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Diskriminierung und Mobbing


Anonymous1

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
Einst gingen wir, und damit meine ich unsere Community, auf die Straße um für Gleichberechtigung, Akzeptanz und Toleranz zu kämpfen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir eine große Gemeinschaft mit dem gleichen Ziel... Die Anerkennung und Akzeptanz in der Gesellschaft.
So ziemlich jeder von uns hatte während seiner Schulzeit mit Vorurteile und Anfeindungen zu tun sofern man sich zu seiner Sexualität bekannte.

Umso erschreckender war für mich der 21.12.2023.
An diesem Tag verbrachte ich einen Großteil der Zeit im hiesigen Chat. Doch anstelle von Spass machenden Gesprächen wurde über kräftiger gebaute Communitymitglieder hergezogen. Sie wurden über den Tag hinweg regelrecht gemobbt.
Ich gehöre selbst nicht zu denen, die mit Modelmaßen gesegnet sind, weshalb ich letztlich doch noch meine Meinung äußerte denn das Thema Diskriminierung liegt mir aus ganz persönlichen Gründen am Herzen. Sie kann dazu führen, dass geliebte Menschen keinen Ausweg mehr sehen. So erging es vor über 20 Jahren meinem besten Freund. Diskriminierung und Mobbing zerstörten ihn seelisch. Er wurde keine 20 Jahre alt.

Ich eröffne dieses Thema, um auf die Entwicklung in unserer Community hinzuweisen. Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass wir derzeit innerhalb unserer kleinen Gemeinschaft mit Dingen zu kämpfen haben, gegen die wir einst geschlossen Seite an Seite marschiert sind. Ausgrenzung, Mobbing, Intoleranz... All das sehen wir seit einigen Jahren wachsend in unserer kleinen Gruppe.
Wer wird, nach den kräftig gebauten, ein neues Opfer? Sind es Menschen mit Hasenscharten? Wird es reichen wenn ein Ohrläppchen größer ist als das andere? Oder reicht schon eine krumme Nase um ins Fadenkreuz zu geraten?

Ich möchte sensibilisieren, möchte zum Nachdenken anregen. Denn wo kommen wir hin, wenn wir untereinander schon mit Ausgrenzungen beginnen? Wie viele Mitglieder unserer Community müssen leiden? Wie viele Mitglieder sind psychisch schon labil oder kurz vor dem Aus? Ich kenne keine genauen Zahlen, aber meine Vergangenheit zeigt mir sehr eindrucksvoll, dass der schlimmste Fall eintreten kann nur weil einige ihre Worte nicht mit Bedacht oder sogar mutwillig wählen.
Geschrieben
Dazu gehören immer 2 ,einer der diskriminiert und einer der sich diskriminieren lässt! Nicht alles was du gesagt wird ist auch wirklich diskriminierend! !
Der derzeitigen Gesellschaft ist es sehr einfach die diskriminierungskarte zu ziehen sich dahinter zu verstecken als ich einfach mal damit auseinanderzusetzen!
Wer Anerkennung und Akzeptanz haben möchte muss auch andere Meinungen anerkennen und akzeptieren! Auch wenn man ganz andere Ansichten hat/vertritt! Eine ordentliche offene Diskussion ist leider in dieser Gesellschaft insbesondere mit der jüngeren Generation nicht mehr möglich!
Geschrieben
Ich denke mal da fangen wir selber mal unter einander an .
Geschrieben
Es gibt eine Möglichkeit so einer Diskussion zu entgehen,man füttert den anderen nicht und beendet es kommentarlos
Geschrieben
Nun male dir mal nicht den Himmel zu rosarot.
Gegen euren "Feind von außen" herrscht immer noch Geschlossenheit.
Aber innerhalb eurer Community gab es schon immer Differenzen bezüglich auftreten, Szene etc pp.
Da wurden Fummelträger, Fette, Kleinschwänzige und Tunten schon immer mit Argwohn beäugt.
Glaubt ihr, das sich ein Konservativ mit dem Szeneüblichen tuntenhaften Gehabe anfreunden kann?
Geschrieben
Es geht doch eher darum untereinander etwas mehr Toleranz zu zeigen.

Ich kann ruhigen Gewissens sagen, dass jeder von mir gleich behandelt wird sofern er mir nichts tut. Da ist es auch egal ob er Frauenkleider trägt, übergewichtiger ist, wie groß oder klein sein "Bestes Teil" ist, usw...

Ich muss niemanden mögen, aber mit Respekt sollte ich jeden behandeln. So habe ich es zumindest mal in meiner Kindheit gelernt.
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