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Jackpot93

"Ich weiß, dass du nicht schwul bist.“

Empfohlener Beitrag

sirbaer
Geschrieben

Hi, ich kann es zu 100% bestätigen und nachvollziehen. Ich habe mich auch (noch) nicht geoutet, warum auch. Ganz deiner Meinung die sexuelle Orientierung geht keinen was an und es würde im privaten Umfeld wahrscheinlich viel ändern. Meine Eltern hätten es nie verstanden da ich eher konservativ erzogen wurde, das galt für alle Lebenslagen. Dadurch konnte ich mir selber leider erst spät eingestehen das ich Bi bin und auch Männer sehr anziehend finde. Wären meinen Eltern in solchen Dingen (z.B. Homosexualität) offener gewesen, wer weiß vielleicht hätte das einiges geändert. Wenn es mehr Menschen gäbe die nicht so eingeschränkt denken würden, wäre einiges viel einfacher.

Krefelder73
Geschrieben
Der engste Familien Kreis weiss das . Meine Nichte ist Lesbisch. Meine Schwester ist bi . Wir waren immer offen und Ehrlich . Arbeitskollegen brauchen das nicht wissen. Und die Nachbarn erst recht nicht.
Neugieriger84
Geschrieben
Wenn du mit deiner familie und deinem freundeskreis darüber offen sprechen kannst, dann reicht das doch aus. Hausieren würde ich damit auch nicht gehen. Außerdem ist es doch egal, ob jemand schwul, lesbisch oder bi oder was es da sonst noch so gibt ist. Wie sagt der kölner, die hauptsach is, et herz is joot
bernd2206
Geschrieben

Es sollte jeder für sich entscheiden ob er sich zu seiner Sexualität gegenüber anderen bekennen sollte.  Wenn ich das weiß zu welcher Sexualität ich gehöre ist das ausreichend. 

Bi-Scorpio
Geschrieben

Leider hatte ich mich geoutet im Dezember 2003 bei den Alt-Opel- und Ford-Kollegen, denn ich dachte der einer oder andere wäre wie ich, das gefiel denen nicht. Seitdem meiden sie mich. 
 

ich weiss, das Du nicht schwul bist, das würde ich auch niemanden sagen. 
 

 

borntobi
Geschrieben
Ich habe mich in meiner Jugend nicht "klassisch" geoutet. Damals wußte ich doch noch gar nicht, das es so etwas überhaupt gibt. Meinen ersten Freund habe ich zu Hause vorgestellt, so wie meine Brüder ihre erste Freundin vorgestellt haben. Auch in der Schule waren wir einfach zusammen, ohne uns zu "outen". Als ich später dann doch meine erste Freundin hatte, habe ich sie ebenfalls meinen Eltern vorgestellt. Ein Teil der Verwandschaft und Bekanntschaft hat im Laufe der Zeit mibekommen das ich Bi bin, andere halt nicht. Es gab nie eine (offene) Diskussion über meine Sexualität. Nur, wenn ich eine feste Bezieungen einging, habe ich mich meinen Partner/innen gegenüber ehrlicherweise offenbart. - Ich verstecke meine Sexualität nicht, aber ich gehe damit auch nicht hausieren. Ich lebe sie einfach. Manche sind überrascht, wenn sie es erfahren. Andere haben es sich bereits "gedacht?". Nur ein paar haben sich deswegen zurückgezogen, aber auf intolerante Menschen kann ich gut verzichten.
Jackpot93
Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb Bi-Scorpio:

Leider hatte ich mich geoutet im Dezember 2003 bei den Alt-Opel- und Ford-Kollegen, denn ich dachte der einer oder andere wäre wie ich, das gefiel denen nicht. Seitdem meiden sie mich.

Ja, dazu hattest du doch mal ein extra Thread erstellt, oder auf jeden Fall sehr lange irgendwo geantwortet. ^^ Jeder muss ein Outing selber wissen. Den Umgang von Borntobi finde ich z.B. sehr gut. dieses zwangweiße: Ich muss mich jetzt outen und bei quasi jeden, finde ich teilw. echt anstrengend... Angenehmer finde ich es, wenn jemand von seiner Freundin/Freund spricht und somit dies mitteilt.... ^^

Aqura
Geschrieben

Die Frage des Outings, jeder kommt irgendwann an den Punkt, wo er sich entscheiden muss. Bei mir war es so, dass ich mir nie ausgemalt habe, irgendwann eine Beziehung mit einem Mann einzugehen, ich war hetero und bin es eigentlich heute auch noch. Dazu muss ich sagen, dass meine Frau transsexuell ist und wir unsere Ehe und Beziehung auch als hetero bezeichnen. Meine Frau lebte eigentlich schon seit ihrer Kindheit als Mädchen und später als Frau. Ihre Eltern waren nicht dagegen. Dennoch, rein biologisch betrachtet, ist meine Frau ein Mann, sie hat eine Penis und keine Brüste, also sind wir beide technisch gesehen, homosexuell. Das Outing innerhalb der Familie lief problemlos ab, bei den Freunden sah das ein bisschen anders aus. Klar gab es ”Freunde“ die sich abgewandt haben, aber sind das richtige Freunde? Nein, mit den richtigen Freunden bin ich immer noch befreundet, weil sie unsere Beziehung und meine Frau akzeptieren. Ja, der Freundeskreis ist ein wenig geschrumpft, aber geschadet hat es nicht. 


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