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Sind Elektroautos wirklich die Zukunft?


Sunrise

Empfohlener Beitrag

Geschrieben (bearbeitet)

Die Farbe ist mir erst mal völlig egal. Wenn ich ihn sehe macht es "klick" oder nicht. Favorit ist derzeit Hyundai IX35.

Ich brauche keine Protzkarre mit Stern oder blau/weissem Fleck. Viele Asiaten sind top ausgestattet und bedeutend billiger, ausserdem müssen die nicht bei den Abgaswerten bescheissen!

Im Übrigen ist es ebenso unsinnig ein noch funktionierendes Auto zu verschrotten um ein neues zu kaufen, das sparsamer ist und weniger Schadstoffe ausstösst!

Was glaubt denn Ihr, wieviel Strom nötig ist um ein Auto zu bauen????

Vor diesem Hintergrund war die Abwrackprämie klimatechnisch gesehen ein DISASTER!!! Vor allem, weil die abgewrackten Altautos teilweise nach Afrika gingen oder man sich im Falle eines Motorschadens eben Ersatz holen konnte, und schon war ein Stinker wieder auf der Strasse.

bearbeitet von DWT-Pussy43-DLG
Geschrieben
vor 9 Minuten, schrieb DWT-Pussy43-DLG:

Die Farbe ist mir erst mal völlig egal. Wenn ich ihn sehe macht es "klick" oder nicht.

Du kannst ja dann mal ein Foto einstellen.

Geschrieben

Ich würde schon sagen, dass es die Autos der Zukunft sind, aber bis jetzt find ich die unnötig, da sie kaum Reichweite haben! 

Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb Chrissh247:

Ich würde schon sagen, dass es die Autos der Zukunft sind, aber bis jetzt find ich die unnötig, da sie kaum Reichweite haben! 

Dazu kommen dann noch die aktuellen Preis und das Tankstellennetz. Da können wir von den Holländern was lernen. Die waren 2015 schon weiter. Aber sie sind ja auch keine Autobaunation. :grin:

Geschrieben

Alle schimpfen auf die SUV, aber keiner schimpft über die überflüssigen Autos, die ganzen Sportwagen die kein Nutzen haben. Die sind nur zum Angeben und Sinnlose Spritfresser. Die ganzen Autorennen die kein Sin geben, Rally, wo die Natur zerstört wird,usw.

Was ist mit den Sportbooten, da ist der Verbrauch einiges höher. Müssen die sein wofür.

Alle wollen Umweltschutz aber keiner will denn ersten Schritt machen.

 

Geschrieben
vor 19 Minuten, schrieb Mücke1:

Alle wollen Umweltschutz aber keiner will denn ersten Schritt machen.

Oder ist die Lobby der Autoindustrie unüberwindbar? Ist zwar nicht ganz das Thema, aber die Tabak- und Alkohlindustrie scheint ja ebenso übermächtig.

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb nick2017333:

Oder ist die Lobby der Autoindustrie unüberwindbar? Ist zwar nicht ganz das Thema, aber die Tabak- und Alkohlindustrie scheint ja ebenso übermächtig.

Bis jetzt ja, weil die Nachfrage zu hoch ist.

Es wird der Tag kommen und dann ist es zu Späht.

Zb. Die Norweger, da sind schon über 40% E-Autos und  dem Jahr 2025 werden keine Spritfresser mehr zugelassen. Da ist das Auto auch im Schnitt bis zu 8000.- euro billiger. Da sind auch die Ladestation fast an jeder Ecke.  Es kann vor kurzen ein Bericht im Fernsehn auf 3Sat.

In Asien fahren schon über 10 Jahre Autos mit Wasserstoff und E-Antrieb. 

Da kann mann sehen wo die Vernunft ist.

Geschrieben
Gerade eben, schrieb Mücke1:

Da kann mann sehen wo die Vernunft ist.

Schau in die Niederlande. Die können es auch.

Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb nick2017333:

Schau in die Niederlande. Die können es auch.

Ich weiß, es sind auch noch andere. In Frankreich hat mann schon vor 25Jahren E-Autos auf den Markt bringen wollen aber wurde ganz schnell von den großen Geldgierigen Autokonzernen bekämpft.

  • Moderator
Geschrieben

Schauen wir doch mal der Realität ins Auge:
Fast In jeder Familie gibt es mittlerweile mehrere Autos.
Papa hat einen für die Arbeit, Mama einen zum einkaufen und die Kinder fahren mit ihrem zur Uni.
Das sind Fahrzeuge mit mindestens 4 Sitzplätzen, von denen zu 95% aber nur EINER genutzt wird.
Autos sind für viele auch "Statussymbole". Die SUV's können garnicht gross genug sein.
(mal ehrlich, was macht ein 4-radgetriebener SUV für einen Sinn wenn man damit auf Asphalt fährt ?)
Sportwagen und "getunte" sind für viele eine Art "Penisverlängerung"
Die Auto- und die Erdölindustrie freut's, denn solange hier kein Umdenken an der Basis erfolgt sind deren Geschäfte in trockenen Tüchern.

Die Autoindustrie legt halbherzig Alibiprojekte mit Elektromobilen auf. Es liegt aber auf der Hand warum diese sich (noch lange) nicht durchsetzen werden. Zum einen fehlt es noch an geeigneten Akkusystemen, welche vertretbare Reichweiten ermöglichen, zum anderen müssen sich die Entwicklungsinvestitionen für die "Spritfresser" erst amortisieren, damit die Konzernvorstände auch weiterhin ihre Millionengehälter und Boni kassieren können.

Sicher wird es irgendwann kleine ein- oder zweisitzige Elektrofahrzeuge geben. Das wird sogar zwingend nötig sein, damit in den Städten auch noch Platz und Luft für Fussgänger und Radfahrer bleibt. Ich wage jedoch zu prognostizieren dass wir alle das nicht mehr erleben werden... :coffee_happy:

Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb HaJo:

Schauen wir doch mal der Realität ins Auge:
Fast In jeder Familie gibt es mittlerweile mehrere Autos.

Deshalb bin ich auch für den kostenfreien ÖNV. Subventioniert wird es sowieso und wenn dann alle Kosten für Fahrscheinerstellung, -kontrolle usw. wegfallen würde, könnte das ganze dem grossen ZielUmweltschutz sicher helfen. Aber ist es kostenfrei wird es leider sicherlich noch weniger wertgeschätzt. Und solange die Bahn auf langen Strecken auch teurer ist als das Auto, wird auch der der Grossteil nicht umsteigen.

(P.S. Wir haben zur Zeit 1 Auto in einem 3 Personenhaushalt.)

Geschrieben

HaJo, da gebe ich dir Recht, aber kannst du dir Vorstellen, wenn es  kein Sprit mehr gibt, was dann Los ist?

Da können die groß Bonzen soviel Geld haben wie sie wollen, ist aber dann nichts mehr wert, weil sie Versäumt haben rechtzeitig auf den Zug aufzuspringen.

Die Länder, die jetzt so Intelligent sind, werden über die anderen Lachen.:clapping:

Geschrieben

Elektroautos lösen das Problem nicht, da hierbei die Verbrennung fossiler Energieträger nur von der Straße in das Kraftwerk verlagert wird.

Wir sollten besser unseren Lebensstil radikal umstellen. Alles Andere ist nur eine Schatendiskussion.

Es erschließt sich mir die Notwendigkeit nicht, innerhalb der Stadt mit dem Auto fahren zu müssen. Mit dem Fahrrad sind alle Strecken um die 10 km locker erreichbar (ich klammere mal Personengruppen mit körperlichen EInschränkungen aus).

Wer sich einmal etwas näher mit den Mengengerüsten der Elektroenergie und des Verkehrs auseinandergesetzt hat, dem ist klar, dass eine flächendeckende Speisung von Elektroautos aus alternativen Primärenergieträgern Wunschdenken von Nichttechnikern ist.

Von dem Raubau an der Natur an anderen Ecken dieser Welt, wo die Rohstoffe für diesen Irrsinn aus Minen exploriert werden, mit ihren dabei anfallenden giftigen Schlämmen die Umwelt ebenso belasten, will ich mal noch gar nicht reden.

Die Politik und viele andere Dampfplauderer der Elektromobilität übersehen, dass die netztechnische Infrastruktur für den Betrieb einer Elektroaustoflotte nicht vorhanden ist, erst gechaffen werden muss mit den oben genannten Konsequenzen der Rohstoffexploration.

Wer sich die Angelegenheit für seinen Wohnort mit bestimmten Annahmen mal durchrechnet, der kommt auf gigantische Zahlen, die beim Ausbau in allen Sektoren des Energieversorgungssystems notwendig werden.

Es müßten errichtet werden

- neue Erzeugerstätten

- neue Höchstspannungstrasse

- neue Umspannwerke (die Anzahl der Schalt-Zellen in den bisherigen Umspannwerken ist nun mal begrenzt und nicht beliebig erweiterbar)

- neue Mittelspannungsringe

- neue Niederspannungsnetze

- Ladestationen sowieso

Wie gesagt, die übertragunstechnischen Vorrausetzungen sind so nicht vorhanden und müßten erst geschaffen werden.

Die meisten haben dabei nicht auf dem Schirm, dass die bei der Elektromobilität in der Ladestruktur auftretende Gleichzeitigkeit eines der größten Probleme darstellen wird.

Auch muss bei der Auslegung von Leitungen (vor allen nach dem Hausanschluss) vorher bekannt sein, dass diese zu einer Ladestruktur gehört, d wir es hier mit einer Dauerstrombelastung zu tun haben und nicht mit einem haushaltsüblichen intermittierenden Betrieb.

Wer das nicht macht, läuft Gefahr, entsprechende Anwendungsregeln in der Elektrotechnik zu missachten und einen Kabelbrand zu riskieren.

 

 

Geschrieben

Guten Morgen liebe Leser! Wir haben doch das Thema "Elektroauto" die letzten Monate immer wieder zu lesen bekommen. Ich kann es nicht mehr hören. Zuerst kam der Dieselskandal. Dann ein paar Monate später las man das die Benzin betriebenen Auto auch nicht optimal sind für die Ozonschicht. Die Ursachen für den Klimawandel können wir nicht nur in Deutschland versuchen zu bekämpfen sondern das ist ein internationales Problem. Es gibt in angrenzenden Ländern die soviel Dreck in die Luft schleudern. Wasserstoff soll es richten. Viele haben ein Dieselfahrzeug mit dem 4 Schadstoffpickerl. Die Auto sind manchmal nicht älter als 3 oder 4 Jahre. Man verliert beim Verkauf oder Eintausch soviel. Nicht jeder kann sagen ok ich kaufe einen Beziner der mehr Verbrauch hat. Wer entschädigt die Käufer der Fahrzeuge die Ihr Fahrzeug nach besten Wissen und Gewissen gekauft haben. Geringer Verbrauch. Der bleifrei Benzin und Super sind an den Tankstellen gleich teuer wie der Diesel. Aber ok viele Elektroauto aber wie werden die Batterien entsorgt? Darüber spricht niemand. Man will in Österreich die E-Autos in den Busspuren der Öffis fahren lassen und von den Parkgebühren ausnehmen. Das blaue Pickerl 6 gibt es nur für neue Autos und da nicht für alle. Ich finde wir kleinen Leute sollen den Mist ausbaden was in manchen Autoherstellungsbetrieben fand. Unsere Auto waren nicht billig und wenn man schaut was sie an Wert verloren haben, wer entschädigt den Otto Normalverbraucher. Denke wir müssen abwarten was da noch kommt.  Ich möchte kein E-Auto. Wenn man denkt ein guter Mittelklasse Wagen E- Betrieb kommt von Wien bis Linz dann bleibt man stehen muss an die Steckdose ( Stromtankstelle ) falls vorhanden usw. Also beruflich schnell vorwärts zu kommen kein E-Auto. Wünsche Euch all seits gute Fahrt egal wie betrieben. Gut ankommen und sicher sein ist das Motto.  

Geschrieben

Ich weiß jetzt nicht, ob darüber schon geschrieben wurde (wahrscheinlich schon), aber beim Lesen des Beitrages vor mir kommt mir nur der Gedanke, dass man gar nicht so richtig überlegt, woher denn die Elektrizität für die E-Autos kommt. Atomkraftwerke sind oder sollen abgeschaltet werden, ergo also Ökostrom. Wind und Wasser OK, die Kraftwerke werden natürlich mit Diesel betrieben. Reicht aber natürlich nicht. Und nun?

Man stelle sich einfach nur das Szenario vor, dass alle nur noch E-Autos oder diese Gasdinger fahren würden ..... Hallo? Gesund für die Umwelt?

Geschrieben

Ich frage mich gerade, ob der Staat auf die 41 Milliarden Energiesteuereinnahmen verzichten kann bzw. was davon wirlichen Verlust darstellt. Die ganzen Subventionen von Kohle, Öl und Gas werden ja mit 46 Milliarden beziffert.

Wir reden aber ja nur vom ersten Schritt richtig alternativen Antriebsmotoren. Wenn jetzt ja schon Handys mit Wasserstofftechnik geladen werden kann, wird das sicherlich irgendwann auch für Motoren möglich sein.

Aber der erste Schritte muss getan werden und für Ballungsgebiete ist ein E-Auto mit bis zu 300 km Reichwerte eine Alternative. Aber es muss bezahlbar sein.

Komisch ist nur, wenn ich ein E-Auto, wie gerade im Urlaub mehrfach erlebt, nicht kommen höre, ist das auch schon komisch.

Geschrieben

Hihi bei "Wasserstofftechnik" fällt mir spontan der Zeppelin ein .. gehen dann unsere Autos und Handys auch in die Luft? :D

Zu dem "nicht kommen hören" @nick2017333 gab es in glaube Amerika schon Unfälle mit Todesfolge, so dass dort überlegt wird, dem Elektroauto ein gewisses Motorengeräusch zu geben.  Ich bin von meinem Elektrotaxi vor nicht allzu langer Zeit fast angefahren worden, weil er um die Ecke preschte und ich ihn nicht hörte. Wenn die Menschheit bald nur noch Elektroautos ohne Geräusch fährt, kann der Blinde nur noch an Ampeln, die behindertengerecht bestückt sind, über die Straße gehen ...

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Topi:

Hihi bei "Wasserstofftechnik" fällt mir spontan der Zeppelin ein .. gehen dann unsere Autos und Handys auch in die Luft? :D

Zu dem "nicht kommen hören" @nick2017333 gab es in glaube Amerika schon Unfälle mit Todesfolge, so dass dort überlegt wird, dem Elektroauto ein gewisses Motorengeräusch zu geben.  Ich bin von meinem Elektrotaxi vor nicht allzu langer Zeit fast angefahren worden, weil er um die Ecke preschte und ich ihn nicht hörte. Wenn die Menschheit bald nur noch Elektroautos ohne Geräusch fährt, kann der Blinde nur noch an Ampeln, die behindertengerecht bestückt sind, über die Straße gehen ...

Ich habe schon von der Idee gelesen, das aus den Elektrautos das Motorengeräusch per Computer/ Lautsprecher erzeugt werden könnte. Und wenn ich an alle Smartphonesüchtigen denke, ist das keine schlechte Idee. Auch wenn es sich aber irgendwie erst einmal bescheuert anhört.

  • Moderator
Geschrieben
vor 37 Minuten, schrieb Topi:

Hihi bei "Wasserstofftechnik" fällt mir spontan der Zeppelin ein .. gehen dann unsere Autos und Handys auch in die Luft? :D

ob sie in die Luft gehen iss mir schnuppe, Hauptsache sie fallen nicht brennend zu Boden ^^ :confused:

vor 34 Minuten, schrieb nick2017333:

Ich habe schon von der Idee gelesen, das aus den Elektrautos das Motorengeräusch per Computer/ Lautsprecher erzeugt werden könnte....

Dann sollte vielleicht auch die Textilindustrie umdenken, und in Hosen und Röcke eine solche Vorrichtung integrieren.
Wenn damit entweichenden Darmwinde laut hörbar gemacht würden, dann könnte man zeitnah Abstand gewinnen :coffee_happy: 

Geschrieben

Hi @Topi

Ab dem Sommer 2020 werden Akustiksysteme für alle E-Fahrzeuge,Brennstoffzelle sowie Plug-in Hybride verbindlich.

Du findest in der heutigen Ausgabe bei Spiegel Online ,in der Sparte Mobilität einen ausführlichen  Beitrag zu Deiner Frage.

Geschrieben

Strom durch Kohle und atomkraft....dreckige angelegenheit.. Windräder haben noch keine netzanbindung. In Island wird jahrelang schon Wasserstoff genutzt ... Optimal für Natur Mensch und Tier.. Ölkonzerne machen n.mit ..

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Hehe @nick2017333 ich hatte kein Smartphone in der Hand, keine Kopfhörer im Ohr, rein gar nichts, ich bin nur über eine Querstraße gegangen.

@HaJo ohne Scherz wäre das eine schreckliche Vorstellung, wenn es denn so wäre.

@Brandan vielen Dank für Deinen Tipp, auch wenn ich gar keine Frage stellte, wir diskutieren ja nur diverse Theorien hier :)

Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb Topi:

Sorry, ich habe nicht Dich gemeint, ich kenne Dich ja gar nicht. Ich meine allgemein die Leute auf der Strasse, die die Augen nur noch auf ihren Handys haben. Ich habe gerade gelesen, das die Kleinkinder von handysüchtigen Eltern Probleme haben die Emotionen in Gesichtern richtig einordnen zu können. Da die Eltern meist auf ihr Handy schauen, können die Lütten nichts aus der Gesichtsmimik ablesen und lernen.

Übrigens steht in der aktuellen "Auto Motor und Sport", das die Blindenverbände sich durchgesetzt haben und E-Autos ab 2020 einen synthetischen Motorklang bis 20 km/h erzeugen. Ich weiß aber nicht ob ab 21 km/h die E-Autos zu hören sind.

Geschrieben

Nee nee und du hast ja schon völlig Recht .. so viele laufen nur noch mit Blick auf dem Handy durch die Gegend, dass es selbst auf dem Bürgersteig als Fußgänger gefährlich sein kann, weil dein Gegenüber einfach in dich rein läuft.

Gut also die Elektroautos ... ich weiß es auch nicht genau, bin aber der Meinung, bei höheren Geschwindigkeiten hört man schon ein Geräusch .. so ein pfeiffendes, rauschendes Geräuch, wie bei diesen Elektroautos für Kinder .. diese ferngesteuerten Dinger, die machen so ein ähnliches Geräusch, wenn man Gas gibt.

Gut, Oldtimer wird es immer geben, irgendwann wird der heutige Gold oder SUV der Oldtimer sein .. aber glaubt ihr wirklich, dass es irgendwann in näherer Zukunft nur noch Elektroautos gibt? Wo kommt dann, falls ja, der ganze Strom für all die Autos her? Haben wir dann zur Berufsverkehrszeit in Ballungsgebieten Stromausfälle? bzw. danach, wenn die ganzen Berufstätigen zu Hause angekommen die Autos aufladen?

  • Moderator
Geschrieben

Also ich bin der festen Überzeugung, dass es bereits heute Technologien gibt, die das Problem der Stromversorgung lösen könnten. Nur wird die Automobilindustrie (im Zusammenwirken mit der Erdölindustrie) einen (entschuldigt den Ausdruck) SCHEISSDRECK dafür tun, dass diese Technologien sich mittelfristig durchsetzen. Jedenfalls solange nicht, wie sich mit Verbrennungsmotoren noch Milliardenprofite generieren lassen.

In Erftstadt entstand gerade als Pilotprojekt ein "Solarradweg". Es handelt dabei um einen 90m langen Abschnitt, der mit in Glas gegossenen Solarzellen gepflastert wurde. Allein dieses überschaubare Stück Radweg ist in der Lage den Strombedarf von 4 Haushalten zu erzeugen.

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Das "Pflaster" ist rutschfest und so robust, dass es sich nicht nur für Radwege, sondern auch als "normalen" Straßenbelag eignen würde. Dabei wird die Haltbarkeit mit um die 25 Jahre eingeschätzt, wobei herkömmliche Asphaltdecken alle 12 - 15 Jahren erneuert werden müssen. Die erzeugte Energie könnte Akkus von E-Bikes oder auch E-Mobilen kontaktlos aufladen.

In den Niederlanden gibt es das Projekt schon seit einem Jahr, wobei die Entwickler selbst über die "Ausbeute" überrascht sind.

Zitieren

Der erste Solar-Radweg in den Niederlanden produziert mehr Strom als gedacht: Seit seiner Eröffnung im November letzten Jahres produzierte die PV-Straße über 3000 kWh Strom. Damit könnte man 2,5 Mal um die Welt fahren...
(QUELLE)

Nebenbei sind noch viele weitere Anwendungen denkbar, so z.B. Ladestationen für Handys und Tablets an Parkbänken, zusätzliche Strassenbeleuchtung etc. Die Solarzellen lassen sich auch nutzen, um bei Minustemperaturen eine Eisbildung auf der Oberfläche zu verhindern. Alles in allem eine gute Sache, doch wird die "Autolobby" zu verhindern wissen dass sich solche Technologieen allzu schnell durchsetzen ... :coffee_happy:

Hier ein Video des Niederländischen Projektes KLICK

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