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Der schwule Tschaikowsky


Minotaurus420

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Wer's immer noch nicht begriffen hat, welcher schwuöenfeindliche Wind in Russland weht, der wird vielleicht jetzt eines Besseren belehrt. Denn das Leben von Russlands Nationalkomponisten Peter Tschaikowsky soll zwar (wieder einmal) verfilmt werden, aber gefälligst ohne jeglichen Hinweis auf sein schwules Privatleben. Der Schöpfer von "Schwanensee", "Nussknacker", "Eugen Onegin" und einem der weltweit meistgespielten Klavierkonzerte nämlich passt nicht ins neue, gesetzlich verankerte Denkraster, mit dem der Staat gegen Homosexualität zu Felde zieht. Nun will die russische Kulturpolitik sogar die Musikgeschichte umschreiben, wie SPIEGEL ONLINE im folgenden Artikel berichtet:

HIER LESEN

Geschrieben

Hr könnt es offenbar nicht lassen. Schaut euch bitte mal die Filme über Ludwig II an . Im deutschen Film ist von Schwulität nicht die Rede. Da liebt Ludwig ganz innig die Sissy (Leuwerik).
Müssen wir wieder gegen Putin hetzen, wieder die oligarchischen Milliardäre verteidigen?


Geschrieben

Tschaikowsky schwul!!! Bravo, bravo, super, toll dieser geile, leider schon tote Russe. Seine großartige,
einmalige und unsterbliche Musik wird ewig weiter leben. Mit diesem Hinweis wird mir vieles klar, warum
aus den Hamburger Ballettagen auch jedes Jahr ein elitärer Schwulentreff wird. Ist ja auch zu schön, wie
die durchtrainierten Burschen in ihren engen Strumpfhosen herum hüfpen und ihre sehr gut entwickelten
Genitalien zur Schau stellen. Das Entzücken der männlichen Bewunderer ist groß, die Augen verdrehen
sich. Beim lauschen der sanften Klänge wird geträumt, dass einem der Sabber fast aus aus dem Mund
läuft. Ach, so müsste mein Partner auch für mich tanzen und vom aussehen ganz zu schweigen.

Noch ist das russische Volk unterdrückt, aber im Untergrund weiss jeder Russe bescheid. Zeiten ändern
sich und die Musik des schwulen Tschaikowsky wird alles überleben, den Matcho Putin hat dann keiner
mehr auf der Rechnung. Und das ist gut so!

Was mich noch interessieren würde, damals, zu Zeiten Tschaikowskys gab es die Begriffe noch gar nicht.
Gay und schwul sind ziehmlich neu in unsere Sprachen gekommen. Homosexualität wird es gegeben haben,
aber welcher Russe wußte darüber bescheid und konnte damit überhaupt etwas anfangen? Die meisten
Russen waren ärmliche Bauern und ungebildet, nur ein Adliger konnte eventuell seine Homosexualität etwas ausleben.
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Ich bin entzückt, wie Putin sanft singen und sich darstellen kann. Auf westlichen Spenden-Galas den großen
Gönner raushängen lässt, aber im eigenen Land wird gegen Schwule geknüppelt. Warum verbessert er nicht
das russische Gesundheitssystem, saniert Krankenhäuser, Anstalten, Alten- und Kinderheime. Investiert
statt in Rüstung lieber in Schulen, Universitäten und Bildung? Nein Nuwas, so geht es nicht. Das russische
Vermögen gehört dem Volk und nicht nur wenigen schnell reich gewordenen Möchtegern.


Geschrieben

((Ich habe @Checkers Ergüsse nicht gelesen. Schrecklich das alles. Wer kann es hier noch aushalten???))-
Nachtrag : Ich war gestern nicht ich selbst, will aber meine irrelevanten Beiträge an diesem Tage nicht alle löschen,damit sichtbar bleibt, dass ich zu Recht kritisiert wurde. Ich bitte auch hier um Entschuldigung.


Geschrieben

Lass es jetzt bitte sein, in allen möglichen Threads Deinen Unwillen zu bekunden, danke!


Geschrieben

@Checker
Über Deine unsäglich klischeebehafteten Ausführungen zum Ballett sei der Mantel des höflichen Schweigens gebreitet. Denn es dreht sich um etwas ganz anderes, wofür die Farce um den geplanten Tschaikowsky-Film steht: Es ist die Instrumentalisierung von Kultur und Kulturpolitik durch ein staatliches Regime.

Nun ist das gewiss nichts Neues, auch im russischen Einflussbereich nicht. Erinnert sei an die regierungsoffiziell gewünschte Kunst des "Sozialistischen Realismus"., an die zaristische Zensur, das Verdikt Stalins gegen die Kompositionen von Schostakowitsch, die Verfolgung von poitisch missliebigen Dichtern und Schriftstellern wie Ossip Mandelstam, Isaak Babel, Boris Pasternak, Bulgakow oder Solschenizyn. Wenn jetzt im Hinblick auf die homophobe Gesetzgebung in Russland in einem Tschaikowsky-Film das Privatleben ausgeblendet werden soll, das immerhin auch Anlass für die Komposition der 6. Symphonie, die Pathétique; gewesen ist, dann wird wieder einmal die Maßgabe der Poltik zur Richtschnur für die Kunst. Vielleicht fürchtet die russische Regierung, in dem Film könnte neben den amourösen Verwicklungen Tschaikowskys auch sein ebenfalls nachgewiesen schwuler Bruder auftauchen, was dann wiederum als "Propanda für Homosexualität" ausgelegt werden könnte.

Wie ästhetische Vorlieben (Stichwort "Entartete Kunst" , Schreibverbote) und/oder rassistische Vorurteile (jüdische Künstler in Vernichtungslagern) politisch bestimmend sein können, das müsste in Deutschland eigentlich bekannt sein. Nicht zu vergessen die McCarthy-Ära in den USA, als gleich legionenweise Kulturschaffende aller Bereiche strafrechtlich verfolgt wurden wegen angeblich "unamerikanischer Umtriebe" . Und ganz aktuell werden in China, Iran und der Türkei aus politischen (nicht aus künstlerischen!) Gründen Kulturschaffende verfolgt, inhaftiert, misshandelt oder gleich getötet. Russland also setzt nur eine weltweit verbreitete Tradition fort, die selbst vor Nationalheiligtümern wie Tschaikowsky keinen Halt macht. Hauptsache, die Kultur wird der augenblicklichen Interessenlage der Staatsmacht unterworfen.

@Nuwas
Deutsche Kitschfilme aus den 50er-Jahren sind wohl kein Maßstab. Andere Filme über den "Märchenkönig" Ludwig II. (Visconti, Syberberg etc. ) zeigen recht deutlich die homoerotischen Aspekte des Bayernherrschers auf.


Geschrieben

Erst einmal ein wunderschönes Zitat vorweg:
„Nur jene Musik vermag zu rühren, zu erschüttern und zu ergreifen, die aus der Tiefe der durch Inspiration
erregten Seele des Künstlers fließt.“
Petr Iljitsch Tschaikowsky in einem Brief an Nadjeshda Filaretowna von Meck,
(5./17. März 1878) Autograph: Beginn der Introduktion zu den Lyrischen Szenen
“Eugen Onegin” (datiert: 25. Januar 1892, St. Petersburg)
Tschaikowsky-Gesellschaft e.V.

Meine Ausführungen zum Ballett sind ironisch gemeint und das ganze schwule Gehabe dabei ist für mich
Komedie. Das Genie Tschaikowsky steht in meinem Betrag im Mittelpunkt, vllt kommt das nicht so gut
rüber. Zur Wiedergutmachung das Zitat. So ein Satz sagt doch alles über das große Genie aus.
Eigentlich ist es mir auch völlig egal, ob Tschaikowsky Homosexuell war. Ich schätze ihn vor allem
für seine große einmalige Kunst.

Mir ist auch die Problematik im Thema bewusst und mir wäre auch ein freies Russland lieber. Die Kunst
in Russland wird missbraucht für staatliche Zwecke und ist nicht frei, was ja eigentlich ein Todesstoß für
jede Art von Kunst bedeutet. Die Instrumentalisierung von Kultur und Kulturpolitik durch ein staatliches Regime
ist immer zu verurteilen und gehört an den Pranger, genauso wie die homophobe Gesetzgebung in Russland.

Die Filmemacher wirken auf mich sehr naiv, wenn sie Fördermittel beim russischen Kulturminister beantragen.
Die Diskriminierung von Homosexuellen ist bekannt. Auch bei den Olympischen Spielen in Sotschi gelten
die schwulen Gesetze. Der schwierige Umstand ist allen bekannt und ein unlösbarer Konflikt wird geschürt.
Dem Kulturminister sind durch die Gesetzeslage die Hände gebunden. Auch wenn er wollte, er darf diesen
geplanten Film so nicht fördern. So ein Filmprojekt kann zur Zeit nur außerhalb Russlands realisiert werden.
Das Budjet von 240 Mill. Rubel lässt sich wahrscheinlich auch viel leichter im Westen stemmen.

In Russland ticken eben leider auch die Uhren anders und wir müssen das tolerieren. Eine Einmischung
in andere Staaten bewirken oftmals nur eine härtere und schärfere Auseinandersetzung mit dem Gegner.


Geschrieben

Putin hat dann noch das Problem, dass er Tschaikowsky als Person gar nicht zensieren kann. Was er zu unterdrücken versucht, ist ohnehin allgemein bekannt und das schwebt jedem im Hinterkopf. Darüber hinaus muss er für sich gewährleisten, dass etwa sein Rasierwässerchen nicht von einem Schwulen kreiert wurde und seine Klamotten nur von heterosexuellen Modedesignern stammen.
Er darf sich nie einen Film von Pedro Almodóvar ansehen, muss auch auf Schauspieler wir Zachary Quinto (Star Trek) oder Richard Chamberlain verzichten und sollte es vermeiden, William Shakespeare zu zitieren. Und wenn er jemals Musik von Josephine Baker oder Elton John hört, wird ihm Kyrill I. ganz gewiss die Absolution erteilen. Halle[d]luja[/d]russia!

Geschrieben

tip: der neue ludfick-II-film mit sabin tambrea ist sehr homoerotisch. es ist m. .w der einzige ludwig-film, in dem der könig tatsächich einen mann innig küsst. der film ist jetzt frisch auf dvd herausgekommen. unbedingt sehenswert.

http://www.eroica-klassikforum.de/index.php?page=Thread&postID=14598&highlight=tambrea#post14598

zum thema: tschaikowskis notensülze interessiert mich überhaupt nicht. von einem schwulen komponisten hätte ich besseres erwartet. aber das ist wohl geschmackssache


Geschrieben

@Gabriel1791
Wer mit solch einem Profilbild aufwartet, sollte wohl besser nicht über Geschmack reden wollen. Und erst recht nicht über die Qualität von Musik, die ganz gewiss immer unabhängig von den jeweiligen sexuellen Präferenzen eines Komponisten ist. Bescheidene Frage: Was stellst Du Dir denn unter "schwuler Musik" vor? :-p


Geschrieben

@Silberblick Putin darf sehr wohl Rasierwässerchen und Klamotten schwuler Designer mögen, denn diese sollen nur auf SCHWULE PROPAGANDA verzichten. Auch Almodovar darf er schätzen, der Regisseur gehört zu meinen Lieblingskünstlern, und wie du sicher weißt, bin ich noch fundamentalistischer als Putin. Was Shakespeare angeht, bin ich im tiefsten Herzen überzeugt, dass in seinen Sonetten die schwarze Dame die Hauptrolle spielt. Der angehimmelte Jüngling ist , überzeugenden Interpretationen zufolge,....die katholische Kirche!
Tschaikowsky war nicht schwul, sein Bruder Modest auch nicht. Wer so schöne Briefe an Frauen (Frau von Meck) schreibt, ist gewiss nicht schwul.- Aber seine Musik ist manchmal schwul, so das Lamentoso am Schluss seiner 6. Sinfonie. Weich, weinerlich,schwul. Da fehlen die heldischen Töne.


Geschrieben

Ach, armer Shakespeare! Nun wirst Du nach des @Nuwas Willen auch noch zum Opfer fromm-katholischer Eingemeindung. Deiner Sonette liebesdurchtränkter Duft soll keuscher Messgesang nur sein für jene, die ihrer Leidenschaft mit Spitzdendeckchen für Altäre frönen? Sei zornig nicht über die abgeschmackte Deutung, die Deine Dichtung in den Käfig der Sinnenfeindlichkeit sperren will, denn @Nuwas ist ein ehrenwerter Mann.

Ach, armer Tschaikowsky! Nun soll auch längst nach Deinem Tode Dir Deine Herzensglut genommen werden, nur weil Du Dich erkühntest, einen Mann zu lieben. Anmutige Zeilen an Nadeshda sollen beweisen, dass Deine Sehnsucht nie dem eigenen Geschlecht gegolten hat. Auch Deines Bruders wohlbekannte Neigung, die Anlass gab zu selbstgewähltem Ende, sie soll nun nach des @Nuwas Willen niemals gewesen sein.

O sancta simplicitas!


Geschrieben

Lieber @Minotaurus Ich hoffe wenigstens, dass die Zurschaustellung meines Obskurantismus Sie zu Dank verpflichtet, denn so können Sie das Licht Ihrer Aufklärung wirkungsvoller in Szene setzen.
Wie ein solcher Dunkelmann wie ich aber auf "Modi" (Modest) kommt, bleibt geradezu unbegreiflich. Und so ein Typ mag auch Almodovar Sie vielleicht nicht, bei aller Begeisterung für schwule Kunst.
Wollen wir nicht @Empedokles bitten, ins Forum zurückzukehren, damit Sie einen echten Widerpart haben. Dann ist alles noch lustiger. Hoffentlich finden wir ihn.


  • Moderator
Geschrieben

UM GOTTES WILLEN, NEEEEEEEEEEEIN :P


Geschrieben


@Silberblick Putin darf sehr wohl Rasierwässerchen und Klamotten schwuler Designer mögen, denn diese sollen nur auf SCHWULE PROPAGANDA verzichten.




Ich habe bewusst auf ein albernes Smiley verzichtet und mich schlicht des Stilmittels der Satire bedient.
Ich dachte eigentlich, das wäre offensichtlich - für Dich scheinbar nicht.


Geschrieben

@ Silberblick Deine Feststellung ist richtig: "scheinbar" nicht. Das heißt nämlich, dass ich so tue, als hätte ich deine "Satire" nicht verstanden ,aber es in Wirklichkeit richtig begriffen habe.Du meinst aber, ich hätte es "anscheinend" nicht verstanden.
So schwer ist das ja nicht zu kapieren., und meine Wortwahl deutet ja Unernst in dieser Frage an.
@Hajo Das ist die Angst der Hühner vor dem nahenden Fuchs- ihr Todesschrei.


Geschrieben

Lieber @Nuwas, der historische Empedokles hat sich in den Ätna gestürzt. Nur wer die Theorie der Wiederauferstehung verficht, wird glauben wollen, der antike Philosoph kehre zurück ins irdische Jammertal. Das Nicknamenchamäleon @Empedokles indes wird vermutlich in anderer Gewandung wieder nach einiger Zeit hier auf der Walstatt des Forums aufkreuzen, getrieben von der Sehnsucht, sich erneut an den Nuwas'schen Elogen zu laben. Ob dieser jünglingsschmachtende Widergänger jedoch etwas Erhellendes zu Tschaikowsky beizutragen wüsste, das bleibt Ihrem höchst spekulativen Wunschdenken vorbehalten.


Geschrieben

Er komponierte " Schwanensee" ,"Der Nußknacker" für's Balett, seine Kompositionen sind weltberühmt.nur er hatte nichts davon.Vor 119 Jahren starb er im Alter von 53 .Über seinen Tod gibt es mehrere Versionen .Tatsache ist,dass Tschaikowski sich kurz vor seinem Tod bester Gesundheit erfreute Seine Homosexuialität wäre heute kein Problem mehr,trotz seiner Scheinehe war er bei den Konversativen ein Stein des Anstoßes. von einem Ehrengericht ,bestehend aus Mitgliedern der St.Petersburger Rechtsschule,an der er selbst studiert hatte wurde er aufgefordert sich seiner Homosexualität wegen,sich das Leben zu nehmen Es wurde berichtet,er habe sich mit Arsen vergiftet .Sein Bruder Modest erklärte,er habe sich durch ein Glas nicht abgekochtem Wasser an der damals in St.Petersburg grasssierenden Cholera infiziert.Die Todessursache ist bis heute nicht geklärt.Als juristischer Beamter
wäre ihm das alles erspart geblieben Denn erst im Alter von 21 Jahren entschloss sich der mittelmässige Klavierspieler,
zu einem Musikstudium.Sein Vater hielt das nicht für gut und behielt jahrelang recht.Aber nicht für immer.Heute ist einer der wichtigsten internationalen Wettbewerbe für junge Musiker nach ihm benannt,der alle 4 Jahre in Moskau
ausgetragen wird, der Tschaikowski-Wettbewerb ".Peter Tschaikowski--wegen schwul tot?" Titelt heute "seite3.ch"


Geschrieben

@Kshatria--ist ein hinduistisches Kastensystem,eine Lehre oder Krieger--gefunden in den heiligen,jahrhundertalten Texten vom Hinduismus,bekannt als die Vedas--jeder Bürger hat ein anderes Varna oder Kaste. aus deinem Nick und Beitrag zieh ich mal den Schluß--du bist Eins mit Empodokles--und ihr seid auf Krieger gebürstet.Größenwahn spricht aus deinen Worten--wir fürchten uns nicht vor deinen/euren Beiträgen--schließlich seit ihr/du schon ein paarmal geistig geschlagen vom Schlachtfeld gelaufen.


Geschrieben

"Geistig geschlagen vom Schlachtfeld gelaufen?? "Ich kann nicht für jene indische Stimme antworten, mit der ich gerne Bekanntschaft geschlossen hätte. Ich selbst wüsste nicht, wann ich "geistig geschlagen" worden wäre.Ich bin nicht selten ein Schweinchen aus der Herde Epikurs und gehe körperlichen Auseinandersetzungen gern aus dem Wege. An geistigen halte ich meist zäh fest.- Ich habe den Account immer dann gelöscht, wenn keine Aussicht mehr war, mit bestimmten Leuten zu diskutieren.
Vorschlag zum weiteren Diskutieren: Ist nicht Tschaikowskys schwule, westliche Musik von wesentlich geringerer Qualität als die Musik Mussorgskis und Skrjabins, aus der die russische Seele (russkaja duscha) spricht??


Geschrieben

Das hätte sich dieses empedokleische Philosophenimitat wohl gewünscht: Wie ein Kolonialherr in einem Korbsessel zu thronen und sich von einem Eingeborenenjungen die Schuhe blank wienern lassen. Doch weil daraus nichts geworden ist, wird nun ein auf indisch geschminktes Geisterwesen ins Forum entsendet, das uns die Missbilligung des feige entfleuchten Jungmännerpropheten unterbreiten soll. Doch lesen wir in der Bhagavadgita: "Das Selbst ist ja sein eigner Freund; das Selbst ist auch sein eigner Feind.".


Geschrieben

Lieber @Minotaurus In allem Ernst: Ich bin kein Adorant von @Empedokles , war ja auch für längere Zeit auf sehr streitigem Fuß mit ihm, aber er ist kein Philosophenimitat, und feige ist er erst recht nicht. Seine Rückkehr täte dem Forum gut. Wahrscheinlich wird es dazu nicht kommen, wenn man weiterhin seinen bedeutenden Beitrag hier geringschätzt. Ihr müsst das wissen ! Es gibt Kinder, die lassen sich die Brillanten wegnehmen und stolzieren mit Strass einher.


Geschrieben

Besinnt Euch bitte wieder aufs Thema, die letzten Beiträge hätte ich auch gut löschen können.


Geschrieben

Pardon, werter Moderator @Silberblick, aber diesen Thread habe ich hereingestellt! Wenn es also jemand gäbe, der eine sofortige Rückkehr zum Thema fordern und sich jeden Schlenker in dieser Unterhaltung verbeten könnte, dann wäre ich das. Ich als Threadersteller, der ich auf die Einwände von @Nuwas bezüglich der Homosexualität Tschaikowskys ausdrücklich eingegangen bin, habe mir mit vollem Recht als User ebenso erlaubt anzuzweifeln, ob der von @Nuwas wieder unglückseligerweise aus der Versenkung heraufbeschworene @Empedokles in der Lage gewesen wäre, zu dem Komponisten Tschaikowsky sachkundig Stellung zu nehmen.

Die selbstredend in einem Forum zu gewährende Freiheit von Rede und Gegenrede habe ich mir genommen, um in einem kurzen Diskurs @Nuwas auf seinen @Empedokles-Ausflug zu antworten. Das ist legitim und nicht zu beanstanden. Ich brauche keine Belehrung darüber, wie ich die Unterhaltung in meinem Thread zu führen habe und verbitte mir nachdrücklich - zumindest in meinen Threads - jede weitere Form der Gängelei.

Wie @fellatio dankenswerterweise ausführlich dargelegt hat, ist Tschaikowsky seiner Homosexualität wegen vor ein Ehrengericht zitiert worden. Denn statt nur brav bei seinem Thema Musik zu bleiben, hatte er es gewagt, auch noch anderweitigen Leidenschaften nachzugehen. Deshalb solle er, so meinten die Richter, sogar seinem Leben ein Ende setzen. So weit wagt die russische Regierung nicht zu gehen, wenn sie einem Regisseur für den unliebsamen Tschaikowsky-Film die notwendigen Fördergelder streicht. Und so weit wagt auch ein Forumsmoderator nicht zu gehen, wenn er sich zum Richter einer Threadunterhaltung aufschwingt. Aber die Methode der Zensur, nur das zu gestatten, was dem Gutdünken des Zensors entspricht, die ist leider dieselbe.

  • Sissy

    Ein Sissy Boy ist ein Junge, der sich in das andere Geschlecht einfühlen möchte. Er kleidet sich typisch weiblich und passt sein Verhalten an. Man kennt diese Veranlagung auch unter dem Namen ...

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