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Theater & mehr


innovation2013

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Vieles hat sich in Richtung Theater / Schauspielhaus geändert. Die Programmvielfalt kennt keine Grenzen.
Welche Interessen hast Du und was würdest Du Dir noch zur Verbesserung wünschen?
Kritik und mehr.


Geschrieben

Du spannst einen weiten Bogen,der nicht mit ein paar Sätzen zu füllen ist--Man müßte mit Rousseaus Kritik am Theater in seinem Brief an d'Alembert beginnen---aber um deine konkrete Frage zu beantworten, ich würde gern mehr
zeitgenössische Stücke sehen und weniger verstümmelte Klassiker.Jeder " möchtegern Regisseur " kommt nicht mehr ohne nackte Körper auf der Bühne aus--und hält sexszenen für avantgardistisch.


Geschrieben

Grundsetzlich müssten alle Staatstheater mit der Jugend und den Benachteiligten in unserer Gesellschaft
in einen kontruktiven Dialog treten, der von fähigen Theatermachern begleitet wird. Die erwähnten Gruppen
haben freien Zutritt zu den Vorstellungen und in jeder Spielzeit hat ein Stück von ihnen mit ihrer speziellen
Problematik Premiere. Theater muss sich mit dem Zeitgeist auseinandersetzen und die Probleme ganz klar
benennen und aufzeigen. Klassiker sind sehr wertvoll und zeitlos. Der Theaterbesucher will sie noch erkennen,
modern überarbeiten ja, aber stets in Maßen und nicht bis zur Unkenntlichkeit verfremden, nur um modern
zu wirken. Ein großartiges Bühnenbild gehört für mich unbedingt zu einer guten gelungenen Inszenierung.
Hervorragende Schauspieler sind unverzichtbar. Der Regie wird meistens zu viel Gewicht gegeben und deshalb
überschätzen sich viele Regisseure maßlos und die Besucher bleiben enttäuscht weg.

Ein sehr guter Schauspieler war Otto Sander, der kürzlich in Berlin gestorben und auch da letzten Samstag
beerdigt wurde. Ein Könner von diesem Format haben wir leider nur sehr wenige und deshalb wird Theater
auch immer ärmer. Der Beruf des Schauspielers muss unbedingt attraktiver werden und junge Leute brauchen
viele Spielmöglichkeiten um sich auszuprobieren.


Geschrieben

Otto Sander war einer der Großen--auf der Bühne und im Film--mit seiner markanten Stimme synchronisierte er Weltstars und gab ihnen Profil .Sein können hat er an seine Kinder weitergegeben--Meret und Ben Becker--denen er ein vorbildlicher Ziehvater war. Er hat ihre Karriere vorbereitet und begleitet--sie sind bekannte Stars--und waren immer eine glückliche Familie---ich trauere mit ihnen über den zu frühen Krebstot


Geschrieben

Widerspruch, lieber @checker. Dein Satz "Theater muss sich mit dem Zeitgeist auseinandersetzen" hat leider einen Nachteil. Theater kann, aber muss beileibe nicht tagesaktuell modische Themen aufgreifen. Also gerade das, was geltungssüchtige Politiker, auflagen- oder quotengeile Medien, clevere Marketingexperten, profilneurotische Populärphilosphen, raffgierige Unterhosenhersteller und andere Markenartikelproduzenten sowie eine geist- und geschmacksferne Unterhaltungsindustrie nebst den Legionen an ideologisch verbohrten Weltbeglückern für den angesagten Zeitgeist halten. Dabei ist der vielbeschworene Zeitgeist lediglich ein rasch wieder aus der Mode kommendes, schnell verblasstes Kunstseidenschleifchen am sprichwörtlichen Mantel der Geschichte.

Gewiss nichts einzuwenden ist gegen das sogenannte Zeittheater, meist mehr oder minder bemühte Agitpropstücke zweitklassiger Autoren. Und wenn dann tatsächlich ein dramaturgisch versierter Autor wie Bert Brecht (der auch ein hemmungsloser Zweitverwerter war; man lese dazu die Krititken von Alfred Kerr) nebenbei ein sogenanntes Zeitstück verfasste, dann hat sich darauf verdientermaßen schon längst der meterdicke Staub im Theaterarchiv abgelagert. Doch Brecht wusste, wie alle großen Dramatiker und Komödienschreiber der Weltliteratur, was die Grundlage aller "theatralischen Sendung" ist: Der ewig schwankende Charakter des Menschen, seine Leidenschaften und Ängste, seine Zweifel und seine Lüste, sein Mut, seine Güte, seine Hingabe, aber auch seine Niedertracht, sein Hochmut und seine Neigung zur Lüge. All das ist zeitlos und wird es bis ans Ende der Menschheit bleiben. Aischylos, Aristophanes und Terenz wussten das ebenso wie Shakespeare, Schiller, Molière, Nestroy oder Ödön von Horvath. Gar nicht selten haben Bühnenautoren (Librettisten nicht zu vergessen) zur Darstellung der menschlichen Eigenschaften einen Kunstgriff angewendet - das historische Gewand. Ob als "Julius Caesar", als "Maria Stuart", als "Der eingebildete Kranke".oder als "Don Giovanni".

Nur den mehrzahligen Einfaltspinseln unter den Regietheaterrregisseuren kommt es in den Sinn, jedes Bühnenstück, jede Oper, ja sogar jede harmlose Operette zeitgeistig aufzuputzen. Da darf Hamlet dann den Polonius hinter der Tapete erschießen und Rosenkranz und Güldenstern gleich mit; auch der Tannhäuser greift auf der Wartburg zum Schießprügel; in Rossini-Opern erscheint der Chor als GIs in Tarnanzügen; selbst in der "Fledermaus" muss das anscheinend in zeitgeistdurchtränkten Inszenierungen unverzichtbare Nazigerümpel auftauchen. Textinhalt oder Komposition interessieren nicht, dramaturgisch notwendige Abläufe erst recht nicht. Hauptsache - es wird gekotzt, gebrunzt oder onaniert auf den Bühnenbrettern, ohne jeden Bezug zum Stück, ganz so, als ob (Theater-)Blutströme, entblößte Brüste oder Geschlechtsteile für sich genommen bereits das Odium einer "moralischen Anstalt" für sich in Anspruch nehmen könnten.

Nun mag eingewendet werden, Jugend sei nicht mehr fürs Theater zu begeistern, sie könne - im besten Sozialpädagogendeutsch - nicht "motiviert" werden, weil sie inzwischen durch das Nuttenoutfit der meisten Popsängerinnen, das Prollgehabe von Rockmusikern und den Konsum von Trashfernsehen ganz andere "Adaptionsweisen" entwickelt habe. Deshalb müssten die jungen Leute in ihrer Welt "abgeholt" werden,die Theatersprache zeitgemäß aufgemotzt werden (obwohl sogennante Jugendsprache eine extrem kurze Verfallszeit hat) und vor allem die "Belange" (was immer das sein mag) der Jugendlichen berücksichtigt, sich im Bühnengeschehen wiederfinden. Als Köder darf sich dann das Jungvolk in manche Theaterproduktion "einbringen" , um sein "Problembewusstsein" zu steigern, was zwar keineswegs gegen den Charme einer Laienspielgruppe spricht, viel aber für die Ideen- und Planlosigkeit der verantwortlichen Theatermacher, die ihr einziges Heil in der Flucht zum Zeitgeist sehen. Ein denkwürdiges Trauerspiel!

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Affen theater waer ma krass.

war noch nie zum theater. die legen da ee zu wenig hiphop auf. manch mal sollen die gostümse echt geil sein. vor allem aus leder. wenn dene dor mal sowas geiles wie breakdance da machen gehe ich fett hin. aussa die is abzocke. das waere fur michse zu viel theata.


Geschrieben

Das dumme Affentheater des Obertrolls @JackenCapsKl könnte gut einen Regisseur vertragen, der sich aufs Streichen unnötiger Rollen versteht.


Geschrieben

@JackenCapsKI---Wenn du geistig-minderbemittelt wärest,würde ich deine Schreibweise tolerieren,aber das bist du nicht.Im Gegenteil,im Interview auf deinem Profil stellst du hohe Ansprüche an deine Mitmenschen.Warum malträtierst du uns hier im Forum mit deinem falschen Unterschichten-Jargon ? Ich zitiere aus deinem Interview : " So der Mensch mit den fetten Hoffnungen bin ich nicht mehr....Eigentlich eher traurig darüber,dass die vielen doofen Sprüche ,die man an den Kopp geschmissen bekommt,bloß Schwachsinn waren." Warum meist du,wir müßten dein Kauderwelsch ertragen ? Weiter sagst du : " Es gibt für manchen Pott keinen Deckel,man sieht mit dem Herzen überhaupt nix und die inneren Werte interessieren doch eh bloß den Arzt." In der bisherigen Art wirst du den Deckel nicht finden.Ändere deine Kommunikation.


  • 3 Wochen später...
Geschrieben

dene art texte hat noch mein kollegah D. fur mich getippt@fellatio. ich habe mein komunication ab geändert! hab mich solang geshaemt wegen leghastenik. man soll abba von sich selber was reinshreiben. also in der shreibe wie man selbst shreibt.

ich kann gar nicht welsh. is abba off topic so wie deins auch.

die dauernde be leidigung von mino taurus und noch so andere ist echt ätzent ein affen theater!!!


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