinzeit bringt. Diese Befürchtung war nicht unbegründet, denn Churchill forderte offen die völlige Deindustrialisierung Deutschlands. Durch die zu erwartende Demilitarisierung und dem zu erwartenden Halbkolonialstatus nach dem Krieg mussten neue Strategien entwickelt werden. Machterhalt nach innen: soziale Marktwirtschaft, um eine Revolution nach dem verlorenen Krieg wie 1918 zu verhindern. Nach außen: Verzicht Deutschlands auf militärische und politische Macht in Europa, aber europäische Integration. Wirtschaftliche Dominanz Deutschlands in dieser europäischen Union.
Auch wenn die EU von der SS erdacht wurde, möchte ich nicht behaupten, dass die EU eine faschistische Institution sei. Das wäre absurd. Aber genau so ist es letztlich gekommen. Deutschland hat keine militärische und politische Macht in der EU (alle wichtigen Positionen sind von Südländern besetzt, eine Wählerstimme von Deutschland in nur einen Bruchteil zu viel wert wie die eines kleinen Landes).
Positiv an der EU sind auf alle Fälle der Binnenmarkt als strategisches Gegengewicht zur USA, Japan, China usw.. und die historische Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland, deren Kräfte jahrhundertelang im Kampf gegeneinander aufgerieben wurden..
Es gibt aber auch gravierende Geburtsfehler beim Euro und eine überzogene Bürokratisierung der EU. Mit der Aufnahme der osteuropäischen Staaten in die EU hat sich das Kräftegleichgewicht zwischen Deutschland und Frankreich stark verschoben - zugunsten Deutschlands, weil sich schon da Frankreichs Ambitionen einer Mittelmeerunion unter Frankreichs Führung und die eines dauerhaften Transfers der Nord- in die Südstaaten zerschlagen hat. Die neue Ausrichtung ist nun Ost - West und die Euro-Krise wird von Frankreich instrumentalisiert, um diese Ost-West-Orientierung wieder in Süd-Nord zurück zu verwandeln. Die armen osteuropäischen Staaten sind einfach Wettbewerber beim Kampf um die Verteilung der EU-Ressourcen.


Geschrieben

Der große Nachteil der im übrigen oft sehr interessanten Beiträge @jojohopps besteht darin, dass er die Quellen nicht nennt, die seine z.T. provozierenden Thesen speisen. Leider ist er nicht so sehr über Fehler erhaben, dass man ihm aufs Wort glauben könnte. Er behauptet, EU und soziale Marktwirtschaft seien von Denkfabriken der SS ersonnen worden, schreibt aber den Namen der zentralen Figur Ludwig Erhard falsch (Erhardt). Auch in anderen Beiträgen seinerseits finden sich seltsame Fehler, die den Leser nicht allzu vertrauensselig werden lassen.
Ich glaube gerne, dass die Nationalsozialisten nicht nur Rasse, Vernichtung usw. wollten und propagierten, da gab es sicher auch Ideen einer neuen europäischen Ordnung (z.B. die des von mir hier provozierend angeführten Karl Richard Ganzer), aber die nun zur entscheidenden Quelle der Nachkriegsplanung Europas zu erklären, scheint doch sehr gewagt.
Bitte, lieber @jojohopp, nenne deine Gewährsmänner, damit Prüfung möglich wird. Aufs bloße Wort hin glauben hier die meisten nur @Minotaurus.


Geschrieben

Verehrter @Nuwas, einerseits freut mich, dass Sie gelegentlich meiner noch gedenken. Andererseits jedoch pflege ich, bisweilen auch zu Ihrem Verdruss, meinen Worten die jeweilige Quelle hinzuzufügen, wobei das bei umfangreichen Werken eines Autors bisweilen auch summarisch erfolgen muss.

Was nun die europäische Idee anlangt, die entgegen der Merkelschen Aufassung eben keine nur wirtschaftliche oder fiskalische ist, so sei auf die Überlegungen hingewiesen, die Novalis und René de Chateaubriand im 19. Jahrhhundert angestellt haben, wobei in deren diesbezüglichen Abhandlungen bereits im Titel ausdrücklich Europa genannt wird.
Bemerkenswert im Hinblick auf die derzeitige, geradezu unkontrollierte Europa-Besoffenheit vieler Politiker und Intellektueller sind die Einsichten des italienischen Lyrikers und Philosophen Giacomo Leopardi (1798 - 1837) in seinem "Gedankenbuch" (Zibaldone di pensieri):
"Mit Ausnahme kleiner Unterschiede, welche vom Klima und vom Charakter eines jeden Volkes herrrühren; doch gibt man überall dem modernen Drange nach, alle gleich zu machen, und in jedem Land - namentlich bei den gebildeten Städnen - sieht man darauf, die eigenen und besonderen Sitten der Nation allesamt zu tilgen und sich von anderen höchstens noch durch eine größere Ähnlichkeit mit allen übrigen Menschen zu unterscheiden. Und so kann man gemeinhin sagen, dass der moderne Geist danach trachtet, die ganze Welt zu einer Nation und alle Nationen zu einer Person zu machen. Kein Volk hat mehr seine besondere Kleidung, die Moden sind nicht mehr national, sondern europäisch usw.: selbst die Sprachen werden nun durch eine große Verbreitung des Französischen [heute des Englischen] eins; was ich nicht in Betracht der Nützlichkeit schelte, sondern der Schönheit wegen."


  • Moderator
Geschrieben


...die derzeitige, geradezu unkontrollierte Europa-Besoffenheit vieler Politiker und Intellektueller...



Brillant formuliert, lieber @Mino. Diese "Gleichmacherei" um jeden Preis, die von den europafanatischen Politikern betrieben wird zerstört meiner Meinung nach am Ende mehr als sie uns nützen könnte, nämlich auf lange Sicht Werte, die nicht zu ersetzen sind, wie die kulturellen Eigenheiten der Völker. Wen wundert es da, dass nationalbewusste Gruppierungen - ich vermeide bewusst den Ausdruck "rechte" - mehr und mehr Zulauf bekommen ?


Geschrieben

Leider ist von Europa-Besoffenheit und Gleichmacherei nicht wirklich was zu spüren.Wenn,dann nur in der Bel Etage.
Pattere ist Kleinstaaterei und kleinkariertes Denken angesagt.Um die europäische Idee zu verwirklichen,müssen die Nationalstaaten Befugnisse an Europa abgeben,dagegen laufen sie insgeheim ,aber auch offen Sturm.Deutschland müsste sein Grundgesetz ändern.
EU-Kommissar Öttinger will die eurpäische Union auf ein neues,politisches Niveau heben,dazu müssen natürlich Opfer gebracht werden--und wenn es an die staatiche Souveranität geht,sagt er in der Montagsausgabe der Welt.Wenn ich mir vorstelle,wie die Bundesländer sich an ihre Zuständigkeiten klammern,mit Zähnen und Klauen die Kulturhoheit ,besonders für Schulen verteidigen !!! Und damit die Bildungsmisere verursachen.Eine politische Un ion Europas zeichnet sich als unausweichlichefolge der Schuldenkrise ab.Nur sagt das dem Bürger niemand.
Ich bin glühender Europäer,zweifle aber daran dass es eine Fiskalunion und eine politische Union ohne eine kulturelle Union geben kann.Das lassen Mino und Hajo ja auch in ihren Beiträgen anklingen.Bei allen Respekt,sind die europäischen Kulturen doch sehr verschieden.Unsere Vergangenheit ist durch und durch europäisch.Nur das Zeitalter der Nationalstaaten,beginnend um 19.HD,hat dies durchbrochen,und stellte fortan Gegensätze wie Rasse,Abstammung und ein durch und durch konstuiert-pathetisches Zusammengehörigkeitsgefühl in den Vordergrund,das von vornherein chauvinistisch motiviert war.


Geschrieben

Hallo @ Minotaurus,@knuddelhajo und @fellatio ihr habt alle Recht.
Doch für die Vorstellung eines einheitlichen Europas habe ich so meine Bedenken,
english = ca 680 Millionen sprechen diese Sprache,
aber mehr als doppelt soviele chinesisch, Leute lernt Mandarin Chinesisch, die Sprache der Zukunft
französisch würde mir gefallen, mir liegt aber spanisch mehr und es sprechen dies auch viele in den Lateinamerikanischen Ländern.
Deutsch ist viel zu schwer es zu erlernen.
Bei einer Union Europas wären auch die Köigshäuser überflüssig und auch unser Bundespräsident. Die Adligen werden privatisiert und können ihre Schlösser zur Besichtigung freigeben.
Viele unsere Ministerien könnten wir nach Brüssel abgeben, wie z.B. das Außen-, Verteidigungs- oder Entwicklungsministerium. Niebel go home.
Plausibel wäre es. Doch glaubt jemand von Euch, dass Minister auf Macht, Könige auf Ansehen und Ministerpräsidenten auf Mitsprache verzichten wollen???
Also keine Lösung für Europa in Sicht..
Da hingegen wird der Euro weiterhin an Wert verlieren, die Inflation wird steigen, Griechenland wird sich nicht erholen, die Arbeitslosigkeit wird zunehmen. weil die Arbeitsplätze nach Asien abwandern, die Staaten werden die sozialen Leistungen nicht mehr aufrecht erhalten können, weil immer mehr Asylanten und Flüchtlinge (Syrien und Nordafrika) nach Europa hereinströmen, Die Renten werden auch für uns Deutsche gekürzt werden, Krankheitskosten nicht mehr zu bezahlen sein. Unruhen werden über Europa hereinbrechen und ein allgemeines Chaos zurücklassen.
Auch wenn mir dann meine Rente nicht mehr nach Thailand überwiesen wird, eine Handvoll Reis -Oryza sativa - werde ich allemal von meinen Freunden bekommen. Und von Bananen, Mangos und Melonen kann mann überleben.
Ich kann nur sagen "Gute Nacht" Europa und Euch sage ich es in vier Wochen..


  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Nach einiger Zeit sehe ich wieder "meinen" Thread. Der Frage nach den Wegen aus der Krise Europas sind wir offenbar in all den Wochen nicht näher gekommen. Auf der einen Seite stehen die "glühenden" Europäer, die beinah zu jedem Opfer bereit sind. Was sie eigentlich unter "Europa" verstehen, habe ich bisher nicht begriffen. Das alte Europa verstand sich als Sphäre des Christentums, aber für die meisten Zeitgenossen hat das Christentum keine gestalterische Macht mehr.Sollte es die Rolle einer Anstandsdame Europas übernehmen?
Die glühenden Europäer sehen meist selbst, dass ihre Idee ein flackerndes Lichtlein ist. So versuchen sie, diese "Idee" auch als das heutzutage Opportune nachzuweisen. Bei den einen erscheint das vereinte Europa als Grundbedingung des Friedens in der Region, andere suchen nachzuweisen, dass die europäische Einigung den nationalen Interessen (z.B. dem Export) dient. Das sind meist jämmerliche Versuche der Argumentation, die keiner Nachprüfung standhalten. Es wäre wirklich besser, diesen Europabeflissenen das "Gute Nacht" zu sagen, das unser thaigegeisterter @Sunrise ihnen sagt. Zum Teufel mit dem deutschen "Idealismus"!


Geschrieben

Mir ist völlig klar, dass ich ungeheuer wissend, scharfsinnig und geistreich bin. Nuwas locutus, causa finita. Aber dieses dreitägige Schweigen im Forum ist nun etwas zuviel der Hochachtung. Ein bisschen Widerspruch wäre nicht schlecht.


Geschrieben

Wir nähern uns dir nur auf den Knien, göttlicher Nuwas--und ich wage es nur zögerlich,zu bekennen,nicht deiner Meinung zu sein.Wo doch schon mein "glühender" Einsatz für Europa deine Mißbilligung fand.
Wir sind ein gutes Stück weiter gekommen,aber gerade wieder hat Schäuble versucht die Franzosen auszubremsen
aufzuhalten,den Finanzmarkt unter Kontrolle zu bringen.Der Finanzmarkt steuert auf eine Wendemarke zu.Er ist zu mächtg geworden,zu anonym und zu wenig in rechtliche Verantwortlichkeiten gebunden.Wenn Waren immer mehr von Computern und Robotern produziert werden,beanspruchen die Financiers dieser Werkzeuge den Gewinn.Die Ertrag-
quelle der Arbeitskraft wird so verdrängt. Staaten verschulden sich immer höher,sodaß sie wesentliche Steuererträge an den Finanzmarkt abgeben müssen.Der Steuerzahler erlebt,dass seine Zahlungen ihm nicht in der Gemeinschaft
des Volkes wieder zugute kommt.


Geschrieben

Die Bevölkerung wächst auch noch dazu, es werden ja nicht weniger Menschen.
Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es einen globalen Kollaps geben wird,
nicht nur in Europa mögen wir jetzt schon das Ende der Fahnenstange sehen.
Wie will es die Politik ausbügeln, die Habgier der Wirtschaft, wenn sie sich von Lobbyisten
selbst die Richtung vorgeben lassen? Die Interessen des Volkes wurden noch nie vertretend umgesetzt.


Geschrieben

@fellatio Du hast die Erlaubnis, dich zu erheben !- Aber im Ernst : Silberblicks Ausblick scheint mir zu pessimistisch. Die Weltbevölkerung wird zurückgehen, bevor es zum Kollaps kommt. Nur wird es für die Europäer sehr viel ungemütlicher werden. Ich hoffe (brutal egoistisch), dass mich die Welle noch trägt.
Es stimmt, dass ich deine Europabegeisterung so nicht teilen kann. Ich befürchte, dass dieses Ideal nur dazu dient, zu vollenden, was in Versailles und nach dem 2. Weltkrieg nicht ganz gelungen ist. Die deutschen Interessen werden nicht angemessen berücksichtigt. Dazu trägt auch die innere Zerrissenheit unseres Landes bei. Da bekämpfen sich auf der Ebene der EZB z.B. Weidmann und Asmussen gegenseitig- die anderen sehen feixend zu!


  • Moderator
Geschrieben

Sorry für die deftigen Worte, aber ich SCHEISS auf Europa.
Die ganze Europageilheit profilierungssüchtiger Politiker hat uns bisher nur Nachteile gebracht und Probleme,
als ob wir in unserem Land nicht schon genug Probleme hätten. Ohne den Euro ginge es uns heute vermutlich bedeutend besser. Wem nützt überhaupt ein zwangsvereinigtes Europa ?? Doch an allererster Stelle den Mega-Konzernen und ihrer Lobby. Der gleiche Mist wie mit der übereilten Wiedervereinigung Deutschlands. Die Konzerne haben "drüben" kräftig abgesahnt und der einfache Bürger hat die Renovierung der maroden Infrastruktur der DDR mit seinem Soli-Beitrag finanziert. Der beste Weg aus der "Europa-Krise" wäre meiner Meinung nach die Abkehr von dieser irrwitzigen Gleichmacherei und von der Währungs- und Haftungsgemeinschaft die auf lange Sicht Deutschland ruinieren wird.


Geschrieben

@knuddelhajo, es ist mal wieder interessant Deine Stimme zu hören. (Ich glubte schon Du seiest in Urlaub und wir müssten auf Deine Kommentare verzichten) Doch manches was Du von Dir gibst sind Biertischparolen. Entschuldige wenn ich das so sehe.
Die Staaten Europas haben beschlossen den Weg des Zusammenschlußes zu gehen, sei es wirtschaftlich, monetär und letztlich auch politisch. Jetzt auf halben Wege zurückzugehen hieße die Flinte in Korn werfen.
Die meisten Menschen Deutschlands wollten die Wiedervereinigung und so war es solidarisch, dass wir mit dem Solibeitrag den Aufbau der Neuen Bundesländer gefördert haben. Es war doch allen Menschen klar, dass es eine Wiedervereinigung nicht umsonst geben würde oder gar die ehemaliche DDR mit Säcken voller Gold zu uns überlaufen würden. Ich war von Anfang an dabei,Ostdeutschland wieder aufzubauen.
Bei allen Mißständen die wir vorgefunden haben, Fabriken auf Vorkriegsstand, so sind auch 16,5 Millionen Verbraucher neu hinzu gekoomen, die der westdeutschen Wirtschaft durchaus geholfen haben Gewinne zu machen und auch Steuern zu zahlen.
Heute hat Ostdeutschland die modernste Infrastruktur. Leider sind aber auch viele junge Leute abgewandert.
Die Einführung des Euros war auch der Wiedervereinigung geschuldet. So glaubte insbesondere Frankreich die Majorität über Europa behalten zu können, auch die Angst vor ein wiedererstarkendes Deutschland als nunmehr bevölkerungsreichten Staat innerhalb Europas.
Eine größere Geldmenge war durchaus im Sinne unserer Exportwirtschaft.
Knuddelhajo Du befürchtest ein Zusammenbruch Deutschland?
Ohne Europa wäre wir schon längst soweit. Du schauts Neidvoll auf die Hilfen die wir den südeuropäidchern Ländern gewähren. Doch damit es uns so gut geht, war auch durch den Export in ebendiese Länder.Wenn diese Märkte wegbrechen und es wird nicht allein bei diesen bleiben, wird es uns in Zukunft noch schlechter gehen.
Wenn Deutschland sich aus dieser Gemeinschaft ausklingt, werden die übrigen wirtschaftlich starken Staaten alleine die Hilfen tragen müssen und dann haben auch diese Länder kein Geld unsere Waren zu kaufen.
Was uns bleibt sind gerade die uns umgebenden Länder. In Nordafrika brechen die Märkte wegen der ständigen Unruhen weg. Dort wird jeder Anlaß genutzt gegen den Westen zu hetzen und unsere Waren zu boykottieren.
Wir können diesen Ländern ja noch ein paar Panzer verkaufen, damit das Chaos noch größer wird.
Knuddelhajo so sehr ich Dich als Mensch mag, ja Dich sogar wie einen Freund betrachte, doch mit diesen Deinen hier geäußerten Ansichten kann ich diesmal nicht conform gehen.
Was uns fehlt sind entschlossen handelnde Poliker und nicht dieses ständige herumgeeiere.


Geschrieben


Silberblicks Ausblick scheint mir zu pessimistisch. Die Weltbevölkerung wird zurückgehen, bevor es zum Kollaps kommt.



Wie soll sie durch den exponentiellen Wachstum zurück gehen? Durch diktatorische Geburtenkontrollen etwa? Die Weltbevölkerungsuhr gibt uns einen ungefähren Eindruck und zahlreiche Prognosen sagen voraus, dass bis zum Jahr 2050 über 9,2 Milliarden Menschen auf der Erde leben werden. Welche Verantwortung trägt da unser Europa gegenüber den mit Sicherheit schlimmer werdenden Hungersnöten und der kommenden Kriege um unsere Ressourcen? Optimismus ist in dem Fall etwas für Schöngeister und Poeten.


Geschrieben

@Silberblick Ich hoffe, dass der Prozess der Modernisierung überall dazu führt, dass weniger Kinder geboren werden.Man sieht das am Beispiel der Roma und der Türken, die "modern" leben. Auch die Inder werden ihre Einstellung ändern, die Chinesen haben es schon getan.
@ Sunrise und @fellatio Hajos Ausfall gegen die Wiedervereinigung ist starker Tobak. Allerdings wäre es kaum zu vertreten, Milliarden in den Osten Deutschlands zu schaufeln, wenn daraus nicht ein einheitliches , politisch geeintes Staatswesen werden könnte. Sollte man Mitteldeutschland nur als beliebige Region Europas werten, wäre nicht einzusehen, wieso Westdeutschland so bedeutende Opfer bringen sollte.Und jetzt komme man mir bitte nicht mit den Geldern aus europäischen Mitteln.
Die Europäer haben sich zu gar nichts entschlossen. Sie denken alle zunächst national ( und das mit gutem Recht).Ihre Regierungen haben ein Europa geschaffen, über dessen Strukturen man sich in mehreren Verträgen mit strengen Auflagen einigte. Leider ist die Entwicklung völlig aus dem Ruder gelaufen, indem man überhastet eine inhomogene Euro-Gemeinschaft geschaffen hat, an der sich die klügeren Regierungen gar nicht beteiligt haben. Gegen alle Absprachen erwachsen aus diesem Gebilde nun Deutschland die gefährlichsten Öpfer. Kein Argument kann die Notwendigkeit solcher Verzichte für den Süden Europas stützen.Ich hatte oben schon darauf hingewiesen, dass die Europafanatiker sich der Unsicherheit ihrer Position offenkundig bewusst sind und deshalb abwechselnd pathetisch Opfer für die Idee Europa fordern, dann aber die angeblichen Vorteile der europäischen Einigung und vor allem des Euro beschwören. Da schwankt man besoffen und betrügend zwischen Idealismus und Opportunismus.
Fazit: Mehr Nüchternheit, Vertragstreue, aber Abwehr der Rechtsbrüche, die auf Kosten Deutschlands gehen.Vor allem aber ein heiliger Egoismus, den man den anderen gar nicht beibringen muss.


Geschrieben

@Silberblick auch 9,2 Milliarden Menschen könnten in Zukunft ausreichend ernährtwerden, wenn nicht ständige Unruhen der aufgebrachten islamischen Fanatiker in den Nordafrikanischen Ländern und in Pakistan, die Menschen daran hindern würden ihre Felder zu bewiirtschaften. Auch in den Südeuropäischen Staaten liegt man lieber auf der faulen Haut und nimmt die Hilfen des sog. Rettungsschirms in Anspruch, als endlich die Schaufel in die Hand zu nehmen und ihre Landwirtschaft in Gang zu bringen. Das würde auch die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und Griechenland veringern. Doch alles was südlich der Donau lebt unterliegt einer anderen Mentalität.
In Brasilien entwickelt sich zur Zeit die modernste Landwirtschaft der Welt. Die von vielen Menschen und besonders hier in Deutschland beanstandete Biotechnologie mit genveränderten Nahrungsmitteln wird nicht aufzuhalten sein.
Ich selbst werde in den nächsten Wochenn nach Los Banos auf den Philippinen fliegen um an weiteren Forschungen zur Verbesserung der Reisernten teilzunehem. Ziel sind höhere Erträge, Anreicherung mit Vitamin A, Widerstandsfähiger gegenüber Hochwasser (Mindestens 14 Tage unter Wasser sollen die Pflanzen aushalten
Aber alleine schon einige einfache Kulturmaßnahmen haben in unserem Dorf die Erträge in den letzten 2 Jahren um 80% gesteigert. Ist aber nicht immer möglich, weil einmal zuviel Regen und ein anderes Mal zu wenig oder zu spät einsetzender Regen, die Ernten beeinflußt.
Menschen die hungern fragen nicht danach ob mit Genen oder ohne Genveränderung erzeugte Nahrungsmittel zu kaufen sind. Hauptsache sie bekommen etwas zu essen.
Mit vollem Bauch kann man gut gegen alles sein. Nur hat man bisher nicht nachweisen können, welche Gefahren von Genveränderten Nahrungsmitteln ausgeht. Über die Tiernahrung bekommen wir diese sowieso schon auf den Tisch.


Geschrieben

Die Europa- Skepsis einiger Leute hat mit der Angst zutun vor Globalisierung ,Arbeitslosigkeit,Wohlstandsverlusten.Die Menschen merken,dass die nationale Ebene den Herausforderungen nicht mehr gewachsen ist.Die Spieler auf den Finanzmärkten können von den Einzelstaaten nicht kontrolliert werden.Deshalb brauchen wir mehr Europa,nicht weniger.Die proeuropäischen Parteien müssen endlich die Initiative an sich reißen.Das Beispiel in Holland ist doch ermutigend.Da haben die Populisten verloren.
Die Krise hat doch garnicht in der Eurozone begonnen,und sie entstand nicht wegen des Euros.Das Land,das am meisten Geld aufgewendet hat,um sein Finanzsystem zu stabilisieren,ist England .Island geriet in Schwierigkeiten.Die Ursache der Krise war verantwortungsloses Verhalten einiger Spieler im Finanzsektor.Es gab kein europäisches Üb erwachungssystem,das gerade erst errichtet wird Was bedeutet das Auftreten der Vereinigten Staaten von Europa in der Welt ?
Im 21.Jahrhundert kommt es auch auf die Größe an.Kein europäischer Einzelstaat kann noch auf Augenhöhe mit den Vereinigten Staaten oder China verhandeln.Mitte dieses Jahrhunderts wird nach manchen Schätzungen kein einziger europäischer Staat mehr unter den zehn größten Volkswirtschaften der Welt sein.Eine pessimistische Schätzung.Aber selbst in der optimistischen Variante werden wir nicht mehr in den Top Fiv e sein--es sei denn,wir sind in den Vereinigten Staaten von Europa.


Geschrieben

@Knuddelhajo Du stehts mit Deinen Ansichten nicht allein. Doch es zeigt die Furcht vor die Zukunft. Man möchte am Bewährtem festhalten. Darin fühlte man sich sicher. Doch das Rad der Geschichte dreht sich weiter. Ohne einen wirtschaftlichen Zusammenschluß Europas werden wir zukünftig nur noch unter ferner liefen gesehen. Wirtschaftlich aufstrebende Länder wie Brasilien, Rußland und Indien werden Europa den Rang ablaufen.
Forschung findet in Indien an Eliteuniversitäten statt. In der Medizin sind sie schon weiter, in der Deutschland neben den USA bisher führend war.
Auch die Staaten des AEAN Bundes haben es begriffen und versuchen mehr wirtschaftliche Zusammenarbeit.
Was bleibt von der einst wirtschaftlichen Stärke Deutschlands, wenn viele große Unternehmen nicht nur ihre Fertigung nach Asien verlegen, sondern auch ihre Abteilungen für Entwicklung und Forscung?
Nur nur mit einem gestärktes Europa können wir dieser Herausfordeung begegnen. Die Politik muss Europaweit die Voraussetzungen schaffen, dass die Arbeitsplätze erhalten werden können.
Gegen die niedrige Entlohnungen in den Schwellenländern haben wir nichts entgegen setzen. Nur durch Inovation und modernster Technik. Die kann aber nur gesamteuropäisch stattfinden.
Aber nicht nur auf wirtschaftlichem Gebiet, auch der Kultur Europas, die es zu verteidigen gilt. Populisten haben dagegen keine Mehrheit.


  • Moderator
Geschrieben


...Was bleibt von der einst wirtschaftlichen Stärke Deutschlands, wenn viele große Unternehmen nicht nur ihre Fertigung nach Asien verlegen, sondern auch ihre Abteilungen für Entwicklung und Forschung?...



Du wirst doch nicht ernsthaft glauben wollen, dass sich unter einem Zwangsvereinten Europa daran irgendetwas ändern würde ?




..Nur nur mit einem gestärkten Europa können wir dieser Herausforderung begegnen. Die Politik muss Europaweit die Voraussetzungen schaffen, dass die Arbeitsplätze erhalten werden können...Gegen die niedrige Entlohnung in den Schwellenländern haben wir nichts entgegen zu setzen.



Die Politik muss ?? - Wunschdenken, sorry @Sunrise, und vielleicht auch ein bisschen naiv. Wirtschaftspolitik wird in diesen Zeiten nicht von Politikern sondern von Konzernbossen gemacht. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, gibt es doch jede Menge Abgeordnete, die neben ihrem Mandat auch noch in irgendwelchen Aufsichtsräten grosser Wirtschaftsunternehmen, Versicherungskonzerne oder Banken sitzen, oder so ganz nebenbei noch Geschäftsführer eigener Unternehmen sind. Die werden doch nicht zum Wohle des kleinen, europäischen Bürgers gegen ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen handeln.

Und was verstehst du denn unter "der Kultur Europas, die es zu verteidigen gilt." ?
Eine gesamteuropäische Kultur, welche die kulturellen Eigenheiten der Mitgliedsländer einander angleicht ???


Geschrieben

@Knuddelhajo wir sind hier in einem offenem Forum, wo jeder seine Meinung äußern kann. Darum liegt es mir auch nicht hier belehrend zu wirken. Es ist halt meine Ansicht, dass Deutschland nur in einem geeinigtem (Nicht zwangsvereintem) Europa bestehen kann. Fellatio hat es schon geschrieben, Deutschland wird nicht mehr unter den 5 großen Wirtschaftsnationen zu finden sein. (Wer bezahlt eigedlich Deine Rente, wenn Deutschlands Kassen leer sind?)
Zukünftig werden die jetzt aufstrebenden BRICS-Staaten die Wirtschaft bestimmen. B=Brasilien ist auf dem Wege zur modernsten Landwirtschaft der Welt sich zu entwickeln. Russland verfügt über gewaltige Energieresourcen, Indien ist dabei zu China aufzuschließen. Noch liegt es 10 Jahre zurück. Doch wegen der weit verbreiteten Kenntnisse der englischen Sprache, der Softwarehersteller für China. China tritt an die erste Stelle der Exporteure und auch Südafrika ist dabei aufzuholen. Wo bleiben wir Europäer?
Wir können als User dieses Forums die Entwicklung nicht aufhalten, doch zur Kenntnis nehmen,

Zur europäischen Kultur: Wir sind in Europa das christliche Abendland entstanden aus dem Judentum und dem Hellenismus. Das Christentum hat Europa über 2000 Jahre geprägt. Zur Zeit leben in Deutschland ca 10 % Menschen mit einem Migrationshintergrund, meist islamischen Glaubens. Diese Familien entwickeln sich schneller als wir ursprünglichen Deutschen. Es ist also ein Frage von wenigen Generationen bis wir islamisch geworden sind und das Christentum an Bedeutung verloren hat.Da der Islam sich seit dem Mittelalter nicht weiter entwickelt hat, werden auch die Wertvorstellungen von Demokratie, Presse- und Religionsfreiheit zurück gedrängt werden.


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