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Angst


Sunrise

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Woher kommt die Angst?
Ein vorgesehenes Treffen der 8uerger eines Stadtteils in Leipzig musste abgesagt werden. Der Buergermeister wollte die Bewohner ueber die bevorstehende Oeffnung eines Fluechtlingsheims informieren. Es kam aber nicht dazu und das Treffen musste abgesagt werden. In Panik kreischend, hysterische Weiber, ein wildes Durcheinander, keiner kam mehr zu Wort.Sachlichen Argumenten ist man nicht mehr zugaenglich.
Es ist als sei mit der Flut der Fluechtlinge eine Horde Menschenfresser ueber uns hergefallen.


oldysuchtjungy
Geschrieben (bearbeitet)

Es ist interessant, in diesem Zusammenhang, sich einmal die Seite von Wikipedia aufzurufen, in dem der Begriff "Angst" behandelt wird. Da wird von vielen Formen und Ausprägungen der Angst gesprochen. Ich vermute jedoch das du speziell die "Angst" im Zusammenhang von Flüchtlingen meinst. Nun, auch hier können wir unterschiedliche Formen bzw. Ausprägungen von "Angst" erkennen. Da sind zum Einem die Menschen, die in der Zeitung und in den Medien, von den Flüchtlingen und der grossen Zahl der Flüchtlingen lesen/hören. Da wird dann alles Mögliche und unmögliche über diesen Personenkreis berichtet. Obwohl viele nie einen leibhaftigen Flüchtling gesehen haben, bekommen sie ein mulmiges Gefühl, erst ist es Unsicherheit und unverständnis und irgendwann schlägt dieses Gefühl in Angst um. Sie lesen oder hören das diese Menschen (Flüchtlinge) eine andere Religion mitbringen, andere Sitten und Gebäuche haben, was dann noch mehr zur verunsichert beiträgt. In dieser Gefühlslage kommen dann Berichte von Terroristen die sich unter die Flüchtenden gemischt haben sollen; über eine Religion (Islam) die angeblich alles beherrschen will und zu guter letzt noch die Berichte über vermeintliche (oder tatsächliche) Diebstähle die von Flüchtlingen begangen wurden. Statt nüchtern über diese Ängste zu sprechen (und auch falsche Berichte aufzeigen), und dazu beizutragen, diese Ängste abzubauen, nutzen Politiker (wie zB. die der AfD) u.a. diese unterschwelligen Verunsicherungen aus und schaffen so ein Klima, dass die Angst vor Flüchtlingen festigt.


bearbeitet von oldysuchtjungy
Geschrieben (bearbeitet)

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bearbeitet von SilverAger
Geschrieben (bearbeitet)

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bearbeitet von SilverAger
Geschrieben

Also mit der AFD will ich hier nichts zu tun haben.Auch mein Zitat ist kein Hinweis auf Fremdenfeindlichkeit. Eher moechte ich in die Geschichte gehen und auf die Voelkerwanderung hinweisen. Mit Theoderich dem Grossen, Koenig der Ostgoten, erreichte diese ihren Hoehepunkt. So gesehen erscheint mir der Ansturm der vielen Fluechtlinge aehnlich wie die Voelkerwanderung. Wiederholt sich hier die Geschichte?
Angela Merkel hat schon richtig gehandelt. Wir benoetigen die Zuwanderung um der Ueberalterung entgegenzuwirken. Nur haben es die Politiker versauemt die Buerger hinreichend aufzuklaeren. Darum kommt es gleichsam zu Panikattacken.
Mein Hinweis auf die Versammlung in Leipzig geht auf den Bericht eines Reporters von "bento today" zurueck.
Fuer mich unbegreiflich wie Menschen hysterisch reagieren, wenn sie auch nur in der Naehe eines Fluechtlingheims leben muessen. Warum?
Woher kommt diese Angst?
Nun lebe ich schon ueber 10 Jahre in Asien. Rechnet man die dort lebenden Menschen zusammen, so sind es mehr als die Haelfte der Menschheit. Alle diese Voelker loesen ihre Probleme auf friedliche Art, trotzt unterschiedlicher Weltanschauungen und Wirtschaftsformen. Auch der Islam gibt sich moderater.z.B. Indonesien mit ca 257 Millionen Bewohnern.
Fuer Europa sehe ich grosse Umwaelzungen.Aber das muss ja nicht unbedingt ein Nachteil sein. Die Zuwanderer, auch die aus Afrika, bringen neue Ideen und Innovationen. Die wir sehr benoetigen um den Asiaten etwas entgegensetzen zu koennen.Ich wuerde erwarten unsere Regierung wuerde staerker auch die positiveb
Aspekte herausstellen, die mit den Zuwanderern auf uns zukommen und der Frau in Leipzig sagen, dass sie keine Angst vor den Fremden haben muss.


oldysuchtjungy
Geschrieben

Da gebe ich dir vollkommen Recht "SilverAger", problematisch wird es nur, wenn Angst künstlich verbreitet (geschürt) wird und nicht aus einem Selber kommt.


Geschrieben

Wenn man keine Ahnung von der "Völkerwanderung" und ihren Ursachen hat, sollte man schweigen und seine Überlegungen nicht zur Verharmlosung aktueller Vorgänge benutzen. Merkel hat in Panik gehandelt, opportunistisch wie immer. Die Notwendigkeit von Zuwanderung war kein Motiv. "Die Zuwanderer, auch die aus Afrika, bringen neue Ideen und Innovationen." Geht es noch?
"Fuer Europa sehe ich große Umwälzungen.Aber das muss ja nicht unbedingt ein Nachteil sein" . Na dann! Du wirst mir verzeihen, wenn ich den Eindruck habe, dass die ängstliche Frau in Leipzig dir in bezug auf politische Weitsicht sehr ähnelt.


oldysuchtjungy
Geschrieben

Das würde dir so passen,@BillyBudd, wenn alle die keine Angst vor den Flüchtlingen haben schweigen. Das Feld denen überlassen, die die Angst schüren, dessen Vertreter du hier bist. Nein, die letzen Wahlen haben es bestätigt, die Mehrzahl der Deutschen haben keine Angst vor Flüchtlinge, da können Minderheiten noch so das Gegenteil behaupten. Vielleicht ist und wird vieles falsch gemacht, um die große Schar von Flüchtlingen zu bewältigen, aber der Bundeskanzlerin Opportunismus vorzuwerfen ist schon krass. Dieses immer und immer wieder herunter zu leiern macht den falschen Ausspruch auch nicht richtig.


Geschrieben

Merkel hat sich ja zunächst auch für knapp 3000 Flüchtlinge oder ein paar mehr eingesetzt. Medien-Vervielfältigungsdrall und ungenaue Zitierungen anderer Länder haben dann wohl den Anstoß zur großen Magnetik gegeben. So hat's ein Bekannter mal erklärt.


Geschrieben

Vor den Flüchtlingen oder den faulen Äpfeln unter denen ist mir weniger nach Angst, als vor dem, was über deren Instrumentalisierung und inflationär gemutmaßte Vorhaben hier im Lande mit den Köpfen der Menschen angestellt wird, die den ganzen gemachten Zirkus nicht durchschauen können.

'Angst essen Seele auf' ... aber Wachsamkeit ist geboten. Nicht nur in der einen Richtung.


Geschrieben

Die Angst ist ein zum einen natürliches Phänomen, vor dem, was fremd oder anders ist, also es gibt eine Art mehr oder weniger endogen vorhandene xenophobische Ader, die bei manchen Menschen ausschlägt, wenn sie vor Fremdartigem stehen.
Dazu kommen die Berichte über tatsächlich kriminelle Fremde, die von kriminellen Einheimischen getrennt betrachtet und über das xenophobe Sortieren aufgewertet werden.
Wenn dazu noch die Angst gemacht wird, oder übertriebene Angst-Bilder ins gesammelte Subjektivbewusste eingespeist werden, und durch die Isolierung wie Übertreibung hochgehetzt, bekommen wir solche Situationen, wie Du die beschrieben hast.

Massen-Hysterie/ Massen-Panik wäre das Extrem, wenn es dazu führt.

Warum ewig dieser Konkurrenzgedanke bleiben soll, verstehe ich nicht so ganz. Mit Asien zusammen arbeiten, anstatt etwas dagegen setzen, könnte viel produktiver sein. Auch wenn dann europäische Staaten vielleicht mal Gastarbeiter nach Asien emntsenden, die dann billiger arbeiten, als vielleicht chinesische Landarbeiter.


Geschrieben

Leider sehr vieldeutig. Was meinst du mit dem "ganzen gemachten Zirkus"? Es ist doch klar, dass "Wachsamkeit geboten" ist. Wer wollte eine solche Selbstverständlichkeit bestreiten und zu gutem Schlafe aufrufen? Welche "Richtungen" willst du denn "wachsam" beobachten?


Geschrieben

@BillyBudd auch dein staendiges agieren gegen den Islam wird diesen in Deutschland nicht verhindern koennen.Was Du hier schreibst ist schon grenzwertig und entspricht Fremdenhass. Mein Hinweis auf die Voelkerwanderung erhebt keineswegs wissenschaftlicher Genauigkeit, koennte aber helfen den Ursachen nachzuforschen. Die Fluechtlinge sind nun einmal da und damit auch deren Kultur, Religion und Weltanschauungen. Wir werden uns mit diesen arrangieen muessen ohne dass es zu einem Chaos kommt. Auch wenn Du in Deinem fernen niederrheinischem Dorf vor dich hinbruetest, aendern wirst du trotzdem nichts.Besser ist es den Tatsachen ins Auge zu schauen und zu versuchen mit diesen armen Menschen zurechtzukommen. Auch diese koennen uns von ihren Erfahrungen etwas mitteilen.

Geschrieben

Also der 'gemachte Zirkus' ist das, was die ganze Propagandamaschine daraus aufbaut, was Einwanderer und Flüchtlinge hier angeblich "wirklich" und vorwiegend veranstalten wollen. Sämtliche Mutmaßungen und Unterstellungen, die darüber entstehen, und zu einer Aufblähung der latenten Ängste in einer Bevölkerung führen. Dabei geht, wie wir wissen, diese Aufblähung von diversen Meinungsströmungen und Richtungen aus. Die einen denken, ja, neue Mitbürger veursachen nur Kosten und belasten die Sozial-Kassen ... was ja bei einer gewissen Zahl wohl so sein wird, aber es wird ausgeklammert, dass die uns auch Bereicherung bringen, neue Einflüsse, oder vielleicht ein nicht unbeachtlicher Teil die Stellen besetzt, für die sich Deutsche zu fein sind, oder nicht bedürftig genug bisher, um da arbeiten zu wollen. Andere vertreten die Meinung, dass 80 % blubbblah nur Terror und Islamisierung vorhätten, was etwas eigenartig ist, denn viele sind von diesen Erlebnissen geflohen und es ist unwahrscheinlich, dass sie dasselbe System errichten wollen, das sie zum Abhauen zwang...wieder andere haben noch krudere oder auch feinere Ideen darüber, was, anderes, die Flüchtlinge hier wollen könnten, AUßER einer neuen Heimat oder auch temporären Heimat, wo sie ihr Leben in Ruhe leben können.
Irgendwo wird auch gern erwartet, dass die alle wie Schäfchen über eine Stange hoppsen, die Deutschland heißt, und wo sie ihre Kultur und ihre Überzeugungen, den ganzen religiösen Döns und ihre Sitten gefälligst an der Garderobe abgeben sollen, um fortan in der deutschen Fasson dieser Dinge zu leben.

Dass das nicht ganz hinkommt, muss auch jedem klar sein.
Also mit Richtungen meine ich Meinungsströmungen, ggf. auch politisierte Denkrichtungen und subjektive Eindrücke, die in gesammelter Form verbreitet werden, überzeichnet werden, vielleicht auch gezielt instrumentalisiert werden, wie in Deiner
( pardon, scheint so )Lieblingspartei zum Beispiel.


Geschrieben

Hallo Leute,

auch hier gilt - wie auch für alle anderen Themen in diesem Bereich - dass ich keinerlei Parolen, Gesinnungen und Angriffe lesen möchte. ich werde jedes Thema schließen/löschen ab jetzt, was in diese Richtung abdriftet.

Ich kann Niemanden seine Gesinnung oder sonstwas vorschreiben ... ich kann sie aber hier aus dem Forum raushalten.

Ihr habt es bislang geschafft, eure Meinungen (und jedem steht die seine zu!) in diesen Themen sachlich und konstruktiv zu äußern, ich hoffe, Ihr findet dazu wieder zurück, nicht, dass es nachher noch soweit kommt, dass ich dafür stimmen werden muss, den Politik-Bereich abzuschaffen .. und mich den vielen anderen Foren anzuschließen, die keinerlei Politik in ihren Foren dulden.

Herzlichen Dank und schönes Wochenende

LG Topi, Forenteam

Geschrieben

In einer politischen Diskussion ist es unumgänglich, auch mal Flagge zu zeigen. Welche sollen wir nach Ansicht der Forenleitung hier zeigen? Die Regenbogenfahne?


Geschrieben

Ein Anfang könnte es sein, ein Forum für Kultur und Politik, wenn man darin über Politik nicht diskutieren soll, vielleicht nur Forum für Kultur zu benennen.

Downgrading liegt schließlich im Trend.


Geschrieben

Oh, ich finde politische Diskussionen auch hier höchst interessant, zeigen sie doch, dass aus den Reihen einer verfemten Minderheit die Verfolger gleich mit hervorgehen. Von "Kultur" habe ich hier bisher kaum etwas vernommen, es sei denn, es geht um Sexspielzeug, Augenbrauenzupfen und Enthaarungscremes, die ja auf ihre Art Accessoires einer kultivierten Sexualität sind. Ich fürchte, dass Schwule, die sich allemale für die Hüter des guten Geschmacks halten, genauso dumpf und geistfeindlich sind wie alle anderen.


Geschrieben

Bei der überhängenden Mehrheit dürftest Du Recht behalten. Wobei ich noch die Möglichkeit offen lasse, dass sich Kultur-Interessierte unter Bi und Schwulen einfach nicht oft im Netz herum treiben.

Jemand im Chat hat es jedenfalls hinbekommen, wegen musikwissenschaftlichem Knowhow ein "Kultur-Igno" einzufangen. Wegen seiner Chatbeiträge über die Geschichte der Oper wurde er auf Ignore gesetzt. Das sagt vermutlich alles.


Geschrieben


Hallo Leute,

auch hier gilt - wie auch für alle anderen Themen in diesem Bereich - dass ich keinerlei Parolen, Gesinnungen und Angriffe lesen möchte. ich werde jedes Thema schließen/löschen ab jetzt, was in diese Richtung abdriftet.

Ich kann Niemanden seine Gesinnung oder sonstwas vorschreiben ... ich kann sie aber hier aus dem Forum raushalten.

Ihr habt es bislang geschafft, eure Meinungen (und jedem steht die seine zu!) in diesen Themen sachlich und konstruktiv zu äußern, ich hoffe, Ihr findet dazu wieder zurück, nicht, dass es nachher noch soweit kommt, dass ich dafür stimmen werden muss, den Politik-Bereich abzuschaffen .. und mich den vielen anderen Foren anzuschließen, die keinerlei Politik in ihren Foren dulden.

Herzlichen Dank und schönes Wochenende

LG Topi, Forenteam



bei poppen.de hast ja schon Politik völlig ausgeschlossen. Hier fühlte ich mich von @Topi Dauergemobbt (es meckerte wenn ich eine Abstimmung eröffnete und lateinisches aus der Bibel zitierte und gipfelte in subjektiv wie ungerechte Verwarnung, Um weitere zu vermeiden, löschte ich so weit es ging meine Beiträge.


oldysuchtjungy
Geschrieben

Nun, da kann ich euch leider nicht folgen. "Kiel_oben" dem es anscheinend nichts ausmacht wenn hier nicht mehr über Politik geschrieben werden darf, und dir "Wally1969" die Schwule ebenso schnell in die Ecke von dumpfen und geistesfeindlichen Normalos drücken will. Zu "Topi" kann ich nur sagen, wo ist der Unterschied zwischen Meinung und Gesinnung? In jeder Meinung drückt sich die Gesinnung des Schreibers aus.
Es wäre schade, und nicht mehr meine Plattform, wenn gay.de unpolitisch werden würde.


maxsuhtfreund
Geschrieben

hey Silver, lösch deine Beiträge nicht, einige von ihnen sind echt cool


Geschrieben

oldysuchtjungy : Mir macht es schon was aus, aber welches Gewicht hätte mein Problem damit auf einem Forum in einem Dating-Portal, wo es nicht um Kultur oder Politik oder Geschichte oder... you name it ... zu gehen hat, sondern um 24-Stunden-Rumgeficke fern vom Kopf oder vom Horizont gehen muss?
Wir müssen ja dankbar sein, dass hier überhaupt ein Forum erwünscht ist und geführt wird.

Dass die Statuten der Grundrechte wie in der Verfassung oder im BGB bezeichnet in einem Online-Forum keine Gültigkeit haben, beißt sich wohl damit, dass ein Zur-Verfügung-Halten des Forums mit anscheinend sehr krassen oder engen Reglements für die Betreiber verbunden scheint.

K.A.warum das hier so ist, aber ich kenne aus gut noch etwa 15 Foren an denen ich mich im Web beteilige nichts Vergleichbares.

Interessiert das wirklich irgendwen, was dazu meine Haltung ist?


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