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Zeit ist wertvoller als Geld


fellatio

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

"Zeit ist wertvoller als Geld. " Diesen Spruch hört man immer öfter.Viele Menschen fühlen sich wie der Hamster im Rad.Es dreht sich ununterbrochen und sie müssen funktionieren.Sehnen sich danach,mal die Seele baumeln zu lassen,tun was sie möchten,nicht was sie müssen.
Zeit ist gratis,aber sie ist kostbar.Du kannst sie nicht besitzen,aber du kannst sie nutzen.Du kannst sie nicht behalten,aber du kannst sie verbrauchen.Wenn du sie einmal verloren hast,bekommst du sie nie wieder zurück ( Quelle unbekannt)
Dieser Spruch hat mich zum Nachdenken gezwungen.Zeit wird mehr als je selbstverständlich hingenommen.Das interessante an der Natur des Menschen ist,dass wir,egal wo in der Welt wir leben,dazu neigen,unsere Zeit auf sehr ähnliche Art und Weise zu verschwenden.Er wirkt schon fast wie eine Verschwörung.Wie wertvoll ist Euch Eure Zeit ?


Geschrieben

Da hast Du etwas Essenzielles erkannt und auf den Punkt gebracht@fellatio!
Die Menschen lassen sich ihre Lebenszeit oft genug für Geld abknöpfen, verbringen das Leben als Zeitgeber für andere, und wundern sich bald, wohin die Jahre gingen. Dabei ist jeder frei geboren worden, und von Umwelt und Umständen bzw. Ansprüchen anderer zum Zeitsklaven gemacht worden, der seine Lebenszeit abzutreten hat, will er integriert und anerkannt sein. Für so viele artet das in Stress und die scheinbare Verkürzung ihrer Zeit aus, obwohl man sich das an sich nur eintrichtern lässt.
Zeit, Lebenszeit ist für mich mit der Bedeutung von Geld nicht vergleichbar. Geld ist es mir in der Regel nicht wert, Zeit zu verschwenden -- dafür gibt es andere Werte.
Dass die Zeit in ihrer immer kleineren Zerstückelung und Belegung durch Multi-Beschäftigung als immer knapper erfahren wird, wundert mich gar nicht. Es ist durch diese Geld-Zeit-Abhängigkeit ein sich stets versteilernder Drall entstanden, dem die "Hamster" in den Tretmühlen ausgeliefert sind. Die Hamsterräder werden immer schneller getaktet, um Hochleistungs-Hamster noch schneller arbeiten zu lassen. Das ist eine Effizienzfalle, in der das Menschenleben zur bloßen Batterieleistung verkommt. Natürlich profitieren die Abschöpfer davon, dass die Menschen das alles über sich ergehen lassen, ja sogar noch dankbar dafür sind, immer mehr in immer kürzeren Zeitabschnitten arbeiten zu müssen.
Im Endeffekt wird diese Zeitzerstückelung dazu führen, dass die Menschen keine Zeit mehr für ihr Leben haben. Wie oft hört man heute schon die Äußerung : "Dafür habe ich keine Zeit" ?

Doch, die Zeit hat jeder. Ihr müsst nur entscheiden, wie ihr sie verwenden wollt. Sonst übernehmen andere das, und ihr guckt in die Röhre.
Geld -- das sind bloß bedruckte Papierteile und geprägtes Metall. Und dafür lasst ihr euch ein Leben lang zu besseren Fronarbeitern machen?

Wo bleibt, unter alledem, der Wert des Menschlichen? In unserer Zeit verabschiedet sich sogar die führende Klasse von diesen einst so hochgehaltenen Werten, um das Geld immer an erste Stelle zu heben. Warum bleiben, wenn der Wert des Daseins sich einzig darüber definieren lässt, ob und wie viel Profit der Mensch einbringt???


Geschrieben

wenn du s eilig hast nimm dir zeit,.
ich brauche, von natur aus langsam, immer zeit.
etwas langsam und ganz konzentriert machen ist jede faser der zeit und des inhalts genutzt.
zeit vergeht um so schneller wenn man hektisch ist.
so ist meine zeit erfahrung.
f.g.frederik


Geschrieben

Wie wertvoll mir meine Zeit ist? Ich bin ein Typ der etwas nicht schneller macht, bloß weil man mir etwas zwei-, dreimal sagt. Einmal genügt und wenn ich eine Aufgabe, an der ich gerade dran bin erledigt habe, kommt das nächst auf der To do-Liste. Habe mal wo gearbeitet wo ich dann auch kein Problem damit hatte zu sagen, wenn´s die Vorgesetzten dann doch schneller erledigt haben wollten, dass sie dann eben mehr Personal einstellen oder wir unsere Arbeitsabläufe neu organisieren müssen. Es ist auch eher so dass man, wenn man etwas auf die Schnelle erledigt, unkonzentrierter ist und mehr Fehler macht.
Ich glaube dass es bei den Leuten, die oft sagen dass sie keine Zeit für etwas haben, daran liegt, dass sie nicht nein sagen können und sich zu viele Aufgaben zur Hand nehmen.

Geschrieben


Doch, die Zeit hat jeder. Ihr müsst nur entscheiden, wie ihr sie verwenden wollt




richtig erkannt @ IVM !!!
ICH entscheide selber was ich mit der mir zu verfügung stehenden zeit anfange. da ist kein arbeitgeber, der mich zwingen kann (sklavenhaltung ist abgeschafft, auch wenn`s viele noch nicht begriffen haben )!
ich habe meine aufgaben und pflichten zu erfüllen, aber dann ist feierabend und F R E I Z E I T ! ! !
zeit ,die ich für MICH habe, die ich einteilen kann oder auch verschwenden kann ....


Geschrieben


ich habe meine aufgaben und pflichten zu erfüllen, aber dann ist feierabend und F R E I Z E I T ! ! !
zeit ,die ich für MICH habe, die ich einteilen kann oder auch verschwenden kann ....



Dies wollte ich mit meinem letzten Satz im vorherigen Kommentar von mir auch ausdrücken. In unserer Familie gibt´s eine Person die immer vom Stress den sie hat am reden ist. Habe ihr schon paar mal gesagt dass es wohl daran liegt, dass sie sich den Stress selbst macht, weil sie sich die Zeit falsch einteilt. Wenn man mal das Beispiel der Arbeiten die so in einem Haushalt und im Garten anfallen nimmt, dann ist´s bei mir so, dass ich das, was nicht sofort erledigt werden muss, auf alle Wochentage verteile und ich in der Zeit, wo z. B. die Waschmaschine läuft eine andere Aufgabe erledige. Mit dem Ergebnis dass alles erledigt wurde was zu erledigen ist und Nachmittags genug Zeit für Freizeit übrig ist. Die andere Person meint jedoch es müsse alles jetzt und sofort erledigt werden, am besten mehrere Aufgaben gleichzeitig und dann heißt´s am Ende meistens dass man nicht länger bleiben kann, wenn man z. B. Nachbarn oder Bekannte besucht, weil man wieder nach Hause "muss" um die dortige Arbeit zu erledigen.


Geschrieben

wer ist denn die "ANDERE PERSON" von der du sprichst ? frau/ freund ; vater/mutter etc...?
laß dich nicht von ihr/ihm zu sehr manipulieren, wenn du doch deine aufgaben erfüllst, ist das in ordnung !
es gibt menschen, die sich nicht über das freuen können, was erledigt wurde, sondern immer nur das sehen, was noch zu erledigen ist. ( bin da selbst von betroffen, versuche aber diese "krankhafte" haltung abzulegen )
geniese die sonnen stunden, geniese den garten und was heute nicht erledigt wird, hat auch zeit bis morgen oder übermorgen, oder nächstes jahr.... DAS LEBEN IST ZU KURZ UM ES MIT NEBENSÄCHLICHKEITEN ZU VERBRINGEN ! ! !


Geschrieben

DAS LEBEN IST ZU KURZ UM ES MIT NEBENSÄCHLICHKEITEN ZU VERBRINGEN ! ! !

Deine Worte in Gottes Ohr!!!

Geschrieben

Nicht Geld macht glücklich,sondern Zeit: Schon wer über das Konzept der Zeit nachdenkt,wendet sich eher seinen Freunden zu und empfindet größere Zufriedenheit .Das Nachdenken über Geld animiert hingegen dazu,sich intensiv mit Arbeit zu beschäftigen---und macht infolgedessen eher unglücklich.Das hat jetzt eine US-Psychologin nachgewiesen. Interessanter-
weise sind dazu nicht einmal tiefschürfende philosophische Gedanken notwendig: Der Effekt tritt schon auf,wenn man lediglich ein paar Worte liest,die einen Bezug zu Zeit oder Geld haben.Man könnte daraus den Schluss ziehen,dass es für das persönliche Glück nicht so entscheidend ist,wie viel Geld man besitze,sondern wie viel Aufmerksamkeit man dem Geld
schenke,schreibt die Wirtschaftspsychologin Cassie Mogilner von der Uni of Pennsylvania aus ihrem neuesten,umfang -
reichen Online-Test im Fachmagazin "Psychological Science ".


Geschrieben

Zeit ist Geld - Geld macht nicht glücklich. Diese Weisheiten kannten wir auch schon lange vor der Arbeit dieser "US- Psychologin". Was also willst Du uns jetzt damit sagen, @ felli?


Geschrieben

Wieder eine neue Studie über die angebliche Macht des positiven Denkens wohl. Ist ja schön und gut, und vielen hilft das sicher auch, aber wenn die wirkliche Situation einen Umstand nicht bedingt, dann kann man noch so viel verdrängen und glücklich tun oder sich abzulenken wissen.
Die Beschäftigung mit dem Kram wird uns doch tagtäglich wieder neu vor Augen gelegt, der Deutsche ist ein demütiger, bald masochistischer Arbeits-Lemming geworden, es wird hochgeschätzt, wenn man deshalb keine Zeit hat, weil man sie mit immer noch mehr Aufgaben und Arbeiten vorbelegt. Als ginge es darum, dass derjenige, wer am meisten von allen in seiner Zeit gearbeitet hat, einen Würdenthron besteigen darf, wenn seine Zeit erst einmal um ist.
Die 'Religion' des Materialismus, Kapitalismus ist an ein Zifferblatt geknebelt.


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